Herzlich Willkommen auf der UDE-Webseite von Thomas Ernst!

Mit großer Freude arbeite ich in Forschung, Lehre und der akademischen Selbstverwaltung an der Universität Duisburg-Essen als Assistent von Prof. Dr. Rolf Parr. In dieser Zeit wurde ich u.a. in das Rektoratsprogramm zur Förderung des exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchses aufgenommen, zum Sprecher der »AG Potenziale Digitaler Medien in der Wissenschaft« des Ruhr-Exzellenznetzwerks Global Young Faculty III berufen und und zu Präsentationen nach Philadelphia, Istanbul, Madrid, Malmö, Wien, Brüssel, Leuven, Leiden und in die Villa Vigoni eingeladen (u.a. von der DFG, der Alexander von Humboldt-Stiftung und ISHTIP). Ich war an der erfolgreichen Einwerbung des Promotionskollegs der Hans-Böckler-Stiftung zum Thema »Die Arbeit und ihre Subjekte. Mediale Diskursivierungen von Arbeit seit 1960« beteiligt und habe mit Essener Studierenden das Weblog »Digitur Literatur in der digitalen Welt« aufgebaut.

Weitere Informationen zu meinen Aktivitäten finden Sie auf dieser Webseite (bis 2015), aktuelle Informationen auf meinem Weblog. Scheuen Sie sich nicht, Kontakt zu mir aufzunehmen.

Aktuelle Information

Zum aktuellen Stand dieser Webseiten

Diese Webseiten wurden aus technischen Gründen nur bis Ende 2015 aktualisiert. Meine aktuellen Sprechzeiten finden Sie im LSF, für Informationen zu meiner Arbeit sollten Sie jedoch mein persönliches Weblog thomasernst.net konsultieren (das sich allerdings auch gerade im Relaunchprozess befindet).

Vorschau: Frühjahr 2016

Konferenzen in Berlin und Veröffentlichung über das multilinguale Brüssel

Im Januar 2016 werde ich nach Berlin reisen, um an den aufeinander folgenden Konferenzen digital*litera* (27.1.) und future!publish (28./29.1.) teilzunehmen, die sich mit der digitalen Zukunft der Literatur und des literarischen und wissenschaftlichen Veröffentlichens beschäftigen. Auf der future!publish werde ich ein eigenes Panel zur Frage »Und wofür wird bezahlt?« anbieten, das verschiedene neue Geschäftsmodelle der digitalen Literatur diskutiert.

Im Februar 2016 erscheint mein niederländischsprachiger Aufsatz »Brussel als taalspel. Meertaligheid en europabeelden in Koen Peeters' Grote Europese roman (2007)« im Sammelband »Brussel schrijven / Ècrire Bruxelles. De stad als inspiratiebron sinds de 19de eeuw«, der in der Reihe »Stadsschriften« (VUBpress, Brüssel) erscheint. Das Buch wird am 24. Februar 2016, 20 Uhr, im Europäischen Literaturhaus Passa Porta in Brüssel, vorgestellt.

Vorschau: 2016

Veröffentlichung der Monographie »Literatur und Subversion. Politisches Schreiben in der Gegenwart« als digitale Open-Access-Ausgabe

Bald wird die digitale Open-Access-Ausgabe meiner Monographie »Literatur und Subversion. Politisches Schreiben in der Gegenwart« auf meiner Webseite zum freien Download verfügbar sein. Momentan arbeiten wir noch an der Fertigstellung der leicht modifizierten Datei.

Die »Kritische Ausgabe« schreibt zum Buch: »Ausgehend von einer Begriffsgeschichte der Subversion, besticht seine Arbeit somit nicht nur durch den analytischen Teil, sondern auch durch die Beantwortung methodologischer Fragen, die die Eignung von Literatur- und Kulturtheorien zur Auseinandersetzung mit subversiven Konzepten in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur betreffen.« [Kritische Ausgabe, Heft 27/2014, Michael Preidel] »Das Historisch-Politische Buch« konstatiert: »Ernst legt eine Arbeit vor, deren Methode zur Nachahmung und Weiterverarbeitung [...] zu empfehlen ist.« [Das Historisch-Politische Buch, 62. Jg., 2015, Heft 2, Astrid Henning]

