Newsletterarchiv: Personalia

Newsletterausgabe 1/2021 In den Vorstand der GEBF gewählt

Um auch in diesem Jahr trotz Pandemie und daraus resultierenden Planungsunsicherheiten den wissenschaftlichen Austausch zu fördern, hat der GEBF-Vorstand das „Digitale GEBF-Jahr 2021“ ausgerufen. Im Rahmen der „digiGEBF21“ sollen über das ganze Jahr 2021 unterschiedliche digitale Formate angeboten werden, darunter Vortragsreihen, Thementagungen und Workshops. Beginn des Konferenzjahres ist der 17. März 2021. 

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Newsletterausgabe 1/2021 Entstehung von Vorurteilen

Ziel ist die Weiterführung der Kooperation mit der Arbeitsgruppe Allgemeine Psychologie und Sozialpsychologie (Steins) zu Einstellungen zu Menschen mit homosexueller Orientierung mit HIV bzw. Transsexuellen mit HIV. Angelo Brandelli führt im Rahmen des IOS Angebots ebenfalls ein Seminar zur Entstehung von Vorurteilen durch. Der Aufenthalt wird finanziert vom Internationalen UDE Gastdozierendenprogramm.

Wir freuen uns, die beiden Forscher bei uns zu haben und hoffen, dass der Aufenthalt, der letztes Jahr bereits stattfinden sollte und pandemiebedingt verschoben wurde, auch stattfinden wird.

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Newsletterausgabe 2/2020 Institut für Psychologie

Prof. Dr. Annemarie Fritz-Stratmann wird zum 01.10.2020 in den Ruhestand versetzt. Nach dem Studium der Psychologie an der Universität Trier, der Promotion zum Dr. rer. nat. an der Universität zu Köln und der Habilitation an der Universität Dortmund ist sie seit 1998 Professorin für Pädagogische Psychologie am Institut für Psychologie, zunächst an der Universität/GH Essen, später dann an der UDE.

In ihrer Forschung interessiert sich Prof. Fritz-Stratmann für mathematische Lernschwierigkeiten, Problemlösen sowie Kinder mit speziellen Förderbedarfen und mit Hochbegabung. Dabei sind insbesondere im Bereich mathematischer Lernschwierigkeiten – neben zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen wie z.B. dem inzwischen als klassisch zu bezeichnenden „Handbuch Rechenschwäche“ – eine ganze Reihe diagnostischer Tests und Trainingsprogramme entstanden, die auch international große Resonanz gefunden haben und in mehrere Sprachen übersetzt wurden und immer noch werden. International hohe Anerkennung wird nicht zuletzt auch dokumentiert durch Gastprofessuren an der Portland State University, Oregon, USA, und der University of Johannesburg, South Africa, sowie durch die Mitherausgabe des 2019 erschienenen „International Handbook of Mathematical Learning Difficulties“.

In Bereich der akademischen Lehre hat Prof. Fritz-Stratmann seit jeher die Lehrerbildung am Herzen gelegen, und zwar nicht nur innerhalb der UDE, sondern vor allem auch in der Lehrerweiterbildung. So hat sie z.B., im Rahmen der von ihr geleiteten Lehr- und Forschungsambulanz FoBu, erst kürzlich noch ein regionales Netzwerk für frühe mathematische Bildung auf die Beine gestellt. In diesem Netzwerk wird, in enger Kooperation mit kommunalen Partnern der Städte Essen und Mülheim, eine Fortbildungsreihe zur Prävention von Rechenschwierigkeiten am Schulanfang angeboten. Darüber hinaus wird in allen Essener und Mülheimer Grundschulen und Kitas ein von ihr entwickeltes digitales Mathe-Screening für das Grundschulalter eingesetzt. Dieses Netzwerk ist ein markantes Beispiel für erfolgreiche Kooperation universitärer, schulischer und städtischer Akteure in der frühen Bildung.

In der akademischen Selbstverwaltung hat Prof. Fritz-Stratmann in ihrer langjährigen Dienstzeit an der UDE zahlreiche Funktionen innegehabt. So war sie u.A. Vorstandsvorsitzende des Zentrums für Hochschuldidaktik, Vorstandsmitglied des Zentrums für Lehrerbildung, Leiterin des Graduiertenkollegs „dokForum“, Vorsitzende des Promotionsausschusses der Fakultät und Mitglied im Senat der UDE.

Abschließend ist hervorzuheben, dass Prof. Fritz-Stratmann im letzten Jahr ihrer dienstlichen Tätigkeit eine große Ehre zuteil geworden ist, indem ihr (zusammen mit Moritz Herzog und Erkan Gürsey) der Diversity Preis 2020 der UDE in der Kategorie Forschung verliehen wurde.

Das Institut für Psychologie dankt Frau Prof. Fritz-Stratmann für ihr unermüdliches Engagement zur Stärkung der Rolle der Psychologie in der Lehrerbildung und zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Fakultät. Das Institut wünscht ihr weiterhin viel Erfolg bei der Verfolgung ihrer wissenschaftlichen Interessen und der Weiterführung ihrer Netzwerktätigkeit auch über die aktive Dienstzeit an der UDE hinaus.

