Urbane Transformation

Urban Factory – ressourceneffiziente Fabriken in der Stadt

Das Verbundvorhaben befördert den Blick über den Werkszaun aus beiden Richtungen und ermöglicht einen konstruktiven Dialog zwischen Stadt und Industrie. Anhand von Modellvorhaben entwickeln die Verbundpartner eine Wissensplattform zur Energie- und Ressourceneffizienz von Industrie und Produktion in der Stadt. Dafür untersucht das interdisziplinäre Forschungsteam einzelne Modellvorhaben von Fabriken in städtischen Räumen und analysiert ausgewählte Fabriken und Stadtstrukturen. Abgesichert werden die Ergebnisse in Form einer interdisziplinären und anwendungsorientierten Toolbox.

 

Jahr:
2015 - 2018
Projekttitel:
Urban Factory – ressourceneffiziente Fabriken in der Stadt
Bearbeitung:
Dr.-Ing. Nasrollah Mozhdehi 
Dr.-Ing. Fabian Schnabel
Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung
Homepage:
urbanfactory.info/

 

Making heimat germany, Arrival country Refugee accommodation evaluation

A research seminar in collaboration with the Deutsches Architekturmuseum
Institute for City Planning and Urban Design- Universität Duisburg-Essen
Instructors: Prof. Dr. Alexander Schmidt, Marielly Casanova, Janka Lengyel
 
How to identify the right direction to guarantee a sustainable and healthy process of integration in the society?
 
Complex urban issues require a comprehensive investigation methodology. The last Venice Architecture Biennale (2016) has shown a new phase of the architecture profession. The sole function of architecture as an object is shifting into a powerful tool to encourage collaborative urban development processes. At the same time collaboration goes beyond discussion, it is a re-distribution of responsibilities and a sum of expertise. Personal stories, desires, needs, actions and experiences cannot be represented by plans and sections only, but are incorporated in a comprehensive narrative, which includes a series of political, economic and social arguments and facts. The relevant role of the architect in this process is the mediation of different disciplines in order to clearly represent and communicate criticism, strategies and ideas.
 
The call for projects in the Venice Biennale achieved the compilation of a series of projects that were implemented all over Germany to accommodate the massive influx of refugees. The aim of this seminar was to document two of these projects along with their social, economic and physical context. The evaluation provides a series of characteristics (positive as well as negative) to learn from and reflect on the complexities behind permanent or temporary housing for refugees and the influence on their integration process.
 
Presentation of results (PDF):
20178 Making Heimat Essen

20178 Making Heimat Oberhausen

Making Heimat was a research seminar organized by the Institute of City Planning and Urban Design in the context of the Master of Urban Systems at the University of Duisburg-Essen, from November 2016-January 2017.

Urbane Intervention Demonstrationsprojekt „Urbane Intervention“ als neues Bürgerbeteiligungsformat - Das Experiment

Demonstrationsprojekte dauern in der Regel von einem bis zu sieben Tage und haben in den letzten Jahren international an Beliebtheit gewonnen. Diese Art der Interventionen werden in der Regel von Bürgerinnen und Bürgern oder gemeinnützigen Gruppen angestoßen und durchgeführt, oft in enger Zusammenarbeit mit den Stadtverwaltungen, Planern, Projektentwicklern und anderen Organisationen vor, während und nach einem Planungsprozess, um "Renderings in Echtzeit" zu produzieren.
 
Egal, wer das Projekt anstößt, Demonstrationsprojekte dienen dazu, baulich-gestalterische Mängel und Potenziale vor allem im öffentlichen Raum aufzuzeigen und erlebbar zu machen sowie die neue Gestaltung und Programmierung des Ortes zu testen. Gleichzeitig binden sie auch diejenigen Bewohnerinnen und Bewohner ein, die in der Regel im herkömmlichen Planungsprozess nicht dabei sind, und inspirieren lokale „Change Agents“, Änderungen in Politik und/oder dem physischen Raum zu initiieren. Die Materialien sind oft sehr kostengünstig oder es sind recycelte, ausgeliehene oder gespendet Objekte, um die vielen Möglichkeiten in der Gestaltung und Nutzung für langfristige Projekte zu simulieren. Die daraus resultierende Ästhetik der Informalität kann charmant sein, wichtiger ist aber, dass sie unterstreicht, wie einfach und kostengünstig Verbesserungen im Quartier sein können.
 
