Profil des Kollegs

Promotionskolleg

Die Arbeit und ihre Subjekte. Mediale Diskursivierungen seit 1960

 

1. Thema des Promotionskollegs

Hat er Arbeit?, ist die zentrale Frage in Kai Wessels gleichnamigem TV-Drama von 2013, in dem nicht nur Familienprobleme mit Blick auf die Arbeitswelt verhandelt werden, sondern auch gesellschaftspolitische, ökonomische, medizinische und individualpsychologische Fragen von Arbeit. Dass alles dies in einem einzigen Fernsehfilm zugleich möglich ist, dass die ZuschauerInnen sich in allen diesen Bereichen auf den Fokus Arbeit und auf den Film einlassen können, und dass nichtsdestotrotz der Effekt entsteht, es mit einem einzigen Gegenstand ‚Arbeit‘ zu tun zu haben, macht dreierlei deutlich:

  • erstens, dass ‚Arbeit‘ der zentrale Konvergenzpunkt moderner Gesellschaften ist, nämlich ein Gegenstand, in dem wichtige individuelle Lebensfragen (Privatheit) mit gesamtgesellschaftlichen Problemlagen (Öffentlichkeit, Politik) zusammenkommen;
  • zweitens, dass ‚Arbeit‘ als sozial produzierter Gegenstand im Schnittpunkt verschiedener Spezialwissensbereiche konstituiert wird (von Soziologie und Politologie über Medizin bis hin zu Psychologie), wobei in der Regel das Abstraktum ‚Arbeit‘ und die mit ihm verbundenen Individuen (Subjektivitäten) in den Blick genommen werden;
  • drittens, dass das Wissen über ‚Arbeit‘ aus diesen Spezialbereichen zu einem integralen Alltagswissen weiterverarbeitet wird, wobei dieser Prozess der Zusammenführung von Spezialwissen ganz unterschiedlicher Herkunft medial erfolgt. Von daher muss unser Wissen über ‚Arbeit‘ insgesamt als ein genuin medial vermitteltes Wissen angesehen werden, was im Umkehrschluss nichts anderes heißt, als dass mit den medialen stets auch die gesellschaftlichen Diskursivierungen von Arbeit in den Blick genommen werden, die „arbeitsverändernden Impulse von Arbeit“ (Füllsack 2009, 7).

Arbeit und Diskurse

Aus dieser dreifachen Perspektive auf den diskursiven sozialen Gegenstand ‚Arbeit‘ ergibt sich das Thema und auch der in einem weiten medien- und kulturwissenschaftlichen Sinne zu verstehende diskurstheoretische methodische Zugriff des Promotionskollegs:

  • Mediale Diskursivierungen von Arbeit und der arbeitenden Subjekte sollen für die Zeit von den 1960er Jahren bis heute so erforscht werden,
  • dass nicht nur einzelne Medien wie Film, Fernsehen, Presse (Zeitungen und Zeitschriften), Radio, Digitale Medien, Literatur, Theater und Musik (Songtexte) auf die Art ihrer je spezifischen Form der Darstellung von Arbeit hin befragt werden,
  • sondern diese einzelnen Medien und Fragestellungen stets auch in das gesamte Ensemble von relevanten Spezialwissenschaften sowie der medialen Weiterverarbeitung des mit ihnen bereitgestellten Wissens (einschließlich des Alltagswissens) eingebettet werden.

Erst dieser mehrperspektivische Zugriff auf den komplexen Gegenstand Arbeit macht es möglich, ihn im Zusammenspiel seiner medialen Konstituiertheit und zugleich seiner gesamtgesellschaftlichen Breite und Relevanz so in den Blick zu nehmen, dass die in gesellschaftlichem Umlauf befindlichen Diskursivierungen von ‚Arbeit‘ und ihre politische Funktionalisierung rekonstruiert werden können. Das stellt dann wiederum die Basis für eine wissenschaftlich gestützte Analyse und Kritik sicher, die in der praktischen Arbeit genutzt werden kann, denn auch ein großer Teil der politischen Thematisierung von Arbeit findet auf der Ebene des integralen Alltagswissens und nicht derjenigen der Spezialwissensbereiche statt.

