Mitteilungen

KGD Tagung 2019

Sprache(n) des Geschichtsunterrichts – Sprachliche Vielfalt und Historisches Lernen

Vom 24. bis zum 26. September 2019 findet in den Räumen des UNESCO-Welterbes Zollverein die XXIII. Zweijahrestagung der Konferenz für Geschichtsdidaktik statt. Organisiert wird die Tagung mit dem Thema „Sprachen(n) des Geschichtsunterrichts – Sprachliche Vielfalt und Historisches Lernen“ von Prof. Dr. Markus Bernhardt und dem Team der Abteilung für Geschichtsdidaktik der UDE. Die Zweijahrestagung der KGD ist die führende Konferenz aller FachdidaktikerInnen aus dem Bereich Geschichte im deutschsprachigen Raum. Zum ersten Mal in der Verbandsgeschichte findet sie nun im Ruhrgebiet statt.

Weitere Informationen, das ausführliche Tagungsprogramm und Tickets gibt es unter www.kgd2019.de.
Die offizielle Pressemitteilung der UDE finden Sie hier.

Teil des Eröffnungsprogramms am 24.09.19 ist eine Podiumsdiskussion zu dem Thema “Wessen Geschichte? Identität und Geschichtslernen in der Einwanderungsgesellschaft”, die für Interessierte geöffnet ist (16.30–18.30 Uhr). Um Anmeldung möglichst bis zum 13.09.19 wird gebeten bei Kirsten Poerschke (Koerber-Stiftung).

Kontakt: Dr. Sabrina Schmitz-Zerres

Internationale Konferenz zu Migration, Sprache und Identität

Vom 19. bis zum 21. September findet in Essen die internationale Konferenz Approaches to Migration, Language and Identity: Practices, Policies and Ideologies now and then statt (AMLI 2; Funding: DFG; in Kooperation mit dem InZentIM).

Veranstaltungsort ist das Haus der Technik. Weitere Infos sowie das vollständige Programm finden Sie unter www.amli2019.de.

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Evelyn Ziegler (Institut für Germanistik)

Critical Geoinformation Science in Südamerika – Inga Gryl zu Gast in Chile

Inga Gryl (Institut für Geographie und ISU), und Matthew W. Wilson, Institute of Geography an der University of Kentucky, wurden von der Pontifical Catholic University of Chile (UC), mit dem Centro de Desarrollo Urbano Sustentable und dem Instituto de Estudios Urbanos y Territoriales als Gastgeber, Ende August eingeladen, einen zweitätigen Workshop zum Thema Critical Geoinformation Science für diese Institute zu leiten und dieses Thema als eingeladene Sprecher auf einem öffentlichen Symposium im Anschluss vorzustellen. Leslie Ana Parraguez Sanchez von der UC war bereits im letzten Jahr in Essen am Institut für Sachunterricht zu Besuch, um hier zum Thema Geoinformation und soziale Bewegungen zu lehren (wir berichteten). Alle beteiligten Institutionen und Personen haben eine langjährige Erfahrung im Feld kritischer und partizipativer Anwendung von Geoinformation, so dass durch die Einladung ein weiterer, sehr intensiver Austausch ermöglicht wurde. Während Matthew Wilson die Genese und Gegenwart kritischer Ansätze auf kartographische Medien aus Sicht der Geoinformation Science darstellte, brachte Inga Gryl eine sozialgeographisch und geographiedidaktisch fundierte Perspektive ein, mit der insbesondere kartographische Laien wie Kinder zu einer Partizipation an raumbezogenen Entscheidungsprozessen mittels Geomedien befähigt werden.

/09.09.19

Germanistische Mediävistik an der UDETagung zur altgermanistischen Editionspraxis

Am 5. und 6. September 2019 veranstaltet das Institut für Germanistik der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für germanistische Edition eine Tagung zur Editionspraxis der Altgermanistik, die sich besonders mit Editoren und epochalen Editionen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts auseinandersetzt.

Organisation und Leitung: Prof. Dr. Martin Schubert (Germanistik/Mediävistik)

Zum Vergrößern des Programms bitte auf das Bild klicken.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, um Anmeldung bei Frau Karimian wird gebeten.

Eine Uni – ein Buch: Fotowettbewerb zum Thema "Distanz"

„Unser ganzes Leben besteht darin, sich zu trennen und fortzugehen … Aber ich kann das nur aushalten, wenn ich weiß, dass irgendwo ein fester Punkt ist, auf den ich mich verlassen kann.“ (Alida Bremer: Olivas Garten)

"Olivas Garten"  von Alida Bremer ist das "Buch der UDE": Rund um den Roman finden im Rahmen des Projekts "Eine Uni – ein Buch" zahlreiche Aktionen statt. Schriftstellerin Alida Bremer wird im November als Poet in Residence an der Fakultät zu Gast sein. Einem inhaltlichen Schwerpunkt des Romans, dem Gleichgewicht zwischen Nähe, nähert sich nun ein Fotowettbewerb der Universitätsbibliothek. Alle Angehörigen der Geisteswissenschaften sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!

Das Thema ist "Distanz": Wie erfahren Sie Distanz? Wie stellen Sie Distanz dar? Wie überwinden Sie Distanz?

Von den besten Bildern werden hochwertige Drucke erstellt und in der Bibliothek ausgestellt. Die Ausstellung wird  erst in Essen und dann in Duisburg präsentiert. Zusätzlich erhalten die besten 3 Bilder ein Preisgeld. Der 1. Platz gewinnt  300,-€, der 2. Platz 200,-€ und der 3. Platz 100,-€. Im Anschluss an die Ausstellungen erhalten die Gewinner*innen den Ausdruck ihres Bildes.

Alle Infos zur Teilnahme finden Sie unter www.uni-due.de/eineunieinbuch/fotodistanz.php

Um Werke der mittelalterlichen Sakralkunst zu besichtigen, unternahmen Teilnehmerinnen des Seminars "Antijudaismus in Theater und bildender Kunst des Mittelalters" unter der Leitung von PD Dr. Simone Loleit am 11. Juni 2019 eine Exkursion nach Köln.  Das "heilige Köln" beherbergt neben zahlreichen Kirchenbauten aus dem Mittelalter auch bedeutende Sammlungen mittelalterlicher Kunst: Hauptstationen des Besuchs waren das Museum Schnütgen und das Wallraf-Richartz-Museum.

Das Foto zeigt die Gruppe im Kreuzgang von St. Maria im Kapitol, der größten romanischen Kirche der Stadt.

Und auch für eine zweite Gruppe Mediävisten ging es an den Rhein: Vom 26. bis zum 28. Juni war sie mit Prof. Dr. Martin Schubert auf Exkursion in Xanten, um im gastgebenden Siegfried-Museum die Mittelalterrezeption anhand der vorhandenen Objekte zu studieren (s. Foto).

Reichen mediävistischen Ertrag erbrachten zudem die Besuche im Xantener Dom, im Stiftsmuseum und im Stiftsarchiv, wo ausführlich mit Originalhandschriften aus dem 15. Jahrhundert gearbeitet wurde.


/25.07.19; (c) Fotos: privat