Mitteilungen

© Atalay Gücer

Personalia

Işıl Uluçam-Wegmann zur Professorin ernannt

Am 1. Oktober wurde Dr. Işıl Uluçam-Wegmann (Institut für Turkistik) zur außerplanmäßigen Professorin an unserer Fakultät ernannt. Coronabedingt fand die feierliche Übergabe der Urkunde durch Prodekan Prof. Dr. Volker Steinkamp im kleinen Kreis und mit dem gebotenen Abstand statt.
Uluçam-Wegmann studierte Germanistik und Erziehungswissenschaft in Ankara und kam 1997 nach Essen, wo sie 2005 promovierte. Ein Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit liegt auf der Bilingualitätsforschung.

Wir gratulieren sehr herzlich!

/21.10.2020

Soraya Hamzavi-Luyeh: „Kalt und Warm 2

Neuer Masterstudiengang: Theorie des Sozialen

Am Institut für Philosophie startet im Winstersemester 2020/21 der fakultätsübergreifende Master-Studiengang Theorie des Sozialen. Er vermittelt ein integratives, Soziologie und Philosophie zusammenführendes Verständnis von Phänomenen, die zentral zur sozialen Lebensform menschlicher Personen gehören. Zu den Gegenständen des Studiums gehören u.a. Empathie, geteilte und kollektive Intentionalität, soziale Normen und Institutionen, globale Dimensionen menschlicher Interaktion und transnationale Akteure . Mit dem neuen Master-Studiengang antwortet die UDE auf die wachsende Notwendigkeit, aktuelle gesellschaftliche Schlüsselthemen mit wissenschaftlichen Zugängen interdisziplinär zu untersuchen. Er richtet sich an Studierende mit einem BA-Abschluss in Philosophie oder Soziologie, die ihr Berufsziel  in den Bereichen Wissenschaft, Politik, Politikberatung und Politische Bildung, Medien, NGOs und ähnlichen Feldern sehen. Alle Informationen zum Aufbau des Studiums, Ansprechpartnern sowie zu den Bewerbungs- und Einschreibemodalitäten finden Sie unter dem Link >> Masterstudiengang "Theorie des Sozialen".

/15.10.2020

© Mira Arora

Zweiter Essener Logik-Preis verliehen

Am 17.09.20 wurde am Institut für Philosophie – mit Corona-Verspätung – der Essener Logik-Preis verliehen. Dieses Mal musste eine aussagenlogische Tautologie im klassischen ‚Kalkül des Natürlichen Schließens‘  bewiesen werden. Rund 250 Studierende der Einführungsvorlesung Logik im Wintersemester hätten mitmachen können. Richtig gelöst haben die Aufgabe von Dozent Jan Podacker aber nur zwei: Julian Twiehoff und Marius Hohlfeld gewannen je einen Büchergutschein. Weil der Beweis durchaus anspruchsvoll war, hatten die Studierenden mehrere Wochen Zeit. Die brauchte Julian Twiehoff nicht: Innerhalb eines Tages legte er eine korrekte Lösung vor. Dass es dieses Mal einen zweiten Platz gibt, honoriert die Eleganz der Beweisführung, die Marius Hohlfeld etwas später einreichte.

Foto: Dozent Jan Podacker mit den Preisträgern Julian Twiehoff und Marius Hohlfeld (v.l.n.r). 

/21.09.20
 
© Hermann Haarmann, Bistum Osnabrück

Beruf und BerufungProf. Dr. Dr. Lutterbach zum Priester geweiht

Professor Hubertus Lutterbach, Inhaber des Lehrstuhls für Historische Theologie und geschäftsführender Direktor des Instituts für Katholische Theologie unserer Fakultät, wurde am 12.09.2020 im Osnabrücker Dom von Bischof Franz-Josef Bode zum Priester geweiht. Lutterbach, der sich in seiner Forschung u.a. damit befasst, was Menschen zu caritativem Handeln motiviert, engagiert sich neben der Uni seit langem selbst ehrenamtlich in verschiedenen Kontexten wie der Hospizarbeit und der Telefonseelsorge. Er arbeitete mit jungen Strafgefangenen und im Diakonat mit Menschen mit Behinderungen. Ihn inspiriere die Spannung zwischen Wissenschaft und sozialer pädagogischer Arbeit, sagte er der Bistumszeitung "Kirchenbote". Mit 58 Jahren tritt Lutterbach vergleichsweise spät das Priesteramt an, einen Weg, den er als junger Mann zunächst für sich verwarf. Für seine Arbeit als Hochschullehrer an der UDE und katholischer Geistlicher gleichzeitig gefällt ihm die Idee der Prêtres-Ouvriers mit ihrem Motto "vivre avec".

Wir gratulieren Herrn Professor Lutterbach sehr herzlich!

Video des Weihegottesdienstes

/14.09.2020

© L. Schüller

Einladung zur Online-TagungMediale Signaturen von Überwachung und Selbstkontrolle

In Zeiten von Corona finden viele Veranstaltungen online statt – so auch die eigentlich in Łódź geplante Tagung Mediale Signaturen von Überwachung und Selbstkontrolle  (24.–26.09.2020; Organisation/wissenschaftliche Leitung: Dr. Liane Schüller, Prof. Dr. Werner Jung (Germanistik/UDE); Torsten Erdbrügger (Universität Łódź)). Im Zentrum der literatur-, kultur- und medienwissenschaftlichen Konferenz steht die Frage, wie sich Überwachung im Zuge eines allgemeinen Medienwandels in den vergangenen Dekaden verändert hat und als Selbstüberwachung, ‑kontrolle und ­‑optimierung internalisiert wurde. Lässt sich dieser Medienwandel nachzeichnen? Wie reflektieren die Medien selbst Überwachung und mit welchen narrativen Mustern antworten sie darauf? 
Das Online-Format macht es möglich, via Zoom dabei zu sein: InteressentInnen sind herzlich zur Diskussion eingeladen! Das Programm finden Sie hier. Um die Beiträge, über die diskutiert werden soll, vorab zu erhalten, wenden Sie sich bitte an Torsten Erdbrügger. Sie bekommen dann auch den Einladungslink.

/08.09.2020

© pixabay

Förderunterricht: digitale Abschlussfeier für die AbsolventInnen

Sie ist normalerweise ein fester und ganz besonderer Termin im Fakultätskalender, auf den wir uns jedes Jahr freuen: die Abschlussfeier des Förderunterrichts. Seit 46 Jahren unterstützt der Förderunterricht im Institut für DaZ/DaF SchülerInnen mit Migrationshintergrund auf ihrem Weg zum Abschluss. Aber in diesem Jahr ist auch hier alles anders: Corona-bedingt musste der Förderunterricht auf digitale Angebote ausweichen, und auch die Abschlussfeier konnte nur im virtuellen Raum stattfinden. Um den AbsolventInnen dieses ungewöhnlichen Schuljahrs mit seinen teils schwierigen Bedingungen dennoch gebührend zu gratulieren, hat das Förderunterrichts-Team eine Internetseite mit Glückwünschen, Interviews, Grußworten und Textbeiträgen kreiert – schauen Sie rein! Auch wir gratulieren sehr herzlich!

