Hier finden Sie Informationen zu folgenden Themenbereichen:
Studiengang
Erwachsenenbildung/European Adult Education
Der Studiengang ist ein Master-Programm mit 2 Varianten:
„Erwachsenenbildung/Weiterbildung“
„European Adult Eduaction“
ACHTUNG: Die Entscheidung für eine der beiden Varianten des Master-Studiengangs „Erwachsenenbildung/European Adult Education“ kann nach Bewerbung bzw. Einschreibung erfolgen.
Studienort
Campus Essen
Studienabschluss
Master of Arts (M.A.)
Studienbeginn
Wintersemester
Regelstudienzeit
4 Semester
Beschreibung des Studiengangs
Variante „Erwachsenenbildung/Weiterbildung“
Der Master-Studiengang „Erwachsenenbildung/European Adult Education“ in der Variante „Erwachsenenbildung/ Weiterbildung“ führt nach dem erfolgreichen Abschluss eines einschlägigen Bachelor-Studiums der Erziehungswissenschaft zu einem weiteren berufsqualifizierenden Abschluss auf hohem fachwissenschaftlichem Niveau, der für professionelle Arbeit in Einrichtungen bzw. Forschungsfeldern der Erwachsenenbildung, beruflichen und politischen Weiterbildung qualifiziert.
Die Absolventen des Studiengangs in der Variante „Erwachsenenbildung/ Weiterbil-dung“ sind in der Lage, Lernprozesse Erwachsener zu arrangieren und zu begleiten, gesellschaftliche, institutionelle wie individuelle Kompetenzanforderungen und Bildungs-bedarfe zu analysieren und beratend zu vermitteln, Bildungsangebote zu organisieren und das entsprechende Bildungspersonal zu rekrutieren und zu leiten. Ihre entwickelte Kompetenz zu eigener Forschungsarbeit und zur kritischen Rezeption empirischer Befunde erlaubt ihnen, selber wissenschaftliche Entwicklungen in der Erwachsenenbildung, beruflichen und politischen Weiterbildung voranzutreiben und laufend Anschluss an innovative, wissenschaftlich begründete und empirische Entwicklungstrends zu halten.
Variante „European Adult Education“
Der Master-Studiengang „Erwachsenenbildung/European Adult Education“ in der Variante „European Adult Education“ ist ein berufsqualifizierender Abschluss auf hohem fachlichem und wissenschaftlichem Niveau, der auf eine gesellschaftlich notwendige und zukunftsorientierte Kompetenzentwicklung in der Erwachsenenbildung und Weiterbildung abhebt, dabei aber einen besonderen Akzent auf die europäische Dimension legt.
Der Studiengang folgt einem Curriculum, das von acht europäischen Universitäten aus sieben Ländern erarbeitet wurde. Das Angebot erfolgt innerhalb dieses Netzwerks und bietet somit direkten Anschluss an interkulturelle Forschungsergebnisse. Lehrveranstaltungen finden in deutscher und englischer Sprache statt.
Die Absolventinnen und Absolventen des Master-Studiengangs in der Variante „European Adult Education“ sind nicht nur in der Lage, Lernprozesse für Erwachsene zu ermöglichen, sondern können dies auch in einen erweiterten europäischen Kontext stellen und vergleichende und mobilisierende Impulse geben.
Fächerkombinationen
Es handelt sich um einen 1-Fach-Master-Studiengang indem die Disziplinen integrativ vermittelt werden.
Studienverlauf
Module
Variante Master-Studiengang „Erwachsenenbildung/Weiterbildung“:
Der Master-Studiengang „Erwachsenenbildung/Weiterbildung“ enthält insgesamt 10 Module. Um den Master-Abschluss zu erreichen, sind in insgesamt 9 Modulen Studien- bzw. Prüfungsleistungen zu erbringen. D.h. zwischen zwei Modulen (M 20, M 21) besteht eine Wahlpflichtmöglichkeit.
