Haussner

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Europäische Integration und Europapolitik

stefan.haussner@uni-due.de

Wintersemester 2018/2019

Seminar im BA Politikwissenschaft Europa in Zahlen - Europäische Politik empirisch erfassen

Europa in Zahlen lautet der Titel des Online-Jahrbuchs von Eurostat und bietet einen Überblick über unzählige amtliche Statistiken der EU-Staaten sowie einiger Beitrittskandidaten. Die amtliche Statistik bietet bereits Antworten auf einige Fragen: Wie viele Eheschließungen gab es im Jahr 2015 in Spanien oder welches Land hat die höchsten Ausgaben im Bereich Gesundheit?

Auch Studierende und bereits voll ausgebildete Wissenschaftler*innen nehmen dieses Angebot gerne in Anspruch, doch auf zahlreiche andere Fragen, finden sich hier keine Antworten. Daher will der Kurs über das meist deskriptive Angebot der amtlichen Statistik hinausgehen und weitere Datenquellen erschließen, um den Teilnehmer*innen einen Werkzeugkasten an die Hand zu geben, welche Fragen sich wie und womit beantworten lassen. Dabei werden sowohl die wichtigsten europaweiten Befragungen vorgestellt als auch das weitere Angebot der europäischen Institutionen in den Blick genommen. Darüber hinaus sollen auch innovativere Datenquellen wie Twitter/Webscraping genutzt und diskutiert werden.

Der Kurs bietet dabei eine enge Verknüpfung von Beschreibung und Vorstellung der verschiedenen Datenquellen und der praktischen Arbeit mit diesen Daten. Angeleitet durch praktische Beispiele erlernen die Teilnehmer*innen sowohl die Anwendung bereits vorhandener Methodenkenntnisse, als auch deren Erweiterung im Bereich der Datengenerierung und -aufbereitung. Der Fokus liegt dabei klar auf quantitativen Methoden. Eine erfolgreiche Absolvierung des Methodenmoduls wird demnach vorausgesetzt. Dennoch soll hier vor allem das Interesse an der Arbeit mit Daten im Vordergrund stehen und nicht das Erlernen neuer statistischer Methoden. Der Kursplan wird eng mit dem Vorlesungsinhalt verknüpft, sodass möglichst unmittelbar in der Vorlesung aufgekommene Fragestellungen empirisch erforscht werden können.

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Seminar im BA Politikwissenschaft Nichtwähler*innen in Europa

Nach fast jeder Wahl in den letzten Jahren ist es das gleiche Bild: Die Wahlbeteiligung ist niedrig, Medien und Politik beklagen dies und spätestens nach einigen Tagen geht das Interesse am Thema wieder verloren. Äußerst selten erfolgt im Rahmen dieser Phasen eine ernsthafte Diskussion der Ursachen und Folgen der sinkenden Wahlbeteiligung. Aber ist niedrige Wahlbeteiligung überhaupt problematisch, und wenn ja, wie manifestiert sich das Problem in verschiedenen europäischen Staaten und auf unterschiedlichen politischen Ebenen?

Im Kurs werden die Ursachen, Probleme und Konsequenzen sinkender Wahlbeteiligung besprochen. Was passiert mit Wahlprogrammen oder Wahlergebnisses, wenn bestimmte soziale Gruppen zunehmend nicht mehr an Wahlen teilnehmen? Welche Auswirkungen hat dies auf die Parteien selbst und ihre Wahlkämpfe? Werden vielversprechende Maßnahmen in aktuell diskutierten Reformvorschlägen bspw. des Europäischen Parlaments diskutiert? Zur Beantwortung dieser Fragen werden Fälle aus verschiedenen europäischen Ländern und Gesellschaften vorgestellt und gegenübergestellt. Darüber hinaus sollen Maßnahmen diskutiert werden, welche die Wahlbeteiligung steigern könnten. Der Kurs beinhaltet eine Phase, in der die Studierenden selbst Fragestellungen entwickeln und empirisch bearbeiten können. In diesem Sinne vermittelt er sowohl inhaltliches Fachwissen als auch methodische Kompetenzen.

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Wintersemester 2017/2018

Seminar im BA Politikwissenschaft Europa in Zahlen - Europäische Politik empirisch erfassen

Europa in Zahlen lautet der Titel des Online-Jahrbuchs von Eurostat und bietet einen Überblick über unzählige amtliche Statistiken der EU-Staaten sowie einiger Beitrittskandidaten. Die amtliche Statistik bietet bereits Antworten auf einige Fragen: Wie viele Eheschließungen gab es im Jahr 2015 in Spanien oder welches Land hat die höchsten Ausgaben im Bereich Gesundheit?

