Wie gut bin ich? Kann ich mit den Anderen mithalten? Studierende der Medizin bekommen auf diese Fragen bald zuverlässige Antworten. Der Progresstest Medizin soll an der Universität Duisburg-Essen (UDE) zum Standard werden. In den kommenden Jahren sollen jedes Semester bis zu 950 Studierende aller Studienphasen verpflichtend daran teilnehmen. Auf sie warten rund 200 Multiple- Choice-Fragen. Getestet wird spontan abrufbares Wissen, das die Studierenden in der Arbeitswirklichkeit benötigen. Wer nach dem Test Schwächen feststellt, kann Fachtutorien besuchen.

Das Konzept gehört zum Teilprojekt Benchmarking – der Begriff bezeichnet die vergleichende Analyse von Ergebnissen oder Prozessen. Hier werden vor allem drei Ziele verfolgt: Im Mittelpunkt steht die individuelle Rückmeldung an die Studierenden. Sie erfahren, wo sie stehen – auch im Vergleich zu ihren KommilitonInnen. Außerdem bekommt das Dekanat mehr Informationen über Stärken und Schwächen des Studienverlaufs und kann darauf reagieren. Erste zuverlässige Ergebnisse wird es wahrscheinlich in 1,5 Jahren geben. Darüber hinaus ist dank Benchmarking ein direkter Vergleich mit anderen Hochschulen möglich, zum Beispiel mit der Berliner Charité. Hier findet der Progresstest Medizin schon seit rund 12 Jahren statt. Die UDE wird im Rahmen des Qualitätspakts Lehre mit der Charité kooperieren. Durch den Progresstest soll das Medizinstudium langfristig verbessert und seine AbsolventInnen gezielt auf die Arbeitswelt vorbereitet werden.

Mehr zum Teilprojekt Benchmarking

 Bif Dreizeilig Neu

Ein Qualitätspakt-Lehre-Vorhaben
der Universität Duisburg Essen

Unter dem FKZ 01PL11075

Ansprechpartner Teilprojektsprecher

 

Dipl.-Soz.Wirt Matthias Heue

Hufelandstraße 55, 45122 Essen
Dekanatsgebäude, Raum 6a
Tel.: 0201/723-1322
matthias.heue@uk-essen.de