Modul 14: Erziehungs- und Bildungswissenschaft: Sozialgeschichtliche und systematische Aspekte von Bildung und Erziehung
- Basiselemente grundlegender Erziehungs- und Bildungstheorien und Reflexion zentraler erziehungs- und bildungswissenschaftlicher Fragestellungen (insbesondere begrifflich-theoretische Elemente der Pädagogik der Moderne)
- historische Entwicklung der Disziplin Erziehungswissenschaft und ihre Ausdifferenzierung in verschiedene wissenschaftstheoretische Modelle; Erschließung und Problematisierung unterschiedlicher inhaltlich-methodischer Zugänge zur gesellschaftlichen Wirklichkeit von Bildung und Erziehung
Modul 15: Allgemeine Erwachsenenbildung/Weiterbildung
- Biographie- und lebenslauftheoretisches Wissen und dessen Genese vor dem Hintergrund zeitdiagnostischer Analysen moderner Gesellschaften und Formen und Funktionen von Bildung für die verschiedenen Lebensalter sowie Institutionalisierungsformen des Lernens Erwachsener
- Genese und Entwicklung von Wissen in sozialen Welten, besonders des pädagogischen bzw. andragogischen Wissens sowie das Verhältnis von Wissen und Nichtwissen für das lebenslange Lernen
- Historische Entwicklung der Erwachsenenbildung als institutionelle, politisch-soziale und professionspolitische Geschichte. Vergleichende Aspekte der unterschiedlichen Entwicklung in den europäischen Ländern sowie nationale – auch regionale Unterschiede – der Erwachsenenbildung und Weiterbildung
- Wissen über vielfältige kulturelle Unterschiede und über soziale Ordnungen des Geschlechterverhältnisses in Familie und Beruf in Geschichte und Gegenwart. Thematisierung von Genderfragen und Genderkompetenz sowohl für die Erstellung von Bildungsangeboten als auch für Personal- und Organisationsentwicklung im Bereich der Erwachsenen- und Weiterbildung
Modul 16: Erwachsenenpädagogische Kompetenzen: Planung, Durchführung, Evaluation von Bildungsprozessen
- Theorien, Konzepte, Prinzipien und Methoden zur Organisation von Lernprozessen, Entwicklung von Medien zur Visualisierung im Plenum und für die Arbeit in Kleingruppen, Lernkonferenzen, Lernberatungsmethoden und -techniken und Theorien und Modelle zur Kompetenzentwicklung
- Topographie des didaktischen Feldes an Fällen der Weiterbildung/Erwachsenenbildung/politischen Bildung (z.B. Subjekt vs. Sachorientierung; Selbststeuerung vs. Institutionalisierung; Teilnehmerorientierung vs. Instruktion; „entrainement sociale“ vs. Lernzielorientierung)
Modul 17: Nachbardisziplinen: Psychologie/Soziologie/Geschichte Europas
- Erkenntnisse der Sozialpsychologie des Wahrnehmens und der Kommunikation in mitmenschlichen Beziehungen und in Gruppen
- Wissen über die Alterslebensphasen, über deren spezifische biologische, anthropologische und gesellschaftliche Anforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten für lebenslanges Lernen
- Demokratietheorien/Theorien sozialer Gerechtigkeit
- Theorie und Empirie der Organisationssoziologie
- Wissen über die alternde Gesellschaft und Möglichkeiten des Umgangs damit
- Konzepte, Entwicklungen und Maßnahmen in der Arbeitsmarktpolitik
- Wissen über die Verteilung der gesellschaftlichen Arbeit
- Wissen über europäische Gesellschaften im Spannungsfeld nationaler Identitäten und internationaler Integrations- und Migrationsprozesse
- Wissen über die sozialhistorische Entwicklung und Zusammenhänge von Wirtschaftskultur und Bildung
Modul 18: Methoden empirischer Bildungsforschung
- Theoretische Ansätze des Sinnverstehens bzw. Konzepte der subjektiven Aneignung von Gesellschaft; grundlegende Befragungs- und Beobachtungsmethoden (Einzelfallforschung, Interaktionsanalysen, Biographische Methoden, Fallrekonstruktive Forschung, Handlungsforschung etc.)
