Archiv
Im Archiv finden Sie alle vergangenen Meldungen des Institutes.
2025
IGSM spendet beim Weihnachtswunder

Das Institut für Geschlechtersensible Medizin (IGSM) hat sich in diesem Jahr mit einer eigenen Aktion am WDR 2 Weihnachtswunder beteiligt.
Auf dem Campus des Universitätsklinikum Essen organisierten wir einen Waffelverkauf, dessen Erlös vollständig gespendet wurde.
Dank der großen Unterstützung von Mitarbeitenden und Besucher:innen konnten wir einen Beitrag von über 700 Euro zur Rekordspendensumme von über 15,5 Millionen Euro leisten.
Die Spenden kommen regionalen Tafeln in NRW sowie internationalen Projekten gegen Hunger zugute.
Wir bedanken uns herzlich bei allen, die mitgemacht und diese Aktion unterstützt haben.

14. Oberhausener Ärztetag
Das IGSM war beim diesjährigen Oberhausener Ärztetag mit dabei – und das Interesse an der Genderme
dizin war groß!
Der Vortrag von Prof. Dr. Anke Hinney war spannend, informativ und zeigte eindrucksvoll, wie wichtig geschlechtersensible
Ansätze in Forschung und Medizin sind.
Auch die Posterausstellung fand großen Anklang und sorgte für viele interessante Gespräche.
Ein rundum gelungener Tag mit viel Austausch und Motivation, das Thema weiter voranzubringen!
04.11.2025|Vortrag | Sex differences in Tuberculosis

Im Rahmen der Vortragsreihe „Geschlechteraspekte in biomedizinischer Forschung und klinischer Medizin“ durften wir am 4. November 2025 Dr. Bianca Schneider (Leiterin der Forschungsgruppe Wirtsdeterminanten bei Lungeninfektionen, Forschungszentrum Borstel – Leibniz Lungenzentrum) und Lara Buer, Doktorandin in derselben Arbeitsgruppe, zum Thema „Sex differences in Tuberculosis“ begrüßen.
Der Vortrag beleuchtete eindrucksvoll die Bedeutung geschlechtsspezifischer Unterschiede in der Entstehung und dem Verlauf von Tuberkulose. Dabei wurde deutlich, wie wichtig die Berücksichtigung biologischer und sozialer Geschlechteraspekte für ein besseres Verständnis der Erkrankung und für die Entwicklung gezielter Therapien ist.
Wir danken Dr. Schneider und Lara Buer herzlich für ihren spannenden und aufschlussreichen Beitrag!
Die Vortragsreihe wird von Prof. Dr. Anke Hinney initiiert und ist eine Kooperation des Instituts für Geschlechtersensible Medizin (IGSM) mit dem Essener Kolleg für Geschlechterforschung (EKfG).
20.10.2025|Laborjournal | Epigenetik überraschend auf Pause
Neue Forschungsergebnisse aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Anke Hinney werfen Fragen zur Rolle epigenetischer Mechanismen bei Anorexia nervosa auf. In einer groß angelegten Studie fanden sich keine konsistenten Methylierungsänderungen am NR1H3-Gen – entgegen früherer Annahmen. Die Forschenden sehen epigenetische Effekte daher als weniger zentral an, als bisher gedacht.
21.10.2025 | Gender Data Gap schließen?
In der medizinischen Forschung besteht nach wie vor ein Gender Data Gap – eine Lücke, die alle Geschlechter betrifft.
Prof. Dr. Anke Hinney (Co-Gründerin und Direktorin des IGSM) erläutert in ihrem Video, welche Folgen das für Diagnostik und Therapie haben kann. Sie forscht zu geschlechtsspezifischen Aspekten bei Essstörungen und Adipositas.
Im Rahmen einer BMBF-geförderten Summer School SPIRIT wurde beleuchtet, wie sich Forschung und Behandlung verbessern lassen.
Summer School SPIRIT | Keynote „Psychische Gesundheit ist (k)ein Geschlechterthema?"
Im Rahmen der Summer School SPIRIT lädt das Institut für Geschlechtersensible Medizin herzlich zur Keynote von Dr. Anka Bernhard ein:
Am Freitag, 5. September 2025 um 14:00 Uhr im Deichmann-Auditorium, Lehr- und Lernzentrum (LLZ), Universität Duisburg-Essen
Thema: „Psychische Gesundheit ist (k)ein Geschlechterthema?“
Dr. Bernhard ist Diplom-Psychologin und erforscht seit vielen Jahren die neurobiologischen und psychosozialen Hintergründe psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Nach Stationen in Frankfurt forscht sie seit 2024 am Universitätsklinikum Dresden im Rahmen des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendgesundheit (DZKJ). Ihr Schwerpunkt: geschlechts- und störungsspezifische Risikofaktoren bei Depressionen im Kindes- und Jugendalter.
Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten – wir freuen uns auf Ihren Besuch!
SPIRIT Summer School

Ausgebucht!
Vom 1. bis 5. September 2025 findet erstmals die Summer School SPIRIT zur „Geschlechtswendigkeit psychischer Erkrankungen
– Wie Diagnose und Therapie verbessert werden können“ in Essen statt.
Thema sind geschlechtsspezifische Unterschiede bei psychischen Erkrankungen – von Entstehung bis Therapie.
Forschende, Studierende, Selbsthilfegruppen und Simulationspersonen gestalten das vielseitige Programm.
Ziel ist es, Diagnosen und Therapien geschlechtersensibler zu machen. Ein Höhepunkt ist die öffentliche Abschlussveranstaltung mit Keynote und Ausstellung. Der vorläufigen Zeitplan findet sich hier.
Die Teilnahme, sowie Kost und Logis sind kostenlos, die Anmeldefrist bis zum 30.06.25 ist verstrichen.
09.05.2025|Essen | Erster Gruppenretreat des BIOME-Cores "Sex- and Gender-Sensitive Medicine"
Am 9. Mai 2025 fand das erste Retreat des BIOME-Cores „Sex- and Gender-Sensitive Medicine“ statt, die Medizinstudenten, Mitglieder des Instituts für Geschlechtersensible Medizin (IGSM) und die wissenschaftlichen Koordinatoren des Cores zu einem Tag des intensiven wissenschaftlichen Austauschs und der Zusammenarbeit zusammenführte.
Die Veranstaltung begann mit einer interaktiven Vormittagssitzung, in der die Studierenden ihre Forschungsprojekte in kurzen fünfminütigen Vorträgen vorstellten. Um eine tiefere Verbindung zu schaffen, erzählten die Teilnehmer auch einige persönliche Details, einschließlich ihrer Hobbys und Lieblingssüßigkeiten.
Dr. Helena Hartmann von der Abteilung für Neurologie eröffnete die Nachmittagssitzung, indem sie ihr Fachwissen über effektive Wissenschaftskommunikation weitergab. Sie betonte die entscheidende Rolle einer klaren Kommunikation bei der Überbrückung der Kluft zwischen Wissenschaftlern und der breiteren Öffentlichkeit sowie die Bedeutung dieser Kommunikation für die Verstärkung der allgemeinen Wirkung der eigenen wissenschaftlichen Arbeit.
Der Tag endete mit einer interaktiven Gruppenübung, bei der die Teilnehmer aufgefordert wurden, (klinische) Studien zu zwei anschaulichen Beispielen für geschlechtsspezifische Gesundheitsunterschiede zu entwerfen. Eine Gruppe konzentrierte sich auf die Bewertung geschlechtsspezifischer Unterschiede beim Zugang zu Psychotherapie bei Depressionen, während die andere Gruppe die Unterschiede in der Symptompräsentation und den Diagnoseverzögerungen bei Frauen und Männern mit Myokardinfarkt untersuchte. Beide Gruppen gingen sorgfältig mit potenziellen Verzerrungen, kritischen (klinischen) Studienvariablen und methodischen Herausforderungen um, was die Bedeutung eines präzisen Studiendesigns in der geschlechtsspezifischen Forschung unterstreicht.

08.05.2025|Essen | IGSM beim GRUGALAUF 2025 – Gemeinsam laufend helfen!
Am 8. Mai 2025 war das Institut für Geschlechtersensible Medizin (IGSM) mit voller Energie beim GRUGALAUF im Essener Grugapark dabei – und das gleich doppelt: als engagiertes Laufteam und als stolzer Kooperationspartner der Veranstaltung.
Unter dem Motto „Laufend helfen“ drehte unser Team insgesamt 17 Runden – das entspricht 42,5 Kilometern! Damit haben wir nicht nur sportlichen Einsatz gezeigt, sondern auch einen Beitrag für den guten Zweck geleistet: Der Erlös des GRUGALAUFs kommt Förderprojekten in der neuen Kinderklinik der Universitätsmedizin Essen zugute.
