Der Lehrstuhl für Metallurgie der Eisen- und Stahlerzeugung verfügt über drei Vakuuminduktionsschmelzöfen. Alle Öfen sind mit umfangreicher Mess- und Regeltechnik ausgestattet, so dass es möglich ist, alle wichtigen Parameter wie Druck und Temperatur vollständig zu überwachen und zu dokumentieren. Zudem sind alle Öfen optisch zugänglich – dies ermöglicht entsprechende Videodokumentationen.

Vakuuminduktionsofenanlage Pink klein

Leistung: max. 12 kW
Frequenz: 300 – 500 kHz
Schmelzgewicht: max. 500 g Eisenbasis
min. Betriebsdruck: 5,0 x 10-2 mbar – erreichbar mittels Drehschieberpumpe

Die Vakuuminduktionsanlage besteht aus einer Vakuumkammer und einem Induktionsofen. Die Kammer besitzt eine offene kippbare Spule worin unterschiedliche Labortiegel eingesetzt werden können. Über entsprechende Durchführungen können die Schmelztemperatur und der Ofendruck überwacht sowie der Ofenraum begast werden.
Die kompakte Ofengeometrie (80 L Volumen, 50 cm Durchmesser, max. 40 cm Höhe) ist ideal für kleine Versuche.

Vakuuminduktionsofenanlage Pink groß

Leistung: 60 kW
Frequenz: 5 – 10 kHz
Schmelzgewicht: max. 10 kg Eisenbasis
min. Betriebsdruck: 4,5 x 10-6 mbar – erreichbar über ein Pumpensystem aus Öl-Diffusionspumpe, Rootsgebläse und Drehschieberpumpe.

Der in der Vakuumkammer befindliche Induktionsofen besitzt eine je nach Bedarf angepasste feuerfeste Zustellung. Zudem stehen verschiedene Möglichkeiten der Temperaturüberwachung, Probennahme und Legierung/Chargierung unter Vakuum bzw. Schutzgas mittels einer Schleuse zur Verfügung.

Durch das große Rezipientenvolumen von etwa 0,5 m³ (80 cm Durchmesser und max. 1 m Tiefe) mit Mantelkühlung können die unterschiedlichsten Versuchsaufbauten direkt im Ofenraum unter definierten Atmosphären aufgebaut werden. Zudem ist der Ofen mit einer kippbaren Spule ausgerüstet, so dass ein Abguss im Vakuum bzw. Schutzgas möglich ist.

Vakuuminduktionsofenanlage Heraeus-Leybold

Leistung: 80 kW
Frequenz: 4 kHz
Schmelzgewicht: max. 50 kg Eisenbasis
min. Betriebsdruck: 5,0 x 10-2 mbar - erreichbar mittels Rootsgebläse und Sperrschieberpumpe.

Der in der Vakuumkammer befindliche Induktionsofen besitzt eine je nach Bedarf angepasste feste Zustellung. Zudem stehen verschiedene Möglichkeiten der Temperaturüberwachung, Probennahme und Legierung/Chargierung unter Vakuum bzw. Schutzgas mittels einer Schleuse zur Verfügung.

Durch das große Rezipientenvolumen von etwa 1 m³ (ca.1,1 m Durchmesser und max. 1 m Höhe) mit Mantelkühlung können die unterschiedlichsten Versuchsaufbauten direkt im Ofenraum unter definierten Atmosphären aufgebaut werden. Zudem ist der Ofen mit einer kippbaren Spule ausgerüstet, so dass ein Abguss im Vakuum bzw. Schutzgas möglich ist.

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