- Praktische Entwicklung und Reflektion eines Forschungsinstrumentariums für eigene Forschungsfragen (komplexe Methoden und Methodentriangulation); Vergleich quantitativer und qualitativer Methoden hinsichtlich ihrer Reichweiten und Grenzen
- Umgang mit Quellen und (Internet-) Dokumenten
- Vermittlung computerunterstützter Auswertungstechniken anhand ausgewählter Statistik- und Textanalysesoftware
Modul 19: Bildungsorganisation und Bildungsmanagement
- Grundlagen von Funktions- und Handlungsfeldern der Bildungsorganisation und des Bildungsmanagements (Managementtheorien für eine pädagogische Professionalität, Herkunft und Reichweite)
- Verfahren und Instrumente der Praxis von Bildungsorganisation und Bildungsmanagement (Verfahren und Bedeutung von Personal- und Organisationsentwicklung. Ansätze von Marketing und Corporate Identity; Verfahren des Qualitätsmanagements; Wissen und Fertigkeiten in pädagogischer Organisationsgestaltung, Bedarfsanalysen, Programmplanung, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing im pädagogischen Bereich)
Modul 20: Berufliche Weiterbildung
- Zentrale Grundlagen der beruflichen Weiterbildung in ihrer historischen, institutionellen, organisatorischen, rechtlichen, bildungspolitischen, finanziellen, curricularen wie auch theoretischen Bezügen und Entwicklungen
- Funktionswandel betrieblicher Weiterbildung infolge betrieblicher Strategien der Reorganisation und Reprofessionalisierung im Kontext mit neuen Managementkonzepten (in der Personal- und Organisationsentwicklung, der Qualitätssicherung, im Restrukturierungsprozess des Lernens in unterschiedlichen Lehr- und Lernkontexten)
- Öffentlich geförderte beruflichen Weiterbildung im Zusammenhang mit der staatlichen Arbeitsmarkt-/Arbeitsförderungspolitik (Paradigmenwechsel, Konsequenzen für die institutionelle Strukturen, die Qualität der Maßnahmen, die finanziellen Rahmensetzungen und für die Teilnehmerstrukturen
- Vergleich der Berufsbildungssysteme in der EU wie auch in Ländern der OECD hinsichtlich der Struktur, der Organisation, der Finanzierung, der Rechtssetzung, der Durchlässigkeit, der curricularen Grundlagen wie auch in den bildungspolitischen Begründungen und Aufgabensetzungen vor dem Hintergrund einer verstärkt europäisierten Berufsbildungspolitik
Modul 21: „Politische Bildung“
- Theoretische und normative Grundlagen politischer Bildung
- Politische Sozialisation und politische Partizipation
- Historische Entwicklung und gesellschaftliche Rahmenbedingungen politischer Erwachsenen- und Jugendbildung
- Besondere Inhalte, „Schlüsselprobleme“ und aktuelle Themen der politischen Erwachsenen- und Jugendbildung (z.B. Demokratieentwicklung und politische Beteiligung; Rechtsextremismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt; Globalisierung, Entwicklung und Friedenssicherung; Migration und multikulturelle Gesellschaft; Ökologie und nachhaltige Entwicklung; Technikgestaltung und -anwendung, Gentechnik; Medienmacht und Mediendemokratie; soziale Gerechtigkeit, Solidarität und Gleichheit – auch der Geschlechter, Gender-Mainstreaming; Vergangenheitspolitik und Erinnerungskultur)
- Exemplarische Konzepte, Lehr-, Lern- und Veranstaltungsformen politischer Bildung (z.B. Gedenkstättenpädagogik; Interventions- und Präventionskonzepte zu Konflikt, Gewalt und Aggression; Antirassistische Trainings; interkulturelles Konfliktmanagement; Bildungsurlaub und Bildungsreisen)
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Aufbereitung der Strukturkenntnisse über das im Praktikum angestrebte pädagogische Handlungs-/ Forschungsfeld im Schwerpunkt und Elaborierung der eigenen Zielorientierung
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Entwicklung einer Heuristik zur zielorientierten Suche von Praxisfeldern
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Grundlagen des Bewerbungsverhaltens
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Formulierung von Beobachtungs- und Praxisaufgaben
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Fachliche und persönliche Reflexion und Aufarbeitung der Praxiserfahrungen und Identifizierung/ Profilierung von transparent gewordenen professionellen Handlungskompetenzen
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Formulierung von Beschäftigungsperspektiven und darauf gerichteter Entwicklungsaufgaben
Modul 23: Mastermodul
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Kolloquium und Masterabschlussarbeit
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Die Themenstellung der Masterarbeit kann allen Modulen entnommen werden
Variante Master-Studiengang „European Adult Education“:
Der Master-Studiengang „European Adult Education“ steht im Kontext des Programms „European Master in Adult Education“ zu einer europaweiten Qualifizierung in Erwachsenenbildung auf Master-Niveau. An der Konzeption und Umsetzung arbeiten 8 Universitäten aus sieben europäischen Ländern zusammen. Partner sind:
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Universität Duisburg-Essen, Deutschland (Koordinator)
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Ostravská Univerzita, Tschechische Republik
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Danmarks Pædagogiske Universitet, Dänemark
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Helsingin Yliopisto, Finnland
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Technische Universität Kaiserslautern, Deutschland
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Università degli Studi di Firenze, Italien
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Universitatae de Vest din Timisoara, Rumänien
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Universitat de Barcelona, Spanien
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Deutsches Institut für Erwachsenenbildung, Deutschland (Evaluation)
Der Master-Studiengang „European Adult Education“ enthält insgesamt 10 Module.