Vorschau: 1. Januar 2016, Promotionskolleg »Arbeit und ihre Subjekte. Mediale Darstellungen seit 1960«

Start des Promotionskollegs
»Die Arbeit und ihre Subjekte. Mediale Diskursivierungen von Arbeit seit 1960«

Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe »Mediale Diskursivierungen von Arbeit« der Universität Duisburg-Essen, zu der ich gemeinsam mit den KollegInnen Prof. Dr. Christoph Bieber, Prof. Dr. Jens Gurr, Prof. Dr. Rolf Parr und Prof. Dr. Alexandra Pontzen zähle, hat erfolgreich Fördermittel für ein von der Hans-Böckler-Stiftung gefördertes Promotionskolleg eingeworben. Im Zentrum der Kollegarbeit steht die Frage, wie Wissen über Arbeit aus verschiedenen Spezialdiskursen in Medien wie Film, Fernsehen, Presse, Radio, digitalen Medien, Literatur, Theater und Musik aufgenommen, weiterverarbeitet und zu immer wieder neuen komplexen Gegenständen ›Arbeit‹ zusammengeführt wird.

Im Rahmen des Promotionskollegs werden acht Promotionsstipendien für eine Laufzeit von maximal drei Jahren vergeben. Sie können noch die offizielle Ausschreibung und die Bewerbungsunterlagen abrufen.

Ereignisse und Aktivitäten im Jahr 2015

20. Dezember 2015

Das digitale Röggla-Archiv ist online verfügbar! 

Im Anschluss an die Poetik-Dozentur von Kathrin Röggla an der UDE im WS 2014/15 zum Thema »Von Zwischenmenschen, working Mileus, Parallel-Krisen und dem nicht eingelösten Futur« bauen wir ein digitales Röggla-Archiv auf, das sowohl alle Materialien zu ihrer Essener Poetikdozentur als auch online frei verfügbare Materialien von und über Röggla versammelt. Vor allem ihre Essener Poetikvorlesungen sind nun auf der Webseite »Das digitale Röggla-Archiv« als Text und als Videoaufzeichnungen frei zugänglich

Ich danke den LuM-Studentinnen Larissa Cremer (Aufbau der Webseite) und Olga Fink (Videoschnitt) sowie den OrganisatorInnen des Poet in Residence, Dr. Andreas Erb und Anna Beughold, für die Unterstützung.

30. November 2015

Veröffentlichung eines Artikels

»Fußnoten zur Strunzposition. Wolfgang Herrndorf und Jürgen Roth als famose und unentdeckte Editionsphilologen.«

In: Annina Klappert (Hg.): Wolfgang Herrndorf. Weimar: Verlag der Geisteswissenschaft 2015, S. 25-33.

29. November 2015, »Literatur und Medienpraxis«

WDR-Podiumsdiskussion zu 40 Jahren Poet in Residence an der UDE 

Im Rahmen der diesjährigen Poet-Vorlesungen mit Klaus Modick moderierte Dr. Petra Weber eine Podiumsdiskussion mit LuM-Studiengangsleiter Prof. Dr. Rolf Parr, dem Verleger Axel von Ernst und Marion Poschmann sowie Klaus Modick, die zuletzt als Poeten in Residence an der UDE lehrten. Auszüge aus der Veranstaltung, die im WDR 3 Forum ausgestrahlt wurde, können Sie sich noch anhören.

16.-20. November 2015, »Literatur und Medienpraxis«

Klaus Modick ist Poet in Residence im Wintersemester 2015/16

Im Wintersemester hat Klaus Modick vom 16.-20. November 2015 als Poet in Residence an der Universität Duisburg-Essen gelehrt. Modick wurde zuletzt für seinen Roman Konzert ohne Dichter von der Kritik euphorisch gepriesen und landete u.a. an der Spitze der SWR-Bestenliste. Mehr Informationen zu den Poetikvorlesungen von Klaus Modick und zur Schreibwerkstatt finden Sie auf unseren Poet-Seiten.