Die Initiative „Ich werde Klinikheld“ unterstützt dort zusätzliche Angebote wie Kunst- und Musiktherapie, virtuelle Erlebnisräume oder auch den Einsatz von Therapiehunden – alles mit dem Ziel, jungen Patient*innen Geborgenheit und Lebensfreude zu schenken.
Als IGSM setzen wir uns für eine Medizin ein, die alle mitdenkt – und das gilt auch für unser Engagement außerhalb des Klinikalltags. Wir danken allen Läufer*innen, Spender*innen und Organisator*innen für dieses besondere Erlebnis voller Gemeinschaft, Solidarität und Bewegung.

10.06.-27.06.2025 | Essener Wissenschaftssommer 2025
Ein Sommer
festival der Forschung und Faszination – das ist der Essener Wissenschaftssommer vom 10.6-27.6.2025! Die Veranstaltungsreihe bietet eine Vielzahl kostenfreier und unterhaltsamer Veranstaltungen mit wissenschaftlichem Bezug für eine breite Öffentlichkeit. Das gesamte Programm des Wissenschaftssommers ist kostenlos.
Amm 17.06.2025 wird Prof. Dr. Anke Hinney im Hörsaal des Universitätsklinikums Essen en Vortrag: Bitte ungleich behandeln! – Wie sich biologisches Geschlecht und Gender auf Diagnosen, Krankheitsverläufe und Therapien von Erkrankungen auswirken. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Vorträge, Workshops und Führungen durch die Essener Wissenschaftslandschaft! Das vollständige Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.
28.05.2025, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr Campus V/H | "Typisch Mann, typisch Frau? Geschlechtersensible Medizin macht den Unterschied!"
Unter diesem Titel lädt das Frauennetzwerk für Heiligenhaus gemeinsam mit WomEngineer, dem Netzwerk der Frauen in der Technik an der Hochschule Bochum, zu einem Fachvortrag ein.
Anlässlich des internationalen Tags der Frauengesundheit referiert Prof. Anke Hinney zu den Auswirkungen genetischer und hormoneller Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
Erfahren Sie, was der Blick auf Geschlechterunterschiede bei der medizinischen Diagnose zeigt, und was man als Patient:in oder Ärzt:in machen kann, um den „kleinen“ Unterschied nicht zu einem gravierenden werden zu lassen.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der VHS Velbert/Heiligenhaus, dem Frauennetzwerk für Heiligenhaus, WomEngineer und der Stadt Heiligenhaus angeboten.
Datum: 28. Mai 2025
Zeit: 18:00 - 21:00 Uhr
Ort: Hochschule Bochum, Campus Velbert/Heiligenhaus, Kettwiger Straße 20, 42579 Heiligenhaus, Hörsaal 2, Raum 0-31 (Erdgeschoss)
Girls'Day und Boys'Day
Der Girls'Day und Boys'Day bieten Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klasse die Möglichkeit, Berufe zu entdecken, in denen ihr Geschlecht unterrepräsentiert ist. Der Girls'Day richtet sich an Mädchen und fördert ihre Berufschancen in zukunftsträchtigen Bereichen wie Technik, Naturwissenschaften und Handwerk. Der Boys'Day gibt Jungen die Gelegenheit, Berufe im sozialen, erzieherischen und pflegerischen Bereich kennenzulernen. Beide Aktionstage finden jährlich, meist im April, statt und bieten Schnupperpraktika oder Workshops.
Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. organisiert die Aktionstage und wird durch das BMFSFJ sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. In Nordrhein-Westfalen finden diese Tage an verschiedenen Orten statt, auch an der Universität Duisburg-Essen.
Workshop für Studierende "Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt"
Der Arbeitskreis für Geschlechtliche Vielfalt an der Universität Duisburg-Essen (UDE) bietet in Kooperation mit dem Diversity Support Center und der „Schule der Vielfalt“ einen Workshop zur geschlechtlichen und sexuellen Vielfalt an. Dieser richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und vermittelt wichtige Kompetenzen für Studium, Praktika und berufliche Kontexte. Der Workshop fokussiert sich auf geschlechterinklusiver Sprache, Sensibilisierung für unterschiedliche geschlechtliche Identitäten und den diskriminierungssensiblen Umgang mit Queerness und queeren Lebensrealitäten. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 2. April 2025, von 13:00 bis 16:00 Uhr auf dem Campus Essen statt. Referent*innen des Workshops sind Anne Nußbaum und Sarah Rixen von der „Schule der Vielfalt“. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.