Modul 1: Educational Science
Äquivalent zu Modul 14 „Erziehungs- und Bildungswissenschaft: Sozialgeschichtliche und systematische Aspekte von Bildung und Erziehung“ aus dem Master-Studiengang Erwachsenenbildung/Weiterbildung.
Modul 2: European Adult and Continuing Education
Teile des Moduls äquivalent mit Modul 15 „Allgemeine Erwachsenenbildung/Weiterbildung“ aus dem Master-Studiengang Erwachsenenbildung/ Weiterbildung.
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Wissensgesellschaft, Globalisierung und Informations- und Kommunikationsgesellschaft als Herausforderung der Erwachsenenbildung. Aufgabenbereiche und Visionen der Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Professionalisierungsbestrebungen in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Teilnahmeorientierung in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung
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Lebenslanges Lernen, Education Permanente, Lifelong Learning – politische Intentionen, Interessen und Wirkungen
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Historische Entwicklung der Erwachsenenbildung als institutionelle, politisch-soziale und professionspolitische Geschichte. Vergleichende Aspekte der unterschiedlichen Entwicklung in den europäischen Ländern sowie nationale – auch regionale Unterschiede – der Erwachsenenbildung und Weiterbildung
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Theorien und Paradigmen der europäischen Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Disziplinorientierung der Erwachsenenbildung in Studienprogrammen im Ländervergleich. Interdisziplinäre Wurzeln der europäischen Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Beziehung zwischen Theorie, Praxis und Forschung der Erwachsenenbildung/Weiterbildung
Teile des Moduls äquivalent mit Modul 18 „Methoden empirischer Bildungs-forschung“ aus dem Master-Studiengang Erwachsenenbildung/Weiterbildung.
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Europäische Forschungspolitik in Bezug auf die Erwachsenenbildung/Weiterbildung und Möglichkeiten für Forschung in Europa, Trends in der Erwachsenenbildungsforschung, Erstellung eines Forschungsvorschlags
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Theoretische Ansätze des Sinnverstehens bzw. Konzepte der subjektiven Aneignung von Gesellschaft; grundlegende Befragungs- und Beobachtungsmethoden (Einzelfallforschung, Interaktionsanalysen, Biographische Methoden, Fallrekonstruktive Forschung, Handlungsforschung etc.)
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Praktische Entwicklung und Reflektion eines Forschungsinstrumentariums für eigene Forschungsfragen (komplexe Methoden und Methodentriangulation); Vergleich quantitativer und qualitativer Methoden hinsichtlich ihrer Reichweiten und Grenzen
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Umgang mit Quellen und (Internet-) Dokumenten
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Vermittlung computerunterstützter Auswertungstechniken anhand ausgewählter Statistik- und Textanalysesoftware
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Wichtige Theoretiker innerhalb und außerhalb von Europa sowie die historische Entwicklung von Lehr-Lern-Theorien/Lehrtheorien und ihr Zusammenhang mit Lernkonzepten: Behavioristisch, kognistivistisch, konstruktivistisch, humanistisch, soziokulturell/Lehransätze unter Berücksichtigung der Lernerperspektive
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Unterscheidung unterschiedlich verwendeter Begriffe und Konzepte im Zusammenhang mit Kompetenz. Wege von Kompetenzentwicklung und Möglichkeiten der Validierung von Kompetenzentwicklung
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Topographie des didaktischen Feldes an Fällen der Weiterbildung/Erwachsenenbildung/politischen Bildung
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Theorien, Konzepte, Prinzipien und Methoden zur Organisation von Lernprozessen, Entwicklung von Medien zur Visualisierung im Plenum und für die Arbeit in Kleingruppen, Lernkonferenzen, Lernberatungsmethoden und -techniken und Theorien und Modelle zur Kompetenzentwicklung.
