Forschung und Projekte

Am Institut für Romanische Sprachen und Literaturen werden aktuell u.a. folgende Forschungsschwerpunkte bearbeitet (weitere Informationen auf den Personalseiten der jeweiligen ProfessorInnen bzw. Mitarbeitenden):

Linguistik:

- Historisch-vergleichende Beschreibung des Französischen, Spanischen, Portugiesischen und Galicischen sowie der entsprechenden Varietäten (Dialekte, Minderheitensprachen, Fachsprachen) (Prof. Dr. Alf Monjour)

- Beschreibung der spanischen Gegenwartssprache in Syntax und Pragmatik (Höflichkeitsforschung) (Prof. Dr. Alf Monjour)

- Die Sprache der spanischen Politik und Medien in Geschichte und Gegenwart (Prof. Dr. Alf Monjour)

- Spanische Pragmalinguistik: kontrastive Analyse des Humors (Dr. Marta Sánchez)

- Übersetzungswissenschaft, audiovisuelle Übersetzung (Bettina Thode)

- Varietätenlinguistik des Spanischen, lateinamerikanisches Spanisch (Bettina Thode)

-  Fachsprachenforschung (Bettina Thode)

-  Sprachpolitik (Bettina Thode)

-  Metasprachliche Konflkte in der frühen Neuzeit (Prof. Dr. Dietmar Osthus)

-  Historische und kontrastive Fach(text)linguistik (Prof. Dr. Dietmar Osthus)

-  Interkulturelle Metaphorik (Prof. Dr. Dietmar Osthus)

-  Konzeptionalisierungen in metasprachlichen und sprachnormativen Diskursen (Prof. Dr. Dietmar Osthus)

- Diskursanalyse (Dr. Julia Richter)

- Wissenschaftssoziologie (Dr. Julia Richter)

- Verweisforschung (Dr. Julia Richter)

- Stereotypisierung (Dr. Julia Richter) 

Literatur- und Kulturwissenschaft: 

- Französische Lyrik der Moderne (Prof. Dr. Stephanie Bung)

- Postkoloniale Literaturen (Prof. Dr. Stephanie Bung)

- Genderforschung (Prof. Dr. Stephanie Bung)

- Salonkulturen (Prof. Dr. Stephanie Bung)

- Akademien der frühen Neuzeit (Prof. Dr. Stephanie Bung)

- Hörspiel und Hörbuch (Prof. Dr. Stephanie Bung)

- Französische Moralistik (Prof. Dr. Volker Steinkamp)

- Französische Außenpolitik (Vorbereitung einer Kleinen Geschichte; Prof. Dr. Volker Steinkamp)

- Französischer Universalismus (Prof. Dr. Volker Steinkamp)

- Literaturen der Karibik (unter bes. Berücksichtigung der kubanischen Romanliteratur nach 1959) (Dr. Nina Preyer)

- Nexus zwischen Literatur und Medizin/‚littérature médicale‘ (unter bes. Berücksichtigung der französischen Literatur des 18. Jahrhunderts  (Dr. Nina Preyer)

- Formen der literarischen Selbstthematisierung

- Bild und Text - Theorie und Praxis der Ekphrasis in der spanischen Literatur (Prof. Dr. Helmut Jacobs)

- Literatur und Musik in ihren Wechselbeziehungen (Prof. Dr. Helmut Jacobs)

- Goyas Caprichos und ihre Rezeption in Bildkunst, Literatur und Musik (Prof. Dr. Helmut Jacobs)

- Spanische Lyrik der (Post-)Moderne (Dr. Rosamna Pardellas Velay)

- Erinnerungsroman des 20. und 21. Jh. in Spanien (Dr. Rosamna Pardellas Velay)

- Galizische Narrativik der Gegenwart (Dr. Rosamna Pardellas Velay)

Fremdsprachenforschung (Fachdidaktik):

- Mehrsprachigkeitsdidaktik (unter besonderer Berücksichtigung der produktiven Kompetenzen und Herkunftssprachen) (Prof. Dr. Daniel Reimann, Christian Koch)

- Inklusion im Fremdsprachenunterricht (unter besonderer Berücksichtigung von Legasthenie und LRS) (Prof. Dr. Daniel Reimann)

- Diagnostik und Evaluation von Sprachmittlungskompetenz (Prof. Dr. Daniel Reimann)

- inter- und transkulturelle kommunikative Kompetenz im Fremdsprachenunterricht (Prof. Dr. Daniel Reimann)

- individuelle Voraussetzungen des Fremdsprachenlernens (Theresa Venus)

