Newsletterarchiv: Studium und Lehre

Newsletterausgabe 1/2021 Ein Zusammenhang zwischen Bullying und Migration?

“Social Integration of Migrants in Schools – Developing Professional Skills for Bullying Prevention and Positive Social Relationships”

How to map the interrelations between bullying, migration, and integration at school and classroom level? Hermann Abs and Eveline Gutzwiller have organized a Conference to address this issue on February 18-19 2021. The event took place as a Joint Focal Meeting of the Interdisciplinary Center for Integration and Migration Research (InZentIM) and the COST Action “Transnational Collaboration on Bullying, Migration, and Integration at School Level” online, see https://www.uni-due.de/inzentim/2021ca18115.

160 attendees from 31 countries contributed to a vivid exchange in the context of keynote lectures and various session formats. Keynotes by Dr. Georg Lorenz and Prof. Elena Makarova offered in-depth insights into processes of social and structural integration (Lorenz) and acculturation (Makarova) in school and their meaning for school social relationships. Against this backdrop, Prof. Dagmar Strohmeier offered a systematic analysis of research and key findings on school bullying related to migration in a multicultural context. Prof. Sameer Hinduja presented the state-of-the-art on cyberbullying research and showed how schools and educational institutions can better serve outsider/marginalized youth. 

Practice-related sessions offered insights into programs and initiatives to counteract bullying and discrimination in varying educational settings. Examples are the “Literature Opera Cologne”, a theatre training project for pupils from high-risk schools, or a Gypsy, Roma and Traveler anti-bullying project delivered by the Anti-Bullying Alliance (UK). The complementary approaches and viewpoints presented provided a sound basis for inter- and transdisciplinary discourses to better understand the challenges culturally diverse settings pose for social learning and social interaction in schools, and to find ways to turn these challenges into resources.

If you have missed the event, please have a look at our documentation:

Keynote Videos: https://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DocumentServlet?id=51923

Further presentations: https://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DocumentServlet?id=51922

Newsletterausgabe 1/2021 Internationalität trotz Corona

Die Corona Pandemie hat auch für Studierende die Mobilität ins Ausland stark eingeschränkt. Umso wichtiger ist es, den Blick in die Welt auf andere Weise zu ermöglichen. Die virtuelle Lehrkooperation unter der Leitung von Prof. Dr. Alexandra König und Dr. Jessica Schwittek mit KollegInnen der Ton Duc Thang University in Ho-Chi-Minh-Stadt wendet sich den Lebensbedingungen junger Menschen in unterschiedlichen Gesellschaften und im Kontext der Migration zu. Studierende beider Universitäten besuchen Fachvorträge der beteiligten Dozierenden und treten miteinander in den Austausch.
Die Lehrkooperation wird im Rahmen des Corona-Kooperationsfonds aus Mitteln des Prorektorats für gesellschaftliche Verantwortung, Diversität und Internationalität gefördert.

Für weitere Informationen wenden Sie sich gern an Jessica Schwittek (jessica.schwittek@uni-due.de).

Newsletterausgabe 1/2021 Vortragsreihe zu Universitäts- und Versuchsschulen

Schulen wie auch Institutionen der Lehrer*innenbildung stehen vor vielfältigen Herausforderungen und gesellschaftlichen Erwartungen. Universitäts- und Versuchsschulen gelten als Innovationsräume für schulische Praxis und sind als solche auch für die Schulforschung und die Qualifizierung angehender Lehrkräfte wichtige Kooperationspartner.

Die Vortragsreihe „Schulen im Aufbruch“ befasst sich mit der Organisation, Konzeption und pädagogischen Gestaltung dieser Universitäts- und Versuchsschulen. Im Sommersemester 2021 bringt die Reihe Erfahrungen aus der Schulentwicklung mit Befunden aus Schulforschung ins Gespräch. Dies geschieht entlang der Themen „Zeitstrukturen“ und „Leistungsbewertung“. Je Termin sind jeweils zwei Impulse vorgesehen: Vertreter*innen einer Universitäts- oder Versuchsschule präsentieren ihre Schulentwicklungsarbeit und ein*e ausgewählte*r Forscher*in stellt eigene Befunde aus der empirischen Schul- und Unterrichtsforschung vor. Auf dieser Grundlage kann eine gemeinsame Diskussion über den Gegenstand zwischen den Beteiligten und mit dem Publikum stattfinden.