März 2025|Elsevier ScienceDirect | Editorial: Politische Einflussnahme der Trump-Administration auf die Biomedizinische Forschung
Das Editorial von Anke C. Fender und Anke Hinney, veröffentlicht von Elsevier ScienceDirect, beleuchtet die potenziellen Gefahren politischer Einflussnahme auf die biomedizinische Forschung. Sie warnen vor den negativen Auswirkungen der Trump-Administration auf wissenschaftliche Integrität und die öffentliche Gesundheit, insbesondere durch Kürzungen der Forschungsbudgets und das Entfernen von „genderbezogenen“ Begriffen aus wissenschaftlichen Arbeiten. Die Autorinnen betonen, dass politische Einflussnahme die Objektivität der Wissenschaft gefährdet und langfristige Folgen für die Gesellschaft und Minderheiten haben könnte.
08.03.2025|Essen | Weltfrauentag im Limbecker Platz
Am 8. März 2025 wurde der internationale Weltfrauentag im Limbecker Platz in Essen gefeiert! Der Tag stand ganz im Zeichen des Empowerments, der Vernetzung und der Unterstützung von Frauen. Von 12 bis 18 Uhr gab es spannende Informationsstände, inspirierende Vorträge und einen kreativen Workshop.
Besonders hervorzuheben war der Vortrag von Prof. Dr. rer. nat. Anke Hinney, Mitgründerin des und komissarische Direktorin des IGSM, um 15 Uhr. In ihrem Vortrag „Bitte ungleich behandeln! Wieso ist das Geschlecht wichtig in der Medizin?“ gab sie wertvolle Einblicke in die Bedeutung des Geschlechts in der medizinischen Forschung und Versorgung.
08.03.2025 | Das IGSM und der Weltfrauentag
Am 8. März wird weltweit der Internationale Frauentag gefeiert - einen Tag der Solidarität und des Engagements für die Rechte von Frauen und gegen Diskriminierung, Benachteiligung und Unterdrückung - auch in Deutschland.
Gerade auch in der Medizin ist es wichtig, die Perspektiven und Bedürfnisse von Frauen zu berücksichtigen. Geschlechtersensible Medizin bedeutet, dass wir die biologischen und soziokulturellen Unterschiede zwischen den Geschlechtern anerkennen und in der medizinischen Versorgung, Forschung und Lehre einbeziehen.
Die Vision des Instituts für Geschlechtersensible Medizin besteht darin dass die Gesundheitsversorgung für alle Menschen gerecht und individuell angepasst sein soll. Zum Weltfrauentag möchten wir an diesen wichtigen Auftrag aller Ärztinnen und Ärzte erinnern, so dass dieses Postulat in der Medizin verwirklicht werden kann.
08.03.2025 | Das IGSM und der WeltfrauentagDas IGSM und der Weltfrauentag
Am 8. März wird weltweit der Internationale Frauentag gefeiert - einen Tag der Solidarität und des Engagements für die Rechte von Frauen und gegen Diskriminierung, Benachteiligung und Unterdrückung - auch in Deutschland.
Gerade auch in der Medizin ist es wichtig, die Perspektiven und Bedürfnisse von Frauen zu berücksichtigen. Geschlechtersensible Medizin bedeutet, dass wir die biologischen und soziokulturellen Unterschiede zwischen den Geschlechtern anerkennen und in der medizinischen Versorgung, Forschung und Lehre einbeziehen.
Die Vision des Instituts für Geschlechtersensible Medizin besteht darin dass die Gesundheitsversorgung für alle Menschen gerecht und individuell angepasst sein soll. Zum Weltfrauentag möchten wir an diesen wichtigen Auftrag aller Ärztinnen und Ärzte erinnern, so dass dieses Postulat in der Medizin verwirklicht werden kann.
25.02.2025|NatureEin Angriff auf die Wissenschaft irgendwo ist ein Angriff auf die Wissenschaft überall
Der Artikel in Nature kritisiert die Angriffe der Trump-Administration auf die Wissenschaft und internationale Forschungsinitiativen. Die drastischen Kürzungen und Beschränkungen, die unter der neuen Regierung verhängt wurden, gefährden nicht nur die nationale Forschung, sondern auch globale wissenschaftliche Kooperationen. Besonders besorgniserregend sind die Auswirkungen auf Gesundheits- und Klimaforschung sowie auf wichtige Programme zur Förderung von Vielfalt und Inklusion. Die internationale Forschungsgemeinschaft ist aufgefordert, solidarisch zu handeln und sich für die Unabhängigkeit der Wissenschaft einzusetzen. Ein Angriff auf die Wissenschaft irgendwo ist ein Angriff auf die Wissenschaft überall.