4. November 2015 – 3. Februar 2016, »Literaturwissenschaft«

Literaturwissenschaftliches Kolloquium im Wintersemester 2015/16

Das Literaturwissenschaftliche Kolloquium ist eine langjährige etablierte Vortragsreihe, in der eine Vielzahl von renommierten Mitgliedern der scientific community und jüngere NachwuchswissenschaftlerInnen ihre Forschungen zur Diskussion stellen. Es wurde im Wintersemester 2015/16 veranstaltet von Prof. Dr. Ursula Renner-Henke, Prof. Dr. Alexandra Pontzen, Prof. Dr. Clemens Kammler, Prof. Dr. Rolf Parr und Prof. Dr. Jörg Wesche. Die Kolloquien fanden jeweils mittwochs, 18-20 Uhr, in Raum R12 S03 H20, statt, die Veranstaltung mit Prof. Dr. Assmann im Bibliothekssaal.

  • 4.11.2015 PD Dr. Silke Horstkotte (Leipzig): »Frierendes Brot und heilige Suppe: Sakramentale Poetik bei Christian Lehnert, Uwe Kolbe und Lutz Seiler«
  • 18.11.2015 Prof. Dr. Kaspar H. Spinner (Augsburg): »Ein Modell für die Raumanalyse narrativer und lyrischer Texte«
  • 2.12.2015 Prof. Dr. Eva Blome (Greifswald): »Laufbahn und Labyrinth. Zum Verhältnis von Bildung und Institution in der Literatur um 1800«
  • 16.12.2015 Prof. Dr. Hania Siebenpfeiffer (Köln): »Die literarische Eroberung des Alls. Science Fiction im 17. Jahrhundert«
  • 20.1.2016 Prof. Dr. Albrecht Koschorke (Konstanz): »Nichtwissen im Zeitalter von Big Data«
  • 3.2.2016 Prof. Dr. Aleida Assmann (Konstanz): »Formen des Vergessens«
Esther Kalb bei der Preisverleihung mit dem Dekan, Prof. Dr. Dirk Hartmann

26. Oktober 2015

Esther Kalb mit dem Preis der Fakultät geehrt

Aus den Händen des Dekans der Fakultät für Geisteswissenschaften, Prof. Dr. Dirk Hartmann, erhielt LuM-Absolventin und Digitur-Mitgründerin Esther Kalb den Preis für die beste Masterarbeit der Fakultät in den Jahren 2014/15. Die Arbeit von Frau Kalb befasst sich in ebenso innovativer wie differenzierter Weise mit dem Thema »Digital Storytelling. Neues Erzählen im Web 2.0? Eine Untersuchung anhand von We Are Angry und The Travel Episodes«. Als Erstbetreuer der Arbeit durfte ich zu dieser schönen Gelegenheit die Laudatio halten, Zweitbetreuer war Prof. Dr. Rolf Parr. Wir gratulieren Frau Kalb herzlich zu dieser verdienten Ehrung und wünschen ihr, die derzeit ein Volontariat als Lektorin im Oetinger Verlag in Hamburg absolviert, viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg!

21. Oktober 2015 - 10. Februar 2016, »Literaturwissenschaft«/»Literatur und Medienpraxis«

Vorlesung zu Literatur, Medientheorie und Digitalisierung und Seminar zur Literatur um 1800

Im Wintersemester 2015/16 habe ich für die Studierenden der diversen BA-Studiengänge das lektüreintensive Seminar »Autorschaft und (geistiges) Eigentum in der Literatur um 1800«(Mi 12-14) sowie für die MA-Studierenden der ›Literatur und Medienpraxis‹ die Vorlesung »Literatur, Medientheorien und der digitale Wandel« (Mi 10-12) angeboten. Meine Sprechstunde fand jeden Mittwoch zwischen 9:00 und 10:00 Uhr statt.

