Mitteilungen

Gryl Paranal 4

Astronomie für die Grundschule – studentische Materialien aus dem Institut für Sachunterricht im Einsatz in Chile

Im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Haus der Astronomie in Heidelberg fuhr Prof. Dr. Inga Gryl (Institut für Geographie/Institut für Sachunterricht, ISU) zu einem Netzwerktreffen des Red AstroProfessores in Chile, an dem deutsche und chilenische LehrerInnen und FachdidaktikerInnen beteiligt sind. Vorausgegangen war die Entwicklung und Erprobung von Materialien zur Primarstufen-Astronomie im Rahmen von Masterarbeiten am ISU an der UDE. Die auf Spanisch und Englisch übersetzten und als OER bereitgestellten Materialien der Master-Absolventinnen Janina Wennekers und Saskia Grube wurden im Rahmen des Treffens in Fortbildungen mit lokalen LehrerInnen mit sehr positiven Rückmeldungen eingesetzt.
Astronomie wird oft als Teilgebiet im Geographie- oder Physikunterricht angesprochen, im Sachunterricht der Primarstufe als interessenorientierter Zugang zum Lernen aber bisher nur am Rande genutzt. Eine Intention des Netzwerkes ist daher auch eine Stärkung der Primarstufe in diesem Gebiet und eine zunehmende interdisziplinäre Vernetzung, wie sie im Sachunterricht angezeigt ist.
Im Zuge der Fortbildungen wurde das Paranal Observatorium u.a. mit dem Very Large Telescope (VLT) sowie das Radioobservatorium ALMA besucht. Das Netzwerk ermöglichte im letzteren Fall den TeilnehmerInnen nach einem medizinischen Test auf Höhentauglichkeit den normalerweise stark limitierten Zugang zu den Teleskopen auf über 5000 Meter Höhe.

Foto: Inga Gryl (7. v.l.) und andere TeilnehmerInnen des Netzwerktreffens am Paranal Observatory Chile. (Zum Vergrößern anklicken; (c): privat).
ig/23.01.19

Thg Dinslaken Khl

Schulbesuch im Seminar

Ein Englisch-Leistungskurs des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Dinslaken war am Donnerstag, 10.01.2019, zu Besuch an der UDE, um ein bisschen Uni-Luft zu schnuppern. Schon im September 2018 meldete sich der Englisch- und Sportlehrer Lars Klimek bei Dr. Claudia Drawe, Lehrbeauftrager des Instituts für Anglophone Studien, und PD Dr. Kerstin Hamacher-Lubitz, Ansprechpartnerin für Schulkooperationen der Fakultät für Geisteswissenschaften, mit seiner Anfrage, einen bunten Schnuppertag an der UDE zusammenzustellen. Er selbst ist Alumnus der UDE und wollte seinen Schüler*innen vermitteln, was im Studium auf sie zukommt und wie ein Seminar abläuft. Gesagt, getan: Morgens um 8.30 Uhr gab es einen Vortrag zur Studienorientierung vom Akademischen Beratungszentrum (ABZ). Von 10 bis 12 Uhr nahmen die Schüler*innen am Seminar „Holmes in Africa“ teil und wurden kurz von der Referentin für Schulkooperationen begrüßt. Danach ging es zum Mittagessen in die Mensa. Im Seminar beantworteten Studierende bereitwillig und offen die Fragen der Schüler*innen zu Themen wie Auslandsaufenthalte, Organisation des Studiums und Finanzierungsmöglichkeiten. So erhielten die Gymnasiast*innen einen realistischen Eindruck und Einblick ins Unileben.

16.01.19/Text: Claudia Drawe, (c) Foto: KHL

18. Anne-Frank-Tag an der UDE: Erinnern lernen

Annefrank 2

Am 30. Januar 2019 lädt die Arbeitsstelle für Interreligiöses Lernen am Institut für Evangelische Theologie (Prof. Dr. Thorsten Knauth) zum 18. Anne-Frank-Tag an die UDE ein. Unter dem Thema "Erinnern lernen" greift die Veranstaltung Impulse aus jüdischen Erinnerungskulturen auf und fragt danach, was in Schule, Universität und Gesellschaft gegen Antisemitismus und Rassismus getan werden kann. Alle Interessierten – insbesondere, Studierende, LehrerInnen an Schule und Hochschule und Personen, die sich für eine pädagogische Auseinandersetzung mit dem Thema interessieren – sind herzlich eingeladen! Um Anmeldung bis zum 21. Januar 2019 wird gebeten: rita.lehmann@uni-due.de.