05.02.2025|FG GeschlechterstudienAngriffen auf die Freiheit von Forschung und Lehre entschlossen entgegentreten!
Die FG Geschlechterstudien warnt vor Angriffen auf die Wissenschaftsfreiheit, wie sie durch Alice Weidels Drohung, die Gender Studies zu schließen, angestoßen wurden. Solche Äußerungen sind verfassungswidrig und antidemokratisch, da sie die Unabhängigkeit der Forschung gefährden. Die FG lehnt Versuche ab, Disziplinen oder Forschende zu diskreditieren, und betont, dass solche Angriffe das Vertrauen in Wissenschaft und Demokratie untergraben.
Gesundheit UnteilbarAppell „Gemeinsam gegen Ausgrenzung und für ein gerechtes Gesundheitssystem"
Der Appell „G
emeinsam gegen Ausgrenzung und für ein gerechtes Gesundheitssystem“ fordert einen diskriminierungsfreien Zugang zur Gesundheitsversorgung für alle Menschen in Deutschland. 136 Organisationen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich setzen sich gegen populistische und menschenverachtende Narrative ein, die soziale Gruppen gegeneinander ausspielen. Sie fordern ein solidarisches, barrierefreies und bedarfsgerechtes Gesundheitssystem, das alle Mensc
hen unabhängig von Herkunft, Status oder Behinderung umfasst und gerecht finanziert wird. Der Appell fordert konkrete politische Maßnahmen für eine inklusivere Gesundheitsversorgung und mehr Prävention. Als Institut für geschlechtersensible Medizin unterstützen wir diesen Appell!
08.95.2025|EssenIGSM beim GRUGALAUF 2025 – Gemeinsam laufend helfen!
Am 8. Mai 2025 war das Institut für Geschlechtersensible Medizin (IGSM) mit voller Energie beim GRUGALAUF im Essener Grugapark dabei – und das gleich doppelt: als engagiertes Laufteam und als stolzer Kooperationspartner der Veranstaltung.
Unter dem Motto „Laufend helfen“ drehte unser Team insgesamt 17 Runden – das entspricht beeindruckenden 42,5 Kilometern! Damit haben wir nicht nur sportlichen Einsatz gezeigt, sondern auch einen Beitrag für den guten Zweck geleistet: Der Erlös des GRUGALAUFs kommt Förderprojekten in der neuen Kinderklinik der Universitätsmedizin Essen zugute.
Als IGSM setzen wir uns für eine Medizin ein, die alle mitdenkt – und das gilt auch für unser Engagement außerhalb des Klinikalltags. Wir danken allen Läufer*innen, Spender*innen und Organisator*innen für dieses besondere Erlebnis voller Gemeinschaft, Solidarität und Bewegung!
01.-05.2025Essener Summer School SPIRIT 2025
Vom 1.- 5. September 2025 fand die Essener Summer School SPIRIT statt. 20 engagierte Teilnehmer:innen aus Medizin, Psychologie aber auch interdisziplinären Fachrichtungen setzten sich intensiv mit dem Thema „Geschlechtswendigkeit psychischer Erkrankungen – wie Diagnose und Therapie verbessert werden können“ auseinander.
Renommierte Referent:innen gaben Einblicke in aktuelle Forschung und klinische Praxis. Zu den Vortragenden zählten die Co-Grümnderinnen des IGSM Prof. Dr. Anke Hinney und PD Dr. Andrea Kindler-Röhrborn, Dr. Maren Jochimsen, PD Dr. Franziska Degenhardt, PD Dr. Gertraud Gradl-Dietsch, Prof. Dr. Katja Kölkebeck, Prof. Dr. Kerstin Konrad, Prof. Dr. Georgios Paslakis und Prof. Dr. Jochen Seitz.
Besonders im Fokus standen Depression, ADHS und Essstörungen, die in Kleingruppen aus geschlechtsspezifischer Perspektive diskutiert wurden. Dazu wurde auch der Austausch mit Patient:innen aus Selbshilfegruppen (Wohnzimmer Neurodivers und Pappsatt e.V) und Simulationspersonen.
In den Arbeitsgruppen entwickelten die Teilnehmenden eigenständig Konzepte für Forschungsprojekte mit geschlechtersensiblem Bezug. Dazu formulierten sie Forschungsfragen, diskutierten geeignete Methoden und entwarfen erste Studienplän. Die Ergebnisse konnten am Ende der Woche vorgestellt und diskutiert werden.