- Einstellungen als individuelle Lernervariable im Fremdsprachenunterricht; insbesondere fach- und lernspezifische Einstellungen im Kontext des schulischen Französischunterrichts (Theresa Venus)

- Sprachlernerfahrungen und subjektive Theorien in Bezug auf die Wortschatzaneignung und - vermittlung (Theresa Venus)

- Integrative Mehrsprachigkeitsdidaktik im Schulunterricht (Dr. Marta Sánchez)

- Heterogenität und Differenzierung im Spanischunterricht (Dr. Marta Sánchez)

- Förderung der Sprachmittlungskompetenz (Dr. Marta Sánchez)

- Visualisierung und Sehverstehen im Spanischunterricht (Dr. Marta Sánchez)

- Romanischer Sprachfamilienpolyglottismus (Christian Koch)

- Analyse gesprochener Lernersprache (Christian Koch)
 

Darüber hinaus werden an unserem Institut folgende Zeitschriften und Veröffentlichungsreihen herausgegeben:

- Meisterwerke der spanischen Kunst im Kontext ihrer Zeit (Prof. Dr. Helmut Jacobs)
- Metaphorik.de (Prof. Dr. Dietmar Osthus)
- Romanistische Fremdsprachenforschung und Unterrichtsentwicklung (Prof. Dr. Daniel Reimann)
- Studienbücher zur Fremdsprachendidaktik (Prof. Dr. Daniel Reimann) 

Vom 10.10. - 13.10.2016 hat folgende Tagung am Institut für Romanische Sprachen und Literaturen der UDE stattgefunden:

Deutsch-iberische Tagung zur kontrastiven Linguistik Contrastivica 2016:
Kontrastive Pragmatik und ihre Vermittlung: Deutsch, Spanisch und Portugiesisch im Vergleich

Darüber hinaus sind Professorinnen und Professoren unseres Instituts in Gremien einschlägiger Fachverbände engagiert (z.B. Vorstand des Deutschen Hispanistenverbands, Prof. Dr. Monjour), in internationalen Forschungsverbünde integriert und immer wieder auf international bedeutenden Kongressen mit Sektionsleitungen betraut (z.B. Deutscher Romanistentag, Frankoromanistentag, Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung).

Dissertationen der Lektorinnen / (Ober-)Studienrätinnen im Hochschuldienst:

Le regard fasciné d’écrivains français sur l’Allemagne (XIX et XX siècles)  (Dissertation, Dr. Isabelle Vacher)

Tordre la « vérité » de rire: Humoristische Ausdrucksformen in ausgewählten Romanen französischer und deutscher Gegenwartsautorinnen, IFB Verlag, Paderborn 2002 (Dissertation, Dr. Patricia Neu)

El arte como obsesión. La obra poética de Aníbal Núñez en el contexto de la poesía española de los años 70 y 80 (Dissertation, Dr. Rosamna Pardellas Velay)

El humor en los autores de la «otra generación del 27» (Dissertation, Dr. Marta Sánchez)

 

 

Projekte

Derzeit ist am Institut für Romanische Sprachen und Literaturen ein umfassendes DFG-Projekt angesiedelt:

"Die zeitgenössischen Kommentare zu Goyas Caprichos - Edition, Übersetzung, Deutung" (Prof. Dr. Helmut Jacobs).

Neben Picasso gilt Francisco de Goya y Lucientes (1746-1828) als einer der aktuellsten Maler Spaniens. Im Bewußtsein einer breiteren Öffentlichkeit repräsentiert er die spanische Kunst des achtzehnten Jahrhunderts wie der ersten Jahrzehnte des neunzehnten Jahrhunderts. Zu Goyas wichtigsten und am häufigsten international rezipierten Werken zählen ohne Zweifel die 1799 erschienenen Caprichos, ein Zyklus von achtzig Radierungen.

Viele der Radierungen sind so vieldeutig und voller verborgener Anspielungen, daß sich schon Goyas Zeitgenossen veranlaßt sahen, zu den Blättern handschriftliche Deutungen und Kommentare zu verfassen, die wie die Blätter selbst lange Zeit unter der Hand kursierten und durch Abschriften verbreitet wurden. Die in zahlreichen Varianten überlieferten Versionen der handschriftlichen Kommentare zu den achtzig Caprichos stellen deren nachweislich früheste Rezeption dar. Das gesamte Textkorpus dieser mindestens ein Dutzend handschriftlichen Kommentare soll erstmals kritisch ediert, ins Deutsche übersetzt und in seiner Gesamtheit gedeutet und erläutert werden.

 

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