GERMANISTIK - UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN

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Das Institut für Germanistik

Das Institut für Germanistik, das der systematischen und historischen Erforschung der deutschen Sprache und Literatur gewidmet ist, gliedert sich an der Universität Duisburg-Essen in vier Abteilungen:

  1. Linguistik & Sprachdidaktik
  2. Literaturwissenschaft & Literaturdidaktik
  3. Mediävistik
  4. Niederländische Sprache und Kultur

Auf jeweils eigenen Seiten informieren die Abteilungen über ihre interne Struktur sowie über ihre Aktivitäten in Lehre, Forschung und Wissenstransfer.

Im Jahr 2013 wurde zudem das abteilungsübergreifende Germanistische Zentrum für Rhetorik und Aufführungspraxis - Ruhrpodium gegründet.

Aktuelles

08.05.2019 Zum Tod von Prof. Dr. Ulrich Ammon

Das Institut für Germanistik trauert um Prof. Dr. Ulrich Ammon, der am 3. Mai 2019 im Alter von 75 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben ist.

Nach dem Studium der Germanistik, Anglistik und Empirischen Kulturwissenschaft an den Universitäten Tübingen, Göttingen, Frankfurt a. M. und Wesleyan/USA führte ihn sein Weg über die Promotion an der Universität Tübingen an die Universität-Gesamthochschule Duisburg, wo er ab 1974 zunächst als Wissenschaftlicher Rat und Professor arbeitete und 1980 die Professur für Germanistische Linguistik mit dem Schwerpunkt Soziolinguistik erhielt. Ulrich Ammon hat die Germanistische Soziolinguistik maßgeblich mitbestimmt, er hat Themen gesetzt (auch oder gerade gegen zeitgeistige Trends) und – auch als Mitherausgeber des Jahrbuches Sociolinguistica – zur Internationalisierung der deutschen Soziolinguistik beigetragen.

In seiner Dissertation Dialekt und Einheitssprache in ihrer sozialen Verflechtung. Eine empirische Untersuchung zu einem vernachlässigten Aspekt von Sprache und sozialer Ungleichheit (Tübingen 1972) widmete sich Ulrich Ammon der Dialektsoziologie und entwickelte ein Messverfahren zur Bestimmung des Dialektniveaus unter Einbezug sozialer Variablen wie Alter, Geschlecht und Schicht. Wichtige Beiträge lieferte er auch für die Sprachbarrierendiskussion in den 1970er Jahren, indem er auf den Dialekt als potenzielles Hindernis für den Bildungserfolg hinwies. Ab den 1980er Jahren verlagerte sich sein Forschungsinteresse zunehmend auf die Bereiche Sprachenpolitik, die internationale Stellung der deutschen Sprache und die nationalen Varietäten des Deutschen, die er in zahlreichen Drittmittel geförderten Projekten bearbeitete. Zu seinen Bestsellern zählen die Monographien Die Stellung der deutschen Sprache in der Welt (2015), Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol (2004), zusammen mit Hans Bickel u.a. verfasst und 2017 zusammen mit Hans Bickel und Alexandra Lenz völlig neu überarbeitet sowie Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz (1995).

Ulrich Ammons Arbeiten, darunter 14 Monographien und rund 300 Aufsätze, werden national sowie international geschätzt. Seine fachwissenschaftliche Anerkennung zeigt sich auch in den zahlreichen Ämtern, die er innehatte: So war er Präsident der Gesellschaft für Angewandte Linguistik (GAL), Mitglied des Internationalen Rats des Instituts für Deutsche Sprache (Mannheim) und Mitglied des Beirats des Goethe-Instituts (München).

Mit Ulrich Ammon verlieren wir einen engagierten, ebenso streitbaren wie humorvollen Kollegen, der über mehrere Jahrzehnte die Duisburg-Essener Germanistische Linguistik wesentlich mitprägte. 

 

Prof. Dr. Evelyn Ziegler und Prof. Dr. Ulrich Schmitz im Namen des Instituts für Germanistik

Barrierefreier Zugang zu den WST für Studierende

Zugang über die Tiefgaragenzufahrt von der Altendorfer Str. aus (unter der Brücke zum Colosseum), dann geradeaus Richtung Tiefgaragentor, links vor dem Tor ist eine Stelle, an der ein Rufsäule zum Pförtner (Firma Gegenbauer) betätigt werden kann, dann wird die Tür zur Tiefgarage geöffnet, dort zu den Aufzügen und in das gewünschte Geschoss.

In der Tiefgarage gibt es einen Behindertenparkplatz.

Mit dem PKW kommen Sie auf den Behinderten- Parkplatz, wie bei oben zur Zufahrt beschrieben, jedoch biegen Sie dann hinter der Rufsäule /Schranke links ab über die Rampe hinauf zu den Behinderten-Parkplätzen. In die Weststadttürme kommen Sie dann durch die Haupteingangstür.

13.08.2018 Master-Lehramt: Änderungen zum WiSe 2018/19

Aufgrund von Änderungen im Hochschulgesetz mussten die FPOs für die Lehramts-Master (alle Schulformen) geändert werden. Zum WiSe 2018/19 treten folgende Neuerungen in Kraft:

1. Die Anzahl der Studienprojekte im Modul Praxissemester wird auf zwei reduziert und
2. die Prüfung im Begleitmodul zur Masterarbeit entfällt.

Diese Änderungen gelten für alle Master-Lehramt-Studierende, die das Praxissemester ab dem WS 2018/19 studieren, unabhängig vom Zeitpunkt der Einschreibung.

Sie finden die Änderungsordnung für MA Sprachliche Grundbildung hier.

Sie finden die Änderungsordnung für MA GyGe, MA BK und MA HRSGe hier.