Diese medialen Diskursivierungen von Arbeit und Arbeitskulturen sollen mit den Dissertationsprojekten des Kollegs für die Zeit von 1960 bis heute untersucht werden, wohl wissend, dass Diskurse auch nicht-sprachliche, nicht-bildliche, nicht-auditive soziale Praktiken umfassen und von nicht-diskursiven Faktoren bedingt sind. Ziel dabei ist es, mit den im Kolleg entstehenden Dissertationen herauszuarbeiten, wie der Gegenstand ‚Arbeit‘ in medialen Kontexten und den in ihnen geführten Diskussionen sowie den daraus wiederum resultierenden politischen Handlungszusammenhängen immer wieder neu und anders konstituiert wird (vgl. Spieß 2014, 187) und wie diese diskursiven Konstruktionen von ‚Arbeit‘ mit den nicht-diskursiven Faktoren verknüpft werden.

Arbeit und Medien

Der Beginn dieses Untersuchungszeitraums mit den 1960er Jahren ist dadurch motiviert, dass sozial-, politik-, medien- und kulturwissenschaftliche Forschungen für den Übergang von den 1950er zu den 1960er Jahren zahlreiche starke Brüche konstatiert haben, die alle auch den gesellschaftlich-diskursiven Gegenstand ‚Arbeit‘ betreffen. Das Spektrum reicht hier von den verschiedenen Konjunkturen der Arbeitsmigration (Beispiel ‚Gastarbeiter‘; vgl. Herbert 2001, Bade/Oltmer 2004) und steigenden Arbeitslosen­zahlen in Folge des Strukturwandels (vgl. Sappelt 2011) über die verschiedenen Bildungsreformen und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt bis hin zu einem intensivierten Nachdenken über den Zusammenhang von Arbeit und Geschlecht vor dem Hintergrund sich wandelnder Familien- und Geschlechterrollen (Maihofer/Böhnisch/Wolf 2001, Hausen 2000, Baudry/Kuster/Lo­renz 1999) und der zunehmenden Flexibilisierung, Mobilisierung und Globalisierung von Arbeit (Altvater/Mahnkopf 2005, Doering-Manteuffel/Raphael 2008, Trinczek 2011).

Letztlich vollzieht sich in diesem Zeitraum eine nachhaltige Verschiebung der Arbeitssektoren hin zu einer ‚postindustriellen Gesellschaft‘ (Bell 1975): Endet eine umfassende „Geschichte der Arbeit“ (Eggebrecht u.a. 1980, 303-412) zu Beginn der 1980er Jahre noch mit einem Kapitel zur ‚Industriegesellschaft‘ und mit einer Abgrenzung gegen die ‚Planwirtschaft der UdSSR‘, so verzeichnet das „Glossar der Gegenwart“ zwei Dekaden später Kernbegriffe wie ‚Aktivierung‘, ‚E-Government‘, ‚Flexibilität‘, ‚Kreativität‘, ‚lebenslanges Lernen‘, ‚Netzwerk‘, ‚Projekt‘, ‚Selbstverantwortung‘, ‚Virtualität‘ und ‚Wellness‘ (Bröckling/Krasmann/Lemke 2004). Die Veränderung der Arbeit selbst wird als eine von einer Disziplinar- zu einer Kontrollgesellschaft (Foucault 1994, Deleuze 1993) beschrieben, in der Arbeitssubjekte anders formiert werden: Ein ‚neuer Geist des Kapitalismus‘ produziere ‚flexible Menschen‘ oder ‚Arbeitskraftunternehmer‘ mit einem ‚unternehmerischen‘ oder sich im wörtlichen Sinne ‚erschöpfenden‘ Selbst sowie ‚ökonomisierten Gefühlen‘ (Boltanski/Chiapello 2003, Sennett 1998, Pongratz/Voß 2003, Bröckling 2007, Ehrenberg 2011, Illouz 2006).