Abgerundet wurde die Summer School mit einer öffentlichen Posterausstellung zur geschlechtersensiblen Medizin sowie einer inspirierenden Keynote von Dr. Anka Bernhard.
Die diesjährige Summer School konnte eindrucksvoll zeigen, wie wichtig es ist, Unterschiede zwischen den Geschlechtern in Forschung und Versorgung sichtbar zu machen – und wie fruchtbar der interdisziplinäre Dialog hierzu sein kann.
Wir bedanken uns aus tiefstem Herzen bei allen Mitwirkenden, Vortragenden und Teilnehmenden die diese großartige Veranstaltung möglich gemacht haben – wir freuen uns bereits auf nächstes Jahr!
März 2025SPIRIT Summer School
Die Summer School SPIRIT zur „Geschlechtswendigkeit psychischer Erkrankungen – Wie Diagnose und Therapie verbessert werden können“ findet in vom 01.09. bis 05.09.2025 in Essen statt. Diese Veranstaltung bietet eine einzigartige Gelegenheit, sich mit Expert:innen auszutauschen und das Thema zu erarbeiten. Der vorläufigen Zeitplan findet sich hier.
Die Teilnahme, sowie Kost und Logis, sind kostenlos. Anmeldeschluss: 15. Juni 2025
Bitte füllen Sie das Anmeldeformular aus & senden es an igsm@uk-essen.de, um sich verbindlich für die Veranstaltung anzumelden. Die Plätze sind begrenzt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Neujahrsgruß & Rückblick auf ein Erfolgreiches 2024
Das Institut für Geschlechtersensible Medizin wünscht Ihnen ein frohes und gesundes neues Jahr!
Wir hoffen, dass Sie gut ins Jahr 2024 gestartet sind und wünschen Ihnen alles Gute für die kommenden Monate.
Im Anhang finden Sie unseren Neujahrsbrief. Rückblickend auf das Jahr 2024 können wir mit Freude auf zahlreiche Erfolge zurückblicken. Weitere Details dazu erfahren Sie in unserem Jahresrückblick.
IGSM erhält Förderung des MKWNeue Professur für Geschlechtersensible Medizin an der UDE
Die Universität Duisburg-Essen (UDE) erhält eine neue Professur im Bereich „Geschlechtersensible Medizin unter Berücksichtigung genetischer Mechanismen“. Diese wird ab dem Sommersemester 2025 am Institut für Geschlechtersensible Medizin (IGSM) angesiedelt. Die Förderung von 2,25 Millionen Euro über drei Jahre erfolgt im Rahmen eines Programms des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft, das die Berücksichtigung von Geschlechterfragen in der Forschung unterstützt. Das IGSM, gegründet Ende 2023, wird mit der neuen Professur entscheidend gestärkt. Die UDE und das IGSM setzen damit einen wichtigen Schritt zur besseren Integration von Geschlechteraspekten in die medizinische Forschung und Ausbildung.
08.03.2024Pionierinstitutionen der Geschlechterforschung
Geschlechterforschung hat an der Universität Duisburg-Essen Tradition – vor allem durch das Essener Kolleg für Geschlechterforschung. Heute, am 8. März, wird nicht nur sein 25. Jubiläum gefeiert, sondern auch ein weiterer Meilenstein begangen: Der Kick-off des Instituts für Geschlechtersensible Medizin. Wie die vergleichsweise kurze Geschichte der Hochschule zu besonderer Innovationskraft führte, erklären Dr. Maren A. Jochimsen, Prof. Dr. Anke Hinney und Privatdozentin Dr. Andrea Kindler-Röhrborn* im Interview.
14.02.2024 | Zum Weltfrauentag: Jubiläum und Kick-Off Interdisziplinäre Geschlechterforschung
Gleich mehrfach Grund zum Feiern hat die UDE am 8. März. In einer gemeinsamen Veranstaltung am Weltfrauentag blickt das Essener Kolleg für Geschlechterforschung nicht nur auf seine über 25-jährige Geschichte zurück, es steht auch der Kick-Off des neu gegründeten Instituts für Geschlechtersensible Medizin an der Medizinischen Fakultät an. Die Veranstaltung umfasst Vorträge und Diskussionsrunden. NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes wird ein Grußwort halten. Eine Anmeldung war bis zum 19. Februar möglich.