Teile des Moduls äquivalent mit Modul 20 „Berufliche Weiterbildung“ aus dem Master-Studiengang Erwachsenenbildung/Weiterbildung.
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Struktureller Wandel zu einer Wissensgesellschaft, Implikationen dieses Wandels für die Erwachsenenbildung, Struktureller Wandel am Arbeitsplatz und im sozialen Umfeld, Lenkungs- und Verteilungssysteme im Erwachsenenbildungssystemen, Diskussion um Ressourcen im Kontext der Finanzierung von Erwachsenenbildung, Konzepte zur Realisierung von Effizienz und Gerechtigkeit in der Erwachsenenbildung in verschiedenen europäischen Staaten, Finanzierungsstrukturen und Finanzierungstypen in der Erwachsenenbildung in verschiedenen europäischen Staaten, Rolle von Staat und Markt im Feld der Erwachsenenbildung
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Vergleich der Berufsbildungssysteme in der EU wie auch in Ländern der OECD hinsichtlich der Struktur, der Organisation, der Finanzierung, der Rechtssetzung, der Durchlässigkeit, der curricularen Grundlagen wie auch in den bildungspolitischen Begründungen und Aufgabensetzungen vor dem Hintergrund einer verstärkt europäisierten Berufsbildungspolitik
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Marktwirtschaftliche Regeln von Angebot und Nachfrage, Markt als Regulierungsmechanismus und Steuerungsinstrument, Risiken und Probleme des Marktes
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Konsum als Verbrauchkategorie, Bildung als Konsumgut („Ware"), Bildung als Lebenskontext
Teile des Moduls äquivalent mit Modul 19 „Bildungsorganisation und Bildungsmanagement“ aus dem Master-Studiengang Erwachsenenbildung/Weiterbildung.
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Theorie von Erwachsenenbildungsinstitutionen in der europäischen Gesellschaft, ihre Funktion, die Sozial-und Bildungspolitik und ihre Verantwortung für den Arbeitsmarkt; Modelle des Managements von pädagogischen Institutionen im Kontext des Wandels des öffentlichen und privaten Sektors, wachsender Marktorientierung und Professionalisierung; Theorien und Modelle der Führung durch Management, strategische Planung, Veränderungsprozesse, Evaluation, externe und interne Legitimation sowie zwischen Stakeholders und Shareholders.
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Menschenbild und gesellschaftliche Konzepte von Ansätzen zur Needs Analysis; Ziele, Objekte und Akteure von Bedarfsforschung; Interesse und Probleme von Needs Analysis; Instrumente von Needs Analysis; Umgang mit Ergebnissen von Needs Analysis
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Verfahren und Instrumente der Praxis von Bildungsorganisation und Bildungsmanagement (Verfahren und Bedeutung von Personal- und Organisationsentwicklung. Ansätze von Marketing und Corporate Identity; Verfahren des Qualitätsmanagements; Wissen und Fertigkeiten in pädagogischer Organisationsgestaltung, Bedarfsanalysen, Programmplanung, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing im pädagogischen Bereich).
Annähernd äquivalent zu Modul 17 „Nachbardisziplinen: Psychologie/Soziologie/Geschichte Europas“ aus dem Master-Studiengang Erwachsenenbildung/ Weiterbildung.
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Kolloquium und Master-Abschlussarbeit
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Die Themenstellung der Master-Arbeit kann allen Modulen entnommen werden
Prüfungen/ECTS-Credits
Im Master-Programm sind insgesamt 120 ECTS-Credits zu erwerben. Davon entfallen in der Variante
Erwachsenenbildung/Weiterbildung
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101 ECTS-Credits auf die studienbegleitend geprüften fachspezifischen Module
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19 ECTS-Credits auf die Master-Arbeit
European Adult Education
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90 ECTS-Credits auf die studienbegleitend geprüften fachspezifischen Module
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30 ECTS-Credits auf die Master-Arbeit.
