Rückschau

Hier finden Sie einen Überblick über vergangene Tagungen und Workshops des Kollegs sowie über thematisch verwandte Veranstaltungen anderer Initiatoren.

Juni 2017: Workshop „Schnittstellen: Diskursanalysen und Sozialtheorien“

Workshop - Sozialtheorien und DA 2017Der Workshop mit Dr. habil. Tomas Marttila (LMU München) und Dr. Markus Stauff (UvA Amsterdam) fragte danach, wie Dissertationsprojekte unterschiedlicher Disziplinen die Schnittstelle von Diskursanalysen und Sozialtheorien konzipieren können. Mit dem gemeinsamen Fokus ‚Arbeit‛ untersuchen alle Forschungsvorhaben im Promotionskolleg gesellschaftliche Veränderungsprozesse. Ausgehend von ihren Fragestellungen nehmen die Dissertationsprojekte ihre Gegenstände diskursanalytisch in den Blick. Vor diesem Hintergrund fragte der Workshop erstens nach dem Verhältnis zwischen Diskursanalysen und Sozialtheorien. Zweitens sollten auch diskursanalytische Ansätze, denen sozialtheoretische Annahmen eher implizit (etwa über die Bezugnahme auf Foucaults Dispositivkonzept) zugrunde liegen, bezüglich ihrer Kombinierbarkeit mit Sozialtheorien bzw. ihrer Vergleichbarkeit mit soziologischen Diskursanalysen erörtert werden.Drittens sollte diskutiert werden, inwiefern der jeweilige disziplinäre Hintergrund den Blick auf die zu diskutierenden Sozialtheorien und Diskursanalysen prägt. Der Workshop fand am 22. und 23. Juni 2017 im Casino des Studierendenwerks auf dem Campus Essen statt.

Das Programm finden Sie hier.

Juni 2017: Call for Papers

Anlässlich der Harun-Farocki-Ausstellung in der »Friche la Belle de Mai« in Marseille findet am 30. November und 1. Dezember 2017 in Aix-en-Provende und Marseille die interdisziplinäre und internationale Tagung »Parlons travail! Entgrenzungen von Arbeit und ihre Darstellung in Deutschland und Frankreich« statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Deadline für die Einreichung von Abstracts ist der 16. Juni 2017. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Juni 2017: Kapitalismus – eine Phänomenstudie

​Am 14. Juni findet in Essen ein Stadtrundgang statt, bei dem sich über erfahrungsbasierte Feldforschung und wissenschaftliche Inputs dem Phänomen des Kapitalismus angenähert wird. In einem Kurzvortrag öffnet Valeska Klug Perspektiven auf die Fragen, unter welchen Bedingungen freischaffende darstellende Künstler*innen gegenwärtig in Deutschland arbeiten, wofür sie eigentlich Fördergelder erhalten und welche Einflüsse neoliberale Logiken darauf haben. Mehr Informationen finden Sie hier.

Juni 2017: Exkursion Museum der Arbeit Hamburg

Kolleg sitzt gemeinsam am Tisch in Hamburg  Am 10. und 11. Juni unternahm die Kolleggruppe eine Exkursion nach Hamburg, um das Museum der Arbeit zu besuchen. Das Museum widmet sich dem Wandel von Arbeit und Leben seit dem 19. Jahrhundert. In seiner Dauerausstellung geht es der Frage nach, welche Auswirkungen der Prozess der Industrialisierung  auf Menschen, Gesellschaft und Natur gehabt hat. Nach einer Führung durch das Museum konnten sich die Kollegiat*innen mit einem der dortigen wissenschaftlichen Mitarbeiter über ihre Promotionsthemen austauschen sowie über Recherchemöglichkeiten in der umfangreichen archivierten Sammlung des Museums.

April 2017: Präsentation an der Beijing Film Academy

Peking ​Vom 27.- 29. April fand die internationale Konferenz “Ubiquitous Cinema – Education, Mobility, and Storytelling in the Digital Age” an der Beijing Film Academy in China statt. Kim Kannler war mit einer Präsentation zum Spannungsverhältnis zwischen “jmd. sichtbar machen” und “für jmd. sprechen” in filmischen Repräsentationen von Migrantenarbeitern vertreten.

