SPUR – Spielen, Bewegen und Sprechen mit jungen Flüchtlingen

Ausgangslage

Die Flüchtlingsthematik stellt eine aktuelle Herausforderung für Politik und Zivilgesellschaft dar. Die Gestaltung einer Willkommenskultur und Schaffung niederschwelliger Angebote zur Teilhabe sind eine gesellschaftliche Verantwortung und erste Schritte auf dem Weg zu einer gelingenden Integration. Einen besonderen Beitrag zur sozialen Integration, aber auch zur individuellen Entwicklung können Spiel, Sport und Bewegung für junge Menschen übernehmen. Diese Chance greift das Spur-Projekt auf und versucht durch verschiedene Angebote Geflüchtete zu erreichen.

  

Ziele

Das Projekt Spur zielt auf die Entwicklung nachhaltiger niederschwelliger Angebote zur Integration von Flüchtlingen (in den organisierten Sport) ab. Ziel ist eine Unterstützung der Flüchtlingsarbeit in Unterkünften, Schulen, Vereinen und Initiativen durch Vernetzung und Empowerment. Den teilnehmenden Flüchtlingen sollen neben dem Spielen und Bewegen ein besserer Spracherwerb, eine Orientierung in der neuen Nachbarschaft und eine Förderung der sozialen Integration gegeben werden. Durch wechselseitige Anlässe für Bewegung, Begegnungen und Verständigung soll darüber hinaus mehr Akzeptanz für Flüchtlinge und ihre Belange in der Bevölkerung geschaffen werden.

 

Umsetzung

An vier Standorten (voraussichtlich: Essen, Gelsenkirchen, Duisburg und Mülheim a.d.R.) sollen lokale Partnerschaften zwischen Sportvereinen, Flüchtlingsheimen und Schulen initiiert werden. Das Projekt besteht aus vier Bausteinen, die sukzessiv an allen Standorten umgesetzt werden:

Baustein 1: Sport-AGs an Primar- und Sek 1-Schulen („Spielen und Sprechen“)
Baustein 2: COACH-Workshops „Sprachförderung in Bewegung“
Baustein 3: „Spielzeiten“ im Flüchtlingsheim
Baustein 4: Offene Bewegungsangebote (auch in Zusammenarbeit mit den Sportvereinen)