Fakultät für Informatik mit fünf Beiträgen auf der DESRIST 2026 vertreten
Fakultät für Informatik mit fünf Beiträgen auf der DESRIST 2026 vertreten
Vom 8. bis 10. Juni 2026 fand in Münster die 21. International Conference on Design Science Research in Information Systems and Technology (DESRIST 2026) statt. Unter dem Leitthema „Design for Better Futures: Beyond the Science of the Artificial" diskutierten Forschende aus aller Welt aktuelle Entwicklungen und Forschungsansätze der Design-Science-Forschung.
Die Fakultät für Informatik war mit mehreren Beiträgen vertreten.
Aus der Forschungsgruppe Technology and Management (TM) präsentierte Jannis Nacke gemeinsam mit Prof. Dr. Ralf Plattfaut und Prof. Dr. Dr. René Riedl den Beitrag „Designing Process Mining to Mitigate Electronic Performance Monitoring Risks". Die Arbeit untersucht, wie Process-Mining-Systeme gestaltet werden können, damit Transparenz in Geschäftsprozessen von Beschäftigten als Unterstützung und nicht als Überwachung wahrgenommen wird.
Darüber hinaus stellte der externe Doktorand Peter Alois Francois gemeinsam mit Marlon Kampmann, Prof. Dr. Ralf Plattfaut und Prof. Dr. André Coners den Beitrag „Designing a Socio-Technical Support System for Reuse in Low-Code Development: An Echeloned Design Science Research Study" vor. Die Arbeit befasst sich mit der Wiederverwendung von Komponenten in Low-Code-Entwicklungsumgebungen und deren Unterstützung durch soziotechnische Systeme.
Mit dem Beitrag „Designing Assistive Technologies for Blind and Visually Impaired: Problem Understanding and Design Objectives" präsentierten Jan Laufer, Leonardo Banh, Thorsten Schoormann und Gero Strobel Forschungsergebnisse zur Gestaltung KI-gestützter Assistenztechnologien für blinde und sehbehinderte Menschen. Im Mittelpunkt stehen Anforderungen und Gestaltungsziele für Systeme, die eine verlässliche Unterstützung im Alltag ermöglichen.
Ebenfalls auf der Konferenz vertreten war Annemarie Bloch mit dem Beitrag „Design Principles for Engaging with Desirable Future(s): A Study on Experiencing Entrepreneurial Action to Co-create Common Future(s) within Planetary Limits". Die Arbeit untersucht Gestaltungsprinzipien für die aktive Auseinandersetzung mit nachhaltigen Zukunftsszenarien im unternehmerischen Kontext.
Zusätzlich nahm Falco Korn am Doctoral Consortium der DESRIST 2026 teil. Das Format richtet sich an Promovierende und bietet die Möglichkeit, eigene Forschungsvorhaben mit internationalen Expertinnen und Experten zu diskutieren.
Die Beiträge verdeutlichen die thematische Breite der an der Fakultät vertretenen Design-Science-Forschung – von digitalen Arbeits- und Entwicklungsumgebungen über Künstliche Intelligenz bis hin zu Fragen gesellschaftlicher und nachhaltiger Transformation.