Informationsmaterial
Master-Programm „Erwachsenenbildung/European Adult Education“
Prüfungsordnung (demnächst online)
Master-Studiengang „Erwachsenenbildung/Weiterbildung“
Zugang zum Studium
Zugangsvoraussetzungen
Die Qualifikation für das Studium in dem Master-Studiengang Erwachsenenbildung/European Adult Education“ wird erbracht durch
eine besondere studiengangbezogene Eignung und zusätzlich
• einen Bachelor-Abschluss im Studiengang „Erziehungswissenschaft“ an der Universität Duisburg-Essen mit einer Gesamtnote von „gut“ (2,5) oder besser oder
• ein mindestens dreijähriges einschlägiges Studium im Bereich Erziehungswissenschaft an einer anderen Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes mit Bachelor-Abschluss oder einem vergleichbaren Abschluss und einer Durchschnittsnote von „gut“ oder besser, sofern der Prüfungsausschuss die Gleichwertigkeit dieses Abschlusses festgestellt hat, oder
• ein mindestens dreijähriges einschlägiges Studium im Bereich Erziehungswissenschaft an einer Hochschule außerhalb des Geltungsbereichs des Hochschulrahmengesetzes mit Bachelor-Abschluss oder einem vergleichbaren Abschluss, soweit durch den Prüfungsausschuss Vergleichbarkeit und Gleichwertigkeit des Studiums und des Abschlusses sowie ein Niveau des Abschlusses festgestellt wird, das der an einer Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes erreichten Gesamtnote von mindestens „gut“ entspricht.
BewerberInnen, die nicht einen 1-Fach-Bachelor Erziehungswissenschaft oder einen 2-Fach-Bachelor mit Erziehungswissenschaft als Hauptfach studiert haben, wird empfohlen, vorab die Prüfung der Gleichwertigkeit des Studienabschlusses zu beantragen. Den formlosen Antrag schicken Sie bitte zusammen mit einer Kopie des Modulhandbuchs und einer detaillierten Aufstellung aller Teilleistungen der studierten Module an den
Prüfungsausschuss Master EB/EAE
z.H. Prof. Dr. Helmut Bremer
Universität Duisburg Essen
Fakultät für Bildungswissenschaften
45117 Essen
Bewerbung
Für Ihre Bewerbung zum Eignungsfeststellungsverfahren füllen Sie bitte im Zeitraum
vom 1. Juni bis zum 15. Juli
den Online-Antrag zum Eignungsfeststellungsverfahren für Masterstudiengänge aus. Außerdem werden folgende Unterlagen benötigt, die ebenfalls bis zu 15. Juli eingegangen sein müssen:
• eine maximal dreiseitige Stellungnahme zu den Beweggründen für die Aufnahme des Studiums und den mit dem Masterstudiengang angestrebten individuellen Zielsetzungen („Motivationsschreiben“)
• ein tabellarischer Lebenslauf
• Zeugnis/Urkunde des vorangegangenen Studienabschlusses. Sollte das Zeugnis/die Note der Abschlussarbeit zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht vorliegen, kann ersatzweise ein Notenspiegel beigefügt werden, auf dem mindestens 144 ECTS bescheinigt werden. Das Zeugnis ist nachzureichen.
Weitere Hinweise zum Bewerbungsverfahren und das Onlineformular finden Sie hier.
Zulassung
Bei Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen ist dieser Studiengang zulassungsfrei. Die Einschreibung erfolgt während der Einschreibungsfrist im Studierendensekretariat am Campus Essen.
Studieninteressierte aus Nicht-EU-Ländern bewerben sich beim Akademischen Auslandsamt des Campus Essen.
Sprachkenntnisse
Die Lehrsprache an der Universität Duisburg-Essen ist Deutsch (außer in den englischsprachigen Studiengängen). Deshalb müssen Sie über gute deutsche Sprachkenntnisse verfügen, wenn Sie erfolgreich studieren wollen. Die Mehrheit der ausländischen Studienbewerber muss vor Beginn des Studiums die "Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang" (DSH 2-Niveau; von einigen Ausnahmen abgesehen) bestehen.