/25.08.2020

© Ulrike Hass

Ruhestand: Abschiedsvideo von Prof. Dr. Ulrike Haß

Mit dem Ende des Sommersemesters 2020 tritt  Prof. Dr. Ulrike Haß (Germanistik/Linguistik) in den Ruhestand ein. Dem Corona-Virus geschuldet, konnte es keine Abschiedsveranstaltung geben. Aber es gibt ein Video von Prof. Haß mit ihrem Abschiedsessay "Wort und Wahl – Von Schaumküssen bis Genderstern", auf das wir umso lieber verlinken, als Frau Haß darin ankündigt, der UDE auch in Zukunft verbunden zu bleiben. Für die vielen Pläne, (wissenschaftliche wie außerwissenschaftliche!), die sie jetzt im Wortsinn "auf dem Zettel hat", wünscht die Fakultät für Geisteswissenschaften ihr das Allerbeste!

/27.07.2020

© Alexander Kochsiek

Digitale Kommunikation erforschen – im digitalen Semester

Im Film wäre dieser Ablauf das gekonnte Spiel mit der Meta-Ebene: Im Forschungsseminar „Digitale Kommunikation“ von Prof. Dr. Michael Beißwenger (Germanistik, UDE; parallel Dr. Katharina König, Münster) wurde der Forschungsgegenstand durch Corona selbst zur Seminarpraxis. Nun steht am 3. Juli der Abschlussworkshop an – natürlich ebenfalls digital:  Studierende aus beiden Unis werden ihre Ergebnisse per Videokonferenz besprechen. In Teams haben sie anhand gespendeter WhatsApp-Chats eigenständig zu Fragen u.a. der Emoji-Verwendung, Syntax und Höflichkeit in Chats geforscht. Gearbeitet haben sie mit der Mobile Communication Database (MoCoDa). Das Besondere: Die von den Studierenden erkannten technischen Verbesserungsbedarfe werden einfließen in die Weiterentwicklung der Datenbank, die von Stifterverband und MKW NRW im Rahmen eines Tandem-Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre gefördert wird. MoCoDa steht als Forschungsressource für linguistische Lehrveranstaltungen an Uni und Schule frei zugänglich zur Verfügung.

>> mehr lesen im UDE-Blog
>> mehr lesen auf Philologie Münster

/30.06.2020

(c) OpenSpaces

Soeben erschienenOpenSpaces – Zeitschrift für Didaktiken der Geographie 01|2020

In diesen Wochen der Ungewissheit erscheint die dritte Ausgabe von OpenSpaces – Zeitschrift für Didaktiken der Geographie. Die open-access-Zeitschrift versteht sich als Plattform für neue und kritische Zugänge zu fachdidaktischer Theorie und Praxis, insbesondere für Jungwissenschaftler*innen und wird seit 2018 u.a. von zwei Mitarbeitenden des Instituts für Geographie/Sachunterricht der UDE herausgegeben. Schwerpunkte der aktuellen Ausgabe sind Herausforderungen eines kritischen Geographieunterrichts in der postfaktischen Gesellschaft und Stellenwert und Schwierigkeiten der wirtschaftlichen Bildung im Fach "Geographie und Wirtschaftskunde" in Österreich. Darüber hinaus widmet sie sich zwei studentischen Projekten und gibt einen Einblick in zwei Workshops, die im Rahmen des Nachwuchstreffens des Hochschulverbands für Geographiedidaktik 2019 in Frankfurt stattfanden.

Das Redaktionsteam freut sich über Rückmeldungen und Beiträge für die kommenden Ausgaben!
Christian Dorsch (Frankfurt), Michael Lehner (UDE), Sabine Lippert (Trier), Jana Pokraka (UDE) und Stephan Schurig (Halle/Salle). Link zu allen Onlineausgaben.

/27.05.2020

Andreas Westerhoff mit einer Gruppe aus China. (c) Sektion für Internationale Beziehungen (zum Vergrößern anklicken)

Sektion für Internationale BeziehungenTrauer um Andreas Westerhoff

Aus der Sektion für Internationale Beziehungen erreichte uns die traurige Nachricht, dass Andreas Westerhoff am 5. Mai 2020 im Alter von 62 Jahren verstorben ist. Andreas Westerhoff war 1988 an der Organisation des allerersten Sommerkurses an der damaligen Universität-Gesamthochschule Essen beteiligt. "Er blieb in all den Jahren eine große Stütze der Sommerkurse und unserer Abteilung und brachte jedes noch so abenteuerliche Projekt mit seiner Lehre und seiner Freude an anderen Kulturen zum Gelingen", sagt Ramona Karatas, Leiterin der Sektion. "Das Interesse an den Menschen, am interkulturellen Austausch standen für ihn im Vordergrund. Wir werden uns immer an Andreas erinnern und seine Haltung in unserer Arbeit weitertragen."

/15.05.2020

(c) fancycrave1/pixabay

Zoom-Meeting für PromovierendeDigitale Schreibwoche am KWI

Intensive Arbeit am Text der Doktorarbeit ist in den Geisteswissenschaften unverzichtbar. Doch unter den Bedingungen der Pandemie wird diese Form der Forschung erschwert. Viele DoktorandInnen vermissen den fachlichen Austausch, manche sind von den Folgen der Isolation betroffen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen und  Promovierende in ihrer Arbeit zu unterstützen, veranstaltet das KWI vom 25. bis zum 29. Mai eine digitale Schreibwoche mit einem maßgeschneiderten Angebot für Promovierende in den Geistes-, Kultur- und qualitativen Sozialwissenschaften der UAR-Unis in einer fortgeschrittenen Phase der Verschriftlichung. Dabei geht es weniger um Motivation oder Coaching als vielmehr darum, Mikroprobleme des Schreibens auf einer handwerklich greifbaren Ebene in fachspezifisch konkretisierter Weise zu behandeln und die Kritikbereitschaft und Kritikfähigkeit der Teilnehmenden am Gegenstand zu schulen.