18. Anne-Frank-Tag | 30. Januar 2019 | Die Brücke, Campus Essen | Programm

Allen Besuchern dieser Seite ein frohes neues Jahr!

2019
 

Brandschutz und Evakuierung Was tun, wenn’s brennt?

Brandschutz


Nein, auf diesem Foto sind keine "Gilets Jaunes" zu sehen! Die Personen in den gelben Westen sind Stefanie Fleischer-Pantazis, Peter Ellenbruch und Dr. Liane Schüller (Germanistik), die sich vor einiger Zeit an der UDE zu Brandschutz- und EvakuierungshelferInnen haben ausbilden lassen. Denn kommt es zum Brand in einem Bürogebäude, gibt es einiges zu bedenken: Wie kann man Alarm auslösen? Wo sind die Feuerlöscher? Welche Fluchtwege gibt es? Wo ist der Sammelpunkt? Oder sollte man drinnen auf die Feuerwehr warten?
Die Ausbildung zur/m Brandschutz- und EvakuierungshelferIn bietet die UDE regelmäßig an. Dort wird auch geübt, mit Löschmitteln umzugehen. „Das Feuer, das wir löschen durften, war respekteinflößend“, erzählt Liane Schüller. Sie und ihre KollegInnen sind AnsprechpartnerInnen im Notfall. Aber natürlich ist es am sichersten, wenn jeder, der in einem Gebäude arbeitet, in etwa selbst weiß, was zu tun ist, wenn’s brennt. Deshalb haben die drei Brandschutz- und EvakuierungshelferInnen der Germanistik für ihre InstitutskollegInnen in den Weststadttürmen eine kleine Einweisung durchgeführt und gezeigt, wie man sich dort im Brandfall am besten verhält. Sich im Gebäude gut auszukennen und zu wissen, wer noch im Haus ist, kann Leben retten... Das Foto zeigt die TeilnehmerInnen, die am 11.12.18 mit viel Interesse und Spaß bei der Sache waren.

mca/19.12.18; (c) Foto: Dirk Haferkamp; Infos zum Brandschutz an der UDE

 

Streifen Trauer Web

Trauer um Prof. em. Dr. Jürgen Manthey

Die Fakultät für Geisteswissenschaften trauert um Prof. em. Dr. Jürgen Manthey. Der Literaturwissenschaftler, Autor, Literaturkritiker, Journalist und Lektor verstarb am 13.12.18 im Alter von 86 Jahren.
Manthey prägte den deutschen Literaturbetrieb in zahlreichen Positionen: Er arbeitete in der Redaktion der Zeitschrift Konkret, als Leiter der Literatur-Redaktion beim Hessischen Rundfunk, wurde 1970 Literarischer Cheflektor beim Rowohlt Verlag und gab dort ab 1973 das Rowohlt Literaturmagazin und die Reihe das neue buch heraus. Ab 1976 betreute er das damals einzigartige poet in residence-Programm an der Universität Essen und holte zahlreiche wichtige Schriftsteller ins Ruhrgebiet. Von 1986 bis zu seiner Emeritierung 1998 war er Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft am damaligen Fachbereich 3: Literatur- und Sprachwissenschaften. Mit Prof. Horst Albert Glaser, Prof. Manfred Schneider und Prof. Jochen Vogt leitete Manthey den Aufbaustudiengang "Literatur und Medienpraxis", aus dem der heutige Bereich LuM an unserer Fakultät hervorgegangen ist.
Nach seiner Zeit an der Universität lebte Jürgen Manthey, der vor allem mit seinem Buch "Königsberg: Geschichte einer Weltbürgerrepublik" weit über den Literaturbetrieb und die Wissenschaft hinaus bekannt wurde, als freier Autor und Literaturkritiker in Lübeck, wo er bis zu seinem Tod an einer großen Monographie über die Ostsee arbeitete.
Unser Mitgefühl gilt denen, die ihm nahestanden.