Mit einer Straßensperrung für den Autoverkehr konnten Eltingplatz und Eltingstraße in Essen erstmals als zusammenhängender Raum erlebt werden, der andere Nutzungen erlaubt als bisher: mit zwei urbanen Wohnzimmern, Café-Ecken und mobilen Sitzgelegenheiten lud er zum Verweilen ein. Zusammen mit Akteuren aus dem Viertel werden Bänke wurden verschönert, es wurde gegärtnert, geplaudert, gespielt und gegessen. Eine große Ideenkarte ermöglichte den Bürgerinnen und Bürgern, zu ihrer Umgebung direkt Stellung zu beziehen und Ideen für die Zukunft zu sammeln. Gemeinsame Rundgänge identifizierten Orte, die für das Eltingviertel von besonderer Bedeutung sind. Und auch für die jüngeren Anwohner gab es viele Aktionen, um ihr Viertel zu erkunden und seine Zukunft mitzugestalten.
 
Jahr:
2016
Projekttitel:
Urbane Intervention im Eltingviertel
Projektleitung:
MSAUD Marielly Casanova, Dr.-Ing. Minh-Chau Tran, 
Bearbeitung: Franziska Kalkbrenner (Projektassistenz), Dennis Arnold, Mariana Cunha Oliveira Santos, Helle Habenicht, Caroline Manz, Alireza Sohofi, Nicole de Vries
Auftraggeber
Stadt Essen
 

Klima-Initiative Essen

Städte werden nicht nur durch die gebaute Umwelt, Wirtschaft, Technologie und Politik, sondern zugleich auch von der Dynamik sozialer und kultureller Entwicklungen geprägt. Beides zusammen beeinflusst das Leben der Bewohner in hohem Maße. Das Umsetzungskonzept „Klima-Initiative Essen - Handeln in einer neuen Klimakultur“ stellt daher den Faktor Mensch in den Vordergrund und verfolgt einen partizipatorischen Handlungsansatz, der technologische Maßnahmen und neue kommunale Dienstleistungen mit soziokulturellen Ansätzen zur aktiven Unterstützung von Verhaltensänderungen auf Seiten der Stadtbewohner und Institutionen verknüpft.
 
Der partizipatorische Ansatz des Projektes verfolgt das Ziel, durch die milieuspezifische Adressierung in den Handlungsfeldern Stadtentwicklung, Mobilität, Gebäudesanierung und erneuerbare Energien bis 2020 eine Reduktion des CO2-Ausstoßes von mindestens 40% im Vergleich zum Jahr 1990 in der Stadt Essen zu realisieren. Das Erreichen der Reduktionsziele, die mit Hilfe eines „Energie-Effizienz-Controllers“ (EEC) fortlaufend überprüft werden, wird dadurch gewährleistet, dass infrastrukturelle und verhaltensbezogene Maßnahmen miteinander verzahnt werden und die Stadt Essen den Schwerpunkt darauf legt, durch Prozesse der Moderation und Koordination eigeninitiatorische Verhaltensänderungen der Stadtbewohner zu fördern und in Gang zu halten.
 
Jahr:
seit 2010
Projekttitel:
Klimainitiative Essen
Handeln in einer neuen Klimakultur
Bearbeitung:
Dipl.-Ing. Fabian Schnabel
Dipl.-Ing. Sabine Drobek
Auftraggeber:
BMBF-Projekt „Energieeffiziente Stadt“

 

Ergebnisse aus dem Projekt Klima-Initiative Essen

Download Broschüre: Klima Journal 3 - Expertise und Erfahrung

Download Volltext: Klimawandel als systemisches Risiko - Ortwin Renn

 

Lade den Film...

Gewinner des BMBF-Wettbewerbs „Energieeffiziente Stadt"

Das vom BMBF in den letzten Jahren geförderte Projekt „Klimainitiative Essen“ wird nun erfolgreich abgeschlossen. In einem 100-Sekunden-Video werden die Erfolge kompakt dargestellt.

