Pressemitteilung

Ein digitales Semester? Vor Monaten noch undenkbar. Seit sich die Coronapandemie weltweit ausbreitet, lernen die meisten Studierenden zuhause statt im Hörsaal – was auch Dozierende herausfordert. Prof. Kerstin Göbel von der UDE will genauer wissen, wie der Übergang zwischen konventionellem Unterricht zu digitalisierten Lehre an Unis organisatorisch und pädagogisch klappt. Gemeinsam mit Kolleg*innen startet die Erziehungswissenschaftlerin eine internationale Studie (CRTS-Study; Coronavirus-Related Teaching Situation Study).

Mehr lesen

Coronavirus-Related Teaching Situation (CRTS-Study)

An dem Project CRTS (Coronavirus-Related Teaching Situation) beteiligen sich Forscherinnen und Forscher folgender Institutionen: Hebräische Universität Jerusalem (Israel), Universität Basel (Switzerland), Universidad de Buenos Aires (Argentina), Universität Duisburg-Essen (Germany) und Universität Miami (USA). Inzwischen gibt es weitere Beteiligungen durch Forscherinnen und Forschern der Universidad Tecnológica Nacional (Argentina), Universidad Autónoma (Chile), University of Strasbourg (France), University of Upper Alsace (France) und der Westminster University (UK).

 

Internationale Studie zum Übergang von der „konventionellen“ zur digitalisierten Lehre in Zeiten der Corona-Pandemie

CRTS (Coronavirus-Related Teaching Situation) Study - University teachers coping with a challenging situation – The transition from conventional teaching to online teaching: Organizational and pedagogical issues

Im Rahmen einer ländervergleichenden Studie (CRTS - Coronavirus-Related Teaching Situation Study) soll untersucht werden, wie Dozierende mit der herausfordernden Situation der Umstellung von der „konventionellen“ auf eine digitalisierte Hochschullehre in Zeiten der Corona-Pandemie umgehen. Dozierende in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Israel, Argentinien, Chile und den USA werden in einer online Umfrage dazu befragt, wie sie mit den neuen pädagogisch-didaktischen Herausforderungen umgehen und  welche institutionellen Unterstützungsbedarfe sie für erforderlich halten. Es soll untersucht werden, welche kurz- und langfristigen Auswirkungen die Umstellung auf eine digitalisierte Lehre für die Lehrenden darstellt. Die Ergebnisse sollen helfen, die Erfahrungen, Einstellungen und Bedürfnisse des akademischen Personals in dieser herausfordernden Zeit besser zu verstehen und international vergleichend zu betrachten.

Die Befragung des akademischen Personals deutscher Hochschulen zum Übergang von der „konventionellen“ zur digitalisierten Hochschullehre in Zeiten der Corona-Pandemie wird an der Universität Duisburg-Essen unter der Leitung von Prof. Dr. Kerstin Göbel und Mitarbeit von Katharina Neuber realisiert.

Die Online-Befragungen in Israel und der Schweiz haben bereits vor einigen Tagen begonnen. In Deutschland startet die Befragung gleichzeitig mit Argentinien am 25.05.2020. Darüber hinaus ist geplant, die Ergebnisse der Fragebogenuntersuchung jeweils durch eine Interviewstudie zu ergänzen.

 

Initiator*innen dieser Studie sind: Prof. G. Horenczyk and Dr. M. Dorfsman (Hebrew University, Israel); Dr. C. Lion (Universidad de Buenos Aires, Argentina); Prof. K. Göbel (Universität Duisburg-Essen, Germany); Prof. E. Makarova (University of Basel, Switzerland); Dr. D. Birman (Miami University, USA).