Call for Papers

In Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) veranstaltet das Promotionskolleg Die Arbeit und ihre Subjekte vom 12.–14. Oktober 2017 die interdisziplinäre Konferenz „Von der Künstlerkritik zur Kritik an der Kreativität“. Ausgehend von Subjektivierungsprozessen im Bereich kreativer Arbeit sollen dabei aktuelle Forschungsfragen und Positionen zur Debatte um Projekthaftigkeit und Kreativität als scheinbare Paradigmen aller Arbeits- und Lebensformen im ‚neuen Kapitalismus‘ diskutiert werden.

Interessent*innen können noch bis zum 31. Mai Abstracts für Vorträge an das Organisationsteam kritik-und-kreativitaet@uni-due.de senden. Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier und auf der Seite der Konferenz.

Februar 2017: Forschungskolloquium

Am 9. Februar findet im Rahmen des Promotionskollegs ein Forschungskolloquium statt. Besprochen werden Texte zum Verhältnis von Kunst und Politik, körperlicher und geistiger Arbeit, zu unvergüteter digitaler Arbeit und Semantiken von Arbeit und Krankheit.

Februar 2017: Vortrag in Aix-en-Provence

​​Am 3. Februar 2017 hielt Kim Kannler einen Vortrag zu ihrem Promotionsprojekt im deutsch-französischen Doktorandenkolloquium „Kulturkonflikte – Konfliktkulturen“ an der Université Aix-Marseille. Im Vortrag „›Le projet révolutionnaire à devinir visiblement‹: International Situationist, Henri Lefebvre und die Repräsentation der Stadt" ging es um die Bedingungen von Sichtbarkeit in der Stadt vor dem Hintergrund einer fortschreitenden Urbanisierung der Gesellschaft.

Dezember 2016: Tag der Forschung

PosterpräsentationenDer Profilschwerpunkt „Wandel von Gegenwartsgesellschaften“ an der Universität Duisburg-Essen veranstaltete am 1. Dezember den Tag der Forschung, um verschiedene AkteurInnen, Projekte und Initiativen des Schwerpunkts miteinander zu vernetzen und in Dialog zu bringen. Auch das Promotionskolleg „Die Arbeit und ihre Subjekte“ war auf der Veranstaltung mit einer Vortragspräsentation und drei Posterpräsentationen vertreten. Weitere Informationen zum Profilschwerpunkt und zum Programm am Tag der Forschung finden Sie hier.

November 2016: Workshop „Arbeit und Geschlecht“

Am 16. November 2016 findet im Rahmen des Promotionskollegs ein von Dr. habil. Heide Volkening (Greifswald) geleiteter Workshop zum Thema „Arbeit und Geschlecht“ statt. Diskutiert werden Texte zu historischen Semantiken von Arbeit, theoretische und methodische Ansätze zur Untersuchung des Zusammenhangs von Arbeit und Geschlecht sowie einige literarische und filmische Werke. Bei Interesse an einer Teilnehme wird um eine Anmeldung bei Iuditha Balint gebeten. Weitere Informationen finden Sie hier.

Oktober 2016: Gastvortrag an der FernUniversität in Hagen

Am 28. Oktober hält Iuditha Balint im Rahmen des Seminars »Krise, Ritual und Opfer in Jonas Lüschers ›Frühling der Barbaren‹« einen Gastvortrag zum Thema Narratologie der Krise: Jonas Lüschers »Frühling der Barbaren« am Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft der FernUniversität in Hagen.

September 2016: DoktorandInnenaustausch Duhram, NC

Duke_University_CampusVom 21. August bis zum 26. September nahm Kristina Petzold am DoktorandInnenaustausch zwischen der Duke University Durham, NC und der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Duisburg-Essen teil. Fünf Wochen lang besuchte sie u.a. Veranstaltungen des Carolina-Duke Graduate Program in German Studies und recherchierte zum Thema ihres Promotionsprojekts im amerikanischen Raum. Neben der Möglichkeit zur wissenschaftlichen Recherche im Ausland bietet der Austausch Gelegenheit zum Ausbau von Fremdsprachenkompetenzen sowie zum Knüpfen internationaler Kontakte durch die NachwuchsforscherInnen. Der DoktorandInnenaustausch zwischen Duke University und UDE erfolgt seit 2006 und wird von den beiden Universitäten anteilig finanziert. Er ermöglicht jedes Jahr bis zu zwei PromovendInnen den Besuch der Partnerinstitution.