Alle Infos zu Teilnahme finden sie hier:  >> Digitale KWI-Schreibwoche

/05.05.20

(c) Gerd Altmann/pixabay

Online-Ringvorlesung im SommersemesterKI-Forschung an der UDE

Neun Tage vor der WHO soll ein Algorithmus ein Seuchengeschehen in Wuhan erkannt, eine Warnung abgesetzt und erste Ausbreitungsrichtungen korrekt vorausgesagt haben. Künstliche Intelligenz (KI) betrifft inzwischen nahezu alle Lebensbereiche. Bereits jetzt gibt es Anwendungen, die Röntgenaufnahmen systematisch auswerten, Texte produzieren oder für kreative Schaffensprozesse eingesetzt werden. Doch was genau steckt hier diesen Systemen und wie gestaltet sich die KI-Forschung an unserer Universität? Diese Fragen will die Ringvorlesung Künstliche Intelligenz zwischen Algorithmen und sozialen Praktiken. Interdisziplinäre Perspektiven beantworten. In 13 Online-Vorträgen (mittwochs, 12.15–13.45 Uhr) gibt sie einen Überblick über die KI-Forschung in Medizin, Politikwissenschaft, Physik, und Biologie, in der Linguistik sowie den Ingenieurs-, Wirtschafts- und Bildungswissenschaften.

Programm

Alle Interessierten an unserer Universität sind herzlich eingeladen! Kontakt und Anmeldung: Dr. Derya Gür-Şeker (Germanistik/Linguistik)

 

Neuerscheinung Über die Konstruktion von Gruppenidentitäten

Derzeit werden Menschen weltweit zum "Social Distancing" aufgefordert. Der Begriff ist aus wissenschaftlicher Perspektive zumindest unscharf: Denn gemeint ist ein rein physisch-räumliches Abstandhalten und keine "soziale Distanzierung". Auch und gerade jetzt bilden sich neue Gruppen und bleiben bestehende miteinander verbunden. Es setzt sich fort, was PD Dr. Robin Kurilla  (Kommunikationswissenschaft) schon für den normalen Alltag unserer scheinbar individualistischen und "singularisierten" Gesellschaft feststellt:  eine regelrechte "Gruppeneuphorie". Umso mehr erstaunt, dass es bisher es keine umfassende und kohärente Annäherung an die Bestimmung der an der Konstruktion von Gruppenidentitäten beteiligten kommunikativen und präkommunikativen Prozesse gab. Diese Forschungslücke schließt Kurilla nun mit der Arbeit "Theorie der Gruppenidentitäts-Fabrikation", die soeben elektronisch bei Springer VS erschienen ist. Er entwickelt darin eine einheitliche theoretische Basis zur begrifflichen Fundierung der Konzeption von Inter- und Intragruppenkommunikation. Über sie lassen sich empirische Konstruktionsphänomene erfassen. Die Arbeit nimmt dabei nicht von ‚objektiven’ Kategorien ihren Ausgang, sondern von de facto stattfindenden Vergesellschaftungsprozessen. Darüber hinaus zeichnet sie am Beispiel der Gruppenidentitätskonstruktion die Architektur einer innovativen Sozialtheorie.

Der Band ist UDE-Angehörigen über den Login via Shibboleth online zugänglich!

Robin Kurilla: Theorie der Gruppenidentitäts-Fabrikation. Ein kommunikationsökologischer Entwurf mit sozialtheoretischen Implikationen. 362 S., Wiesbaden 2020

/14.04.2020

(c) Mira Arora

Herausforderung gute digitale Lehre

Markus Bernhardt im Interview mit H-Soz-Kult

Das kommende Semester wird ganz im Zeichen digitaler Lehre stehen. Der Umfang, in dem sie nun plötzlich notwendig wird, stellt Lehrende wie Studierende nicht nur technisch, sondern vor allem persönlich vor eine neue Situation. Über diese hat Prof. Dr. Markus Bernhardt (Lehrstuhl Didaktik der Geschichte) mit dem Fachforum H|Soz|Kult gesprochen.
Schon seit vielen Jahren befasst sich Bernhardt in Forschung und Praxis mit digital gestützter Lehre. Im Interview spricht er über die didaktischen Herausforderungen der aktuellen Lage für die Geisteswissenschaften. Zur Sprache kommen dabei nicht zuletzt verschiedene Tools, die sich bewährt haben: für Videokonferenzen, zur Erstellung von Formaten wie Mind oder Concept Maps, von Pinnwänden, Plakaten, Chatverläufen oder von PDF-Annotationen. >> Interview lesen

/06.04.2020

(c): J. Jeske/Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stift./Prof. Dr. M. Liedtke, Int. Gesellschaft für Schulbuch- & Bildungsmedienforschung

Auszeichnungen für Dissertationen des Lehrstuhls Didaktik der Geschichte der UDE

Dr. Michael Frey, Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte, erhielt am 13. Februar 2020 in Berlin von der Bundeskanzler Willy Brandt Stiftung für seine Dissertation „Vor Achtundsechzig – Der Kalte Krieg und die Neue Linke in der Bundesrepublik und den USA“ den Willy-Brandt-Preis für Zeitgeschichte 2019. Für einen ausführlichen Bericht über die Verleihung bitte >> hier klicken.
Am 5. Oktober 2019 wurde Dr. Sabrina Schmitz-Zerres, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte, in Chur von der Internationalen Gesellschaft für Schulbuch- und Bildungsmedienforschung mit dem Arsen-Djurović-Preis für historische Schulbuchforschung ausgezeichnet. Die Laudatio zur Dissertation „Die Zukunft erzählen. Inhalte und Entstehungsprozesse von Zukunftsnarrationen in Geschichtsbüchern von 1950 bis 1995“ ist unter diesem >> Link zu finden.

/01.04.2020

(c): Interregprojekt Nachbarsprache & buurcultuur

Projekt "Nachbarsprache & buurcultuur": Eindrücke im Video

„Gemeinsam mit- und voneinander lernen“ lautet die Philosophie, die dem Interregprojekt "Nachbarsprache & buurcultuur" zugrunde liegt. Das Projekt untersucht empirisch grenzüberschreitende Schulaustauschprojekte zwischen weiterführenden Schulen in der Euregio Rhein-Waal und gemeinsame Lernprozesse von deutschen und niederländischen Schüler/innen und Lehrkräften.
Welche Voraussetzungen, Fähigkeiten und Materialien braucht man? Was kann vom Nachbarn gelernt werden? Beteiligt sind mehr als 5000 Personen (Laufzeit: 2017 bis 2020).
Jetzt wird das  wird das gemeinsame Projekt von Radboud Universiteit Nijmegen und UDE (Niederlandistik, DaZ/DaF & InKuR) in Ton und bewegten Bildern in einem Youtube-Video vorgestellt!
Projektwebsite: https://www.ru.nl/nachbarsprache/

01.04.2020

(c) Mira Arora

In Verbindung bleiben

In Verbindung bleiben trotz Social Distancing: Über unseren Twitter-Account @geiwi_UDE halten wir in diesen Zeiten den persönlichen Kontakt zu Mitgliedern, Partnern und Freunden der Fakultät. Bitte besuchen Sie uns dort – Sie brauchen dafür kein eigenes Twitterkonto: twitter.com/geiwi_UDE. Gern veröffentlichen wird dort auch Ihre Infos, Calls, Bilder, Grüße usw.!
Auch die Mitteilungsseite wird natürlich weiterhin mit Ihren Informationen bespielt! Wenn Sie hier eine Meldung veröffentlichen möchten, wenden Sie sich einfach an Mira Arora.