8./9. September 2015

Vortrag bei der internationalen Konferenz »Confrontations. Experimental Dutch and German Literature of the Long Sixties« in Brüssel

»Rolf Dieter Brinkmann/Patrick Conrad« (mit Prof. Dr. Hans Vandevoorde, Vrije Universiteit Brüssel)

Bei dieser internationalen Konferenz, die auf einem Vorbereitungsworkshop in Leuven aufbaut, wurden jeweils experimentelle deutsch- und niederländischsprachige AutorInnen miteinander konfrontiert. Ich habe dort die Ästhetik Rolf Dieter Brinkmanns präsentiert und auf den niederländischsprachigen Autor Patrick Conrad bezogen den mein belgischer Kollege Hans Vandevoorde vorgestellt hat.

Die Konferenz wurde organisiert vom Studiecentrum voor Experimentele Literatuur / Study Centre for Experimental Literature (Universiteit Gent/Vrije Universiteit Brüssel) und fand statt im fantastischen Academiënpaleis der Koninklijke Vlaamse Academie van België voor Wetenschappen en Kunsten in Brüssel. Für 2016 ist die Veröffentlichung eines englischsprachigen Sammelbandes geplant, die Herausgeber, Prof. Dr. Inge Arteel (Vrije Universiteit Brüssel) und Prof. Dr. Lars Bernaerts (Universiteit Gent), haben mich eingeladen, zur Einleitung ein paar Seiten über die experimentelle Literatur in der Bundesrepublik Deutschland der 1960er Jahre beizutragen.

24. Juli 2015

Vortrag beim 7. Workshop der International Society of the History and Theory of Intellectual Property zum Thema »Openness and Intellectual Property« an der University of Pennsylvania in Philadelphia/USA (22.-24. Juli 2015)

»From Intellectual Property to Openness? On the Potentials of Literature in Printed Books and in Digital Media«

Es freut mich noch immer, dass meine Einreichung zu den vierzehn ausgewählten Beiträgen zählte, die auf den 7. ISHTIP-Workshop in Philadelphia diskutiert wurde, der von Prof. Dr. Peter Decherny (Philadelphia, Cinema Studies) organisiert wurde. Vor allem die Anmerkungen des Commentators Prof. Michael J. Madison (Pittsburgh) und der kritische Austausch mit den Mitgliedern der ISHTIP, die momentan von Prof. Dr. Fiona Macmillan (London, Law) und Prof. Dr. Martha Woodmansee (Cleveland, Englisch and Law) geleitet wird, waren für meine aktuellen Forschungsarbeiten sehr fruchtbar. I am still excited!

26. Juni 2015

Keynote-Vortrag bei der Konferenz »digital. sozial. marginal? Literatur und Computerspiel in der digitalen Gesellschaft« in Münster (25.-27. Juni 2015)

»Codes & Crowds. Die gesellschaftlichen Potenziale der Literatur in digitalen und sozialen Medien und der digitalen Literaturwissenschaft«

Ich freue mich sehr, dass ich bei der Münsteraner Konferenz, die von Dr. Maren Conrad, Nikolas Buck, Theresa Schmidtke und Martin Stobbe sowie mit Unterstützung der Hans-Böckler-Stiftung und der Münsteraner Graduate School Practices of Literature organisiert wird, meine Perspektiven auf Literatur in digitalen und sozialen Medien sowie auf die Notwendigkeit einer digitalen Literaturwissenschaft in einem Keynote-Vortrag zur Diskussion stellen durfte. Das spannende Programm der Konferenz und die Tweets zum Hashtag #digilit15 verweisen noch einmal auf unsere Auseinandersetzungen mit Computerspielen als Erzählmedium, Twitter-Erzählungen, Hypertext-Literatur und vernetzten Identitäten.

Sommersemester 2015, »Literatur und Medienpraxis«

LuM-Webredaktion und -Seminar betreuen Online-Projekt »Internationaler Literaturpreis on Blog«

Das Haus der Kulturen der Welt in Berlin verleiht in einem jährlichen Rhythmus den mit 35.000 Euro dotierten »Internationalen Literaturpreis«, der jeweils für ein in die deutsche Sprache übersetztes internationales literarisches Werk und an Autor/in und Übersetzer/in vergeben wird. Auf Einladung des Haus der Kulturen der Welt betreut seit dem Sommersemester 2014 eine LuM-Redaktion das Weblog

»Internationaler Literaturpreis on Blog« des Literaturpreises und in diesem Semester gemeinsam mit dem Seminar »Wir bloggen den Internationalen Literaturpreis! Formate des Online-Journalismus« von Dr. Thomas Ernst auch als hauptverantwortliche Redaktion. Auf der diesjährigen Shortlist stehen als AutorInnen u.a. NoViolet Bulawayo, Patrick Chamoiseau und Amos Oz.

