Mehrsprachigkeit und Herkunftssprachen

Grundlagentexte

Katja F. Cantone-Altıntaș Spracherhalt

In regelmäßigen Abständen fordern Teile von Gesellschaft und Politik gute Sprachkenntnisse im Deutschen bei Mehrsprachigen, was auf leidige Weise mit Ansätzen wie der „Deutschpflicht auf  dem  Schulhof“  oder  dem  Sprechen  des  Deutschen  zuhause  gekoppelt  wird.  Damit  soll  sichergestellt werden, dass der Erwerb der Mehrheitssprache gelingt. Dieser Appell übersieht zwei wichtige Aspekte, die in …

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Diese Publikation entstand im Rahmen des Netzwerks Herkunftssprachlicher Unterricht Elterneinstellungen zum Herkunftssprachlichen Unterricht (HSU)

Ein Paper des Netzwerkes Herkunftssprachlicher Unterricht

Elterneinstellungen zu Bildungsfragen werden in Deutschland selten wissenschaftlich erfasst. Dies gilt umso mehr für Einstellungen von Eltern …

 

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Hans H. Reich Über die Zukunft des Herkunftssprachlichen Unterrichts

Überarbeitete Fassung eines Vortrags bei der GEW Rheinland-Pfalz in Mainz am 31.01.2012

Schulische Sprachbildung, die nicht im Medium der „eigentlichen“ Schulsprache erfolgt, vielmehr die anderssprachliche Primärsozialisation der Schülerinnen und Schüler fortführt, …

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Diskussionspapier Mehrsprachigkeit NRW

Ansätze und Anregungen zur Weiterentwicklung sprachlicher und kultureller Vielfalt in den Schulen des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Mehrsprachigkeit hat in unseren Schulen eine lange Tradition. Mehrsprachigkeit fördert die Teilhabe, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und nützt …

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Christoph Gantefort, Ina-Maria Maahs Translanguaging

Mehrsprachige Kompetenzen von Lernenden im Unterricht aktivieren und wertschätzen

Mit dem Translanguaging Ansatz hat sich eine pädagogische Perspektive auf Mehrsprachigkeit etabliert, welche die Potenziale betont, die mit der Nutzung aller verfügbaren sprachlichen Ressourcen von Lernenden verbunden sind.

 

Im Aufsatz ‚Translanguaging - Mehrsprachige Kompetenzen von Lernenden im Unterricht aktivieren und wertschätzen‘ werden zunächst theoretische Grundlagen des Ansatzes vorgestellt und Implikationen für kommunikative Arrangements im Unterricht im Allgemeinen diskutiert. Daran anknüpfend werden pädagogische Prinzipien thematisiert und ein Konzept zur Förderung des Leseverstehens vorgestellt, welches an diesen Prinzipien orientiert ist.

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Weitere Dokumente

Christoph Gabriel, Jonas Grünke, Claudia Schlaak Positiver Transfer aus dem Türkischen ins Französische?
Materialien zur individuellen Förderung des Ausspracheerwerbs

Trotz ihrer hohen gesellschaftlichen Relevanz wird migrationsbedingte Mehrsprachigkeit im schulischen Fremdsprachenunterricht noch immer weitgehend ausgeblendet.

 

Potenziale, die sich durch Ähnlichkeiten zwischen den Herkunftssprachen mehrsprachiger Lernender und den jeweiligen Zielsprachen ergeben, bleiben in der Regel ungenutzt. Um dem entgegenzuwirken, haben Christoph Gabriel (Mainz), Jonas Grünke (Mainz) und Claudia Schlaak (Kassel) eine Reihe von Materialien entwickelt, die das Ziel haben, türkisch-deutsche Lernende für Parallelen zwischen dem Türkischen und dem Französischen im Bereich der Aussprache zu sensibilisieren und so das positive Transferpotenzial der Herkunftssprache zu entfalten.

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Till Woerfel Unterricht mit digitalen Medien organisieren.
Mehrsprachigkeit gezielt nutzen und fördern

Die Handreichung enthält Anregungen zum Einbezug von Herkunftssprachen mittels digitaler Medien und dazu wie HSU zukünftig auch digital organisiert werden könnte.