14.12.18/mca

Dr. Leslie Parraguez Sanchez

Bericht: Besuch aus Chile Dr. Leslie Parraguez Sanchez als Gastdozentin an der UDE

Das Institut für Geographie und das Institut für Sachunterricht freuen sich, dass im November 2018 Dr. Leslie Parraguez Sanchez von der Pontificia Universidad Católica de Chile als Dozentin zu Gast war. Dieser Besuch wurde durch eine Förderung im Rahmen des Internationalen Gastdozierendenprogramms des Akademischen Auslandsamts der UDE ermöglicht.
Mit Leslie Parraguez Sanchez konnte eine Expertin für Sozialgeographie und geographische Bildung gewonnen werden. Ihre Arbeitsschwerpunkte am Instituto de Estudios Urbanos y Territoriales umfassen insbesondere soziale Jugendbewegungen im urbanen Raum und Space Politics. Unlängst untersuchte sie sozialräumliche Bedingungen von Schüler- und Studentenbewegungen in Chile.
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Bericht Berufsexkursion: Mit dem GeiWi-Mentoring-Team bei Vivawest

Berufsexkursion Mentorin - 1

Das Mentoring-Team war auf Berufsexkursion! Zwölf Studierende unserer Fakultät besuchten mit Yvonne Wenk den Wohnungsanbieter Vivawest mit Unternehmenssitz auf der ehemaligen Zeche Nordstern in Gelsenkirchen.>> weiterlesen ...

Das Feierabendbuch

Die Redaktion Gegenwartskulturen lädt zum entspannten Plausch – bei Snacks und Getränken diskutieren wir die spannendsten Neuerscheinungen und küren unseren Gewinner: das Feierabendbuch.
Programm

Bibliothek des Ruhrgebiets

Lese- und Vortragsabend des Projekts "Geschichte der Ruhregbietsliteratur zur Literaturgeschichte des Ruhrgebiets im Strukturwandel nach 1960. Donnerstag, 13. Dezember 2019, 18.00 Uhr
Programm

Schneider Schueller2

Fellowships für Prof. Dr. Ute Schneider und Dr. Liane Schüller

Am 2.12.18 hat der Stifterverband  die diesjährigen Fellows für Innovationen in der Digitalen Hochschullehre bekannt gegeben. Aus unserer Fakultät erhält Dr. Liane Schüller (Germanistik) eines der mit bis zu 50.000 Euro dotierten Fellowships; an die UDE gingen in diesem Jahr insgesamt drei. Dr. Schüller überzeugte die Jury mit ihrem Vorhaben „Digitale Lehr-Lern-Module für die inklusionsbezogene Lehramtsausbildung im Fach Deutsch.“ >>mehr

Prof. Dr. Ute Schneider (Historisches Institut) ist als Senior-Fellow an das Historische Kolleg in München berufen worden. Dort kann sie ab Oktober 2019 ein Jahr lang ihr Buchprojekt „Modellierung der Welt. Die Internationale Weltkarte (IWK) im Zeitalter der Territorialität (1890–1970)“ beenden. Das Stipendium ermöglicht es den Fellows, sich in der Kaulbach-Villa in München befreit von universitärer Lehre und Verwaltungsaufgaben und unterstützt vom Personal des Kollegs ganz auf ihr wissenschaftliches Vorhaben zu konzentrieren. >>mehr

/6.12.18; (c) Fotos: 1. UDE; 2. Carsten Behler

Helga Müller / Foto: Sabine Bürger

Erzählte Leben: Biographie und Gender

In Kooperation mit dem EKfG lädt Prof. Dr. Patricia Plummer (Anglophone Studien) zu einem Austausch über das autobiografische Schreiben von Frauen im Spiegel von Forschung und Kunst ein. Die Anglistin Dr. Michaela Schrage-Früh (Galway) berichtet über aktuelle Forschung zum autobiographischen Erzählen von Frauen, die Multimedia-Künstlerin Sabine Bürger (Essen) kommentiert Ausschnitte aus dem Videoprojekt ‚Helga Müller’, in dem sie die Galeristin und Gründerin des Kulturprojektes Mariposa porträtiert. Der Workshop findet in der Reihe „Fachgespräch“ des EKfG statt. 4.12.18 | 16.00–18.30h | R12 S06 H01

″The Harp of Erin″ by Thomas Buchanan Read

Mother Ireland? Reimagining the Mother in Recent Irish Poetry

Am Institut für Anglophone Studien findet am 5.12.2018 ein Gastvortrag der Anglistin Dr. Michaela Schrage-Früh (Galway) statt, in dem es um Frauenbilder in der irischen Literatur, Kultur und Gesellschaft geht. Im Mittelpunkt steht die kritische Revision der tradierten, national bzw. religiös motivierten Ikonographie in der postkolonialen irischen Gegenwart. Dr. Schrage-Früh ist Expertin für Frauen- bzw. Genderforschung und hat zahlreiche Publikationen, u.a. zu irischen Lyrikerinnen vorgelegt.