Für den Untersuchungszeitraum habe – darauf weist Komlosy (22014, 9) hin – die „Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse“ dazu geführt, dass sich auch „der Diskurs über Arbeit weit geöffnet“ habe, sodass „[e]ingespielte Muster, Bilder und Begriffe“ nicht länger gültig seien. Zu diesen den Gegenstand Arbeit betreffenden Umbrüchen kommen mediale Umbrüche und Entwicklungen als weiterer zu berücksichtigender Faktor hinzu, etwa die Vervielfältigung der Fernsehsender durch die zweiten und dann dritten Programme, mit denen in den 1960er Jahren verstärkt die Arbeit in den Regionen ins Bild gebracht wurde, aber auch die Zulassung privater Sender seit 1985 sowie der gesamte Bereich der neuen Medien seit den 1990er Jahren, die selbst neue Arbeitsweisen in einer (digitalen) ‚Wissens-, Informations- oder Netzwerkgesellschaft‘ befördern (Masuda 1980, Castells 2001, Friebe/Lobo 2006, Stuhr 2010). Da der Wandel von Arbeit keinesfalls als abgeschlossen gelten kann (Kaudelka/Kilger 2010), sondern bis heute fortwirkt, reicht der Untersuchungszeitraum am anderen Ende bis in die unmittelbare Gegenwart hinein.

 

2. Themenschwerpunkte

Um die innovative Zielsetzung des Promotionskollegs, den Wandel medialer Diskursivierungen von Arbeit und ihrer Subjekte von den 1960er Jahren bis heute in den Medien Film, Fernsehen, Radio, Presse, Internet, Literatur, Theater und (populäre) Musik vergleichend zu untersuchen, werden für das Spektrum möglicher Dissertationsthemen zwei Themenschwerpunkte unterschieden. Dabei fokussiert der erste vor allem die Analyse der sich wandelnden Diskursivierungen von Arbeit selbst in verschiedenen medialen Konstellationen und Kontexten, während der zweite den Akzent auf die medialen Diskursivierungen der Subjekte der Arbeit setzt (einschließlich derjenigen der Arbeitslosigkeit bzw. der verschwindenden Arbeit). Beide Schwerpunkte sind zudem so angelegt, dass sie zum einen die sich aus dem interdiskursiven Zuschnitt des Rahmenthemas ergebenden Strukturierungen der Gegenstände ‚Arbeit‘ und ‚Subjekte der Arbeit‘ aufnehmen und auf bearbeitbare Forschungsfragen hin zuspitzen, zum anderen aber auch die wissenschaftlichen und betreuerischen Kompetenzen der BetreuerInnen optimal ins Spiel bringen. Dabei sind sowohl die beiden Themenschwerpunkte als auch die konkreten Themen gegenüber dem aktuellen Stand der Forschung auf das durch die Dissertationen zu erschließende ‚Neuland‘ hin ausgerichtet. – Bei vielen der Dissertationsthemen sind jetzt noch weite Zeiträume (‚von den 1960er Jahren bis heute‘) angegeben. Diese Zeiträume sollen, um eine Überfrachtung zu vermeiden, zusammen mit den sie tatsächlich bearbeitenden PromovendInnen eingegrenzt werden.

 

2.1 Schwerpunkt 1: Mediale Diskursivierungen von Arbeit (1960 bis heute)

Der erste von zwei Themenschwerpunkten widmet sich in interdiskursanalytischer und zugleich intermedial vergleichender Perspektive den medialen Diskursivierungen von ‚Arbeit‘ von den 1960er Jahren bis heute, wobei der Akzent mal stärker auf die Analyse des Wandels dieser Diskursivierungen im Untersuchungszeitraum gesetzt werden kann, mal stärker auf den Beitrag einzelner Medien, beides auch unter Einschluss vergleichender Analysen (intermedialer Vergleich, europäischer Vergleich). Durchgängig steht dabei die mediale Integration verschiedener Spezialwissensbereiche und die Diskursivierung dieser Integrationen durch verschiedene Medien, mediale Formate und diskursive Elemente im Vordergrund.

