SOFTEC mit drei Forschungsbeiträgen auf ECIS und DESRIST 2026 vertreten
SOFTEC mit drei Forschungsbeiträgen auf ECIS und DESRIST 2026 vertreten
Der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Softwaretechnik (SOFTEC) ist 2026 mit drei Forschungsbeiträgen auf zwei internationalen Fachkonferenzen vertreten. Zwei Publikationen wurden für die European Conference on Information Systems (ECIS 2026) in Mailand angenommen, ein weiterer Beitrag wird auf der Design Science Research in Information Systems and Technology Conference (DESRIST 2026) in Münster präsentiert. Die Arbeiten befassen sich mit generativer KI in der medizinischen Ausbildung, Governance digitaler Plattformökosysteme sowie KI-gestützten Assistenztechnologien für blinde und sehbehinderte Menschen.
Die ECIS 2026 findet vom 15. bis 17. Juni in Mailand unter dem Leitthema „Reimagining Digital Technology for Business, Management, and Society" statt.
Im Track „Health Information Technology" wird der Beitrag „Grey's A(I)natomy: Design Principles for Generative Virtual Patients" von Jan Laufer, Leonardo Banh, Volker Strauß und Gero Strobel präsentiert. Die Arbeit untersucht, wie generative KI zur Entwicklung realistischer virtueller Patientinnen und Patienten für die medizinische Ausbildung eingesetzt werden kann. Ziel ist es, Gestaltungsprinzipien für KI-basierte Trainingssysteme abzuleiten und deren Potenziale für Ausbildung und Gesundheitsversorgung aufzuzeigen.
Ebenfalls auf der ECIS vertreten ist der Beitrag „Mission: Orchestration – Governance Mechanisms and Future Research Directions in Digital Platform Ecosystems" von Robert Woroch, Maximilian Schreieck, Leonardo Banh und Gero Strobel. Die Autoren analysieren Governance-Mechanismen in digitalen Plattformökosystemen und entwickeln eine Forschungsagenda für zukünftige Entwicklungen. Im Fokus stehen dabei technologische Trends wie algorithmische Governance, generative KI und agentische Systeme sowie deren Auswirkungen auf die Steuerung digitaler Plattformen.
Die DESRIST 2026 findet vom 8. bis 10. Juni in Münster unter dem Leitthema „Design for Better Futures" statt und zählt zu den zentralen internationalen Konferenzen der Design-Science-Forschung.
Dort wird der Beitrag „Designing Assistive Technologies for Blind and Visually Impaired: Problem Understanding and Design Objectives" von Jan Laufer, Leonardo Banh, Thorsten Schoormann und Gero Strobel vorgestellt. Die Studie untersucht Anforderungen an KI-gestützte Assistenztechnologien für blinde und sehbehinderte Menschen und leitet daraus Gestaltungsziele für zukünftige Systeme ab. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung integrierter, zuverlässiger und kontextsensitiver Lösungen für den praktischen Einsatz im Alltag.
Mit den drei angenommenen Beiträgen ist SOFTEC auf zwei international sichtbaren Konferenzen vertreten und bringt aktuelle Forschung zu Künstlicher Intelligenz, digitalen Plattformen und inklusiven Informationssystemen in den wissenschaftlichen Diskurs ein.