(in englischer Sprache)

5.12.18 | 12.00–13.00 Uhr | R12 S06 H01

Streifen Turm 2

Kurz gemeldet

Vorstellung der Georg-Lukács-Werkausgabe mit Prof. Dr. Werner Jung und Dr. habil. Antonia Opitz sowie der Verleger Prof. Dr. Detlev Kopp (Aisthesis Verlag). 29. November | 19.30 Uhr | Heinrich-Heine-Buchhandlung, Viehofer Platz 8, Essen, Eintritt frei, um Reservierung wird gebeten.

Am 29.11.2018 hält Prof. Dr. Susanne Zepp-Zwirner (FU Berlin) auf Einladung des Instituts für Romanistik (Abt. Prof. Dr. Stephanie Bung) einen Gastvortrag mit dem Thema Frederico García Lorca: Zur Rezeption seines Werks in der Weltliteratur. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Uhrzeit: 16.15 Uhr | Raum: R12 S03 H20. Einladung

Vom 29.11. bis zum 01.12.2018 findet an der Universität Aix-Marseille die internationale Tagung Germanistik – eine interkulturelle Wissenschaft? statt. Die Germanistik der UDE ist über Prof. Dr. Rolf Parr an der Organisation beteiligt. Ausführliche Infos und Programm

Neuerscheinung: Präsentieren und Referieren

Referate sind eine Herausforderung. Für die, die sie halten müssen und nicht selten auch für die, die zuhören. Was aber macht ein „gutes Referat“ aus? Und vor allem: Kann man lernen, gute Referate zu halten?
Mit der Aufgabe, ein Referat zu halten, sehen sich Studierende ganz verschiedenen Anforderungen gegenüber: Es ist Element der Seminargestaltung und Leistungsnachweis zugleich, kann als Einzel- oder Gruppenvortrag angelegt sein, lang oder kurz, beschreibend oder analysierend usw. Außerdem leistet das Referat Vorbereitung auf eine zentrale Kommunikationsform der Wissenschaft: den Vortrag. Doch obwohl es zu jedem Studium gehört, wird an der Uni nur selten systematisch vermittelt, wie man ein gutes Referat hält. Dies ist an unserer Fakultät anders: >> weiterlesen

Peter Stamm ist Poet in Residence

Peter Stamm

(c) Foto: Anita Affentranger

Karg und lakonisch ist seine Sprache. Lange Sätze, Sprachschmuck, Metaphern sind seine Sache nicht. Ihn interessiert, wie etwas funktioniert. In "präziser Prosa" schreibt er über die Liebe, das Erinnern, über Identität und Existenz. Der Schweizer Schriftsteller Peter Stamm hat zahlreiche Preise erhalten, hatte mehrere Poetikdozenturen inne und hat über seine Romane viel an Schulen gesprochen. Doch eine Deutungsrichtung vorzugeben, widerstrebt ihm zutiefst, selbst wenn es seine eigene ist: "Wozu sollten wir lesen, wenn wir nicht die Freiheit hätten, das herauszulesen, was wir wollen", sagt er und auch, dass er selbst seine frühen Romane heute anders liest als zur Zeit ihrer Entstehung. Über die Schönheit von Städten wie seinen Wohnort Winterthur hat Peter Stamm einmal gesagt, dass er sie auf Dauer nicht aushält und dass es eine "Schönheit der Ehrlichkeit" gibt. Ab 19. November 2018 übernimmt er die  Poetikdozentur des Wintersemesters an der UDE: "Der Schriftsteller schreibt, der Maler malt, der Musiker macht Musik, aber was wirklich zählt, ist etwas, was sie alle verbindet und was jenseits der technischen Ausführung liegt. Ich versuche herauszufinden, was einen Text zur Literatur macht, eine Wanderung voller Um- und Abwege."

