Praktikumsausschuss der Abteilung Bauwissenschaften

Industriepflichtpraktikum

Im Studienverlauf soll das zu absolvierende Industriepraktikum das Studium ergänzen und erworbene theoretische Kenntnisse durch ihren Praxisbezug vertiefen. Die Praktikant:innen haben die Möglichkeit, einzelne Bereiche eines Unternehmens kennen zu lernen und dabei die Umsetzung des im Studium erworbenen Wissens zu erlernen.

Das Industriepraktikum soll fachrichtungsbezogene betriebstechnische und ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln. Ein weiterer wesentlicher Aspekt liegt im Erfassen der soziologischen Seite des Betriebsgeschehens. Die Praktikant:innen müssen den Betrieb auch als Sozialstruktur verstehen und das Verhältnis von Führungskräften zu Mitarbeitern kennen lernen, um so die künftige Stellung und Wirkungsmöglichkeit richtig einzuordnen.

Diese Seite enthält Informationen zum Pflichtpraktikum für die Studiengänge Bauingenieurwesen B. Sc. und ISE - Structural Engineering. Für weitere Studiengänge der Fakultät Ingenieurwissenschaften sei auf die Seite des Industriepraktikum IW verwiesen.

Alle Angaben auf dieser Seite beziehen sich - soweit nicht anders angegeben - auf die Richtlinie für Industriepflichtpraktika in der Fakultät für Ingenieurwissenschaften vom 27.02.2020 (kurz: Richtlinie für Industriepflichtpraktika).

Vorsitzende des Praktikumsausschusses

Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil.
Natalie Stranghöner

Ansprechpartner

Bauingenieurwesen B. Sc.:
Dr.-Ing. Dominik Jungbluth

ISE - Structural Engineering:
Prof. Dr. Martin Denecke

Richtlinie für Industriepflichtpraktika

Diese Richtlinie gilt für Studierende der Bachelorstudiengänge mit Einschreibung ab dem WS 2019/20. Sie regelt auf der Grundlage der jeweiligen Prüfungsordnung die berufspraktische Tätigkeit für Studierende des jeweiligen Studiengangs.

Download Richtlinie

Erfolgreiches Bewerben auf Praktikumsstellen

Dieser Leitfaden soll die Studierenden dabei unterstützen, gute Bewerbungsunterlagen zu erstellen und erfolgreich einen geeigneten Praktikumsplatz zu finden. Er dient der Orientierung und ist nicht allgemeingültig.

Download Leitfaden

Vorlagen

Gemäß der Richtlinie für Industriepflichtpraktika sind Wochenübersichten und ein Berichtsheft anzufertigen. Die Vorlagen für die Übersicht und Bericht können hier heruntergeladen werden.

Aktuelle Hinweise

Fristverlängerung wegen Covid-19 Pandemie

Aufgrund der Covid-19 Pandemie und der damit verbundenen Schwierigkeiten bei der Suche nach Praktikumsplätzen wurde die Frist zur Ableistung des Industriepraktikums auf das Ende des 5. Semesters verlängert.

Regelung zu Corona-bedingten Unterbrechungen und Abbrüchen von berufspraktischen Tätigkeiten

Lt. §5(1) der „Ordnung zur Umsetzung der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung (CEHVO)“ gilt:

Bei coronabedingten Unterbrechungen oder Abbrüchen von berufspraktischen Tätigkeiten (zum Beispiel Betriebsschließungen) kann auf Antrag eine ordnungsgemäße Durchführung des Praktikums anerkannt werden, wenn die Ausfallzeiten einer erfolgreichen Ableistung des Praktikums und der Vermittlung der vorgesehenen Kenntnisse nicht entgegenstehen. Über den Antrag entscheidet die nach der jeweiligen Praktikumsordnung für die Anerkennung zuständige Stelle.

Hierzu sind der zuständigen Stelle zwingend schriftliche (stichhaltige!) Unterlagen einzureichen:

  1. Selbst verfasster schriftlicher Antrag auf Ausnahmeregelung.
  2. Kopie des abgeschlossenen Vertrags.
  3. Schriftliche Bestätigung der Firma über den Abbruch des Praktikums.
  4. Ausstellung eines Zeugnisses mit der bisher absolvierten Dauer und den absolvierten Tätigkeiten lt. Richtlinie für Industriepflichtpraktika.
  5. Weitere erforderliche Unterlagen zur Anerkennung eines Praktikums lt. jeweiliger Richtlinie für Industriepflichtpraktika.

