© Mira Arora

Konstantin Wecker

Ein Beitrag von Gwendolin Lennartz, Sophie Schönberger sowie den Teilnehmer*innen des BA-Seminars Die politische Kraft der Poesie (im WS 2019/20)

Im Seminargespräch mit Konstantin Wecker

Am 26.11.2019 war Konstantin Wecker im Seminar Die politische Kraft der Poesie - Im Gespräch mit Konstantin Wecker zu Gast, um mit Studierenden über seine Texte zu sprechen.
Die Studierenden haben sich unter Leitung von Corinna Schlicht, die das Gespräch eröffnete, Weckers Texte zunächst im Seminar erarbeitet und sich auch mit seinem musikalischen Werk beschäftigt. Daraus entstanden sind spannende Fragen, die die Studierenden direkt an den Künstler richten konnten, der diese oftmals leidenschaftlich beantwortete. Die Fragen drehten sich rund um das Leben und Wirken als Kunstschaffender, aber auch um politische und spirituelle Philosophien und deren Bedeutung für das künstlerische Schaffen Weckers. Hierbei wurde besonders deutlich, dass sich Wecker eher als Poet denn als Musiker versteht und die Musik als Begleitung der Poesie begreift. Zudem lassen Weckers Antworten auf die verschiedenen Fragen der Studierenden erahnen, dass er sich als passionierten Anarchisten versteht, der stets betrachtet, was möglich ist und nicht an einem allumfassenden Weltschmerz erstickt.
Im Anschluss an das Seminargespräch war es noch einigen Studierenden möglich, das Konzert Konstantin Weckers in der Philharmonie Essenzu besuchen. Ganz getreu dem Titel der Tour Weltenbrand war die gewaltige Kraft der Poesie in musikalischem Gewand beinahe greifbar. Besonders stachen die vielschichtigen und dabei sehr berührenden Arrangements von Jo Barnikel heraus, die die poetischen Botschaften Weckers stets gebührend untermauerten und zum Klingen brachten.

Gesprächseröffnung Corinna Schlicht mit Konstantin Wecker

Diskussionsrunde mit Studierenden am 26.11.2019 © Mira AroraIm Gespräch mit Konstantin Wecker

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