The Learning City Project

The Learning City is a Sino-German interdisciplinary initiative for sustainable urban development. The starting point is the need for industrial transformation processes in the urban environment. The report compiles the results of a summer studio in China. During three weeks in September 2016 thirty-six international students came together in an interdisciplinary workshop. The studio focused on current urban challenges in the District of Wujin in the City of Changzhou. The objective was the development of integrated, flexible and application-oriented strategies for the urban transformation.
 
In the summer studio the mutual learning process resulted in innovative strategic concepts that support Wujin’s local government in solving todays urbanization challenges. The interdisciplinary Sino-German teams identified different urban challenges namely the Chinese system of urbanization, the industrial transformation of the Sunan area, the preservation and redevelopment of the Old Town as well as the water issues and environmental degradation.
 
On the German side the Learning City project in Changzhou is carried through by the Wuppertal Institute and the Institute of City Planning + Urban Design (ISS) at University Duisburg-Essen. The Energy Foundation China is lending its organizational support to the project. Academic partner is the South East University in Nanjing. The Stiftung Mercator in Essen sponsors the complete project.
 
The full report is available for download here:
 
The Learning City Project - Narratives and scenarios of Wujin district in Changzhou (90mb pdf)
20175 Learning City Project2

 
Year:
2015 - 2017
Project title:
The Learning City Project
Narratives and scenarios of Wujin district in Changzhou
Authors:
J. Alexander Schmidt, Gloria Gaviria and Franziska Kalkbrenner
 
Publication: The Learning City - an Innovative Approach for Mutual Learning of Sustainable Urbanization between China and Germany
This publication summarizes core processes and outcomes of the Learning City project and key insights for learning sustainable urbanization between China and Germany‏; i.e. the different urban studios, the trips of Chinese students to Germany as well a the impressions of the two stakeholder meetings.
Authors - Academic Partners:
University of Duisburg-Essen, Institute of City Planning and Urban Design (ISS): J. Alexander Schmidt and Gloria Gaviria; School of Architecture at Southeast University in Nanjing (SEU-Arch): Hong Jiang and Ming Yin; Technical Unversity of Berlin, CHORA city & energy: Raoul Bunschoten and Yingchin Deng; University of Chongqing: Ling Huang and Miao Xu
Coordinating Partners:
Energy Foundation: Yu Zhang; Wuppertal Institute for Climate, Environment and Energy: Thomas Fink and Chun Xia-Bauer
Year: March, 2017
 
Download Brochure: The Learning City (pdf 16mb)
20175 Learning-city- Cover -
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Two doctoral researches conducted by Dr. Yuanyuan Zhan (2016) and Phd candidate Keru Feng (since 2015) from the Institute of Urban Planning and Urban Design (ISS), University of Duisburg Essen, ‏focus on findings and specific insights that are documented in the following publications:

Low-Carbon Indicator System-Sino (LCISS) - an Application-Oriented
Tool for the Development of the Low Carbon City.
The contribution of Dr. Yuanyuan Zhang on low carbon indicator system based on her PhD addresses a particular need of local stakeholders. For planners and decision makers the general concept of sustainability needs to be operationalized and translated into rational criteria and sub-criteria which can be applied in the planning process. This can be seen as a checklist.
Research: Low-Carbon Indicator System-Sino (LCISS) - an
Application-Oriented Tool for the Development of the Low Carbon City
Author: Dr. Yuanyuan Zhang
Institution: Institute of City Planning and Urban Design (ISS),
University of Duisburg-Essen
Layout: M.Sc. Arch. Gloria Gaviria
Year: April 2017

Download Brochure: Low-Carbon Indicator System-Sino (pdf 30mb)
20175 The-low-carbon-indicator-system-sino- Lciss -an-application-oriented-tool-for-the-development-of-the-low-carbon-city- Cover_

 

Lost in Translation?  Sustainable Urban Imaginaries- Changzhou Scenario
Phd Candidate Keru Feng is currently conducting a doctoral research that is dealing with a specific perspective on sustainability urban imaginaries and the difficulties of transferring them from one country to the other, from one culture to a different one. The publication Lost in Translation? Sustainable Urban Imaginaries: Changzhou Scenario is based on six interviews with Chinese and German professional participants of the Changzhou-Essen project.
Research: Lost in Translation?  Sustainable Urban Imaginaries-
Changzhou Scenario
Author: M.Sc. Arch. Keru Feng
Institution: Institute of City Planning and Urban Design (ISS),
University of Duisburg-Essen
Layout: M.Sc. Arch. Gloria Gaviria
Year: April 2017