 

Die Handreichungen Unterricht und sprachliches Lernen digital sind das Ergebnis einer Arbeitsgruppen am Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache, die sich mit den Anforderungen an sprachliche Bildung in der digitalisierten Welt während und nach der Corona-Pandemie beschäftigt hat.

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Koordinierungsstelle für Mehrsprachigkeit und sprach­liche Bildung, Universität Hamburg, Institut für Inter­kulturelle und International Vergleichende Erziehungs­wissenschaft Forschungsschwerpunkt
Sprachliche Bildung und Mehrsprachigkeit

Projektvorstellungen und Ergebnisse 1. und 2. Förderphase

In der Broschüre sind die Projektvorstellungen, Ergebnisse und Implikationen für die Praxis der Projekte des Forschungsschwerpunkts Sprachliche Bildung und Mehrsprachigkeit veröffentlicht.

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Hakan Ören, Almut Küppers Inklusives Sprachenlernen

Erläuterungen zum inklusiven Konzept für das Fach Türkisch als alternative 2. oder 3. Fremdsprache an der Deutschen Schule in Istanbul

Das hier vorgestellte Konzept ist aus der Unterrichtspraxis erwachsen. Es ist das Resultat einer vierjährigen Fachentwicklung ) ...

Antrag an die KMK

Antrag an die KMK zur Genehmigung des Fach Türkisch als zweite bzw. dritte Fremdsprache in der Sekundarstufe I

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Tülay Altun Potenzial erkennen, Lehrkräfte gleichstellen.

Der Landesausschuss für multikulturelle politik (laMp) der GeW NRW lud zur Fachtagung „Mehrsprachigkeit – sprachvielfalt erleben“ nach Bochum ein. Mit rund 50 Lehrkräften für Herkunftssprachlichen Unterricht (HsU) aus zehn verschiedenen Herkunftssprachen und Interessierten wurden die Beschäftigungsverhältnisse ...

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Hilal Günday Türkischunterricht an der Katharina-Henoth-Gesamtschule Köln

Ein ressourcenstärkendes Konzept zu Sprachbildung und Mehrsprachigkeit

Die Katharina-Henoth-Gesamtschule liegt rechtsrheinisch, zwischen den Stadtteilen Höhenberg und Vingst, im Bezirk Kalk. Die Schule …

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Resolution der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung “Mehrsprachigkeit - die Sprachenvielfalt erleben"

Organisiert durch den Landesausschuss für multikulturelle Politik (LAMP) der GEW NRW fordern die Schulministerin auf:

  • Gleichstellung des Herkunftsprachlichen Unterrichts (HSU) zum Regelunterricht
    Der herkunftsprachliche Unterricht …
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Natürliche Mehrsprachigkeit und Schulerfolge

Dokumentation der Anhörung des Ausschusses für Migrationsangelegenheiten im Landtag von Nordrhein-Westfalen, November 2003

Die Zuwanderung in vielen europäischen Ländern, so auch in Deutschland, die zunehmende Internationalisierung von Lebensbereichen und die fortschreitende …

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Info-Flyerreihe »So geht Mehrsprachigkeit«

Die BIVEM-Flyerreihe wurde auf Initiative des BIVEM-Verbunds ins Leben gerufen und dient der Information von pädagogischen Fachkräften, Eltern mehrsprachiger Kinder und anderen Interessierten. Ziel ist es, kurz und informativ unterschiedliche Themen unter der Überschrift »So geht Mehrsprachigkeit« zu beleuchten.

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Anja Giudici, Regina Bühlmann Unterricht in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK). Eine Auswahl guter Praxis in der Schweiz

Die Publikation zeigt anhand von Beispielen aus der Praxis auf, wie der HSK-Unterricht erfolgreich organisiert, durchgeführt und unterstützt werden kann.

 

Sie gibt einen Überblick über den HSK-Unterricht in der Schweiz mit einem historischen Abriss und einer Darstellung der aktuellen Situation (die rechtlichen Grundlagen, die verschiedenen Akteure und ihre Kompetenzen usw.).