September 2016: Sektion „Krisen erzählen“ auf dem Deutschen Germanistentag

Am 28. September richtete Iuditha Balint zusammen mit Irmtraud Hnilica (Hagen) und Thomas Wortmann (Mannheim) im Rahmen des Deutschen Germanistentages 2016 in Bayreuth die Sektion „Krisen erzählen“ aus. Im Rahmen dieses Panels hielt Rolf Parr einen Vortrag mit dem Titel „Krisen/Katastrophen erzählen?“.

September 2016: Realitätsf(r)iktionen. Kathrin Rögglas Poetik eines neuen Realismus

Roeggla_Tagung_2016Kathrin Röggla ist zweifellos eine der meistrezipierten deutschsprachigen Autoren und Autorinnen der Gegenwart. Die ästhetischen Dimensionen ihrer fiktionalen Texte und die in diesen Texten problematisierten Diskurse, Themen und Phänomene werden in der Forschung häufig als repräsentativ für einen ›Neuen Realismus‹ gesehen, der dem Anspruch auf Dokumentarizität und Authentizität gerecht zu werden sucht, dabei aber gleichzeitig die Fiktionalitätstauglichkeit und den diskursiven Konstruktionscharakter der tangierten Bereiche hervorhebt. Die Tagung »Realitätsf(r)iktionen. Kathrin Rögglas Poetik eines neuen Realismus« ermöglichte einen Zugang zu Rögglas Werk in dreierlei Perspektive und somit eine systematische Beschäftigung mit dem vorhandenen Korpus an ganz unterschiedlichen medialen Texturen: erstens in Form der Auseinandersetzung mit Traditionslinien, denen das Werk der Autorin verpflichtet ist; zweitens in der dezidierten Auseinandersetzung mit dem poetologischen Programm der Werke; und drittens in der Auseinandersetzung mit den ästhetischen Verhandlungsstrategien prominenter Diskurse, die das Gesamtwerk der Autorin prägen. Dabei wurden sowohl literarische, als auch filmische, dramatische und akustische Werke in den Blick genommen. Die Tagung wurde von Dr. des. Iuditha Balint (UDE), Ass.-Prof. Dr. Tanja Nusser (Univ. of. Cincinnati) und Prof. Dr. Rolf Parr (UDE) organisiert. Sie fand am 7. und 8. September im Casino der Universität Duisburg-Essen, am Campus Essen statt.

Mehr Informationen dazu finden Sie im Programmflyer.

Juli 2016: Theorie- und Methodik-Workshop

Workshop_DiskursanalyseAm 7. und 8. Juli fand im Rahmen des Kollegs „Die Arbeit und ihre Subjekte“ der Workshop „Wie mediale Darstellungen von Arbeit analysieren? Theorie und Methodik der (Inter-)Diskursanalyse“ an der Universität Duisburg-Essen statt.

Das vollständige Prorgamm finden Sie hier.

Foto: Rolf Parr

Juni 2016: Auftaktveranstaltung

Am 22. Juni 2016 fand die Auftaktveranstaltung des Promotionskollegs im Glaspavillon der Universität Duisburg-Essen am Campus Essen statt. Dort stellten sich die BetreuerInnen und KollegiatInnen vor und präsentierten das Programm des Kollegs. Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Axel Haunschild von der Leibniz Universität Hannover.

Das vollständige Programm finden Sie hier.

Collage Auftaktveranstaltung

Fotos: Kyra Palberg

Juni 2016: Wissenschaftliche Tagung „Arbeit 4.0“

Vertreter des Kollegs auf der WSTProf. Dr. Christoph Bieber, Dr. des. Iuditha Balint und Kristina Petzold (M.A.) nahmen vom 15. bis 17. Juni 2016 an der Wissenschaftlichen Tagung der Hans-Böckler-Stiftung  „Arbeit 4.0 – Chancen und Risiken“ teil. Die Tagung fand im NRW Forum in Düsseldorf statt.

Kristina Petzold (M.A.) problematisierte das Bloggen als Tätigkeit zwischen Arbeit 4.0, kulturellem Kapitalismus und Konsum. Dr. des. Iuditha Balint hielt einen Impulsvortrag über Historische und kulturwissenschaftliche Dimensionen von Arbeit und technischen Veränderungen und leitete das gleichnamige Panel. Prof. Dr. Christoph Bieber hielt ebenfalls einen Impulsvortrag über Schöne neue Arbeitswelt? Cloudworking und andere Formen von Arbeitskraftunternehmertum und leitete das gleichnamige Panel.