22. Juni 2015

Internes Expertengespräch zum Themenfeld ›Rechts- und Geschäftsmodelle digitaler Literatur‹

Auf Einladung des DFG-Graduiertenkollegs »Literatur und Literaturvermittlung im Zeitalter der Digitalisierung« an der Georg-August-Universität Göttingen

Das von Prof. Dr. Claudia Stockinger und Prof. Dr. Simone Winko geleitete und von Dr. Matthias Beilein koordinierte DFG-Graduiertenkolleg »Literatur und Literaturvermittlung im Zeitalter der Digitalisierung« hat mich zu einem internen Expertengespräch eingeladen, in dem ich mit den Promovierenden verschiedene Elemente meiner aktuellen Forschungsprojekte diskutiert habe. Wir haben bereits im Kontext meines Workshops »Nach dem geistigen Eigentum? Digitale Literatur, die Literaturwissenschaft und das Immaterialgüterrecht« (10. Januar 2014) sowie bei dem gemeinsamen Auftritt in der »Arena digital« auf der Frankfurter Buchmesse (11. Oktober 2014) kooperiert. Unser Essener Weblog Digitur – Literatur in der digitalen Welt hat mit Simone Winko und Matthias Beilein (Text) sowie Elisabeth Michelbach und Johanna Karch (Video) bereits mehrere Göttinger LiteraturwissenschaftlerInnen interviewt.

27. April 2015, »Global Young Faculty III«

»Open Knowledge? Potentials of Digital Media in the Academic World«

Organisation einer Konferenz der Global Young Faculy III, 27. April 2015, 13:00-20:00, Universität Duisburg-Essen, Campus Essen, Glaspavillon, Universitätsstr. 12

Die Abschlusskonferenz unserer “AG Potenziale Digitaler Medien in der Wissenschaft” in der Global Young Faculty III fand am 27. April 2015 an unserer Universität statt. Wir haben uns mit der Frage beschäftigt, welche Konsequenzen sich aus den Potenzialen des digitalen Publizierens für die Wissenschaft ergeben, inwiefern eine freiere Verfügbarkeit von Wissen auch eine bessere Wissenschaft begünstigt und an welchen Stellen aktuell der mediale und wissenschaftliche Wandel noch umstritten ist. Als Sprecher der AG hatte ich die Freude, einerseits mit Prof. Dr. Kathleen Fitzpatrick (New York City/Modern Language Association), Dr. Markus Neuschäfer (Berlin/Open Knowledge Foundation) und Dr. Thomas Stäcker (Wolfenbüttel/Digital Humanities im deutschsprachigen Raum) einschlägige Keynote-Speaker einladen zu können, daneben haben andererseits Prof. Dr. Eva Wilden (Vechta), Dr. Stephan Winter (Duisburg-Essen) und ich aus der AG-Arbeit berichtet und erstmals die Ergebnisse einzelner AG-Projekte, u.a. einer Studie zur Nutzung digitaler wissenschaftlicher Medien durch Studierende und zum Zweitveröffentlichungsrecht, präsentiert.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Konferenzseite, Katharina Lührmann hat einen ersten Konferenzbericht für das Weblog Digitur - Literatur in der digitalen Welt geschrieben, weitere Materialien finden Sie über unser Hashtag #gyf3ok, demnächst stehen Ihnen auf dem AG-Weblog auch Videos der Vorträge und verschiedener Interviews zur Verfügung.

