Themen Abschlussarbeiten

Themen für Masterarbeiten

  1. Prospektive Ökobilanz der Rohstoffgewinnung aus Müllverbrennungsschlacke
  2. Beschreibung: In dem Forschungsprojekt EMSARZEM setzen wir die Ökobilanzierung ein, um den Einfluss der sekundären Rohstoffgewinnung aus Müllverbrennungsschlacke auf die Umwelt zu untersuchen. Die Grundlage einer Ökobilanz bildet ein Stoff- und Energiestrommodell entlang aller Lebenszyklen. Da der Aufbereitungsprozess aktuell im Labormaßstab untersucht wird, repräsentieren die Ergebnisse nur eingeschränkt den zukünftigen Prozess im industriellen Maßstab. Ziel der Abschlussarbeit wird es sein, auf Basis der Daten des Forschungsprojekts ein Ökobilanzmodell zu erstellen und die Umweltwirkung der sekundären Rohstoffe zu bestimmen. Ein Schwerpunkt der Arbeit wird der Einsatz verschiedener Methoden sein, um die Umweltwirkungen des zukünftigen Aufbereitungsprozesses im industriellen Maßstab abschätzen zu können. Erste Erfahrung mit der Methode und Modellierung sind hilfreich, aber nicht notwendig. Bei Fragen zu dem Themenbereich können Sie mich sehr gerne vorab kontaktieren. (leon.zacharopoulos@uni-due.de).

    Betreuer: Zacharopoulos

  3. Ökobilanz der multifunktionalen Rohstoffgewinnung aus Müllverbrennungsschlacke
  4. Beschreibung: In dem Forschungsprojekt EMSARZEM setzen wir die Ökobilanzierung ein, um den Einfluss der sekundären Rohstoffgewinnung aus Müllverbrennungsschlacke auf die Umwelt zu untersuchen. Die Grundlage einer Ökobilanz bildet ein Stoff- und Energiestrommodell entlang aller Lebenszyklen. Da verschiedene Rohstoffe zurückgewonnen werden können (Multifunktionalität) müssen die Umweltwirkungen zwischen den einzelnen Produkten (Rohstoffen) verteilt werden. Ziel der Abschlussarbeit wird es sein auf Basis der Daten des Forschungsprojekts ein Ökobilanzmodell zu erstellen und die Umweltwirkung der sekundären Rohstoffe zu bestimmen. Ein Schwerpunkt der Arbeit soll die Analyse verschiedener Methoden zur Verteilung der Umweltwirkungen der Schlackeaufbereitung auf die einzelnen Rohstoffe sein. Erste Erfahrung mit der Methode und Modellierung sind hilfreich, aber nicht notwendig. Bei Fragen zu dem Themenbereich können Sie mich sehr gerne vorab kontaktieren. (leon.zacharopoulos@uni-due.de).

    Betreuer: Zacharopoulos

  5. Analyse des Einflusses von Brückenüberquerungen auf die Erreichungszeiten des Rettungsdienstes
  6. Beschreibung: Im Kontext des Rettungsdienstes kommt der Standortplanung eine große Bedeutung zu, um
    möglichst viele Notfalleinsätze eines Gebietes innerhalb einer gewissen Hilfsfrist zu erreichen. Dabei wird sowohl über die Standorte der Rettungswachen als auch die Zuteilung der Rettungswagen zu den ausgewählten Rettungswachen entschieden. In Duisburg wird die Standortplanung des Rettungsdienstes durch die Besonderheit der durch Duisburg fließenden Flüsse Rhein und Ruhr erschwert. Diese teilen die Stadt in drei separate Gebiete auf, welche nur über wenige Brücken miteinander verbunden sind. In diesem Kontext stellt sich die Frage, ob eine Brückenüberquerung zu einer Verzögerung der Erreichungszeit führt. Auf Basis realer Einsatzdaten des Duisburger Rettungsdienstes ist daher der Einfluss einer Brückenüberquerung im Einsatzablauf auf die Erreichungszeiten des Rettungsdienstes zu untersuchen. Mit Hilfe eines gegebenen Standortplanungsmodells ist der Einfluss der Brücken für den Rettungsdienst zudem zu modellieren und anhand einer Fallstudie sind die Ergebnisse zu veranschaulichen. Im Fokus steht demnach sowohl die systematische Datenanalyse der realen Einsatzdaten des Rettungsdienstes in Duisburg, als auch die Anwendung eines gegebenen Standortplanungsmodells.