Stand: 28.06.2021Benötigte Unterlagen zur Anerkennung der Pflichtpraktika

  1. Ausgefüllter Antrag für Ihren Studiengang mit Ihrer Unterschrift
  2. Kopie des Praktikumszeugnisses oder -Bescheinigung
  3. Wochenübersichten (auf jeder Seite unterschrieben)
  4. Berichtsheft (auf jeder Seite unterschrieben)
  5. Firmenbeschreibung, lt. Richtlinie für Industriepflichtpraktika

Anforderungen an das Zeugnis oder die Bescheinigung

Das Zeugnis oder die Bescheinigung muss mindestens die folgenden Angaben enthalten:

  • Praktikumsbetrieb (ordnungsgemäßer Briefkopf mit Logo, vollständiger Firmenbezeichnung, Anschrift, Rechtsvertreter, Telefonnummer und Webadresse) ,
  • Angaben zur Person der Praktikantin bzw. des Praktikanten (Name, Vorname, Geburtsdatum und Geburtsort) ,
  • Ausbildungsort (Standort des Praktikums),
  • Abteilung, in der die Praktikantin bzw. der Praktikant eingesetzt war,
  • detaillierte Beschreibung der einzelnen Tätigkeiten in der jeweiligen Abteilung und deren Dauer,
  • explizite Angabe der Anzahl der Fehltage, auch wenn keine Fehltage angefallen sind und
  • der Personenname des Unterzeichnenden muss ersichtlich sein

Anforderungen an die Wochenübersicht

Die Praktikantin oder der Praktikant muss die im Anhang A1 der Richtlinie für Industriepraktika vorliegende Wochenübersicht für jede begonnene Woche ausfüllen und einreichen. Die Wochenübersichten sind von der oder dem für die Praktikantenausbildung im Praktikumsbetrieb Verantwortlichen wöchentlich mit dem Firmenstempel zu versehen und zu unterzeichnen.

Anforderungen an das Berichtsheft

Die Praktikantin bzw. der Praktikant hat über die Praktikumsinhalte ein in deutscher oder englischer Sprache abgefasstes Be-richtsheft anzufertigen. Dieses soll der Übung in der Darstellung der ausgeführten Tätigkeiten dienen und muss als Fließtext selbstständig verfasst werden. Es kann als umfassender Bericht über einen mehrere Wochen umfassenden Praktikumsabschnitt im gleichen Tätigkeitsgebiet abgefasst werden (keine täglichen Beschreibungen).

Inhaltlich müssen eigene Tätigkeiten, Beobachtungen und erworbene Erfahrungen während des Praktikumsabschnitts detailliert beschrieben werden. Unvollständige Berichte, Darstellungen ohne direkten Bezug zur eigenen Tätigkeit oder bloße Aufzählungen finden keine Anerkennung.

Zudem werden keine themenfremden Inhalte als Ersatz für die Beschreibung der Praktikumsinhalte anerkannt. Die Berichte müssen einen Umfang von mindestens 1,5 DIN-A4 Seiten für eine Woche aufweisen, einschließlich eventueller Skizzen und Zeichnungen, wobei deren Anteil maximal ein Drittel der Seiten ausmachen darf.

Die Berichte sind von dem für die Praktikantenausbildung in der Ausbildungsstelle Verantwortlichen auf jeder Seite mit dem Firmenstempel zu versehen und zu unterzeichnen. Mit der Unterzeichnung wird bestätigt, dass der Bericht zu den Praktikumsinhalten konform ist und keine berechtigten Interessen des Unternehmens verletzt.

Urheberrechte sind zu respektieren. Die wörtliche oder sinngemäße Wiedergabe fremder Textpassagen, Abbildungen, Tabellen etc. aus fremden Texten (Fachliteratur, Internetquellen, Datenblättern etc.) ohne Quellenangabe widerspricht den Grundsätzen für die Sicherung Guter Wissenschaftlicher Praxis an der Universität Duisburg-Essen (Senatsbeschluss vom 16. Juli 2004, zuletzt geändert durch Ordnung vom 13. Juni 2018). Jegliche Formen des Plagiats werden als Täuschungsversuch gewertet und ziehen eine Nichtanerkennung des gesamten Praktikums nach sich. Zur Feststellung der Täuschung kann sich die Praktikantenstelle des Einsatzes einer entsprechenden Software oder sonstiger elektronischer Hilfsmittel bedienen.

 

Stand: 28.06.2021Einreichung von Unterlagen zur Anerkennung der Pflichtpraktika

Studiengang Bauingenieurwesen B. Sc.