09.07.2024 | Tagungsbericht erschienen 25 Jahre EKfG 1998–2023 & Kick-off Institut für Geschlechtersensible Medizin
Am 08. März 2024 fand die gemeinsame Veranstaltung "25 Jahre Essener Kolleg für Geschlechterforschung & Kick-Off des Instituts für Geschlechtersensible Medizin" am Universitätsklinikum Essen statt. In der Ausgabe Nr. 54 des Journals des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW liefert der Tagungsbericht zur Veranstaltung einen Eindruck der Feierlichkeiten, fasst die Inhalte der beiden Podiumsdiskussionen und des Festvortrags zusammen und geht auf die Grußworte der Rektorin, der Ministerin für Kultur und Wissenschaft NRW sowie des Dekans der Medizinischen Fakultät ein.
25.11.2024STOPP Gewalt gegen Frauen: Das Institut für Geschlechtersensible Medizin setzt ein Zeichen
Zum Internationalen Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen am 25. November beteiligt sich die Universität Duisburg-Essen (UDE) auch in diesem Jahr an der weltweiten Kampagne „Orange the World“. Im Aktionszeitraum bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, wird mit der Farbe Orange ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen gesetzt.
Als Teil der UDE unterstützt das Institut für Geschlechtersensible Medizin natürlich diese wichtige Initiative. Die Kampagne soll verdeutlichen, dass Gewalt in all ihren Formen – sei es psychische, körperliche oder sexualisierte Gewalt – uns alle betrifft und ein gemeinsames Handeln erfordert.
Die UDE setzt mit dieser Aktion ein klares Zeichen für die Rechte von Frauen und Mädchen und stellt sich entschieden gegen jede Form von Gewalt. Auch das Institut für Geschlechtersensible Medizin steht hinter dieser Botschaft und hofft, dass sich viele der universitären Gemeinschaft anschließen, um gemeinsam auf die Dringlichkeit dieses Themas aufmerksam zu machen.

31.07.2024|EKfG-Mitglied im InterviewGeschlechtsspezifische Unterschiede bei Krebserkrankungen
Co-Gründerin des Instituts für Geschlechtersensible Medizin und EKfG-Vorstandsmitglied PD Dr. Andrea Kindler-Röhrborn spricht im Interview mit der Süddeutschen Zeitung darüber, warum Männer so viel häufiger an bestimmten Krebsarten erkranken als Frauen. Dass dafür nicht nur die Gene verantwortlich sind, sondern auch der gefährlichere männliche Lebensstil seinen Beitrag leistet und welche Maßnahmen jeder Mensch ergreifen kann, um die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung deutlich zu reduzieren, kann ab sofort im Artikel nachgelesen werden.
07.11.2024Prof. Dr. Anke Hinney als Referentin bei dem MEDICA ECON FORUM
Prof. Dr. Anke Hinney wird am 13. MEDICA ECON FORUM teilnehmen, das vom 11. bis 14. November 2024 im Rahmen der weltweit größten Medizinmesse MEDICA stattfindet.In diesem Jahr stehen die Themen Digitalisierung, Finanzierung, Versorgung, Künstliche Intelligenz und Krankenhausplanung im Mittelpunkt.
Prof. Hinney wird am Donnerstag, den 14. November 2024, von 11:30 bis 12:30 Uhr an der Diskussionsrunde "Gendermedizin - für alle Geschlechter wichtig!" teilnehmen und die Diskussion mit einem 15-minütigen Impuls eröffnen.
Mit ihr werden Dr. Martina Kloepfer, Institut für Gender-Gesundheit e. V., Barbara Steffens, Leiterin der Landesvertretung NRW der Techniker Krankenkasse und Prof. Dr. med. Petra A. Thürmann, Lehrstuhl für Klinische Pharmakologie, Universität Witten/Herdecke, auf dem Podium sitzen.
Die Moderation übernimmt der Journalist Jürgen Zurheide.
Vortrag über Geschlechtersensible Medizin in Greifswald
Am 22. Oktober 2024 hielten Prof. Dr. Anke Hinney, Co-Gründerin und kommissarische Direktorin des Instituts für Geschlechtersensible Medizin, und PD Dr. Andrea Kindler-Röhrborn, Co-Gründerin des Instituts, einen Vortrag mit dem Titel "The Importance of Sex and Gender in Medical Research and Clinical Medicine".
Dieser Vortrag leitet das neue Projekt der Universitätsmedizin und der Universität Greifswald ein, das den Aspekt des Geschlechts in der Forschung für Wissenschaftler*innen in der frühen Karrierephase stärker in den Fokus rückt, was direkte Auswirkungen auf die Behandlungspraxis haben soll. Das Projekt “Inklusive Exzellenz in der Medizin” (InkE) wird über fünf Jahre mit 1,5 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und ist das einzige seiner Art in Deutschland.