 

2.2 Schwerpunkt 2: Mediale Diskursivierungen von Subjekten der Arbeit im Wandel (1960 bis heute)

Neben den medialen Diskursivierungen von ‚Arbeit‘ als sozialen Gegenständen stehen diejenigen Subjektivitäten der Arbeit im Zentrum des Interesses, die als Produkte der Diskursivierungen von ‚Arbeit‘ angesehen werden müssen. Die leitende Perspektive ist auch hier diejenige der intermedialen Vergleichbarkeit der Diskursivierung von Subjekten der Arbeit in Film, Fernsehen, Presse, Radio, Digitalen Medien, Literatur, Theater und (populärer) Musik. Gefragt wird, welche Subjektivitäten mit welchen Konstrukten bzw. Diskursivierungen von ‚Arbeit‘ in Verbindung gebracht werden und inwiefern sich diese Kopplungen im zeitlichen Verlauf sowie im intermedialen und interkulturellen Vergleich verändern, wobei sich der Fokus auch auf Arbeitslose und sogenannte ‚Arbeitsverweigerer‘ erstreckt.

Weiter soll in diesem Themenschwerpunkt die mediale Diskursivierung von ethnischen, geschlechtlichen und sexuellen Identitäten der Arbeitssubjekte in ihrem Wandel untersucht werden: Inwiefern spielen bestimmte identitäre Zuschreibungen in spezifischen Medien für besondere Arbeitsfelder eine Rolle? Inwiefern ändern sich diese Zuschreibungen und Stereotypen? Bei Fragen wie diesen können auch Ansätze der Gender Studies (vgl. bei Komlosy 22014, 20f., den Abschnitt „Die feministische Perspektive“), der Queer Studies oder der Postcolonial Studies (vgl. ebd. den Abschnitt „Die globalgeschichtliche Perspektive“, 22–24) produktiv gemacht werden.

Schließlich sollen im zweiten Themenschwerpunkt des Kollegs auch die medialen Diskursivierungen von Psychopolitiken und Gefühlsökonomien der Arbeitssubjektivitäten zum Gegenstand gemacht werden, also der psychischen, emotionalen und körperlichen Folgen, die Arbeitsformen und -prozesse mit sich bringen können (Rau 2010). Ausgehend von der Opposition ‚gesunde‘ vs. ‚krankmachende‘ Arbeit geht es hier um eine Differenzierung der medialen Darstellung innerer und äußerer Effekte von Arbeit auf Körper und Geist der Menschen, was in Filmen ebenso reflektiert wird wie in TV-Dokumentationen, der Presse, Radio-Reportagen, Sozialen Medien, Romanen und Theaterstücken.

 

3. Quellen und Literatur

3.1 Filme und TV-Serien

„Acht Stunden sind kein Tag“. Fünfteilige Fernsehserie. Regie: Rainer Werner Fassbinder. BRD 1972–1973.

„Hat er Arbeit?“ Regie: Kai Wessels. BRD 2001.

3.2 Forschungsliteratur

Altvater, Elmar/Mahnkopf, Birgit (72005): Grenzen der Globalisierung. Politik, Ökonomie und Ökologie in der Weltgesellschaft. Münster: Westfälisches Dampfboot.

Bade, Klaus J./Oltmer, Jochen (2004): Normalfall Migration: Deutschland im 20. und frühen 21. Jahrhundert. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Baudry, Pauline/Kuster, Brigitta/Lorenz, Renate (Hg.) (1999): Reproduktionskonten fälschen! Heterosexualität, Arbeit und Zuhause. Berlin: b_books.

Bell, Daniel (1975): Die nachindustrielle Gesellschaft. Frankfurt a.M., New York: Campus.
Boltanski, Luc/Chiapello, Ève (2003): Der neue Geist des Kapitalismus. Konstanz: UVK.