29. April - 8. Juli 2015, »Literaturwissenschaft«

Literaturwissenschaftliches Kolloquium im Sommersemester 2015

Das Literaturwissenschaftliche Kolloquium ist eine langjährige etablierte Vortragsreihe, in der eine Vielzahl von renommierten Mitgliedern der scientific community und jüngere NachwuchswissenschaftlerInnen ihre Forschungen zur Diskussion stellen. Es wurde im Sommersemester 2015 veranstaltet von Prof. Dr. Ursula Renner-Henke, Prof. Dr. Alexandra Pontzen, Prof. Dr. Clemens Kammler, Prof. Dr. Rolf Parr und Prof. Dr. Jörg Wesche. Die Kolloquien fanden jeweils mittwochs, 18-20 Uhr, in Raum R12 S03 H20, statt.

  • 29.4.2015  Marianne Schuller (Hamburg): »Kafka und die Tiere«
  • 13.5.2015 Chris Tedjasukmana (FU Berlin): »Die Öffentlichkeit des Ästhetischen – Post-Cinema, Kunst, Aktivismus«
  • 27.5. 2015 Carlos Spoerhase (HU Berlin): »Die Form des Systems«
  • 10.6.2015 Matteo Galli (Ferrara): »›Wir haben Heinrich Böll verloren. Aber dafür haben wir Amnesty und Greenpeace‹. Engagement in der deutschen literarischen Öffentlichkeit heute«
  • 24.6.2015 Michael Hoffmann (Paderborn):  »Navid Kermani – ›Zwischen Koran und Kafka‹«
  • 8.7.2015 Dirk Göttsche (Nottingham): »Zeitpoetik kleiner Prosa der Gegenwart«

24. April 2015

Vortrag beim Workshop zum Handbuch »Literatur und Mehrsprachigkeit« an der Université du Luxembourg (23./24. April 2015)

»Mehrsprachigkeit in Digitalen und Sozialen Medien«

Auf Einladung der Handbuch-Herausgeber Dr. Till Dembeck (Luxemburg) und Prof. Dr. Rolf Parr (Duisburg-Essen) haben wir in Luxemburg auch das Konzept zu meinem angeforderten Beitrag diskutiert. Das Handbuch soll 2016 beim Narr Verlag, Tübingen, erscheinen.

15. April 2015

Veröffentlichung eines Artikels

»Pop vs. Plagiarism. Popliterary Intertextuality, Staged Authorship and the Disappearance of Originality in Helene Hegemann« (translated by Joachim Ghislain and Margaret McCarthy)

In: Margaret McCarthy (Hg.): German Pop Literature. A Companion. Boston; Berlin: De Gruyter 2015 (Companions to Contemporary German Culture, vol. 5, ed. By Michael Eskin, Karen Leeder, Christopher Young), S. 263-284.

15. April - Juli 2015

Seminare zum Online-Journalismus und zur Literatur der Moderne

Im Sommersemester 2015 biete ich für die Studierenden der diversen BA-Studiengänge das lektüreintensive Seminar »Literatur der Moderne« , dessen erste Sitzung am Mittwoch, 15. April 2015, 12-14 Uhr, Raum R11 T05 D16, stattgefunden hat, sowie für die MA-Studierenden der ›Literatur und Medienpraxis‹ das Seminar »Literatur in digitalen Medien«, dessen erste Sitzung am Dienstag, 28. April 2015, 18-20 Uhr, stattgefunden hat. Die Teilnahme an meinen Seminaren setzt voraus, dass Sie meine Hinweise zum Lehrbetrieb und die weiteren für Sie relevanten Hinweisdateien zur Kenntnis genommen haben, damit wir beiderseits möglichst verlässlich und produktiv miteinander arbeiten können. 

13. März 2015

Vortrag bei der Tagung »Lesen. Formen und Gegenstände einer basalen Kulturtechnik« im Deutschen Literaturarchiv Marbach (11.-13. März 2015, Tagungsraum 2+3)

»Vom Leser zum Nutzer«

Auf Einladung von Alexander Honold und Rolf Parr haben wir in Marbach auch meinen angeforderten Handbuch-Beitrag mit dem Arbeitstitel »Vom Leser zum Nutzer« diskutiert.