    Betreuer: Wiemer

  7. Analyse der Standortplanung des Rettungsdienstes in Duisburg auf Basis realer Einsatzdaten
  8. Beschreibung: Im Kontext des Rettungsdienstes kommt der Standortplanung eine große Bedeutung zu, um
    möglichst viele Notfalleinsätze eines Gebietes innerhalb einer gewissen Hilfsfrist zu erreichen. Dabei wird sowohl über die Standorte der Rettungswachen als auch die Zuteilung der Rettungswagen zu den ausgewählten Rettungswachen entschieden. Standortplanungsmodelle werden dabei oft auf Basis realer Daten angewandt, um die bisherigen Standortplanungsentscheidungen zu validieren und eventuell anzupassen.
    Daher sind im Rahmen dieser Arbeit zunächst die realen Einsatzdaten des Duisburger Rettungsdienstes aufzubereiten und die in der Vergangenheit erzielten Erreichungsgrade und -zeiten sind zu analysieren. Darauf aufbauend sind die Daten in ein gegebenes Standortplanungsmodell zu integrieren und dieses ist zu implementieren. Im Fokus steht demnach sowohl die systematische Datenanalyse der realen Einsatzdaten des Rettungsdienstes in Duisburg, als auch die Anwendung eines gegebenen Standortplanungsmodells.

    Betreuer: Wiemer

Themen für Bachelorarbeiten

  1. Vergleichende Ökobilanz von Wasseraufbereitungsanlagen
  2. Beschreibung: Die Gewinnung von Trinkwasser aus Oberflächenwasser umfasst mehrere Prozesse, welche unter anderem durch ihren Energieverbrauch und eingesetzte Chemikalien Umweltauswirkungen haben. Diese sollten bei der Wahl der Wasserbehandlungsverfahren berücksichtigt werden. Das Ziel dieser Arbeit ist es, eine vergleichende Ökobilanz von zwei verschiedenen Wasseraufbereitungsanlagen durchzuführen: Einer konventionellen Anlage und einer Nanofiltrationsanlage. Der Bilanzierungsrahmen umfasst dabei den gesamten Lebenszyklus der Anlagen, einschließlich ihrer Betriebs- und Bauphasen. Die Datengrundlagen basieren auf wissenschaftlicher Fachliteratur und werden weitestgehend bereitgestellt. Die Ökobilanz ist mittels der open-source software Brightway und der Programmiersprache Python zu erstellen. Hierfür sind Kenntnisse in Python oder die Bereitschaft sich diese anzueignen erforderlich.

    Betreuer: Schär

  3. Ökobilanz der Rohstoffgewinnung aus Müllverbrennungsschlacke
  4. Beschreibung: In dem Forschungsprojekt EMSARZEM setzen wir die Ökobilanzierung ein, um den Einfluss der sekundären Rohstoffgewinnung aus Müllverbrennungsschlacke auf die Umwelt zu untersuchen. Die Grundlage einer Ökobilanz bildet ein Stoff- und Energiestrommodell entlang aller Lebenszyklen. Ziel der Abschlussarbeit wird es sein auf Basis der Daten des Forschungsprojekts ein Ökobilanzmodell zu erstellen und die Umweltwirkung der sekundären Rohstoffe zu bestimmen. Erste Erfahrung mit der Methode und Modellierung sind hilfreich, aber nicht notwendig. Bei Fragen zu dem Themenbereich können Sie mich sehr gerne vorab kontaktieren. (leon.zacharopoulos@uni-due.de).

