Forschungsprojekt NachhaltigH2
Aktuelles
Juni 2026 NachhaltigH2 geht weiter – zweite Projektphase
Mit der zweiten Projektphase startet NachhaltigH2 in eine neue Förderperiode. Im Fokus stehen die stärkere Integration von Wasserstofftechnologien und Nachhaltigkeitsprinzipien in die betriebliche Ausbildung sowie die Zusammenarbeit mit dem neuen Partner VSL aus der Speditions- und Logistikbranche.

Weitere Neuigkeiten auf LinkedIn
Aktuelle Einblicke in das Projekt NachhaltigH2 finden Sie auch auf der LinkedIn-Seite des Lehrstuhls für Technische Logistik.
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Oktober 2026 – Austausch am Robert-Bosch-Berufskolleg Duisburg
Am 14. Oktober 2026 waren wir zu Gast am Robert-Bosch-Berufskolleg Duisburg. Im Mittelpunkt standen die Fragen, wie sich Wasserstofftechnologie und Nachhaltigkeit praxisnah in die berufliche Ausbildung integrieren lassen und welche Anforderungen Lehrkräfte an moderne Lernmaterialien stellen. Besprochen wurden auch digitale Lernangebote und KI-gestützte Lernvideos. Die Anregungen fließen in die Weiterentwicklung unserer Lernmodule ein.
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Oktober 2026 – Unternehmensgespräch mit AStrans in Bottrop
Mit AStrans, einem Logistikunternehmen in Bottrop, fand das erste einer Reihe von Gesprächen zum Thema Nachhaltigkeit in der Ausbildung statt. Die Reihe richtet sich an Ausbilder:innen, Berufsschulen und Unternehmen aus Industrie und Logistik. Interessierte Unternehmen und Bildungsträger sind eingeladen, sich zu melden.
Projektbeschreibung
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Das Verbundprojekt „NachhaltigH2“ hat das Ziel, die berufliche Aus- und Weiterbildung zukunfts- und nachhaltigkeitsorientiert zu gestalten. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie neue fachliche Anforderungen, technische Innovationen und Nachhaltigkeitsaspekte praxisnah in die Qualifizierung von Ausbilder:innen integriert werden können. Das Projekt besteht aus zwei Förderphasen, die inhaltlich aufeinander aufbauen: In der ersten Phase wurde ein Konzept entwickelt und erprobt, das in der zweiten Förderphase die Grundlage für eine Weiterentwicklung, Digitalisierung sowie die Übertragung auf weitere Branchen und Berufe bildet.
Förderphase 1: Entwicklung und Erprobung eines Qualifizierungskonzepts (01.06.2024–31.05.2026)
Der Schwerpunkt der ersten Förderphase lag auf der Ausbildung von Anlagenmechaniker:innen der Fachrichtung Schweißtechnik. Dabei spielte die Integration von Wasserstofftechnik für die künftige Vermeidung von CO2 und zur Sicherstellung einer langfristigen nachhaltigen Energieversorgung eine zentrale Rolle. Dabei sollte die Frage geklärt werden, wie Aspekte der Nachhaltigkeit und neue Anforderungen in die Ausbildung integriert werden können und wie praxisorientierte Qualifizierungsangebote für Ausbilder:innen entwickelt werden können.
In der ersten Phase wurde ein mehrstufiges Train-the-Trainer-Konzept entwickelt, das theoretische Grundlagen, Selbstlernangebote und praktische Anwendungen miteinander verbindet. Die viertägige Grundlagenschulung besteht aus einem zweitägigen Train-the-Trainer-Workshop, der u. a. die Grundlagen der Wasserstofflogistik, die Rolle von Anlagenmechaniker:innen in der Wasserstoffwirtschaft, Werkstoffe für Wasserstoffanwendungen sowie den sicheren Umgang mit Wasserstoff umfasst. Eine zweitägige Selbstlernphase ergänzt den Workshop. Mithilfe einer digitalen Lern-App können die Teilnehmenden ausgewählte Inhalte des Workshops eigenständig vertiefen. Die einzelnen Lerneinheiten bestehen aus Lernkarten, kurze Übungen unterstützen dabei die Festigung des erworbenen Wissens.
