Assoziierte WissenschaftlerInnen

Die externen KooperationspartnerInnen sind auf verschiedenen Feldern (Wirtschafts-, Kultur- und Literaturwissenschaft) in der Erforschung von Arbeit ausgewiesen und bringen über den engeren thematischen Rahmen hinausgehende Aspekte, Fragestellungen und theoretisch-methodische Zugriffe sowie internationale Perspektiven ein.

Porträt Nicole Colin
Foto: Universiteit van Amsterdam

Neuere deutsche Literatur und Kulturwissenschaft Prof. Dr. Nicole Colin-Umlauf

Nicole Colin ist Professorin für Neuere deutsche Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Aix-Marseille sowie dem Duitsland Instituut der Universiteit van Amsterdam. Ihre Aktivitäten situieren sich auf der Schnittstelle von Wissenschaft, Kultur und Politik. Über ihre international ausgerichtete wissenschaftliche Tätigkeit und ihre Forschungsprojekte hinaus vermittelt sie die Ergebnisse ihrer Studien zu Fragen wie ‚Arbeit‘ und ‚Produktivität‘ auch regelmäßig im Rahmen öffentlicher Podiumsdiskussionen und wissenschaftlicher Politikberatung. Ihr aktueller Forschungsschwerpunkt kreist um „Kulturelle Industrie und künstlerische Produktions- und Arbeitsbedingungen im europäischen Kontext“.

Arbeitsschwerpunkte in Forschung und Lehre: Kultur- und Theatersoziologie, Kunst und Partizipation, Kulturtransfertheorie, Mittlerforschung, interkulturelle Begriffsgeschichte, transkulturelle Erinnerungskultur

Einschlägige Publikationen: Colin, Nicole/Schößler, Franziska (Hg.) (2013): Das nennen Sie Arbeit? Der Produktivitätsdiskurs und seine Anschlüsse. Heidelberg: Synchron (Amsterdam German Studies); zahlreiche Beiträge über die spezifischen Produktionsbedingungen künstlerischer Arbeit in Deutschland, Frankreich und Europa sowie Kunst als Arbeit.

Forschungsprojekte im Themenfeld des Kollegs: Kulturelle Industrie und künstlerische Produktion im europäischen Kontext

Anschrift:

Aix Marseille Université


29, avenue Robert Schuman


F-13621 Aix-en-Provence Cedex 1


Telefon: +33–(0) 413 553 679


Fax: +33–(0) 413 553 142


nicole.colin-umlauf@univ-amu.fr

echanges.univ-amu.fr

 

Porträt - Axel Haunschild
Foto: Leibniz Universität Hannover

Arbeitswissenschaften Prof. Dr. Axel Haunschild

Prof. Dr. Axel Haunschild hat als Arbeitswissenschaftler und Direktor des „Instituts für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft“ der Universität Hannover zu vielen auch aus medien-, kultur- und literaturwissenschaftlicher Sicht relevanten Teilfeldern der Diskursivierung von Arbeit geforscht und publiziert, so etwa zu Arbeitsbedingungen in Theatern, Life/Work-Balance, flexible Beschäftigungsverhältnisse, Emotionalität und Arbeit. Er ist Mitherausgeber der „Zeitschrift für Personalforschung“ und Mitglied im International Advisory Board der Zeitschrift „Work, Employment and Society“.

Arbeitsschwerpunkte in Forschung und Lehre: Formen der Arbeit; Beschäftigungssysteme; Arbeit in den kreativen Industrien; Mitbestimmung und Unternehmensethik; Organisationstheorien; Work-Life-Boundaries; Genealogie arbeitswissenschaftlicher Diskurse; künstlerische Methoden in der Arbeitsforschung.

Einschlägige Publikationen: Haunschild, A. (2004): Flexible Beschäftigungsverhältnisse – Effizienz, institutionelle Voraussetzungen und organisationale Konsequenzen. Habil.-Schrift: Universität Hamburg. – Haunschild, A. (2013a): Emotional und Aesthetic Labour – Zur gesellschaftlichen Konstruktion der Produktivität von Dienstleistungsarbeit. In: N. Colin/F. Schößler (Hg.): Das nennen Sie Arbeit? Der Produktivitätsdiskurs und seine Ausschlüsse. Heidelberg: Synchron, S. 297–312. – Haunschild, A. (2013b): Work, Life, Balance. Ein kritischer Blick auf die Debatte zum Verhältnis von Arbeit und Leben. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis (BWP), 42 (1), S. 8–12. – Haunschild, A./Schößler, Franziska (2010): Genderspezifische Arbeitsbedingungen am deutschen Repertoiretheater – eine empirische Studie. In: G. Pailer/F. Schößler (Hg.): Geschlechter Spiel Räume: Dramatik, Theater, Performance und Gender. Amsterdam: Rodopi, S. 255–269. – Haunschild, A./Warhurst, Chris/Eikhof, Doris (Hg.) (2008): Work Less, Live More? Critical Analyses of the Work-Life Relationship. Palgrave.

Forschungsprojekte im Themenfeld des Kollegs: Arbeiten-Lernen-Leben in der Wissensarbeit (Allwiss, BMBF). – Paradoxes of luxury work – the role of cross-class encounters (zus. mit Barbara Sieben).