Auch Studierende und bereits voll ausgebildete Wissenschaftler*innen nehmen dieses Angebot gerne in Anspruch, doch auf zahlreiche andere Fragen, finden sich hier keine Antworten. Daher will der Kurs über das meist deskriptive Angebot der amtlichen Statistik hinausgehen und weitere Datenquellen erschließen, um den Teilnehmer*innen einen Werkzeugkasten an die Hand zu geben, welche Fragen sich wie und womit beantworten lassen. Dabei werden sowohl die wichtigsten europaweiten Befragungen vorgestellt als auch das weitere Angebot der europäischen Institutionen in den Blick genommen. Darüber hinaus sollen auch innovativere Datenquellen wie Twitter/Webscraping genutzt und diskutiert werden.

Der Kurs bietet dabei eine enge Verknüpfung von Beschreibung und Vorstellung der verschiedenen Datenquellen und der praktischen Arbeit mit diesen Daten. Angeleitet durch praktische Beispiele erlernen die Teilnehmer*innen sowohl die Anwendung bereits vorhandener Methodenkenntnisse, als auch deren Erweiterung im Bereich der Datengenerierung und -aufbereitung. Der Fokus liegt dabei klar auf quantitativen Methoden. Eine erfolgreiche Absolvierung des Methodenmoduls wird demnach vorausgesetzt. Dennoch soll hier vor allem das Interesse an der Arbeit mit Daten im Vordergrund stehen und nicht das Erlernen neuer statistischer Methoden. Der Kursplan wird eng mit dem Vorlesungsinhalt verknüpft, sodass möglichst unmittelbar in der Vorlesung aufgekommene Fragestellungen empirisch erforscht werden können.

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Seminar im BA Politikwissenschaft Nichtwähler*innen in Europa

Nach fast jeder Wahl in den letzten Jahren ist es das gleiche Bild: Die Wahlbeteiligung ist niedrig, Medien und Politik beklagen dies und spätestens nach einigen Tagen geht das Interesse am Thema wieder verloren. Äußerst selten erfolgt im Rahmen dieser Phasen eine ernsthafte Diskussion der Ursachen und Folgen der sinkenden Wahlbeteiligung. Aber ist niedrige Wahlbeteiligung überhaupt problematisch, und wenn ja, wie manifestiert sich das Problem in verschiedenen europäischen Staaten und auf unterschiedlichen politischen Ebenen?

Im Kurs werden die Ursachen, Probleme und Konsequenzen sinkender Wahlbeteiligung besprochen. Was passiert mit Wahlprogrammen oder Wahlergebnisses, wenn bestimmte soziale Gruppen zunehmend nicht mehr an Wahlen teilnehmen? Welche Auswirkungen hat dies auf die Parteien selbst und ihre Wahlkämpfe? Werden vielversprechende Maßnahmen in aktuell diskutierten Reformvorschlägen bspw. des Europäischen Parlaments diskutiert? Zur Beantwortung dieser Fragen werden Fälle aus verschiedenen europäischen Ländern und Gesellschaften vorgestellt und gegenübergestellt. Darüber hinaus sollen Maßnahmen diskutiert werden, welche die Wahlbeteiligung steigern könnten. Der Kurs beinhaltet eine Phase, in der die Studierenden selbst Fragestellungen entwickeln und empirisch bearbeiten können. In diesem Sinne vermittelt er sowohl inhaltliches Fachwissen als auch methodische Kompetenzen.

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Sommersemester 2017

Vorlesung im MA Development and Governance, MA Theorie und Vergleich politischer Systeme und MA Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik Politics in the EU

The aim of understanding Politics of the European Union is linked to its complex governance structure. It presents the EU as an emerging "political system", in which the government, policies and the politics of the system are inextricably linked. It looks at the way the EU is analyzed and studied and provides comprehensive coverage of EU politics and a method of conceptualizing the EU comparatively. The course will confront students with the latest academic findings in the field of EU governance.

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Wintersemester 2016/2017

Seminar im BA Politikwissenschaft Nichtwähler*innen in Europa

Nach fast jeder Wahl in den letzten Jahren ist es das gleiche Bild: Die Wahlbeteiligung ist niedrig, Medien und Politik beklagen dies und spätestens nach einigen Tagen geht das Interesse am Thema wieder verloren. Äußerst selten erfolgt im Rahmen dieser Phasen eine ernsthafte Diskussion der Ursachen und Folgen der sinkenden Wahlbeteiligung. Aber ist niedrige Wahlbeteiligung überhaupt problematisch, und wenn ja, wie manifestiert sich das Problem in verschiedenen europäischen Staaten und auf unterschiedlichen politischen Ebenen?

Im Kurs werden die Ursachen, Probleme und Konsequenzen niedriger Wahlbeteiligung besprochen. Darüber hinaus sollen Maßnahmen diskutiert werden, welche die Wahlbeteiligung steigern könnten. Der Kurs beinhaltet einen quantitativ empirischen Teil, in welchem die Teilnehmer eigenständig mit einem Statistikprogramm (SPSS, Stata, R) arbeiten und eigene Ergebnisse zum Thema erforschen.

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