Bröckling, Ulrich (2007): Das unternehmerische Selbst. Soziologie einer Subjektivierungs­form. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.

Bröckling, Ulrich/Krasmann, Susanne/Lemke, Thomas (Hg.) (2004): Glossar der Gegenwart. Frankfurt: Suhrkamp.

Castells, Manuel (2001): Der Aufstieg der Netzwerkgesellschaft. Das Informationszeitalter I. Opladen: Leske + Budrich.

Deleuze, Gilles (1993): Postskriptum über die Kontrollgesellschaften. In: Ders.: Unterhandlungen 1972–1990. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, S. 254–262.

Doering-Manteuffel, Anselm/Raphael, Lutz (2008): Nach dem Boom. Perspektiven auf die Zeitgeschichte seit 1970. Göttingen: V & R.

Eggebrecht, Arne u.a. (1980): Geschichte der Arbeit. Vom Alten Ägypten bis zur Gegenwart. Köln: Kiepenheuer & Witsch.

Ehrenberg, Alain (2011): Das erschöpfte Selbst. Depression und Gesellschaft in der Gegenwart. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.

Foucault, Michel (1994): Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.

Friebe, Holm/Lobo, Sascha (52006): Wir nennen es Arbeit. Die digitale Bohème oder Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung. München: Heyne.

Füllsack, Manfred (2009): Arbeit. Wien: facultas.wuv (UTB).

Hausen,  Karin  (2000):  Arbeit  und  Geschlecht.  In:  Jürgen  Kocka/Claus  Offe  (Hg.):  Geschichte  und  Zukunft  der Arbeit. Frankfurt a.M., New York: Campus 2000, S. 343–361.

Herbert, Ulrich (2001): Geschichte der Ausländerpolitik in Deutschland. Saisonarbeiter, Zwangsarbeiter, Gastarbeiter, Flüchtlinge. München: Bundeszentrale für politische Bildung.

Illouz, Eva (2006): Gefühle in Zeiten des Kapitalismus. Frankfurter Adorno-Vorlesungen 2004. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.

Kaudelka, Karin/Kilger, Gerhard (Hg.) (2010): Die Arbeitswelt von morgen. Wie wollen wir leben und arbeiten? Bielefeld: Transcript.

Komlosy, Andrea (22014): Arbeit. Eine globalhistorische Perspektive. 13. bis 21. Jahrhundert. Wien: Promedia.

Maihofer,  Andrea/Böhnisch, Tomke/Wolf,  Anne (2001): Wandel der Familie. Literaturstudie. Düsseldorf: Hans Böckler Stiftung (Arbeitspapier 48: Zukunft der Gesellschaft).

Masuda, Yoneji (1980): The Information Society as Post-Industrial Society. Washington: World Future Society.

Pongratz, Hans J./Voß, G. Günter (2003): Arbeitskraftunternehmer. Erwerbsorientierungen in entgrenzten Arbeitsformen. Berlin: Edition Sigma.

Rau, Alexandra (2010): Psychopolitik. Macht, Subjekt und Arbeit in der neoliberalen Gesellschaft. Frankfurt a.M.: Campus.

Sappelt, Sven (2011): Strukturwandel der Arbeitswelt. Frankfurt a.M.: Lang.

Sennett, Richard (1998): Der flexible Mensch. Die Kultur des neuen Kapitalismus. Berlin: Berlin.

Spieß, Constanze (2014): Sprachstrukturelle Ebenen, linguistische Methoden und Perspektiven der Diskurslinguistik. In: Zeitschrift für Diskursforschung / Journal for Discourse Studies, 2. Jg. (2014), H. 2, S. 184–203.

Stuhr, Mathias (2010): Mythos New Economy. Die Arbeit an der Geschichte der Informationsgesellschaft. Bielefeld: Transcript.

Trinczek, Rainer (2011): Überlegungen zum Wandel von Arbeit. In: WSI-Mitteilungen 64, H. 11, S. 606–614.