FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Projekt

„Bildungsgerechtigkeit im Fokus“

Aus welchen Gründen wurde das Projekt „Bildungsgerechtigkeit im Fokus“ aufgelegt?

Die Studierendenklientel der Universität Duisburg-Essen (UDE) ist stark geprägt durch Bildungsaufsteigerinnen und Bildungsaufsteiger sowie Studierende mit Migrationshintergrund. Gerade sie und ihr Umfeld werden durch ein Studium vor große Herausforderungen gestellt, die sich insbesondere in der Studieneingangsphase bemerkbar machen und nicht selten zum vorzeitigen Abbruch des Studiums führen können.

Mit der finanziellen Förderung durch das Bund-Länder-Programm Qualitätspakt Lehre ist es möglich, die Anstrengungen der UDE in dieser Studienphase zu intensivieren und Studienabbrüchen entgegenzuwirken.

 

Welche Ziele verfolgt die Universität Duisburg-Essen mit dem Projekt „Bildungsgerechtigkeit im Fokus“?

Die UDE verfolgt mit dem Projekt „Bildungsgerechtigkeit im Fokus“ das Ziel, Rahmenbedingungen zu schaffen, um Studienabbrüche verhindern und die heterogenen Potenziale ihrer Studierenden fördern zu können.

 

Wie sollen diese Ziele erreicht werden?

Für die Umsetzung dere Ziele des Gesamtprojekts hat die UDE ein weitreichend Maßnahmenpaket aufgesetzt. Inhalt dieses Gesamtprojekts ist die fortlaufende Entwicklung eines Betreuungs- und Beratungsnetzwerks (UDE-Mentoring-System), der Ausbau und die curriculare Verankerung von Blended-Learning-Szenarien,  Vorkehrungen für die Potenzialerkennung und -förderung (u.a. mintroduce). Weitere Inhalte sind die bedarforientierte Stärkung individueller Schreib- und Sprachkompetenzen und die Optimierung von Studienverläufen durch Monitoring und Feedback-Instrumente (u.a. Studierenden-Panel-Umfragen).
Als eine Art Querschnittsvorhaben fungiert das "Flex-Studium", mit dem die neuen hochschulgesetzlichen Möglichkeiten genutzt werden sollen, um die individuelle Potenzialförderung zu stärken, leistungsbedingte Studienabbrüche zu vermeiden und die Regelstudienzeitverlängerungen planbar zu gestalten.

 

Warum konzentriert sich „Bildungsgerechtigkeit im Fokus“ auf die Studieneingangsphase?

Anhand von internen Befragungen, Studien und hochschulstatistischen Auswertungen konnte die UDE die Studieneingangsphase als die wohl kritischste Phase im Studienverlauf ihrer Studierenden identifizieren. Neben der allgemeinen Orientierung und Sozialisierung im Hochschulbetrieb müssen Studierende in den ersten Fachsemestern die Grundlagen für ein erfolgreiches Fachstudium erwerben.

Viele Studierende bringen die dafür notwendigen Voraussetzungen bereits mit. Eine wesentlich größere Gruppe der UDE-Studierenden braucht dafür jedoch offensichtlich Unterstützung und fordert sie in den entsprechenden Befragungen auch ein.

Die mediale Aufmerksamkeit und die fortwährende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Übergang zwischen Schule und Hochschule bestärkte die UDE somit darin, ihre Anstrengungen auf die Studieneingangsphase zu konzentrieren.

 

 

Bis wann läuft das Projekt?

Das Projekt, welches sich nun in der zweiten Förderphase befindet, läuft in dem Zeitraum von Oktober 2016 bis September 2020.

 

Wie wird „Bildungsgerechtigkeit im Fokus“ finanziert?

Das Projekt wird aus Mitteln des Qualitätspakts Lehre finanziert. Es handelt sich dabei um ein Programm von Bund und Ländern zur Verbesserung der Qualität der Lehre an den Hochschulen. Insgesamt werden 186 Hochschulen in 16 Ländern gefördert. Siehe hierzu auch die Website des Qualitätspakt Lehre (http://www.qualitaetspakt-lehre.de/).

 

Welchen finanziellen Umfang hat das Projekt?

Das Projekt wird bis einschließlich 2020 mit knapp 19 Millionen von Bund und Ländern gefördert.

 

Sie haben weitere Fragen? Gerne können Sie uns kontaktieren.