Ich freue mich, von Ihnen zu hören!

/26.03.20

 

(c) UDE

Corona-Virus: Erreichbarkeiten im Dekanat

Die UDE läuft im Minimalbetrieb. Auch im Dekanat Geisteswissenschaften werden nur noch zentrale Dienste aufrechterhalten, viele Büros sind geschlossen: 

  • Bitte suchen Sie die Fakultätsverwaltung nur noch in sehr dringenden Fällen und nicht ohne vorherige Terminvereinbarung auf. Die MitarbeiterInnen sind telefonisch und per E-Mail erreichbar.
  • Die MitarbeiterInnen der Beratungsangebote der Fakultät können nurmehr per E-Mail oder Telefon kontaktiert werden. Informationen zu telefonischen Sprechzeiten finden Sie auf den Webseiten der einzelnen Abteilungen.
  • Ein Briefkasten für den Einwurf von Unterlagen befindet sich im Erdgeschoss von R12 (Kern).

Website der UDE zu den aktuellen Entwicklungen: www.uni-due.de/de/covid-19/

/17.03.20

(c) Pixabay

Seite mit Informationen zum Coronavirus

Von der derzeitigen Pandemie ist nun auch der Veranstaltungs-, Prüfungs- und Lehrbetrieb sowie der Arbeitsalltag der Beschäftigten an der Fakultät für Geisteswissenschaften betroffen. Die Universität Duisburg-Essen hat eine Seite eingerichtet, auf der die MitarbeiterInnen der verschiedenen Statusgruppen sowie Studierende und Gäste aktuell über die Handhabung der Situation an unserer Hochschule und die sie betreffenden Maßnahmen und Möglichkeiten informiert werden: www.uni-due.de/de/covid-19/

/13.03.20

(c) privat

Internationale KooperationenPartnerschaftsabkommen mit der University of Cincinnati

Eine UDE-Delegation (Prof. Dr. Rolf Parr/Dr. Thomas Küpper, Germanistik; Prof. Dr. Jens Martin Gurr, Anglistik/Sprecher des Profilschwerpunkts „Urbane Systeme“) war in der vergangenen Woche an der University of Cincinnati (UC) zu Gast, um dort umfangreiche Verträge zur Fortführung der Zusammenarbeit zwischen den UAR-Unis und der renommierten amerikanischen Forschungsuniversität zu unterzeichnen. Die Kooperationsverträge stellen die über Jahre gewachsene, breit angelegte Zusammenarbeit zwischen der UC und der UAR in Forschung, Lehre und Austauschaktivitäten auf eine noch bessere formale Basis. Unter anderem wurde die Fortsetzung des jährlichen „Transatlantic Seminar“ der beiden Germanistiken besiegelt und Tagungen u.a. im Bereich Stadt- und Metropolenforschung geplant. Auch die gemeinsame Betreuung von Promotionen zwischen unserer Fakultät  und dem College of Arts and Sciences der UC ist nun vertraglich geregelt. Ein rundum erfolgreicher Besuch! Eine ausführliche Meldung lesen Sie >> hier.

/26.02.20

(c) Mira Arora

Nachklapp: Digitalisierungstag

Am 25. November 2019 fand der erste "Netzwerktag Digitalisierung" der Fakultät für Geisteswissenschaften statt. Die Veranstaltung mit einer Keynote von Christian Stegbauer (Frankfurt), Speed Science, Project Dating u.v.m. war ein großer Erfolg – insgesamt waren rund 100 Personen aus allen Instituten aus unserer Fakultät, aus allen Status- und Mitarbeitergruppen der UDE beteiligt. Bei der Poster-Session mit Open Space im Glaspavillon wurden knapp 50 Projekte rund um die Themen Digitalisierung und E-Learning in den Geisteswissenschaften vorgestellt. Eine Übersicht über die Projekte ist nun online; die meisten sind zudem in Form eines Posters auf dem Server DUE-Publico erschienen. Alle Links, einen ausführlichen Nachbericht, Informationen über das federführende Team sowie eine Bildergalerie finden Sie nun gebündelt auf der >> Seite des Netzwerktages.

Kontakt und weitere Infos: Helge Goman

/17.02.19

(c) UDE/MentoringGeiWi

Praxiseinblick liveMentoring-Berufsexkursion zu Radio Emscher Lippe

"Irgendwas mit Medien" – das ist sinngemäß noch immer eine Standardantwort, wenn Studierende der Geisteswissenschaften von besorgten Familienmitgliedern gefragt werden, was sie denn mal werden wollen. Ganz weit oben auf der Wunschliste: Arbeiten beim Radio! Aber stimmen die Vorstellungen vom Rundfunkjournalismus eigentlich mit der Realität und den eigenen Interessen überein? Dies konnten letzte Woche 12 Studierende unserer Fakultät für sich herausfinden. Sie schnupperten bei der diesjährigen Berufsexkursion des Mentoring-Teams einen Tag lang Studioluft. Gemeinsam mit Yvonne Wenk ging es zum NRW-Lokalsender Radio Emscher Lippe nach Gelsenkirchen. Dort erhielt die Gruppe bei einer Senderführung einen authentischen Eindruck von der Arbeit der Redaktion und war zu Gast im Live-Studio. Bereits seit 2017 bietet das Mentoring-Team die Berufsexkursion an, um Studierenden solche Praxis-Einblicke zu ermöglichen. Den ausfürlichen Bericht zum Besuch bei REL und weitere Fotos finden Sie  >>hier!

/05.02.20

(c) Pixabay

Institut für SachunterrichtProjekt DiGeo erfolgreich gestartet

Mit einem Projekt-Kick-Off am 17. Januar 2020 fiel der Startschuss für das BMBF-geförderte Projekt DiGeo zur Erarbeitung eines digitalen Fachkonzepts zur Förderung mündiger digitaler Geomediennutzung in der Lehrkräftebildung.

Das Verbundprojekt wird für 36 Monate gefördert und zwischen den Universitätsstandorten Frankfurt a. M., Köln und Duisburg-Essen durchgeführt. Am Standort Duisburg-Essen  wird das Teilprojekt zu Reflexion/Reflexivität als Teil reflektiert-kritischen Umgangs mit Geomedien umgesetzt. >> mehr lesen...