Die Ringvorlesung wird unterstützt vom IZfB der UDE sowie der Wissenschaftlichen Leitung der „Heliosschulen - Inklusive Universitätsschulen der Stadt Köln“ der Universität zu Köln. Sie läuft seit dem Sommersemester 2020 in einem digitalen Format. Seither standen mit Beiträgen aus USA, UK, Finnland, Österreich und Deutschland internationale Perspektiven auf die organisatorische und konzeptionelle Verbindung von Universität und Universitätsschulen im Fokus. Veranstaltet wird die Reihe aktuell von Matthias Martens und Ellen Reuther (Universität zu Köln) sowie Anke B.  Liegmann und Nicolle Pfaff (Universität Duisburg-Essen).

Newsletterausgabe 1/2020 Fortbildungsreihe der Lehr- und Forschungsambulanz FoBu zur Prävention von Rechenschwierigkeiten am Schulanfang erweitert Angebot

Die gemeinsame Fortbildungsreihe der FoBu unter der Leitung von Prof. Dr. Annemarie Fritz-Stratmann wird nun auch in allen Schulbezirken der Stadt Mülheim angeboten

Das Angebot wird in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzteam Mathematik Grundschule Mülheim sowie der Regionalen Schulberatungsstelle, dem Schulamt, Bildungsbüro und dem Jugendamt der Stadt Mülheim organisiert. Bereits zuvor wurde die Fortbildungsreihe in der Stadt Essen etabliert. Damit wird die erfolgreiche Kooperation universitärer, schulischer und städtischer Akteure in der frühen Bildung erweitert und vertieft.

In insgesamt 6 Fortbildungssitzungen pro Schulbezirk lernen Fachkräfte aus Kindergärten und Grundschulen theoretische Grundlagen, diagnostische Verfahren und effektive Fördermaßnahmen für Unterricht und Kita-Alltag kennen. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Stärkung bestehender sowie Anbahnung neuer Kooperationen zwischen Kindergärten und Schulen gelegt, die zumeist isoliert agieren. Umso erfreulicher sind die zahlreichen Arbeitskreise, von denen in der Nachbereitungsphase berichtet wurde.
Die frühe Identifikation von Schwierigkeiten beim Rechnenlernen kann verhindern, dass große Wissenslücken bei Kindern entstehen, die sich in der Folge nur schwer schließen lassen. Mit der gemeinsamen Wissensbasis und den geschaffenen Austauschmöglichkeiten können die beteiligten Schulen und Kindergärten frühzeitig in sich anbahnende ungünstige Lernverläufe eingreifen und somit der Entwicklung ernsthafter Rechenschwierigkeiten, die deutschlandweit etwa 20% der Schüler*innen betreffen entgegenwirken.

Die erfolgreiche Kooperation der fortbildenden Akteure wird 2020 um das Themenfeld „sozial-emotionale Auffälligkeiten im Kindesalter“ für die Stadt Essen erweitert. In 3 Fortbildungssitzungen erhalten die Teilnehmer einen Überblick über psychische Auffälligkeiten bei Kindern und lernen die Diagnostik von und den Umgang mit sozial-emotionalen Auffälligkeiten im Schulalltag kennen.

 

Newsletterausgabe 1/2020 Psychology of Prejudice: Seminar von Prof. Brandelli Costa

Wie entstehen Vorurteile und wie manifestieren sie sich in alltäglichen Begegnungen?
Prof. Angelo Brandelli Costa an unserer Fakultät. 

Mit Unterstützung des Internationalen UDE Gastdozierendenprogramm 2019/20 hat die Arbeitsgruppe Allgemeine Psychologie und Sozialpsychologie Prof. Angelo Brandelli von der Pontifical Catholic University of Rio Grande do Sul (PUCRS) Brazil an die UDE eingeladen.
Herr Brandelli wird von der Zeit vom 25.6. ubis zum 10.7. ein Seminar im E-bereich des IOS zum Thema "Psychology of Prejudive" geben und ebenfalls einen Vortrag über seine Forschung halten.

Newsletterausgabe 2/2019 Erstmaliger Start des Masters Psychologie

Drei Jahre nach der Einführung des Bachelors Psychologie geht im Wintersemester 2019/2020 der Master Psychologie an den Start. In Bezug auf die 30 zu vergebenden Studienplätze gab es eine große Nachfrage. Es erfolgten Bewerbungen aus vielen Regionen Deutschlands, Europas und sogar aus weiter entfernten Erdregionen. Erfreulich ist, dass sich eine hohe Übergangsquote aus dem Bachelor Psychologie abzeichnet.

Das Masterstudium umfasst vier Semester mit insgesamt 12 Modulen. Das Studienprogramm im Master hat einen Schwerpunkt im Bereich der Pädagogischen Psychologie. Der Abschluss ist ein allgemeiner M.Sc. Psychologie, der bspw. auch die Voraussetzungen für eine Ausbildung als Psychologischer Psychotherapeut/Psychologische Psychotherapeutin in der Regel erfüllt.