In einem zweiten Übersichtskapitel sind internationale Forschungen zur Mehrsprachigkeit und zu verschiedenen Modellen der Erstsprachförderung dargestellt. Das Kernstück der Publikation bilden Beispiele guter Praxis in den Kantonen. Ergänzt werden diese Beschreibungen mit Hinweisen zu den rechtlichen Grundlagen, mit Links zu weiterführenden Informationen und Adressen und einer Liste mit kommentierten Unterrichtsmaterialien für den HSK-Unterricht.

Die Publikation richtet sich an Lehrpersonen und an weitere Bildungsfachleute (Schule, Verwaltung, Pädagogische Hochschulen, Weiterbildungeinrichtungen), an Schulbehörden sowie an die Verantwortlichen von privaten Organisationen und Vereinen, so auch an HSK-Trägerschaften.

Die Publikation liegt auch in Italienisch und Französisch vor.

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Materialien

Zentrum International Projects in Education (IPE) der Pädagogischen Hochschule Zürich / Prof. Dr. Basil Schader Materialien für den herkunftssprachlichen Unterricht

Die Reihe Materialien für den herkunftssprachlichen Unterricht stellt didaktische Prinzipien und Methoden vor, die für den aktuellen Unterricht an west- und nordeuropäischen Schulen wegleitend sind. Die verschiedenen Bände der Reihe bieten theoretische Hintergrundinformationen sowie viele konkrete Vorschläge für die schulische Praxis.

 

Dank der neu geschaffenen Webseite sind alle Materialien leicht zugänglich und stehen zum Download bereit. Das Ziel ist, Lehrpersonen des herkunftssprachlichen Unterrichts weltweit bei ihrer wichtigen und anspruchsvollen Aufgabe zu unterstützen.

Die Materialien liegen unter anderem in Deutsch, Englisch, Albanisch, Portugiesisch, Bosnisch, Kroatisch, Montenegrinisch, Serbisch und Türkisch vor.

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Diese Publikation entstand im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft MEVIEL Mehrsprachigkeit im Basisbildungsunterricht

Materialien und Aktivitäten für jugendliche und junge Erwachsene Migrant_innen

In welchem Rahmen entstand diese Handreichung? Diese Handreichung entstand im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft MEVIEL (mehrsprachig –  vielfältig), …

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Georgios Gonas, Erkan Gürsoy, Claudia Handt, Ingrid Weis Schriftliche Rechenverfahren international

In diesem Beitrag werden schriftliche Rechenverfahren der verschiedenen Länder vorgestellt. Für einen schnellen Zugang zu den Darstellungen sind im Folgenden in alphabetischer Reihenfolge die einzelnen Länder aufgelistet. Man findet sie auch in dem Text.

Übersicht der Einzelsprachen

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Seda Kaya, Erkan Gürsoy Zahlenwörter international

Im Folgenden werden die Zahlwörter tabellarisch aufgelistet, um einen kurzen Einblick in die Struktur der Zahlwörter zu erhalten. Die Zahlentabellen sind aus den Sprachbeschreibungen des Kompetenzzentrums ProDaZ entnommen. Sprachen, die mit dem Symbol  versehen sind, enthalten Tondateien. Durch das Anklicken der Zahlenwörter ist die Aussprache zu …

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Weitere Materialien zum Bereich Mehrsprachigkeit und Herkunftssprachen finden Sie unter anderem unter den Menüpunkten „Schulformen“ (nach Schulformen sortiert) oder „Fach“ (nach Unterrichtsfächern sortiert).

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Sprachbeschreibungen

Unter dem Menüpunkt Sprachbeschreibungen finden Sie Informationen zu einer Vielzahl verschiedener Sprachsysteme. Außerdem erhalten Sie überblicksartige sprachvergleichende Ausführungen zu verschiedenen sprachlichen Phänomenen, die besondere Herausforderungen beim Spracherwerb darstellen können, und eine vertiefte Betrachtung der deutschen Sprache.

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Erlasse und Beschlüsse

Wir verweisen auf den Menüpunkt Erlasse, Richtlinien und Lehrpläne.

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ProDaZ ist angesiedelt am Institut für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache und wird gefördert von der Stiftung Mercator