Leitung: Prof. Inga Gryl, Mitarbeit: Mag. Helena Atteneder (ISU – Institut für Sachunterricht)

Neuerscheinung Sammelband

Sine Ira et Studio: Disziplinenübergreifende Annäherungen an die zwischenmenschliche Kommunikation

Soeben ist am Institut für Kommunikationswissenschaft ein neuer Sammelband zu aktuellen Debatten des Fachs und angrenzender Disziplinen erschienen. Herausgegeben von PD Dr. Robin Kurilla u.a., nähert er sich Phänomenen zwischenmenschlicher Kommunikation in 20 Beiträgen aus Kommunikationswissenschaft, Soziologie, Journalistik, Germanistik, Anglistik, Philosophie und Geschichte und versammelt dabei theoretische wie empirische Perspektiven. Mit diesem disizplinenübergreifenden Konzept richtet sich der Band an Lehrende und Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften ebenso wie an Praktiker in Journalismus, Marketing/PR oder Unternehmensberatung.  Inhaltsverzeichnis, bibliographische Angaben sowie eine Leseprobe finden Sie auf der Verlagshomepage, den Blick in's Buch ermöglicht GoogleBooks.

Call for ApplicationsCommunicative Power and Global Cooperation – 2. Jahreskonferenz am KHK Duisburg

Kommunikation formt Identitäten und Beziehungen. Ob Kooperation gelingt oder schwierig bis unmöglich wird, liegt daran, wie wir kommunizieren. Noch nicht klar ist allerdings, wie "kommunikative Macht" global motiviert werden kann, unter welchen Bedingungen sie in bestimmten globalen und transnationalen Kontexten funktioniert oder versagt. Die 2. Jahreskonferenz des Käte-Hamburger-Kollegs will die Wirkweise kommunikativer Macht (als unterscheidbar von struktureller, materieller oder positioneller Macht) in den Blick nehmen: Wie schafft sie Möglichkeiten und Hindernisse für transnationale und globale Kooperation? Ein besseres Verständnis von kommunikativer Macht ist zentral für Prozesse der Kritik und Legitimierung globaler Public Policies.
Die Konferenz ist offen für WissenschaftlerInnen aller Fakultäten und zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen der UDE und ihrer Partnerinstitute. Deadline zur Einreichung von Abstracts ist der 26.01.2020. Alle informationen finden Sie hier: KHK/GCR21: Call for Papers

Communicative Power and Global Cooperation. 2. Jahreskonferenz des Käte-Hamburger-Kolleg/Centre for Global Cooperation Research. 16./17 April 2020, Gerhard-Mercator-Haus
Leitung/Kontakt: Prof. Dr. Sigrid Quack, Prof. Dr. Jens Loenhoff, Dr. Stephan Hollensteiner

(c) Konevi/pixabay

Erfolgreich: Antrag für das DFG-Netzwerk „Zeitgeschichte der Türkei“

Der bei der DFG eingereichte Antrag für ein wissenschaftliches “Netzwerk zur Zeitgeschichte der Türkei“ wurde zur Förderung angenommen. Geleitet wird das internationale Netzwerk von Jun.-Prof. Dr. Berna Pekesen (Historisches Institut/Turkistik); beteiligt sind 13 Forscher/innen aus Deutschland, der Türkei, Österreich, Frankreich, der Schweiz und den Niederlanden.
Das DFG-Netzwerk hat das Ziel, die bisher schwach ausgebildete Forschung zur Zeitgeschichte der Türkei im deutschsprachigen Raum sowie im näheren Ausland und in der Türkei zu stärken und zu koordinieren, den Diskurs unter den beteiligten Fächern zu verbessern, theoretische und methodische Fragen zu erörtern und das Thema in globale zeitgeschichtliche Entwicklungen einzuordnen. Geplant sind drei themenspezifische Workshops und die Veröffentlichung der Ergebnisse in einer dreibändigen Reihe.

Weitere Infos und Kontakt: Jun.-Prof. Dr. Berna Pekesen, Historisches Institut/Institut für Turkistik, 183-2580

/10.12.19

(c) Sektion Internationale Beziehungen

Aus der Sektion für Internationale Beziehungen

Es ist schön, an einem fremden Ort jemanden zu kennen! Zum Wintersemester 19/20 begrüßte die Fakultät für Geisteswissenschaften 25 Chines*innen aus Peking, Xuzhou, aus Quingdao am gelben Meer, wo das bekannte Bier gebraut wird und Jiaxing nahe Shanghai sowie 25 Erasmus-Incomings aus Spanien, Frankreich, Irland, Italien, der Türkei, Großbritannien und Griechenland. Nachdem zunächst manche Hürde im Studierendenalltag aus dem Weg geräumt werden konnten und die Frage „Welche Seminare darf ich besuchen?“ geklärt worden war, gab es Entspannung: Am 11.10.19 brachte die Sektion für Internationale Beziehungen die Incomings untereinander und mit Regelstudierenden in einem Speeddating zusammen. Danach wurde noch rege gesprochen und diskutiert.

Kontakt: Geisteswissenschaften, International geiwi.international@uni-due.de

Infos zur Sektion
(c) Tero Vessalainen/Pixabay

BMBF-Projekt zu digitalen Geomedien und OER

Das aProjekt DiGeo – Generalisierbarkeit und Transferierbarkeit digitaler Fachkonzepte am Beispiel mündiger digitaler Geomediennutzung in der Lehrkräftebildung – der Arbeitsgruppe Gryl am Institut für Geographie und dem Institut für Sachunterricht wurde bewilligt. Förderkulisse ist die durch das BMBF finanzierte Fördermaßnahme Digitale Hochschulbildung
Das Vorhaben dient der Entwicklung und anwendungsbezogenen Beforschung eines digitalen Fachkonzeptes zur mündigen digitalen Geomediennutzung in der Lehrkräftebildung. Zusammen mit den Standorten Köln und Frankfurt, die die Thematik für die Sekundarstufe I bzw. II erarbeiten, werden aus studiengangs- und hochschulübergreifender Perspektive zum einen fach- u. mediendidaktische Standards zur Konfiguration von digitalen Geomedien als digitale offene Lernmedien (OER) formuliert.

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© Städtische Bibliotheken Dresden/Frank Buttenbender

Auszeichnung für Prof. Dr. Wilfried Loth

In seinem Buch „Fast eine Revolution“ Prof. Dr. Wilfried Loth schildert die Ereignisse in Paris 1968. Jetzt bekam er dafür den Literaturpreis „Hommage à la france“ der Stiftung Brigitte Schubert-Oustry. Die Jury hält Wilfried Loth für einen der besten Kenner der französischen Zeitgeschichte in Deutschland. Besonders überzeugt sie seine dichte, höchst lesenswerte Darstellung und Analyse der damaligen Zeit. Damit bringe er dem deutschsprachigen Publikum ein wesentliches Element französischer Zeit- und Kulturgeschichte näher. Die Stiftung Brigitte Schubert Oustry möchte mit dem Preis „Hommage à la france“ die deutsch-französischen Beziehungen stärken. Zudem soll er das Verständnis für Frankreich, die Kenntnis über das Land fördern und den kulturellen Austausch ermöglichen. Der Preis wird zum sechsten Mal vergeben.