10.10.2022 | NeuerscheinungZirkuläre RNA: Genetische Varianten nehmen Einfluss auf das Körpergewicht
In internationalen Studien, die Zusammenhänge zwischen genetischen Varianten und deren Einflüssen analysieren, wurden bereits zahlreiche Stellen im Genom gefunden, die das Körpergewicht beeinflussen. „Häufig liegen die gefundenen Varianten aber außerhalb der eigentlichen Gene, also nicht im sogenannten kodierenden Bereich“, erklärt EKfG-Mitglied und Co-Sprecherin des EKfG-Forschungsclusters „Biomedizinische Forschung und klinische Medizin" Prof. Dr. Anke Hinney. Die Forschenden haben sich deshalb in ihrer in „Scientific Reports“ veröffentlichten Studie vor allem nicht-kodierende, zirkuläre RNAs genauer angesehen und auch geschlechtsspezifische Unterschiede gefunden.
11.07.2022 | NeuerscheinungGenetische Beeinflussung von Gewicht und Anorexia Nervosa
Neben Umwelteinflüssen sind auch genetische Faktoren für Essstörungen sowie für die Regulierung des Körpergewichts von Bedeutung. In einer kürzlich an der medizinischen Fakultät durchgeführten genomweiten Assoziationsstudie (GWAS) für Anorexia nervosa (AN) wurde das Gen PTBP2 lokalisiert, das vor allem bei Männern einen Einfluss auf die Regulierung des Körpergewichts haben könnte. Die Erkenntnisse der Forscher*innen, zu denen auch EKfG-Vorstandsmitglied und Sprecherin des EKfG-Forschungsclusters „Biomedizinische Forschung und klinische Medizin“ Prof. Dr. Anke Hinney zählt, wurden in Translational Psychiatry veröffentlicht.
22.07.2024 | IGSM im InterviewLaborjournal Artikel: Geschlechterblindheit in der Medizin
Männer und Frauen sind unterschiedlich, werden in der Medizin aber oft gleich behandelt- und damit unterschiedlich gut. Bei allem Streben nach einer personalisierten Medizin wird ein einfaches Kriterium - das Geschlecht - häufig nur unzureichend betrachtet.
Wie können wir die Medizin - Vorsorge, Diagnose, Behandlung, Forschung und Lehre - geschlechtersensibel gestalten? Was muss sich ändern, um die medizinische Versorgung zu verbessern?
Diesen und weiteren Fragen widmen sich die Gründerinnen des Instituts für Geschlechtersensible Medizin Dr. Anke Hinney und Dr. Andrea Kindler-Röhrborn, die EKfG-Mitglieder Dr. Maren A. Jochimsen und Eva Wegrzyn, sowie Luisa Sophie Rajcsanyi in diesem Essay.
08.03.2022 | EKfG-Mitglieder im InterviewWAZ-Artikel: Gendermedizin
In dem Artikel "Gendermedizin: Frauen sind anders krank als Männer" vom 27.02.2022 der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung spricht Autorin Stephanie Weltmann mit den Sprecherinnen des EKfG-Forschungsclusters "Biomedizinische Forschung und Klinische Medizin" PD Dr. Andrea Kindler-Röhrborn und Prof. Dr. Anke Hinney über die Notwendigkeit der Berücksichtigung von Geschlechterunterschieden in der Medizin.

23.03.2020 | EKfG PortraitEKfG.PORTRAIT: Prof. Dr. Anke Hinney
Die neue EKfG-Projektreihe „EKfG.PORTRAIT“ präsentiert Forschungshighlights von Mitgliedern des Kollegs. Den Auftakt macht ein Interview mit Prof. Dr. Anke Hinney, Molekulargenetikerin am LVR-Klinikum Essen, Universität Duisburg-Essen und Mitglied im EKfG seit 2015.
04.02.2021|Stellvertretende EkfG-Direktorin im Interview Genforschung unterwegs zu geschlechterabhängigen Krebstherapieoptionen
PD Dr. med. Andrea Kindler-Röhrborn, Leiterin der Arbeitsgruppe Molekulargenetische Tumorpräventionsforschung (UK Essen) und Stellvertretende Direktorin des EKfG, spricht im Interview für den Newsletter "GendermedInfo" über Geschlechterunterschiede bei der Entstehung von Krebs.