- Bildungsinländer (Personen, die ihre Hochschulreife in Deutschland oder an einer deutschen Schule im Ausland erworben haben) benötigen keinen besonderen Nachweis der Deutschkenntnisse.
- Bürger/-innen eines EU-Mitgliedslandes (und Bürger/-innen Islands, Liechtensteins, Norwegens) oder deutsche Staatsangehörige mit ausländischem Bildungsabschluss sowie
- Bürger/-innen eines Staates außerhalb der EU mit einer ausländischen Hochschulzugangsberechtigung müssen vor Beginn des Studiums die "Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang" (DSH 2-Niveau) oder den TestDaF (TDN 4) bestehen.
Weitere Sprachkenntnisse
Bei Eintritt in die Variante „European Adult Education“ muss die Bewerberin bzw. der Bewerber über Englischkenntnisse auf dem Level B1 verfügen. Evtl. Rückfragen können an Herrn Bardo Heger gerichtet werden: bardo.heger@uni-due.de
Studieninteressierte aus Nicht-EU-Ländern bewerben sich beim Akademischen Auslandsamt des Campus Essen.
Berufsmöglichkeiten/Arbeitsmarkt
Master-Studiengang „Erwachsenenbildung/Weiterbildung“:
Dieser führt nach dem erfolgreichen Abschluss eines einschlägigen Bachelor-Studiums der Erziehungswissenschaft zu einem weiteren berufsqualifizierenden Abschluss auf hohem fachwissenschaftlichem Niveau, der für professionelle Arbeit in Einrichtungen bzw. Forschungsfeldern der Erwachsenenbildung, beruflichen und politischen Weiterbildung qualifiziert.
Die Absolventen des Studienganges sind in der Lage, Lernprozesse Erwachsener zu arrangieren und zu begleiten, gesellschaftliche, institutionelle wie individuelle Kompetenzanforderungen und Bildungsbedarfe zu analysieren und beratend zu vermitteln, Bildungsangebote zu organisieren und das entsprechende Bildungspersonal zu rekrutieren und zu leiten. Ihre entwickelte Kompetenz zu eigener Forschungsarbeit und zur kritischen Rezeption empirischer Befunde erlaubt ihnen, selber wissenschaftliche Entwicklungen in der Erwachsenenbildung, beruflichen und politischen Weiterbildung voranzutreiben und laufend Anschluss an innovative, wissenschaftlich begründete und empirische Entwicklungstrends zu halten.
Master-Studiengang „European Adult Education“:
Studienziel ist die Qualifikation für Tätigkeiten in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung in europäischen Kontexten. Die Studierenden eignen sich theoretisches Wissen und praktische Kompetenzen an, die sie befähigen, in spezifischen Feldern der Erwachsenenbildung/Weiterbildung professionell zu arbeiten. Sie sollen die notwendigen kulturell-reflexiven Fähigkeiten für eine praktische Tätigkeit erwerben. Daneben sollen sie dazu befähigt werden, die Möglichkeiten zu nutzen, die Europa als potenzieller Arbeitsmarkt für Erwachsenenbildner bietet. Die Absolventen werden in verschiedenen Feldern arbeiten, die darauf zielen, das Lernen von Erwachsenen in Europa zu fördern. Sie werden typischerweise eine Beschäftigung in Forschung, Verwaltung, Beratung, Lehre und Programmplanung finden.
Informationssystem Studienwahl und Arbeitsmarkt [Isa]
Kontakt und Beratung
Fakultät
Fakultät für Bildungswissenschaften am Campus Essen
Prof. Dr. Anne Schlüter
Weststadttürme - A.08.05
Tel.: 0201/183-2898
[Sprechzeiten]
Weststadttürme - B.12.12
Tel.: 0201/183-2219
Sprechzeiten: Di 12.00 – 13.00 Uhr
Master-Studiengang „European Adult Education“
Tel.: 0201/183-3573
Sprechzeiten: Mittwoch 15:30 - 17:00 und nach Vereinbarung
Fachschaftsvertretung (Studierende)
Fachschaft
R12 T03 D05, Tel.: 0201/183-2195
Sprechzeiten: siehe Aushang und [Internet]
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Fakultät für Bildungswissenschaften.