Poetikvorlesungen

Schreiben ist Nebensache | Montag, 19.11., 16:00, S03 V00 E33
Sinnfragen sind Formfragen | Dienstag, 20.11., 16:00, S03 V00 E33
Ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang | Mittwoch, 21.11., 16:00, S03 V00 E33

Lesung aus Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt: Donnerstag, 22.11., 18.00, Casino

Schreibwerkstatt (nur für Studierende der Universität Duisburg-Essen): 20.11., 21.11., 22.11., jeweils 10–14 Uhr,  Casino (Anmeldung bei Stefanie Fleischer-Pantazis)

mca/12.11.18

Tagung am Historischen Institut Die Ver-Ortung der Bundesrepublik – Ideen und Symbole politischer Geographie nach 1945

Auch nach dem Ende des Dritten Reiches und der Pläne der Nazis für einen "eurasischen Großraum" war Deutschland nicht frei von Ideen einer symbolischen Geographie. Durch die Teilung schien den Nachkriegsdeutschlands die Zugehörigkeit zu den beiden Großräumen "Ost" und "West" förmlich eingeschrieben und trug zu deren jeweiligen Identitäen sowie Feindbildern bei. Doch neben der binären Logik des Kalten Krieges gab es stets noch andere mentale Landkarten. Mit seinem Ende stellten sich für die BRD neue Fragen z.B. einer gänzlich "westlichen", "europäischen" oder gar "christlich-abendländischen" Identität.
Bisherige Forschungsansätze, die vermeintlich feststehende räumliche Zuordnungen problematisierten, stellten meist  Aspekte eines Beispiels ins Zentrum der Analyse –  etwa das Konstrukt des "Westens" oder "Ostens" hinsichtlich politischer Symbolik, Kontextualisierung und historischer Entwicklung. Die Tagung unternimmt erstmals den Versuch, verschiedene Imaginationen von 1949 bis heute gemeinsam in den Blick zu nehmen, um Anknüpfungspunkte, Konvergenzen und Konfliktlinien auszuloten und der oft erhobenen Forderung nach Komparativität Rechnung zu tragen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Tagung: Die Ver-Ortung der Bundesrepublik – Ideen und Symbole politischer Geographie nach 1945 | 14.–16.11.2018 | Glaspavillon | Veranstalter: Prof. Dr. Frank Becker (UDE), Prof. Dr. Michael Wala (RUB), Darius Harwardt (UDE) | Programm

Dr. Gülsah Mavruk (c) Foto: UDE

Sparkassenpreis für Dr. Gülsah Mavruk

Wir gratulieren Dr. Gülsah Mavruk (DaZ/DaF) zum Erhalt des Essener Sparkassenpreises für Geistes- und Bildungswissenschaften. Sie wurde heute ausgezeichnet für ihre Dissertation mit dem Thema Microteaching in der universitären Lehrerausbildung – Rekonstruktionen studentischer Erfahrungsräume im Berufsfeldpraktikum im Bereich Deutsch als Zweitsprache, die bereits den Diversitypreis der UDE erhielt. Die Arbeit befasst sich mit einem aktuellen Problem im Lehramtsstudium: der Vorbereitung von angehenden LehrerInnen auf Klassen, die durch den Zuwanderungshintergrund der Schüler von sprachlicher und kultureller  Heterogenität geprägt sind. In Bezug auf diese Situation leistete Gülsah Mavruk nicht nur innovative Forschung, sondern entwickelte darüber zugleich ein in der Schule konkret anwendbares Modell.

5.10.18/mca

(c) Foto: Tony Webster

Gastvortrag

The American Dream

Der Amerikanische Traum ist ein äußerst vielgestaltiges Konzept. Doch trotz einer Fülle an relevantem Material fehlt bisher eine hinreichende Definition. In seinem Vortrag "The American Dream: New Approaches to an Old Topic" beleuchtet der Ehrendoktor unserer Fakultät Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Freese Ursprung und Geschichte des American Dreams, seine Kommerzialisierung in der Werbung und die kritische Reflexion in der Popmusik, um ein Inventar der Grundzutaten dieses Konzepts aufzuzeigen.

8.11.2018,  18.15 Uhr, S05 T00 B08

(c) Foto: PK 042

Interdisziplinäre Konferenz

Die Ordnung(en) der Arbeit.

Vom 7.–9. November 2018 findet am Promotionskolleg Die Arbeit und ihre Subjekte. Mediale Diskursivierungen seit 1960 die Konferenz „Die Ordnung(en) der Arbeit. Fiktionen und De/Konstruktionen einer geordneten und ordnenden Arbeitswelt“ statt. Sie befasst sich mit Bewegungen in der Arbeitswelt, Weisen der Institutionalisierung sowie „Normalisierung“ von Parametern. Außerdem werden dystopische und utopische Alternativvorschläge aus Kunst und Literatur gegen ausbeuterische Arbeitsverhältnisse erörtert.