April 2016: Vortrag „Mediengeschichte der Sekretärin“

Anlässlich des Kolloquiums „Das Wissen der Literatur“ spricht Dr. des. Iuditha Balint am 9. April 2016 im Ernst-Bloch-Zentrum Ludwigshafen a. Rh. über die „Mediengeschichte der Sekretärin“.

März 2016: Recherchereise zur Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse, Quelle: Kristina PetzoldIm Rahmen ihres Promotionsprojekts zum Status von Buch-Bloggern besuchte Kristina Petzold vom 17. bis 20. März die Leipziger Buchmesse. Vor Ort nahm sie u.a. an Veranstaltungen für Blogger Teil, um den Umgang zwischen Verlagen, Bloggern und anderen Branchenplayern nach diskursanalytischen Gesichtspunkten zu dokumentieren und zu protokollieren. Das Erkenntnisinteresse des Besuchs wurde durch die Fragen geleitet: Welchen Professionalisierungsgrad hat die Kooperation zwischen Verlagen und Bloggern erreicht? Welchen Stellenwert haben Blogger für Verlage, Autoren und die Organisatoren der Leipziger Buchmesse und umgekehrt? Wie äußert sich dieser Stellenwert in der Kommunikation und den diskursiven Praktiken der Akteure?

Januar 2016: „Wie Wissenschaft zustande kommt. Motivation und Arbeitsrhythmus im ‚Vademekum der Inspirationsmittel‘“

Vortrag von Iuditha Balint „Wie Wissenschaft zustande kommt. Motivation und Arbeitsrhythmus im ‚Vademekum der Inspirationsmittel‘“ im Rahmen der Tagung „Arbeit“. Die Tagung findet am 21. Januar 2016 im Literaturforum im Brecht-Haus Berlin statt.

Januar 2016: Start des Promotionskollegs

Im Januar 2016 beginnt die Arbeit des von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten interdisziplinären Promotionskollegs „Die Arbeit und ihre Subjekte. Mediale Diskursivierungen von Arbeit seit 1960“ an der Universität Duisburg-Essen. Als erste Stipendiatinnen nehmen Valeksa Klug und Kristina Petzold die Arbeit an ihren Promotionsprojekten auf.

Seminar - Arbeit in Literatur und Medien

Mai 2015: Seminar „‚Arbeit‘ in Literatur und Medien“

Was Arbeit ist und wie sie in Literatur und Medien für die Zeit von den 1920er bis 1960er Jahren dargestellt wird haben Studierende und Lehrende der University of Cincinnati und der UDE vom 4. bis 10. Mai in einem gemeinsamen Seminar ausgelotet. Gemeinsam analysiert wurden Filme wie „Metropolis“, „Modern Times“ und „Kuhle Wampe“, aber auch die Vorstellungen von Arbeit, wie sie in populären Computerspielen anzutreffen sind. Einen Höhepunkt bildete der Besuch des Schriftstellers Erasmus Schöfer, der über die Gründungsjahre des „Werkkreis Literatur der Arbeitswelt“ berichtete. Abgerundet wurde die Woche durch Exkursionen zur Zeche Zollern, ins Museum Ludwig nach Köln und den Besuch eines Konzerts in der Villa Hügel. Das Seminar ist Teil des Partnerschaftsprogramms mit der University of Cincinnati. In 2016 wird das Thema „Sport“ lauten, dann in Cincinnati/Ohio. – Gäste: Prof. Dr. Todd Herzog, Prof. Dr. Tanja Nusser, Prof. Dr. Evan Torner (Cinicnnati), Dr. Iuditha Balint (Mannheim). – UDE: Prof. Dr. Rolf Parr, Prof. Dr. Werner Jung, Dr. Andrea Schäfer, Dr. Markus Engelns.

Themenentwicklungsworkshop März 2015

März 2015: Themenentwicklungsworkshop

In Vorbereitung des Promotionskollegs „Die Arbeit und ihre Subjekte. Mediale Diskursivierungen von Arbeit seit 1960“ und in Kooperation mit dem Profilschwerpunkt „Wandel von Gegenwartsgesellschaften“ der UDE fand am 2. und 3. März 2015 ein Themenentwicklungsworkshop statt, der sich insbesondere an NachwuchswissenschaftlerInnen richtete, die in diesem Arbeitsbereich forschen wollen. Das Programm kann hier eingesehen werden.

Berichte zum Workshop: