ProjektbetreuerInnenProjektbetreuerInnen

BetreuerInnen v.l.n.r.:

Prof. Dr. Jens Martin Gurr

Prof. Dr. Alexandra Pontzen

Prof. Dr. Rolf Parr

Prof. Dr. Christoph Bieber

 

Porträt Rolf Parr

Literatur- und Medienwissenschaft

Prof. Dr. Rolf Parr (Sprecher)

Prof. Dr. Rolf Parr ist ein ausgewiesener (Inter-)Diskurstheoretiker und kann als Medien-, Kultur- und Literaturwissenschaftler, der auch international breit vernetzt ist (Doktorandenaustausch mit den Universitäten Duke/North Carolina, Windhoek/Namibia, Amsterdam und Luxemburg), die theoretische, interdisziplinäre und institutionelle Rahmung des Promotionskollegs gewährleisten. Zudem hat er in seiner eigenen Forschungspraxis und insbesondere als langjähriger Mitherausgeber von „kultuRRevolution. zeitschrift für angewandte diskursanalyse“ zahlreiche politisch-kri­ti­sche Diskursanalysen vorgelegt, unter anderem zur Prekarität, zur Wirtschaftskrise von 2008f., zur politischen Kollektivsymbolik, zur Globalisierung und zur Autorschaft als spezifischer Form von professioneller Berufsarbeit. Er ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des „Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt“ und forscht zur Literatur des Ruhrgebiets mit dem Fokus ‚Arbeit‘.

Arbeitsschwerpunkte in Forschung und Lehre: Kulturtheorie/-ge­schichte des 18.–21. Jahrhunderts; Kulturwissenschaftliche Medien- und Literaturwissenschaft; Diskurstheorie/-ana­ly­sen, (Inter-)Dis­kurs­theorie; Normalismusforschung und Kollektivsymbolanalyse; Literatur/Medien-Beziehungen.

Einschlägige Publikationen: Parr, R. (unter Mitarbeit von Jörg Schönert) (2008): Autorschaft. Eine kurze Sozialgeschichte der literarischen Intelligenz. Heidelberg: Synchron. – Kammler, Clemens/Parr, R./Schneider, Ulrich Johannes (Hg.) (22014): Foucault-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Stuttgart, Weimar: Metzler. – Amann, Wilhelm/Mein, Georg/Parr, R. (Hg.) (2010): Globalisierung und Gegenwartsliteratur. Konstellationen – Konzepte – Perspektiven. Heidelberg: Synchron. – Link, Jürgen/Parr, R. (Hg.) (2007): „prekarität“ (= kultuRRevolution. zeitschrift für angewandte diskurs­theorie, Nr. 52 [April 2007]. Essen: Klartext). – Als langjähriger Mitherausgeber von „kultuRRevolution. zeitschrift für angewandte diskurstheorie“ zahlreiche politisch-kritische Diskursanalysen.

Forschungsprojekte im Themenfeld des Kollegs: Kollektivsymbolik im europäischen Vergleich; Geschichte der Ruhrgebietsliteratur seit 1960 (DFG-Projekt, Laufzeit 11/2014 bis 10/2017).

Für das Kolleg einschlägige institutionelle Einbindung: Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des „Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt“; Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der „Zeitschrift für Diskursanalyse/Journal for Discourse Studies“; Koordinator der Partnerschaft zwischen den Universitäten Duisburg-Essen, Duke, Amsterdam und Luxemburg; Mitglied im DAAD-Auswahlausschuss ‚Germanistische Institutspartnerschaften‘ und im Auswahlausschuss ‚International promovieren‘.

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Porträt Christoph Bieber

Politikwissenschaft

Prof. Dr. Christoph Bieber

Prof. Dr. Christoph Bieber hat an der Universität Duisburg-Essen die Stiftungsprofessur für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft inne und erweitert das Themenspektrum um Fragen wie ‚Was ist gute Arbeit?‘, ‚Welche Narrative gibt es aus politikwissenschaftlicher Perspektive zum Gegenstand Arbeit‘?, ‚Medialisierung, Digitalisierung und der Wandel der Arbeitswelt‘, ‚Digitale Märkte und neue Arbeitsformen/Arbeits­be­ziehun­gen/Erwerbsbiographien (digitale Bohème)‘. Er ist Alt-Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung.

Arbeitsschwerpunkte in Forschung und Lehre: Ethik des Politischen; Politische Narrative (im Rahmen der „NRW School of Governance“); digitale Medien und immaterielle Arbeit.

Einschlägige Publikationen: Bieber, Ch./Grundmann, Sven (Hg.) (2014): Ethik und Politikmanagement. Zeitschrift für Politikwissenschaft, Sonderh. 2013. Baden-Baden: Nomos. – Bieber, Ch. (2014): Die digitale Kluft: Summe digitaler Spaltungen? Technische und ethische Aspekte netzpolitischer Debatten. In: M. Dabrowski et al. (Hg.): Ethische Herausforderungen im Web 2.0. Paderborn: Schöningh, S. 81–96. – Bieber, Ch. (2011): Arbeit allein ist nicht genug. Ethische Aspekte der (neuen) Arbeitswelt. In: K.-R. Korte/U. von der Leyen (Hg.): Wer macht die Arbeit morgen? Berlin: Berlin University Press, S. 105–120. – Bieber, Ch. u.a. (Hg.) (2009): Soziale Netze in der digitalen Welt. Das Internet zwischen egalitärer Teilhabe und ökonomischer Macht. Frankfurt a.M., New York: Campus.

Forschungsprojekte im Themenfeld des Kollegs: UAMR-Verbundprojekt „Kulturen der Transparenz“ (gefördert im Rahmen des „Mercator-Research Center Ruhr“). – In Planung befindliche Projekte zu den Themen „Neue/digitale Erwerbsbiografien“, „Formen guter Wissensarbeit“, „Ökonomisierung der Lebenswelt“ sowie „Transparenzierungsprozesse in Politik und Gesellschaft“.

Für das Kolleg einschlägige institutionelle Einbindung: Vertrauensdozent der Hans-Böckler-Stiftung; Mitglied der NRW School of Governance.

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Porträt Jens Gurr

Anglophone Studies

Prof. Dr. Jens Martin Gurr

Prof. Dr. Jens Martin Gurr bringt eine anglistisch-amerikanistische Perspektive auf den sozialen Gegenstand Arbeit ein. Er ist zudem einer der führenden Vertreter der Urban Studies und Sprecher des universitätsweiten Profilschwerpunkts „Urbane Systeme“. In dieser Funktion verfügt er über Erfahrungen mit strukturierten Promotionsprogrammen und in interdisziplinärer Forschung. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten in Forschung und Lehre gehören insbesondere Theorien und Methoden der inter- und transdisziplinären Stadtforschung und der urbanen Populärkultur sowie der Rolle von Kultur in Innovationsprozessen. Zudem liegen Arbeiten zur diskursiven Selbstpositionierung von AutorInnen sowie zu musikalischen und literarischen Strategien im Protestlied vor.

Arbeitsschwerpunkte in Forschung und Lehre: Englische Literatur und Kultur des 17. bis 21. Jahrhunderts; Urban Studies und interdisziplinäre Stadtforschung; insb. Theorie und Methoden der inter- und transdisziplinären Stadtforschung und der urbanen Populärkultur; Rolle von Kultur in Innovationsprozessen.

Einschlägige Publikationen: Walloth, Christian/Gurr, J. M./Schmidt, J. Alexander (Hg.) (2014): Understanding Complex Urban Systems: Multidisciplinary Approaches to Modelling. Cham, Heidelberg: Springer. – Caeners, Stefanie/Eisinger, Michael/Gurr, J. M./Schmidt, J. Alexander (Hg.) (2013): Healthy and Liveable Cities: Selected Papers from the Essen Conference/Gesunde und lebenswerte Städte: Ausgewählte Beiträge der Essener Tagung. Ludwigsburg: avedition. – Zahlreiche Beiträge zu urban resistance, urban social movements, Kulturproduktion und Politik in urbanen Kontexten.

Forschungsprojekte im Themenfeld des Kollegs: Mitantragsteller „Spaces – Communities – Representations: Urban Transformations in the U.S.“ (MERCUR, 2012–2015).

Für das Kolleg einschlägige institutionelle Einbindung: Sprecher des universitätsweiten Profilschwerpunkts „Urbane Systeme“ der Universität Duisburg-Essen. – Erfahrungen als Sprecher des internationalen interdisziplinären Promotionsprogramms „ARUS – Advanced Re­search in Urban Systems“ (DAAD-Förderung 2010–2014) mit vier beteiligten Fakultäten und ca. 30 Promovierenden; beteiligt am amerikanistischen Promotionsprogramm „Spaces – Communities – Representations: Urban Transformations in the U.S.“ der Universitäten Duisburg-Essen, Bochum und Dortmund (Förderung durch „MERCUR – Mercator Research Center Ruhr“, Stiftung Mercator) mit sechs Promovierenden (2012–2015). – Gründungsprojektpartner und Vorstandsmitglied in der „IN-EAST School of Advances Studies“ (BMBF-Förderung 2013–2017).

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Porträt - Alexandra Pontzen

Germanistik

Prof.' Dr.' Alexandra Pontzen

Prof. Dr. Alexandra Pontzen beschäftigt sich aus germanistischer und auch romanistischer Perspektive mit dem Zusammenhang von Arbeit und Emotionalität, Narrativen von Alter und Körper in Film und Literatur der Gegenwart sowie mit Fragen der Unproduktivität, die sie durchgehend aus einer Gender-Perspektive problematisiert. Als Leiterin der Redaktion „Gegenwartskulturen“ des vielgelesenen Online-Organs „literaturkritik.de“ leitet sie eine für die DoktorandInnen attraktive Publikationsplattform.
Arbeitsschwerpunkte in Forschung und Lehre: Arbeit und Emotionalität; Unproduktivität; Gender Studies; Diskursivierungen und Narrative von Alter, Körper und Arbeit in Film und Literatur der Gegenwart.

Einschlägige Publikationen: Pontzen, A. (2000): Künstler ohne Werk. Modelle negativer Produktionsästhetik in der Künstlerliteratur von Wackenroder bis Heiner Müller. Berlin: Schmidt; Pontzen, A./Preußer, Heinz-Peter (Hg.) (2011): Alternde Avantgarden. Heidelberg: Winter (Jahrbuch Literatur und Politik, Bd. 6).

Forschungsprojekte im Themenfeld des Kollegs: Frauen und Migranten zuerst: Alteritäre Arbeitsrealität zwischen Entfremdung, Doppelbelastung, Selbstverwirklichung und Bohème.

Für das Kolleg einschlägige institutionelle Einbindung: Leitung der Redaktion „Gegenwartskulturen“ des Online-Rezensionsforums „literaturkritik.de“ (zugleich Lehr- und Lernprojekt an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Duisburg-Essen).

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