7.–9.11.2018, KWI Essen

9. Forschungskolleg QuerILB

Inklusive Religionspädagogik der Vielfalt – Konzeptionelle Ansätze und Forschungsprojekte: Vortrag und anschließender Workshop

Religiöse Vielfalt und soziale Unterschiede in der Schule, heterogene Lerngruppen und inklusive Unterrichtsformen stellen die (Religions-)Pädagogik vor Herausforderungen sowohl in der Praxis als auch in der Wissenschaft. Die Veranstaltung führt anhand eines Vortrags und einer Präsentation von Fortbildungsmaterialien in Fragestellungen ein, die sich mit der Entwicklung einer inklusiven Religionspädagogik der Vielfalt stellen.

Programm

Gastvortrag Prof. Dr. Katajun Amirpur

Von Hashtags und schiitischen Diskursen: Die Genderfrage in Iran und im internationalen Diskurs

Dass Islam und Emanzipation ein Widerspruch sind, ist heute ein vielfach gehörtes Narrativ. In der islamischen Welt und auch in Deutschland zeigen aber viele Frauen, dass dieser Widerspruch nicht im Islam selbst begründet ist, sondern in einer patriarchalischen Lesart der Religion. Sie fordern daher die männliche Sicht auf die Religion und die Exegese heraus und formulieren einen eigenen Zugang, der ihnen islamisch verbriefte Rechte gibt.

Poster

Einladung: Das Feierabendbuch

​Nach Feierabend noch ein gutes Buch lesen – nur welches? Gemeinsam diskutieren wir uns durch den Dschungel der belletristischen Neuerscheinungen und küren den besten Titel: unser Feierabendbuch.
Bei Snacks und Getränken treffen wir uns am 30.10.18 ab 19:00 Uhr in der Heinrich-Heine-Buchhandlung direkt am Campus und diskutieren, kritisieren, loben und bewerten die folgenden Leseproben:

Susanne Röckel, Der Vogelgott

Heinz Helle, Die Überwindung der Schwerkraft

Marie Gamillscheg, Alles was glänzt

Ein Exemplar des Gewinner-Buchs wird am Ende verschenkt! Herzlich eingeladen sind alle Leser*innen aller Disziplinen. Weitere Infos hier!

Eine Veranstaltung der Redaktion Gegenwartskulturen
/22.10.18

Studies

Fakultät für Geisteswissenschaften: Drei neue Studiengänge

An unserer Fakultät gibt es ab diesem Semester drei neue Studiengänge. Der Bachelorstudiengang Türkeistudien sowie die Masterstudiengänge Geschichtspraxis Interkulturell und Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (DaF/DaZ) tragen Bedarfen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft Rechnung, die in jüngster Zeit zunehmend an Bedeutung gewonnen haben:
Im BA-Studiengang Türkeistudien können literatur-, sprach-, geschichts- und kulturwissenschaftliche Veranstaltungen besucht werden. Sie bieten einen breiten Überblick über die Türkei im europäischen und globalen Kontext. Neben Türkisch wird zudem ein Semester lang intensiv eine weitere Sprache vermittelt, z.B. Kurdisch, Arabisch, Griechisch, Osmanisch oder Armenisch.
Der MA-Studiengang Geschichtspraxis interkulturell verzahnt die Geschichtswissenschaft mit anderen Fachkulturen und der Berufspraxis. Angesichts religiöser, sprachlicher und ethnischer Diversität unserer Lebens- und Arbeitswelt geht es weniger um die Vermittlung der „einen“ Geschichte als um die Moderation  unterschiedlicher Geschichten. Der Studiengang kooperiert mit  Kulturinstitutionen, Behörden, Verwaltungen und Unternehmen.
Der MA-Studiengang Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (DaF/DaZ) reagiert auf den steigenden Bedarf im Bereich DaZ/DaF durch eine grundständige universitäre Ausbildung. Studierende werden inhaltlich und methodisch auf die Besonderheiten des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache, seine Vermittlung und Erforschung vorbereitet und lernen durch ein Lehr- und Forschungspraktikum die entsprechenden Berufsfelder kennen.