Die Grundlagenschulung wird durch einen eintägigen Praxistag in der Werkstatt ergänzt. Am Vormittag werden zentrale Themen wie die Eigenschaften von Wasserstoff, Arbeitssicherheit, Werkstoffauswahl, schweißtechnische Verarbeitung und Gesunderhaltung vermittelt. Am Nachmittag steht die praktische Anwendung im Vordergrund: Die Teilnehmenden fertigen gemeinsam eine Armatur unter Verwendung geeigneter Werkstoffe und fachgerechter schweißtechnischer Verfahren. Der nachhaltige und ressourcenschonende Umgang mit Materialien und Energie sowie ergonomisches Arbeiten und die Berücksichtigung sicherheitsrelevanter Anforderungen standen dabei stets im Fokus.
Die in der ersten Förderphase gewonnenen Erfahrungen liefern wertvolle Hinweise für die didaktische und inhaltliche Gestaltung zukünftiger Qualifizierungsangebote. Sie bilden daher eine wesentliche Grundlage für die Weiterentwicklung des Projekts und die Übertragung auf andere Branchen und Berufe. Die GSI – Gesellschaft für Schweißtechnik International mbH in Oberhausen war eine zentrale Projektstätte für die Entwicklung, Erprobung und den Transfer in die Praxis.
Förderphase 2: Weiterentwicklung, Transfer und Digitalisierung (01.06.2026–31.05.2028)
Die zweite Förderphase schließt unmittelbar an die erste Förderphase an und baut auf den Konzepten, Materialien und Erfahrungen auf. Dabei steht nicht die Entwicklung eines vollständig neuen Ansatzes im Fokus, vielmehr sollen die erprobten Qualifizierungsangebote systematisch weiterentwickelt und erweitert werden.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Übertragung des bestehenden Konzeptes auf weitere technische Berufe sowie auf Berufsfelder der Logistik. Die in der ersten Phase gewonnenen Erkenntnisse werden aufgegriffen und an die spezifischen Anforderungen weiterer Berufsfelder angepasst. Der Verband Spedition und Logistik Nordrhein-Westfalen e. V. stößt zum Verbundprojekt hinzu, um die Weiterentwicklung im Logistikbereich zu unterstützen.
Bestehende Lernmaterialien und Schulungsinhalte werden verstärkt digital aufbereitet und weiterentwickelt, um flexible, orts- und zeitunabhängige Lernformate zu entwickeln. Die zweite Förderphase erweitert den Blick auf weitere technologische Innovationen und die Auswirkungen auf berufliche Anforderungen. Untersucht werden beispielsweise Blockchain-Technologien, digitale Zwillinge und Künstliche Intelligenz. Im Fokus steht die Frage, welche Veränderungen diese Technologien für die beruflichen Tätigkeiten mit sich bringen und wie daraus Inhalte für die Qualifizierung von Ausbilder:innen entwickelt werden können.
Ergebnisse
August 2026 Arbeitspapier: Wasserstoff in der Logistik Anforderungen an die Berufsbildung für eine zukunftsorientierte Ausbildungspraxis
Autor: Tanvir Rahman, Verband Spedition und Logistik Nordrhein-Westfalen e. V. (VSL NRW)
Das Arbeitspapier untersucht, welche Anforderungen sich aus dem Einsatz von Wasserstoff in der Logistik für die Ausbildung von Berufskraftfahrer:innen, Fachkräften für Lagerlogistik sowie Kaufleuten für Spedition und Logistikdienstleistung ergeben. Es zeigt Anknüpfungspunkte in den bestehenden Ausbildungsordnungen auf und bildet die Grundlage für Beratungsgespräche mit Unternehmen und die Entwicklung praxisnaher Lernmaterialien.

Februar 2026 Flyer und Plakat: Fitnessübungen rund um die Schweißtechnik
Erstellt im Projektverbund Nachhaltig H2: GSI SLV, Westfälische Hochschule, Universität Duisburg-Essen und RISP
Flyer und Plakat stellen einfache Kräftigungs- und Beweglichkeitsübungen vor, die Rücken, Schultern, Arme und Handgelenke von Schweißer:innen entlasten. Die Übungen eignen sich für kurze Pausen während der Arbeit oder nach Feierabend und unterstützen eine stabile und präzise Brennerführung.

Februar 2026 Flyer und Plakat: Haltungsempfehlungen für Schweißer:innen
Erstellt im Projektverbund NachhaltigH2: GSI SLV, Westfälische Hochschule, Universität Duisburg-Essen und RISP
Flyer und Plakat zeigen ergonomische Arbeitshaltungen für typische Schweißpositionen, vom knienden und liegenden über das sitzende bis zum stehenden Arbeiten. Sie unterstützen Schweißer:innen dabei, den Rücken zu schonen und gleichzeitig die Qualität der Schweißnaht zu sichern.

Historie
Mai 2026 „Train-the-Trainer“-Workshop in Duisburg
Im März 2026 fand der dritte „Train-the-Trainer“-Workshop des Projekts NachhaltigH2 in Duisburg statt. Er verband theoretische Grundlagen zu Wasserstoff und Nachhaltigkeit mit praktischen Übungen und Einblicken in die berufliche Ausbildung.
März 2026 Einladung zum „Train-the-Trainer“-Workshop
Der Workshop bietet Ausbilder:innen praxisnahe Einblicke in Wasserstoff, Schweißtechnik, Nachhaltigkeit und Digitalisierung in der Ausbildung.
März 2026 Praxistage im Projekt NachhaltigH2
Im Rahmen des Projekts NachhaltigH2 fanden mehrere Praxistage zu den Themen Gesunderhaltung, Rohrsystemtechnik sowie Sicherheit und Werkstoffen statt. Dabei wurden theoretische Grundlagen mit praxisnahen Übungen und Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag verknüpft.

Oktober 2025 Newsletter Oktober 2025

Juli 2025 Einladung zum „Train-the-Trainer“-Workshop
Die Einladung zum ersten zweitägigen Workshop für Ausbilder:innen: Grundlagen zur Wasserstofftechnik, sicheres Arbeiten und Ideen für nachhaltige Ausbildungspraxis.

Januar 2025 Newsletter Januar 2025
Im Newsletter geht es um Nachhaltigkeit in der Berufsausbildung, den zukünftigen Umgang mit Wasserstoff und das zentrale Arbeitspaket „Train-the-Trainer“.
Projektleitung
Verbundkoordination: Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr.-Ing. Katharina Glock
Projektleitungen und Kontakt der Verbundpartner:
Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen, Prof. Dr.-Ing. Ghazal Moeini, Ansprechpartner: Jan Stockbrink-Hunkemöller
Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) e.V. an der Universität Duisburg-Essen, Dr. Hans Uske
Verband Spedition und Logistik Nordrhein-Westfalen e.V., Prof. Dr. Rüdiger Ostrowski, Ansprechpartner: Tanvir Rahman
Projektpartner
Verbundpartner in der zweiten Förderphase
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Bisher beteiligte Partner
GSI – Gesellschaft für Schweißtechnik International mbH, Oberhausen
Förderphase 1 (01.06.2024–31.05.2026)
Ansprechpartnerin: Karina Sydekum,
sydekum@gsi-slv.de
Projektförderung

Projektdauer
Projektlaufzeit
01.06.2024 – 31.05.2028
Förderphase 1:
01.06.2024 – 31.05.2026
Förderphase 2:
01.06.2026 – 31.05.2028