Newsletterausgabe 2/2020 Widmung

Am 19. September 2020 übertrug das Instituto Genus das Webinar zum Thema "Numerical Cognition", in dem Pekka Räsänen und Vitor Geraldi Haase vier Gäste aus Uruguay (Alejandro Maiche, Vivian Reigosa-Crespo), Spanien (Josep Serra-Grabulosa) und Chile (David M. Gómez) begrüßten. Das 90-minütige Webinar befasste sich mit verschiedenen Themenfeldern aus dem Bereich der numerischen Kognition und war Annemarie Fritz-Stratmann gewidmet. In einer wunderbaren Laudatio zum Ende des Webinars würdigte Vitor Geraldi Haase die Person und Zusammenarbeit mit Annemarie Fritz-Stratmann. Wir sagen herzlichen Dank!

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Newsletterausgabe 1/2020 Fortbildungsreihe der Lehr- und Forschungsambulanz FoBu zur Prävention von Rechenschwierigkeiten am Schulanfang erweitert Angebot

Die gemeinsame Fortbildungsreihe der FoBu unter der Leitung von Prof. Dr. Annemarie Fritz-Stratmann wird nun auch in allen Schulbezirken der Stadt Mülheim angeboten

Das Angebot wird in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzteam Mathematik Grundschule Mülheim sowie der Regionalen Schulberatungsstelle, dem Schulamt, Bildungsbüro und dem Jugendamt der Stadt Mülheim organisiert. Bereits zuvor wurde die Fortbildungsreihe in der Stadt Essen etabliert. Damit wird die erfolgreiche Kooperation universitärer, schulischer und städtischer Akteure in der frühen Bildung erweitert und vertieft.

In insgesamt 6 Fortbildungssitzungen pro Schulbezirk lernen Fachkräfte aus Kindergärten und Grundschulen theoretische Grundlagen, diagnostische Verfahren und effektive Fördermaßnahmen für Unterricht und Kita-Alltag kennen. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Stärkung bestehender sowie Anbahnung neuer Kooperationen zwischen Kindergärten und Schulen gelegt, die zumeist isoliert agieren. Umso erfreulicher sind die zahlreichen Arbeitskreise, von denen in der Nachbereitungsphase berichtet wurde.
Die frühe Identifikation von Schwierigkeiten beim Rechnenlernen kann verhindern, dass große Wissenslücken bei Kindern entstehen, die sich in der Folge nur schwer schließen lassen. Mit der gemeinsamen Wissensbasis und den geschaffenen Austauschmöglichkeiten können die beteiligten Schulen und Kindergärten frühzeitig in sich anbahnende ungünstige Lernverläufe eingreifen und somit der Entwicklung ernsthafter Rechenschwierigkeiten, die deutschlandweit etwa 20% der Schüler*innen betreffen entgegenwirken.

Die erfolgreiche Kooperation der fortbildenden Akteure wird 2020 um das Themenfeld „sozial-emotionale Auffälligkeiten im Kindesalter“ für die Stadt Essen erweitert. In 3 Fortbildungssitzungen erhalten die Teilnehmer einen Überblick über psychische Auffälligkeiten bei Kindern und lernen die Diagnostik von und den Umgang mit sozial-emotionalen Auffälligkeiten im Schulalltag kennen.

 

Newsletterausgabe 1/2020 Psychology of Prejudice: Seminar von Prof. Brandelli Costa

Wie entstehen Vorurteile und wie manifestieren sie sich in alltäglichen Begegnungen?
Prof. Angelo Brandelli Costa an unserer Fakultät. 

Mit Unterstützung des Internationalen UDE Gastdozierendenprogramm 2019/20 hat die Arbeitsgruppe Allgemeine Psychologie und Sozialpsychologie Prof. Angelo Brandelli von der Pontifical Catholic University of Rio Grande do Sul (PUCRS) Brazil an die UDE eingeladen.
Herr Brandelli wird von der Zeit vom 25.6. ubis zum 10.7. ein Seminar im E-bereich des IOS zum Thema "Psychology of Prejudive" geben und ebenfalls einen Vortrag über seine Forschung halten.

Newsletterausgabe 2/2019 Erstmaliger Start des Masters Psychologie

Drei Jahre nach der Einführung des Bachelors Psychologie geht im Wintersemester 2019/2020 der Master Psychologie an den Start. In Bezug auf die 30 zu vergebenden Studienplätze gab es eine große Nachfrage. Es erfolgten Bewerbungen aus vielen Regionen Deutschlands, Europas und sogar aus weiter entfernten Erdregionen. Erfreulich ist, dass sich eine hohe Übergangsquote aus dem Bachelor Psychologie abzeichnet.

Das Masterstudium umfasst vier Semester mit insgesamt 12 Modulen. Das Studienprogramm im Master hat einen Schwerpunkt im Bereich der Pädagogischen Psychologie. Der Abschluss ist ein allgemeiner M.Sc. Psychologie, der bspw. auch die Voraussetzungen für eine Ausbildung als Psychologischer Psychotherapeut/Psychologische Psychotherapeutin in der Regel erfüllt.