Alle Informationen finden Sie unter den entsprechenden Links!
/15.10.18

​​​Nachbericht Jubiläumskolloquium der Fachvereinigung Niederländisch

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Am 24. und 25. September fand auf Einladung der Abteilung Niederländische Sprache und Kultur der UDE das 10. „Kolloqium der Fachvereinigung Niederländisch“ statt (Leitung: Prof. Dr. Heinz Eickmans/Prof. Dr. Ute Boonen). Beteiligt war auch das INTERREG-Projekt Nachbarsprache & buurcultuur, in das die UDE mit MitarbeiterInnen aus den Bereichen Niederlandistik, DaZ/DaF und InKuR eingebunden ist.
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​ 50 Jahre Gesellschaft für Angewandte Linguistik –
Internationaler Jubiläumskongress in Essen

Vom 10. bis zum 14. September war unsere Fakultät Gastgeberin einer besonderen Konferenz: Auf Einladung der anglistischen und germanistischen Linguistiken der UDE trafen sich SprachwissenschaftlerInnen aus rund 30 Ländern, um in Essen den 50. Geburtstag der Gesellschaft für Angewandte Linguistik (GAL) zu feiern.
Sehr herzlich willkommen geheißen wurden die internationalen Gäste am Dienstag von Oberbürgermeister Thomas Kufen: Er stellte Essen vor, eine offene, tolerante Stadt, die schon seit langem von Miteinander unterschiedlicher Kulturen geprägt ist und die sich im Zuge des Strukturwandels zunehmend als Wissenschaftsstandort profiliert.
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Germanistische Institutspartnerschaft mit der University of Namibia Projektseminar »Stadtwahrnehmung« in Windhoek

Windhoek 2018
"Das ist Namibia!" – Die TeilnehmerInnen des Projektseminars

Wie sehen Friedhöfe in Windhoek aus? Wie verändert sich das Bild einer Kreuzung in der Stadt über den Tag hinweg? Welches Bild geben Schulen in den verschiedenen Stadtteilen ab und wie sieht es jeweils genau gegenüber aus? Und wie spielen Weite und Enge in der Wahrnehmung einer Stadt wie Windhoek zusammen? Fragen wie diesen ging das vom DAAD im Rahmen der Germanistischen Institutspartnerschaft mit der University of Namibia geförderte Projektseminar vom 6. bis 11.9.2018 in Windhoek nach. Namibisch-deutsche Studententeams setzten unter Leitung von Prof. Dr. Julia Augart (UNAM) sowie Prof. Dr. Rolf Parr und Dr. Andreas Erb (UDE) ihre Projekte in Form von Fotostrecken und essayistischen Texten um. Die Ergebnisse wurden in einer viel beachteten kleinen Ausstellung präsentiert.

17.09.18/rp, (c) Fotos: Rolf Parr (zum Vergrößern anklicken)

Joachim Friedrich. (c) Foto: Friedenstein Bottrop

Autorenbesuch von Joachim Friedrich im Förderunterricht

Am Mittwoch, den 19. September, besucht der bekannte Kinderbuchautor Joachim Friedrich den Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund der Universität Duisburg-Essen. Joachim Friedrich wird aus seinem neuesten Buch vorlesen und mit den Kindern über das Schreiben und den Beruf des Autors diskutieren. Friedrich lebt mit seiner Familie in Bottrop und gehört zu den bekanntesten deutschen Kinderbuchautoren. Er schrieb unter anderem die Reihe 4 ½ Freunde über das Detektivbüro Kalle & Co. Der Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund bot zuletzt in den Sommerferien einen Sprachkurs mit dem Schwerpunkt Literatur sowie eine Schreibwerkstatt in Kooperation mit der lit.kid.RUHR an. In der Schreibwerkstatt wurden kreative Texte, beispielsweise Erzählungen, Gedichte und Raps, verfasst und vorgetragen. Nach den Schulferien wird die Schreibwerktstatt in Kooperation mit der lit.kid.RUHR weitergehen – interessierte Schülerinnen und Schüler sind herzlich eingeladen!

Der Autorenbesuch findet am 19.9.2018 um 15 Uhr in Raum R09 S04 B08 am Campus Essen statt. Weitere Informationen erhalten Sie von Dr. Eva Schmidt (eva.schmidt@uni-due.de) und Julia Plainer (julia.plainer@uni-due.de).

/07.09.2018