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(c) Foto: L. Raab

Trauer um Prof. Dr. Josef Raab

Mit großer Betroffenheit müssen wir bekannt geben, dass Prof. Dr. Josef Raab (American Studies) am 10. November 2019 mit 59 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben ist.
Bitte lesen Sie den ausführlichen Nachruf des Instituts für Anglophone Studien unter dem nachstehenden Link!

Nachruf Prof. Dr. Josef Raab
(c) Foto: Nico Formanek

Roger Stein im Revier

Der Liedermacher Roger Stein kommt nach Essen: Auf Einladung von PD Dr. Corinna Schlicht (Germanistik) gibt er am 29.11.19 um 17 Uhr ein Konzert in der Folkwang-Uni. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen – der Eintritt ist frei! Bereits am 28.11. liest er in Dortmund aus "Business Lyrik". Alle Infos s. Link.

Roger Stein im Revier
(c) Foto: Pixabay

Netzwerktag Digitalisierung

Am 25. November findet im Glaspavillon der Netzwerktag "Digitalisierung in den Geisteswissenschaften statt." Keynote-Speaker: Prof. Dr. Christian Stegbauer (Frankfurt).
Mit Speed Science, Posterpräsentation, Project Dating, Open Space, Kaffee/Snacks u.v.m.
Alle Infos s. Link.

Netzwerktag Digitalisierung

Was heißt und zu welchem Endzweck studiert man Philosophie?

Diese Frage erörterte Sven Ender (wiss. MA am Lehrstuhl Prof. Hartmann) Ende September mit der Ober- und Teilen der Unterstufe der Richard-von-Weizsäcker-Gesamtschule Rietberg.
Er stellte ca. 100 Schülern die Philosophie als Wissenschaft vor und ging auf die Besonderheiten des Studiums ein. Um an einem Beispiel zu zeigen, wie sich die Philosophie ihren Fragestellungen nähert, stellte er die Schüler vor ein brisantes Problem: Seine Frage „Gibt es einen gerechten Krieg?“ löste eine angeregte Diskussion aus. Sven Ender war über die Qualität der Wortmeldungen überrascht – sie waren besser als die der Erstsemester in seiner Logikvorlesung.
Zustande kam Kontakt über Isabell Guyens, UDE-Alumna und frühere Mitarbeiterin am Lehrstuhl. Über gemeinsame Projekte wollen Isabell Guyens und Sven Ender Argumentationstheorie und Logik stärker im schulischen Unterricht verankern. Derzeit entwickeln sie zusammen ein E-Learning-Konzept.* Sven Ender hofft zudem, ähnliche Vorträge an weiteren Schulen halten zu können. Er möchte die Schüler einladen, vorab an Vorlesungen teilzunehmen, damit sie die Entscheidung für ein Philosophiestudium gut informiert treffen – die Abbruchquote ist derzeit relativ hoch.

*Dieses und viele andere Projekte aus unserer Fakultät rund um das Thema "Digitalisierung in den Geisteswissenschaften" werden auf dem Netzwerktag am 25.11.2019 vorgestellt! Alle Infos und Anmeldung hier!

/11.11.2019; Foto: Richard-von-Weizsäcker-Gesamtschule Rietberg

Förderpreis des SI-Club Essen für Yuliya Fadeeva

Im Rahmen der diesjährigen Absolventenfeier am 21.10.2019 erhielt Yuliya Fadeeva (Kommunikationswissenschaft) den Förderpreis des Soroptimist International-Club Essen für ihre Dissertation „Inkommensurabilität von Begriffsschemata: Zur Plausibilisierung der Idee einer Verstehensgrenze“. Die interdisziplinäre Arbeit an der Schnittstelle zwischen Kommunikationstheorie und Analytischer Philosophie wurde im Cotutelle-Verfahren von Prof. Dr. Jens Loenhoff  (UDE) und Prof. Dr. Martin Kusch (Uni Wien) betreut. Prof. Loenhoff würdigte sie als gewichtigen Beitrag zum aktuellen theoretischen Diskurs um vermeintliche Grenzen des Verstehens.
Der SI-Club Förderpreis wird einmal jährlich vergeben. Bewerben können sich ausschließlich Frauen, die ihre Promotion an unserer Fakultät mit der Note „sehr gut“ abgeschlossen haben. Dabei fördert SI Essen vor allem Frauen, die große persönliche Herausforderungen gemeistert haben.
Yuliya Fadeeva musste in ihrem Leben hohe Hürden überwinden. Seit früher Jugend geht sie ihren Weg mit beeindruckender Entschlossenheit und großem Mut.

Wir gratulieren ihr sehr herzlich!

04.11.19/mca; (c) Foto: B. Gräfrath

EinladungAbendvortrag von Prof. Spitzer in Essen am Samstag

Vom 1. bis zum 3. November 2019  findet an der Universität Essen eine internationale Tagung zu „Geist im Netz? – Chancen und Gefahren von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz“ statt. Im Rahmen dieser Tagung hält der bekannte Hirnforscher Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer am Campus Essen einen Vortrag zu „Digitalisierung und Lernen – Warum der hermeneutische Zirkel keine Abkürzung hat“. Spitzer steht – etwa mit seinen Bestsellern „Digitale Demenz“ und „Die Smartphone-Epidemie“ – manchen Erscheinungsformen der globalen Digitalisierung sehr kritisch gegenüber. Die Organisatoren der Tagung bieten Interessierten aus Essen und der Region die Möglichkeit, diesen Abendvortrag kostenlos zu besuchen. Um formlose Anmeldung wird gebeten an gabriele@muennix.de.

Vortrag: Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer: „Digitalisierung und Lernen – Warum der hermeneutische Zirkel keine Abkürzung hat“ |  Samstag, 02.11.2019 |  20.00 Uhr | Hörsaal S05 T00 B08 | Campus Essen

Time to twist and shout!Radiosendung zur British Rock Invasion

Die Pressekonferenz der Beatles am 7. Februar 1964 am JFK Airport, New York markiert den Beginn der “British Rock Invasion”: Englische Bands wie die Rolling Stones, The Who, The Kinks und eben die Beatles eroberten die amerikanischen Charts und dominierten sie über Jahre. Wie es dazu kam, erklären Studierende eines Seminarprojekts von Frank Erik Pointner und Michael Wentker (Anglophone Studies) kommende Woche auf CampusFM. In der Sendung “The British Rock Invasion” stellen sie die wichtigsten Bands und ihre Musik vor und ordnen sie in den kulturellen, sozialen und politischen Kontext der Zeit ein.
Sendetermin: 29.10.2019, 20.00–22.20 Uhr auf CampusFM. Empfang: über den Stream der CampusFM-Website und den  Stream  der Campus-App myUDE;  über UKW im Stadtgebiet Duisburg (104.5 MHz) oder unter diesem Link.