Für das Kolleg einschlägige institutionelle Einbindung: Axel Haunschild ist Vertrauensdozent der Hans-Böckler-Stiftung und leitet derzeit zusammen mit Prof. Dr. Rita Meyer eine von der Stiftung geförderte Nachwuchsforschergruppe mit drei Promotionsstipendiatinnen.

Anschrift:

Leibniz Universität Hannover
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft
Schloßwender Str. 7
30167 Hannover
Telefon: +49-511-762-4218
axel.haunschild@wa.uni-hannover.de
www.wiwi.uni-hannover.de

Porträt Franziska Schößler
Foto: Universität Trier

Theaterwissenschaften/Literaturwissenschaften Prof. Dr. Franziska Schößler

Prof. Dr. Franziska Schößler forscht an der Schnittstelle von Theater- und Literaturwissenschaft und ist Expertin für performative Formen der Darstellung von Arbeit. Sie ist eine der führenden Vertreterinnen einer kulturwissenschaftlich erweiterten Literaturwissenschaft und bereichert das Kolleg um Erfahrungen aus interdisziplinären Projekten. Zu ihren Publikationen gehören für das Kolleg einschlägige Arbeiten u.a. zu Literatur und Ökonoymie, zur kulturwissenschaftlichen Literaturtheorie und zu Gender Studies.

Arbeitsschwerpunkte in Forschung und Lehre: Kulturwissenschaftliche Literatur- und Kulturtheorie; Gender Studies; Literatur und Ökonomie; Drama und Theater, insbesondere Gegenwartsdramatik.

Einschlägige Publikationen: Colin, Nicole/Schößler, F. (Hg.) (2013): Das nennen Sie Arbeit? Der Produktivitätsdiskurs und seine Anschlüsse. Heidelberg: Synchron. – Schößler, F. (2009): Börsenfieber und Kaufrausch: Ökonomie, Judentum und Weiblichkeit bei Theodor Fontane, Heinrich Mann, Thomas Mann, Arthur Schnitzler und Émile Zola. Bielefeld: Aisthesis. – Schößler, F./Bähr, Christiane (Hg.) (2009): Ökonomie im Theater der Gegenwart: Ästhetik, Produktion, Institution. Bielefeld: Transcript. – Schößler, F. (2008): Einführung in die Gender Studies. Berlin: Akademie. – Schößler, F. (2006): Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft. Eine Einführung. Tübingen: Francke.

Für das Kolleg einschlägige institutionelle Einbindung: DAAD-Gutachterin, Mitglied im Beirat Germanistik des DAAD.

Anschrift:

Universität Trier
FB II
Germanistik/Neuere deutsche Literaturwissenschaft
54286 Trier
Telefon: +49-651-201-2307
schoessl@uni-trier.de
www.uni-trier.de

Porträt Thomas Ernst

Dr. Thomas Ernst

Dr. Thomas Ernst ist Assistant Professor an der Universiteit van Amsterdam und hat zuvor als Assistent von Prof. Dr. Rolf Parr an der Universität Duisburg-Essen den Aufbau des Promotionskollegs inhaltlich und organisatorisch unterstützt. Er war Mitglied des Leitungskollektivs der Promovierenden der Hans-Böckler-Stiftung und ist inzwischen Vertrauensdozent der Stiftung.

Arbeitsschwerpunkte in Forschung und Lehre: Konzeptionen und Geschäftsmodelle der Autorschaft vom 18. bis zum 21. Jahrhundert; Urheberrecht und Medien; Gender Studies und interkulturelle Stadträume.

Einschlägige Publikationen: Ernst, Th. (2013): Literatur und Subversion. Politisches Schreiben in der Gegenwart. Bielefeld: Transcript. – Ernst, Th. (2011): From Avant-Garde Guerillas to Capitalistic Teamwork? Concepts of Collective Creative Writing Between Subversion and Submission. In: G. Fischer/F. Vaßen (Hg.): Collective Creativity. Collaborative Work in Literature, the Sciences and the Arts. Amsterdam; New York: Rodopi, S. 229–241. – Ernst, Th. (2011): Warum es keine ‚Gruppe 2011‘ gibt. Die Literatur und die flexiblen und digitalen Arbeitswelten der Gegenwart. In: G. Cepl-Kaufmann/J. Grande (Hg.): Schreibwelten – Erschriebene Welten. Katalog zur Ausstellung zum 50. Geburtstag der Dortmunder Gruppe 61. Essen: Klartext, S. 340–346. – Ernst, Th. (2009): Das Internet und die digitale Kopie als Chance und Problem für die Literatur und die Wissenschaft. Über die Verabschiedung des geistigen Eigentums, die Transformation der Buchkultur und zum Stand einer fehlgeleiteten Debatte. In: kultuRRevolution. zeitschrift für angewandte diskurstheorie, Jg. 28 (2009), Nr. 57, S. 29–37.

Forschungsprojekte im Themenfeld des Kollegs: Geschäftsmodelle digitaler Autorschaft; Schreiben als immaterielle Arbeitsform; Geschichte des geistigen Eigentums.

Für das Kolleg einschlägige institutionelle Einbindung: Sprecher der „AG Potenziale digitaler Medien in der Wissenschaft“ in der Global Young Faculty III (2013–2015).

Anschrift:

University of Amsterdam
Faculty of Humanities
Department of Modern Foreign Languages and Cultures
Spuistraat 134
NL-1012 VB Amsterdam
Raum: PC Hoofthuis, 5.15
Telefon: +31-20-525-3876
t.ernst@uva.nl
thomasernst.net