Driving Urban Transition: PROMISE
Driving Urban Transition: PROMISE
Das EU-Forschungsprojekt PROMISE (Progressive Reduction of car dependency: co-create solutions by integrating Micro-mobility, Infrastructure and Smart policy in first/last mile travel and deliveries) befasst sich mit der Entwicklung innovativer Strategien zur Reduktion der Autoabhängigkeit in der urbanen Mobilität. Es ist Teil der Förderlinie Driving Urban Transition to a Sustainable Future (DUT) des EU-Forschungsprogramms Horizon Europe.
Ziel des Projekts ist die Integration von Mikromobilitätsstrategien auf der ersten und letzten Meile im urbanen Raum. So soll die Abhängigkeit vom Pkw signifikant verringert und das Konzept der sog. 15-Minuten-Stadt gestärkt werden. Die Forschenden befassen sich u. a. mit der Frage, inwieweit ko-kreative Ansätze der Akteursgruppen-Vernetzung die Implementierung von Mikromobilität erleichtern können. Im Mittelpunkt stehen dabei die Identifizierung und Bewältigung von Herausforderungen in den Bereichen Sicherheit, regulatorische Rahmenbedingungen, Infrastruktur und Verhaltensanpassung.
Der Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie, insb. Verkehr und Logistik, führt in dem Projekt primär gezielte Pilotdemonstrationen durch – in Bochum und Köln. Dabei werden ko-kreative Ansätze unter aktiver Einbeziehung vielfältiger Stakeholder erprobt, um die Reduzierung des Autoverkehrs durch Mikromobilitätslösungen in der ersten und letzten Meile zu beobachten. Im Reallabor Bochum liegt der Fokus auf innovativen Liefer- und Logistikdiensten für den urbanen Raum, während im Reallabor Köln das Potenzial von Lastenrädern sowohl für die urbane Logistik als auch für die Mobilität von Menschen mit Behinderung, Senior:innen und weitere mobilitätseingeschränkten Personen neu bewertet wird.
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