2./3. März 2015, Promotionskolleg »Arbeit und ihre Subjekte. Mediale Darstellungen seit 1960«

»Mediale Diskursivierungen von Arbeit seit 1960«: Vorbereitungsworkshop unseres Promotionskollegs

Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe »Mediale Diskursivierungen von Arbeit« der Universität Duisburg-Essen hat erfolgreich Fördermittel für ein von der Hans-Böckler-Stiftung gefördertes Promotionskolleg eingeworben. Die Duisburg-Essener KollegInnen Prof. Dr. Christoph Bieber, Prof. Dr. Jens Gurr, Prof. Dr. Rolf Parr und Prof. Dr. Alexandra Pontzen und ich haben ein Förderkonzept entwickelt, das sich im Auswahlprozess durchgesetzt hat. Im Zentrum der Kollegarbeit steht die Frage, wie Wissen über Arbeit aus verschiedenen Spezialdiskursen in Medien wie Film, Fernsehen, Presse, Radio, digitalen Medien, Literatur, Theater und Musik aufgenommen, weiterverarbeitet und zu immer wieder neuen komplexen Gegenständen ›Arbeit‹ zusammengeführt wird.

In Kooperation mit dem Profilschwerpunkt »Wandel von Gegenwartsgesellschaften« der UDE fand zur Vorbereitung und Vernetzung des Kollegs sowie zur Entwicklung und Diskussion von Dissertationsprojekten am 2. und 3. März 2015 ein Workshop statt, auf dem erfahrene und junge WissenschaftlerInnen ihre aktuellen Projekte präsentiert und diskutiert haben. Der Profilschwerpunkt »Wandel von Gegenwartsgesellschaften« hat die Durchführung der Veranstaltung unterstützt, Sie können auch das Programm einsehen.

Februar 2015, »AG Publizieren im Verband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum«

Arbeitspapier zum digitalen Publizieren in der Wissenschaft

Zum 2. Jahreskongress des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum, der vom 23.-27. Februar 2015 in Graz stattgefunden hat, ist ein Arbeitspapier mit Vorschlägen zu einer guten Praxis des digitalen Publizierens in der Wissenschaft entstanden. Als Mitglied der AG bitte um Kenntnisnahme und Verbreitung und freue ich mich auf die weiteren Diskussionen!

Durchgängig: 5. November 2014 – 4. Februar 2014, »Literaturwissenschaft«

Das Literaturwissenschaftliche Kolloquium im Wintersemester 2014/15

Auch in diesem Semester haben die OrganisatorInnen des Literaturwissenschaftlichen Kolloquiums – Prof. Dr. Ursula Renner-Henke, Prof. Dr. Alexandra Pontzen, Prof. Dr. Clemens Kammler, Prof. Dr. Rolf Parr und Prof. Dr. Jörg Wesche – wieder renommierte KollegInnen aus dem In- und Ausland sowie NachwuchswissenschaftlerInnen eingeladen. Das Kolloquium fand immer mittwochs, 18-20 Uhr, in Raum R12 S03 H20, statt. Hier die Termine:

  • 5.11.2014  Rolf Füllmann (Köln): »Text an der Grenze: ›Im Schatten des Todes‹ von Rūdolfs Blaumanis/Rudolf Blaumann«
  • 19.11.2014 Anne Fuchs (Warwick): »Dyschronie und Punkt-Zeit  in Clemens Meyers ›Als wir träumten‹«
  • 3.12.2014 Marcel Lepper (Marbach): »Deutsche Literatur des 17. Jahrhunderts – Wo liegt das Problem?«
  • 17.12.2014 Wilhelm Amann (Luxemburg): »Hermesbotschaften – literatur- und kulturwissenschaftliche Perspektiven der Ökonomie«
  • 21.01.2015 Heike Klippel (Braunschweig): »Gewaltlose Morde. Zu den Widersprüchlichkeiten des Giftmotivs im Film«
  • 4.2.2015 Dieter Wrobel (Würzburg): »Blicke hinter die Kamera: Der deutsche Filmroman der 1910er Jahre«

29.-31. Januar 2015

Vortrag auf der internationalen Konferenz »Compared to What? Zum Verhältnis von Normativität und Subversion in popkulturellen Zusammenhängen« an der Akademie der bildenden Künste Wien

»Studien der Subversion. Konzeption eines medienwissenschaftlichen Analysemodells.«

