KI als Werkzeug der Zukunft: Warum Informatik wichtiger denn je bleibt
KI als Werkzeug der Zukunft: Warum Informatik wichtiger denn je bleibt
Künstliche Intelligenz verändert die Art und Weise, wie Software entwickelt, Unternehmen geführt und digitale Innovationen geschaffen werden. Welche Auswirkungen diese Entwicklung auf die Informatik und Wirtschaftsinformatik hat, erläuterte Prof. Dr. Hannes Rothe von der Fakultät für Informatik der Universität Duisburg-Essen in einem aktuellen Beitrag der WDR Lokalzeit Essen.
Dabei machte Rothe deutlich: KI wird die Arbeitswelt nachhaltig verändern, sie ersetzt jedoch nicht die grundlegenden Kompetenzen von Informatikerinnen und Informatikern. Vielmehr verschieben sich die Anforderungen. Neben technischem Fachwissen werden künftig insbesondere die Fähigkeit zur Problemanalyse, zum Entwurf komplexer Systeme sowie der reflektierte Umgang mit KI-Werkzeugen an Bedeutung gewinnen.
Auch für Studieninteressierte gibt es aus Sicht von Rothe keinen Grund zur Sorge. Die Studiengänge der Fakultät für Informatik erfreuen sich weiterhin großer Nachfrage. Jedes Jahr entscheiden sich rund 1.000 Studierende für ein Studium an der Fakultät. Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften bleibt hoch – auch wenn sich Berufsbilder und Tätigkeitsfelder im Zuge der technologischen Entwicklung verändern.
Gleichzeitig arbeitet die Fakultät an den Technologien von morgen. Forschungsschwerpunkte wie neuro-symbolische Künstliche Intelligenz, Edge Computing und weitere innovative Ansätze tragen dazu bei, die digitale Transformation aktiv mitzugestalten.
Für die Fakultät steht deshalb fest: Künstliche Intelligenz ist ein leistungsfähiges Werkzeug – kein Ersatz für fundierte Informatikkompetenzen. Aus diesem Grund werden KI-Inhalte zunehmend in die Studiengänge integriert, um Studierende bestmöglich auf die Anforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt vorzubereiten.
Wir bedanken uns bei Prof. Dr. Hannes Rothe für die fundierte Einordnung und freuen uns, dass die Fakultät für Informatik der Universität Duisburg-Essen ihre Expertise in den gesellschaftlichen Diskurs rund um Künstliche Intelligenz einbringen konnte.
Hier geht es zum WDR Beitrag (ab Minute 18:07): https://www.ardmediathek.de/video/lokalzeit-ruhr/wdr-lokalzeit-ruhr-oder-01-06-2026/wdr-essen/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtY2ExZWY3ZDEtZmU3OC00M2E0LWJjYzctZTg5MzdjOTEwZWZj