    Betreuer: Zacharopoulos

  5. Kooperation von kommunalen Rettungsdiensten im Kontext der Standortplanung
  6. Beschreibung: Der Rettungsdienst stellt bei Notfällen oftmals die erste Anlaufstelle für die Bevölkerung dar. Dabei ist es das oberste Ziel des Rettungsdienstes, 90 Prozent der Einsätze innerhalb einer Hilfsfrist von 8 Minuten zu erreichen.
    Je nach betrachtetem Gebiet wird in der Realität jedoch nicht jeder Ort innerhalb der Hilfsfrist erreicht. Denn die Rettungswachen und -wagen werden vor allem in dicht besiedelten Stadtzentren und weniger in Vororten oder an den Stadtgrenzen positioniert. An den Duisburger Stadtgrenzen werden beispielsweise Einsätze vom Rettungsdienst aus Mühlheim oder Oberhausen beantwortet und in Mühlheim oder Oberhausen auch vom Rettungsdienst aus Duisburg. Folglich ist vor allem für weniger dichtbesiedelte Stadtgrenzen die Kooperation von Rettungsdiensten von Bedeutung.
    Daher ist es das Ziel der Arbeit, den Einfluss von Einsätzen innerhalb von Duisburg, welche von Rettungsdiensten außerhalb von Duisburg, wie Mühlheim oder Oberhausen, beantwortet werden, auf die Erreichungszeiten und -grade in Duisburg zu analysieren. Dafür sind reale Einsatzdaten aus Duisburg aufzubereiten sowie in ein gegebenes Standortplanungsmodell zu integrieren und dieses zu implementieren.
    Betreuer: Wiemer

  7. Analyse von außerörtlichen Einsätzen im Kontext der Standortplanung des Rettungsdienstes
  8. Beschreibung: Der Rettungsdienst stellt bei Notfällen oftmals die erste Anlaufstelle für die Bevölkerung dar. Dabei ist es das oberste Ziel des Rettungsdienstes, 90 Prozent der Einsätze innerhalb einer Hilfsfrist von 8 Minuten zu erreichen.
    Je nach betrachtetem Gebiet wird in der Realität jedoch nicht jeder Ort innerhalb der Hilfsfrist erreicht. Denn die Rettungswachen und -wagen werden vor allem in dicht besiedelten Stadtzentren und weniger in Vororten oder an den Stadtgrenzen positioniert. An den Duisburger Stadtgrenzen werden beispielsweise Einsätze vom Rettungsdienst aus Mühlheim oder Oberhausen beantwortet und in Mühlheim oder Oberhausen auch vom Rettungsdienst aus Duisburg. Folglich ist vor allem für weniger dichtbesiedelte Stadtgrenzen die Kooperation von Rettungsdiensten von Bedeutung.
    Daher ist es das Ziel der Arbeit, den Einfluss von Einsätzen außerhalb von Duisburg, die der Rettungsdienst aus Duisburg beantwortet, auf die Erreichungszeiten und -grade des Rettungsdienstes in Duisburg zu analysieren. Dafür sind reale Einsatzdaten aus Duisburg aufzubereiten sowie in ein gegebenes Standortplanungsmodell zu integrieren und dieses zu implementieren.

    Betreuer: Wiemer

  9. Modellierung der Kapazität im Kontext der Standortplanung des Rettungsdienstes
  10. Beschreibung: Im Kontext des Rettungsdienstes kommt der Standortplanung eine große Bedeutung zu, um
    möglichst viele Notfalleinsätze eines Gebietes innerhalb einer gewissen Hilfsfrist zu erreichen. Dabei ist es wichtig, die vorhandene Kapazität einzelner Rettungswagen oder ganzer Rettungswachen zu beachten. In der Literatur werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, die Kapazität der Rettungswagen und -wachen, beispielsweise im Sinne der Auslastung innerhalb eines Tages, in die Standortplanungsmodelle zu integrieren. Auch für den Rettungsdienst in Duisburg ist es wichtig, die vorhandene Kapazität der Rettungswagen und -wachen zu berücksichtigen und einen gewissen Auslastungsgrad dieser nicht zu überschreiten.
    Daher ist das Ziel der Arbeit, zunächst anhand realer Einsatzdaten aus Duisburg die Auslastung der Rettungswagen und -wachen systematisch zu analysieren. Auf Basis der Ergebnisse ist die Kapazität des Rettungsdienstes mit Hilfe eines gegebenen Standortplanungsmodells zu modellieren und anhand einer Fallstudie sind die Ergebnisse zu veranschaulichen.

    Betreuer: Wiemer