Die Veranstalter, Katharina Hausladen und Oliver Gerber, hatten mich eingeladen, auf der siebten Jahrestagung der AG Populärkultur und Medien in der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) zu sprechen. Ich habe mich in meinem Vortrag vor allem auf die Ergebnisse und Perspektiven meiner Monographie Literatur und Subversion. Politisches Schreiben in der Gegenwart bezogen. Die Keynote-Vorträge wurden gehalten von Hans-Christian Dany (Berlin), Prof. Diedrich Diederichsen (Wien), Christian Höller (Wien) und Prof. Dr. Chantal Mouffe (London).

28. Januar 2015, 18:00 Uhr

Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung »Vom ›unrettbaren‹ zum ›wiedergefundenen‹ Ich? Identitätsnarrative im 20. Jahrhundert« an der Universität Regensburg (Hörsaal 2) 

»Dekonstruktion ethnischer, geschlechtlicher und sexueller Identitäten in der deutschsprachigen Gegenwartsprosa« 

Prof. Dr. Heribert Tommek hatte mich eingeladen, im Rahmen der Regensburger Ringvorlesung des Lehrstuhls für NdL2 zu sprechen. Ich habe mich in meinem Vortrag vor allem auf meine Monographie Literatur und Subversion. Politisches Schreiben in der Gegenwart bezogen. Die Ringvorlesung wurde vor allem von Regensburger ProfessorInnen wie Prof. Dr. Jürgen Daiber, Prof. Dr. Jochen Mecke, Prof. Dr. Ursula Regener und Prof. Dr. Heribert Tommek bestritten, neben mir sprachen noch andere Gäste  der Universitäten Duisburg-Essen, Frankfurt am Main und Freiburg.

21. Januar 2015

Ende der Amtszeit als Mittelbau-Vertreter in der Institutskonferenz Germanistik

Turnusgemäß habe ich in dieser Sitzung der Institutskonferenz Germanistik mein Amt als gewählter Mittelbau-Vertreter, das ich zusammen mit Dr. Patrick Eiden-Offe und Dr. Elke Reinhardt-Becker bekleidet habe, weitergegeben. Ich danke dem Institutsdirektor, Prof. Dr. Clemens Kammler, dem Kustos, den HochschullehrerInnen, den wissenschaftlichen und den nichtwissenschaftlichen MitarbeiterInnen sowie den Studierenden für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit, gerade auch in herausfordernden Situationen, und wünsche den NachfolgerInnen Dr. Bernhard Fisseni, Dr. Corinna Schlicht und Eva Zitta viel Erfolg in den kommenden beiden Jahren!

8. Januar 2015

»Potenziale digitaler Medien in der Wissenschaft«: Launch des Weblogs der Global Young Faculty III

Als Gruppenprojekt der »AG Potenziale digitaler Medien in der Wissenschaft« in der Global Young Faculty III, dem Nachwuchsnetzwerk der UA Ruhr, sowie in Kooperation mit Redakteurin Katharina Graef und gefördert von MERCUR, Stiftung Mercator und UA Ruhr, ist heute das Weblog der Global Young Faculty III gelauncht worden. Sie können eine ausführliche Einführung in das Weblog lesen, das vor allem die Aktivitäten der »AG Potenziale digitaler Medien in der Wissenschaft« dokumentieren soll. So können Sie beispielsweise bereits verschiedene Videoclips zum Thema IT-Sicherheit abrufen, die einer internen Schulung mit AG-Mitglied Jun.-Prof. Dr.-Ing. Tim Güneysu (Bochum) entstammen.

5. Januar 2015

Gute Nachrichten: Das DFG-Projekt »Geschichte der Ruhrgebietsliteratur seit 1960« ist gestartet

Das DFG-Projekt von Prof. Dr. Rolf Parr und Prof. Dr. Werner Jung, an dessen Vorbereitung ich beteiligt war und an dessen Verlauf ich partizipieren werde, ist im Dezember auf den Weg gebracht worden. Ich freue mich sehr für das Projektteam sowie auf die kommenden Aufgaben und Erträge des Projekts!