Die Unterlagen sind beim Prüfungsamt Bauingenieurwesen rechtzeitig vor Ablauf der Frist für die Erfüllung des Pflichtpraktikums einzureichen. Eine Bearbeitungszeit von bis zu 5 Wochen ist hierbei zu berücksichtigen.

Studiengang ISE - Structural Engineering

Gemäß der Richtlinie für Industriepflichtpraktika erfolgt die Abgabe beim "Service Center für die Prüfungsausschüsse Maschinenbau und ISE". Zurzeit sind die Unterlagen in gedruckter Form oder per Mail in Absprache mit Prof. Dr. Martin Denecke, Fachgebiet Siedlungswasser- und Abfallwirtschaft, bei ihm einzureichen.

FAQs

Praktikantenordnung oder Richtlinie für Industriepraktika

  • Für alle Studierenden mit einer Einschreibung ab dem WS19/20 ist die Richtlinie für Industriepraktika bindend.
  • Die Praktikantenordnung ist lediglich für Studierende mit einer Einschreibung vor dem WS19/20 gültig.

Dauer des Praktikums

  • Die Gesamtdauer des Industriepflichtpraktikums beträgt im Bauingenieurwesen 12 Wochen.
  • Zur Anerkennung des Praktikums sind mindestens 2 unterschiedliche Bausparten gefordert, mit einer Höchstanrechnungszeit je Bausparte von 6 Wochen.

 

Frist zum Nachweis der Industriepflichtpraktika

  • Für den Studiengang Bauingenieurwesen B. Sc. muss der Nachweis der Industriepraktika bis zum Ende des 3. Semesters vorliegen. Bei Nichtvorliegen der Bescheinigung können in der Regel keine Prüfungen für Module ab dem 4. Fachsemester belegt werden. (Ausnahmeregelgung aufgrund der Covid-19 Pandemie, siehe oben)
  • Für den Studiengang ISE - Structural Engineering muss die erfolgreiche Teilnahme spätestens zur Anmeldung der Bachelorarbeit bestätigt sein.

Berufspraktische Tätigkeiten im Ausland

Industriepraktika außerhalb Deutschlands müssen in jeglicher Hinsicht der Richtlinie für Industriepflichtpraktika entsprechen. Der Praktikumsausschuss der Abteilung Bauwissenschaften ist berechtigt, für jeden Praktikumsabschnitt, der im Ausland absolviert wurde, schriftliche, stichhaltige Nachweise über den Aufenthalt im ausgewiesenen Zeitraum einzufordern (Nachweise von Flugreisen, Ein- und Ausreisebestätigung im Reisepass o.ä.). Über den Praktikumsbetrieb im Ausland müssen Informationen öffentlich einsehbar und in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sein, sodass eine Eignungsüberprüfung des Praktikumsbetriebs im Sinne der Richlinie vorgenommen werden kann. Praktika in Unternehmen, die nicht überprüfbar sind, weil sie z. B. über keine eigene Webpräsenz (Homepage) in deutscher oder englischer Sprache verfügen, werden nicht anerkannt. Es wird geprüft, inwieweit der ausländische Betrieb den Anforderungen entspricht. Praktikumsbescheinigung oder Zeugnisse der berufspraktischen Tätigkeit aus Ländern, die nicht der EU angehören, müssen in der jeweiligen Amtssprache im Original sowie in deren beglaubigter Übersetzung ins Deutsche im Original vorgelegt werden. Die Übersetzung und die notarielle Beglaubigung müssen in Deutschland vorgenommen werden.

Fehltage

  • Ausgefallene Arbeitszeiten aufgrund von Urlaub, Krankheit, etc. werden nicht auf das Industriepraktikum angerechnet.
  • Gesetzliche Feiertage müssen selbstverständlich nicht nachgeholt werden.

Werkstudententätigkeit

Primär auf Erwerb gerichtete Tätigkeiten, für die das Unternehmen in seinem Zeugnis nicht ausdrücklich die Durchführung einer „Praktikantentätigkeit“ bescheinigt, die aber dennoch im Sinne dieser Ordnung ausbildungsfördernd sind, können auf das gesamte Industriepraktikum angerechnet werden. Erforderlich sind entsprechende Werkstudentenzeugnisse oder Arbeitszeugnisse und gemäß dieser Richtlinie geführte Praktikumsberichte, jedoch ohne Abzeichnung durch den Betrieb. Wochenübersichten müssen nicht geführt werden.