Tune in!

Nachrichten aus der FakultätWahlen in Fachgesellschaften

Prof. Dr. Helmut C. Jacobs (Romanistik) ist von der Goya-Stiftung in Aragón (Fundación Goya en Aragón) zum Mitglied des Wissen­schaftlichen Beirats (Comité Científico del Centro de Investigación y Documentación) gewählt worden. Die Fundación Goya en Aragón wurde 2007 von der Regionalregierung in Aragón gegründet. Sie hat die Aufgabe, die wissenschaftliche Erforschung Goyas und seines Werks zu fördern.

Auf der diesjährigen Arbeitstagung der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft in Brixen wurde Prof. Dr. Martin Schubert (Germanistik) durch die Mitgliederversammlung in den Vorstand der Gesellschaft gewählt. Für vier Jahre wird er nun dem Leitungsgremium angehören. Die Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft ist eine internationale Vereinigung von Mediävisten verschiedenster Disziplinen mit einem Schwerpunkt in deutscher spätmittelalterlicher Literatur sowie verstärktem Augenmerk für das reiche Œuvre des spätmittelalterlichen Südtiroler Dichterkomponisten Oswald.

/21.10.19; Fotos: Universität Duisburg-Essen

Wieder da!
Das Feierabendbuch


Nach Feierabend noch ein gutes Buch lesen – nur welches? Gemeinsam diskutieren wir uns durch den Dschungel der belletristischen Neuerscheinungen und küren den besten Titel: unser Feierabendbuch.

Bei Snacks und Getränken treffen wir uns am 22.10.19 ab 18:00 in der Heinrich-Heine-Buchhandlung direkt am Campus und diskutieren, kritisieren, loben und bewerten die folgenden Leseproben:

Ein Exemplar des Gewinner-Buchs wird am Ende verschenkt!
Herzlich eingeladen sind alle Leser*innen aller Disziplinen.

Wieder da!
Literatur c.t.


Das kreative Schreibformat der Germanistik ist wieder da!
Warum ewig über Goethe schreiben, statt sich selbst am Stil des Mannes mit dem Schlapphut auszuprobieren? Wer auch schon immer mal ein Gedicht verfassen wollte wie Rilke oder eine Erzählung, in der sich selbst Kafka verlaufen hätte, ist herzlich eingeladen beim Neustart des kreativen Schreibformats Literatur Ct. mitzumachen. Schreiben – an / mit / trotz – Klassikern!
In diesem Semester soll es um Klassiker gehen. Dabei können Texte der Weltliteratur parodiert, der Stil „der Großen“ adaptiert oder Klassiker weitergeschrieben werden. Und weil selbst Kleist seine Texte an Goethe verschickt hat, damit der „mal drüberguckt“, treffen wir uns zu insgesamt drei Textwerkstätten.

Die Termine sind:  30.10. 16–18 ct. | 11.12. 16–18 ct. | 08.01. 16–18 ct.
Raum: WST-A 02.04.

Am Mittwoch den 15.01.2020 werden die Texte in einer öffentlichen Lesung vorgestellt. Dazu gibt es einen kleinen Experten-Vortrag Musik, Wein und Bier.

Jill Lepore (Harvard) am KWIDiese Wahrheiten. Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika

Die Amerikaner stammen von Sklaven und Sklavenhaltern ab, von Eroberern und Eroberten, von Einwanderern und von Gegnern der Einwanderung. "Eine Nation, die im Widerspruch mit sich selbst geboren wurde, wird für immer um den Sinn ihrer Geschichte kämpfen", schreibt Jill Lepore. "Die Vergangenheit ist ein Vermächtnis, ein Geschenk und eine Last. Sie lässt sich nicht umgehen. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als sie zur Kenntnis zu nehmen."
In ihrem neuesten Werk erzählt die preisgekrönte Historikerin Jill Lepore die Geschichte der USA von ihren Anfängen bis zur heutigen Weltmacht in der Krise. Sie geht der Frage nach, ob die fundamentalen "Wahrheiten" (Thomas Jefferson), auf denen die amerikanische Gesellschaft aufgebaut ist - politische Gleichheit, natürliche Rechte, Volkssouveränität - von der Geschichte bestätigt oder betrogen worden sind. "Diese Wahrheiten" ist das fulminante Portrait einer Nation, große Geschichtsschreibung und zugleich ein Plädoyer für das liberale Amerika.

Der Vortrag und das anschließende Gespräch finden in englischer Sprache statt. Das Buch „Diese Wahrheiten. Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika“ erscheint am 15. Oktober 2019 bei C.H. Beck.

„Diese Wahrheiten. Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika“: Buchvorstellung und Vortrag mit Prof. Jill Lepore (Harvard) | Donnerstag, 17. Oktober 2019, 18.00 Uhr | Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Gartensaal

Anmeldung bis 14.10.19 unter  maria.klauwer@kwi-nrw.de.

 

Abschlusskolloquium 2. Kohorte DFG-Grako 1919Abendvortrag zu globalen Krisen

Anlässlich des Abschlusskolloquiums der zweiten Kohorte des DFG-Graduiertenkolleg "Vorsorge, Voraussicht und Vorhersage"  wird Prof. Dr. Frank Bösch (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) den Abendvortrag halten. Am Mittwoch, 9. Oktober 2019, spricht er im KWI Essen über "Zukunftshandeln in globalen Krisen und Systemwechseln: Bundesdeutsche Praktiken in den 1970/80er Jahren".

Die Veranstaltung ist öffentlich, um Anmeldung bei Herrn Dr. Olav Heinemann wird gebeten: olav.heinemann@uni-due.de. Beginn ist  19.30 Uhr (s.t.).
 

Neuerscheinung: Handeln mit Emojis

Vom Schreiben mit Bildern

Wir alle benutzen sie in E-Mails, WhatsApp und Chats: Emojis. Mit „Handeln mit Emojis – Grundriss einer Linguistik kleiner Bildzeichen in der WhatsApp-Kommunikation“ legen Prof. Dr. Michael Beißwenger und PD Dr. Steffen Pappert (Institut für Germanistik) jetzt die erste wissenschaftliche Buchpublikation in deutscher Sprache zum Thema vor und zeigen, warum sich die kleinen bunten Bildchen so großer Beliebtheit erfreuen.