Download Brochure: Lost in Translation? (pdf  5mb)
20175 Lost-in-translation --sustainable-urban-imaginaries--changzhou-scenario- Cover_

Klima Adaptation Essen

Das Projekt hat die Entwicklung eines praktisch orientierten Maßnahmenkonzeptes zur klimagerechten Stadtentwicklung im Ballungsraum zum Ziel. Die Basis dafür liefert ein integrierter Ansatz, der alle relevanten Handlungsfelder der Stadtentwicklung betrachtet und eine frühzeitige Einbeziehung und Mitwirkung der unterschiedlichsten Akteure verfolgt. Damit sollen die absehbaren Risiken des Klimawandels interdisziplinär in den betroffenen Handlungsfeldern aufgearbeitet und Chancen, dem Klimawandel zu begegnen, aufgezeigt werden.
Die Stadt Essen wird durch ihre Lage im Ballungsraum Metropole Ruhr besondere Belastungen zu erwarten haben. Das Essener IEKK (Integriertes Energie- und Klimakonzept) stellt in einem 5-Jahres-Programm eine Vielzahl laufender und geplanter Maßnahmen dar, welche sowohl auf den Klimaschutz als auch auf den Klimawandel ausgerichtet sind.
Das Forschungsprojekt wird diese bereits begonnenen Tätigkeiten unterstützen und ergänzen, um mit Hilfe von Strategien und Maßnahmen weitere Schritte zur Anpassung der Stadt an den Klimawandel zu unterstützen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Essen und einer Vielzahl relevanter Akteure wird ein integriertes Maßnahmenprogramm für die Gesamtstadt erarbeitet.
 
Jahr:
2010 - 2013
Projekttitel:
Urbane Strategien zum Klimawandel - Kommunale Strategien und Potentiale - Klimagerechte Stadtentwicklung im Ballungsraum
Bearbeitung:
Dipl.-Ing. Hannah Baltes
Auftraggeber:
BMVBS-Projekt BBSR/ExWoSt

Shanghai Low Carbon

Im Rahmen eines über sechs Jahre laufenden Forschungsprojekts des BMBF – Nachhaltige und Energieeffiziente Stadtentwicklung von Megacities – werden am Beispiel der Region Shanghai in einem integrierten Ansatz Kooperationen zwischen deutschen und chinesischen Experten forciert, um die Reduzierung von CO2-Emissionen in konkreten Projekten sowie die Entwicklung neuer Methoden zur Kontrolle der Energieaufwände und eine dauerhafte Verankerung der Methoden und Vorgehensweisen in künftige Entscheidungsprozesse zu etablieren. Eine projektspezifische Beteiligung der Zivilgesellschaft soll darüber hinaus zu einer Erhöhung des Klimabewusstseins in der Stadtgesellschaft führen.
Die im Projekt entwickelten Methoden (LCI/EEC®) sollen planungsbegleitend die Möglichkeit geben Missstände im Bezug auf energieeffizienten Städtebau frühzeitig und unkompliziert zu identifizieren und sinnvoll gegenzusteuern.

Ziele des Projektes sind:

  • Energieeffizienz + CO2 Reduktion
  • Entwicklung von Methoden zur Implementation
  • Partizipation an Planungsprozessen
  • Capacity Building

Jahr:
2008 - 2012
Projekttitel:
Shanghai: Integrierte Ansätze für eine nachhaltige
und energieeffiziente Stadtentwicklung:
Stadtform, Mobilität, Bauen und Wohnen
Bearbeitung:
Dipl.- Ing. Hannah Baltes
Dipl.- Ing. Daniel Bläser
Dipl.- Ing. Anais Cosneau (bis 12/2010)
Dipl.- Ing. Sabine Drobek
Dipl.- Ing. Marco Schumann (bis 01/2010)
Auftraggeber:
BMBF-Projekt
Future Megacities