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KGD Tagung 2019

Sprache(n) des Geschichtsunterrichts – Sprachliche Vielfalt und Historisches Lernen

Vom 24. bis zum 26. September 2019 findet in den Räumen des UNESCO-Welterbes Zollverein die XXIII. Zweijahrestagung der Konferenz für Geschichtsdidaktik statt. Organisiert wird die Tagung mit dem Thema „Sprachen(n) des Geschichtsunterrichts – Sprachliche Vielfalt und Historisches Lernen“ von Prof. Dr. Markus Bernhardt und dem Team der Abteilung für Geschichtsdidaktik der UDE. Die Zweijahrestagung der KGD ist die führende Konferenz aller FachdidaktikerInnen aus dem Bereich Geschichte im deutschsprachigen Raum. Zum ersten Mal in der Verbandsgeschichte findet sie nun im Ruhrgebiet statt.

Weitere Informationen, das ausführliche Tagungsprogramm und Tickets gibt es unter www.kgd2019.de.
Die offizielle Pressemitteilung der UDE finden Sie hier.

Teil des Eröffnungsprogramms am 24.09.19 ist eine Podiumsdiskussion zu dem Thema “Wessen Geschichte? Identität und Geschichtslernen in der Einwanderungsgesellschaft”, die für Interessierte geöffnet ist (16.30–18.30 Uhr). Um Anmeldung möglichst bis zum 13.09.19 wird gebeten bei Kirsten Poerschke (Koerber-Stiftung).

Kontakt: Dr. Sabrina Schmitz-Zerres

Internationale Konferenz zu Migration, Sprache und Identität

Vom 19. bis zum 21. September findet in Essen die internationale Konferenz Approaches to Migration, Language and Identity: Practices, Policies and Ideologies now and then statt (AMLI 2; Funding: DFG; in Kooperation mit dem InZentIM).

Veranstaltungsort ist das Haus der Technik. Weitere Infos sowie das vollständige Programm finden Sie unter www.amli2019.de.

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Evelyn Ziegler (Institut für Germanistik)

Critical Geoinformation Science in Südamerika – Inga Gryl zu Gast in Chile

Inga Gryl (Institut für Geographie und ISU), und Matthew W. Wilson, Institute of Geography an der University of Kentucky, wurden von der Pontifical Catholic University of Chile (UC), mit dem Centro de Desarrollo Urbano Sustentable und dem Instituto de Estudios Urbanos y Territoriales als Gastgeber, Ende August eingeladen, einen zweitätigen Workshop zum Thema Critical Geoinformation Science für diese Institute zu leiten und dieses Thema als eingeladene Sprecher auf einem öffentlichen Symposium im Anschluss vorzustellen. Leslie Ana Parraguez Sanchez von der UC war bereits im letzten Jahr in Essen am Institut für Sachunterricht zu Besuch, um hier zum Thema Geoinformation und soziale Bewegungen zu lehren (wir berichteten). Alle beteiligten Institutionen und Personen haben eine langjährige Erfahrung im Feld kritischer und partizipativer Anwendung von Geoinformation, so dass durch die Einladung ein weiterer, sehr intensiver Austausch ermöglicht wurde. Während Matthew Wilson die Genese und Gegenwart kritischer Ansätze auf kartographische Medien aus Sicht der Geoinformation Science darstellte, brachte Inga Gryl eine sozialgeographisch und geographiedidaktisch fundierte Perspektive ein, mit der insbesondere kartographische Laien wie Kinder zu einer Partizipation an raumbezogenen Entscheidungsprozessen mittels Geomedien befähigt werden.

/09.09.19

Germanistische Mediävistik an der UDETagung zur altgermanistischen Editionspraxis

Am 5. und 6. September 2019 veranstaltet das Institut für Germanistik der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für germanistische Edition eine Tagung zur Editionspraxis der Altgermanistik, die sich besonders mit Editoren und epochalen Editionen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts auseinandersetzt.

Organisation und Leitung: Prof. Dr. Martin Schubert (Germanistik/Mediävistik)

Zum Vergrößern des Programms bitte auf das Bild klicken.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, um Anmeldung bei Frau Karimian wird gebeten.

Eine Uni – ein Buch: Fotowettbewerb zum Thema "Distanz"

„Unser ganzes Leben besteht darin, sich zu trennen und fortzugehen … Aber ich kann das nur aushalten, wenn ich weiß, dass irgendwo ein fester Punkt ist, auf den ich mich verlassen kann.“ (Alida Bremer: Olivas Garten)

"Olivas Garten"  von Alida Bremer ist das "Buch der UDE": Rund um den Roman finden im Rahmen des Projekts "Eine Uni – ein Buch" zahlreiche Aktionen statt. Schriftstellerin Alida Bremer wird im November als Poet in Residence an der Fakultät zu Gast sein. Einem inhaltlichen Schwerpunkt des Romans, dem Gleichgewicht zwischen Nähe, nähert sich nun ein Fotowettbewerb der Universitätsbibliothek. Alle Angehörigen der Geisteswissenschaften sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!

Das Thema ist "Distanz": Wie erfahren Sie Distanz? Wie stellen Sie Distanz dar? Wie überwinden Sie Distanz?

Von den besten Bildern werden hochwertige Drucke erstellt und in der Bibliothek ausgestellt. Die Ausstellung wird  erst in Essen und dann in Duisburg präsentiert. Zusätzlich erhalten die besten 3 Bilder ein Preisgeld. Der 1. Platz gewinnt  300,-€, der 2. Platz 200,-€ und der 3. Platz 100,-€. Im Anschluss an die Ausstellungen erhalten die Gewinner*innen den Ausdruck ihres Bildes.

Alle Infos zur Teilnahme finden Sie unter www.uni-due.de/eineunieinbuch/fotodistanz.php

Um Werke der mittelalterlichen Sakralkunst zu besichtigen, unternahmen Teilnehmerinnen des Seminars "Antijudaismus in Theater und bildender Kunst des Mittelalters" unter der Leitung von PD Dr. Simone Loleit am 11. Juni 2019 eine Exkursion nach Köln.  Das "heilige Köln" beherbergt neben zahlreichen Kirchenbauten aus dem Mittelalter auch bedeutende Sammlungen mittelalterlicher Kunst: Hauptstationen des Besuchs waren das Museum Schnütgen und das Wallraf-Richartz-Museum.

Das Foto zeigt die Gruppe im Kreuzgang von St. Maria im Kapitol, der größten romanischen Kirche der Stadt.

Und auch für eine zweite Gruppe Mediävisten ging es an den Rhein: Vom 26. bis zum 28. Juni war sie mit Prof. Dr. Martin Schubert auf Exkursion in Xanten, um im gastgebenden Siegfried-Museum die Mittelalterrezeption anhand der vorhandenen Objekte zu studieren (s. Foto).

Reichen mediävistischen Ertrag erbrachten zudem die Besuche im Xantener Dom, im Stiftsmuseum und im Stiftsarchiv, wo ausführlich mit Originalhandschriften aus dem 15. Jahrhundert gearbeitet wurde.


/25.07.19; (c) Fotos: privat