Mitteilungen

Humboldt 17

Am 13.05.17 fand das diesjährige Event der Regionalgruppe Ruhrgebiet der Gesellschaft der Humboldtianer statt. Deren Sprecher Prof. Dr. Dirk Hartmann (Dekan der Fakultät für Geisteswissenschaften/Institut für Philosophie) und sein Organisationsteam luden die TeilnehmerInnen dieses Mal in den Bochumer Tierkpark sein.

Der Tierpark, im Stadtpark im Zentrum gelegen, ermöglicht mit seinen rund 350 Tierarten einen Überblick über die europäische und außereuropäische Tierwelt. Das Aquarien- und Terrarienhaus zeigt neben seltenen Echsen, Schildkröten, Kaimanen und Schlangen auch Korallenriffaquarien mit den verschiedensten Lebensformen tropischer Riffe. Das Fossilium bietet einen Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt der Jura-Zeit vor 150 Millionen Jahren. Zum Abschluss der gemeinsamen Führung durch den Tierpark und das Fossilium hatten die Teilnehmer Gelegenheit, mit einer Würgeschlange Tuchfühlung aufzunehmen, was bei den Kleinsten helle Begeisterung auslöste, wohingegen die meisten erwachsenen Teilnehmer es vorzogen, weiterhin ein eher distanziertes Verhältnis zu dem Reptil zu pflegen.
Nach diesem kleinen Abenteuer ging es in das direkt neben dem Flamingogehege gelegene Restaurant Franz Ferdinand, wo es wie üblich Gelegenheit zur Stärkung und angeregter Unterhaltung gab.
An dem Event nahmen 51 Personen teil.

​25.05.17/cp; (c) Foto: Jan Podacker

Zukunftschancen für Geisteswissenschaftler im Ruhrgebiet

Karriere in Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft

Ecce

Am 9. Mai 2017 war Christiane Antons vom Literaturbüro Unna e.V. Gast an der Universität Duisburg-Essen. Sie berichtete im Rahmen der von der ecce GmbH organisierten Veranstaltungsreihe „Zukunft in Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft“ über ihre Karriere nach dem Studium der Geisteswissenschaften. Heute plant sie das größte Krimifestival Europas „Mord am Hellweg“, das alle zwei Jahre im Ruhrgebiet stattfindet, und kann so ihre beiden Leidenschaften, Literatur und die Region, miteinander verbinden. Den Studierenden gab sie wertvolle Tipps und Anregungen, um nach dem Studium im Beruf Fuß zu fassen und ermutigte sie, durch Praktika und andere berufliche Erfahrungen ihren Weg zu finden.

Das ecce (European Centre for Creative Economy) ist aus der Kulturhauptstadt 2010 hervorgegangen. Es bietet u.a. in Zusammenarbeit mit dem Praktikumsbüro unserer Fakultät Veranstaltungen für Studierende der Ruhrgebietshochschulen an, die v.a. über künstlerische und kreative Berufe informieren.
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Claudia Drawe (Praktikumsbüro).

cd/mca 18.05.17/(c) Foto: eccce

Frauenförderung

Das Gleichstellungsteam der Fakultät stellt sich vor

Gleichstellungsteam

Seit November hat die Fakultät für Geisteswissenschaften ein neues dezentrales Gleichstellungsteam: Auf der Frauenvollversammlung wurde am 02.11.16 PD Dr. Claudia Hiepel (Historisches Institut) zur Gleichstellungsbeauftragten gewählt. Unterstützt wird sie von ihren Vertreterinnen Stephanie Hück (Nichtwissenschaftliche Mitarbeiterinnen, Historisches Institut), Ilka Fladung und Dr. Judith Lange (Mittelbauvertreterinnen; beide Institut für Germanistik). Verstärkt wird das Team durch Ines Ziemniak (SHK).
Die Kernaufgaben des Teams sind gemäß dem gesetzlichen Auftrag die Arbeit in den Kommissionen sowie die Beratung der Fakultät in allen die Gleichstellung von Frauen betreffenden Fragen und bei der Erstellung des Frauenförderplans. Die Fakultät für Geisteswissenschaften ist in diesem Bereich bereits gut aufgestellt. 70 Prozent der Studierenden sind weiblich, mit 38 Prozent Professorinnen ist die angestrebte Quote von mindestens 40 Prozent Frauenanteil fast erreicht. Doch an diesen Zahlen wird auch deutlich: Auf dem Karriereweg innerhalb der Wissenschaft gehen Frauen verloren. Warum das so ist, ist eine der Fragen, mit denen sich das neue Gleichstellungsteam verstärkt befassen wird. Gerade bei den guten Bedingungen an unserer Fakultät zeigt sich darauf keine einfache Antwort – man muss genau hinsehen. Die bessere Beratung von Frauen nicht erst während Qualifikationsphase, sondern bereits im Studium wird einen weiteren Arbeitsschwerpunkt bilden. Demnächst soll es daher eine regelmäßige Sprechstunde für weibliche Fakultätsangehörige geben. Auch Workshops für Frauen zu Themen wie speziellen Fördermöglichkeiten oder der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind geplant.
Die Anforderungen an die Gleichstellungsarbeit sind in allen Statusgruppen unterschiedlich, das wird im Gespräch mit dem Gleichstellungsteam deutlich: Während für Akademikerinnen die Karrierelaufbahn mit ihren Stufen relativ klar ist und es v.a. darum geht, diese sukzessiv auch zu erreichen, sind die Aufstiegschancen für MitarbeiterInnen aus Technik und Verwaltung oftmals gering. Hier geht es vor allem um Themen wie Fort- und Weiterbildung, mögliche Höhergruppierungen bei Aufgabenänderungen und die Verhinderung einer zunehmenden Akademisierung von Arbeitsplätzen, die eigentlich für BewerberInnen vorgesehen sind, die einen Ausbildungsberuf gelernt haben.
Gleichstellung ist kein Selbstläufer. Denn auch Frauen in verantwortlichen Positionen setzen sich nicht immer für andere Frauen ein. Grund für Ilka Fladung, Claudia Hiepel, Stephanie Hück, Judith Lange und Ines Ziemniak, sich in diesem Bereich für unsere Fakultät zu engagieren. Sie sind sich einig: Obgleich gesellschaftlich und politisch schon viel erreicht wurde, sind wir von einem Idealzustand, indem Gleichstellung selbstverständlich wäre, auch in den Geisteswissenschaften noch weit entfernt.

Ausführliche Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der Website der Gleichstellungsbeauftragten.

04.05.17/mca; Foto: Ines Ziemniak, Claudia Hiepel, Ilka Fladung, Judith Lange, Stephanie Hück (v.l.n.r)

Seminar Deutsch Amerikanisch

5. Deutsch-Amerikanisches Seminar

Zum 5. Mal fand vom 26.4. bis 3.5.2017 ein gemeinsames Seminar von Studierenden und Lehrenden der Germanistik/German Studies der University of Cincinnati und der UDE statt. Thema war diesmal „Stadtwahrnehmung: Medien-, kultur- und literaturwissenschaftlich“. In Theoriesitzungen wurden Zugänge gesucht, um dann ganz praktisch in deutsch-amerikanischen Teams die Stadt Essen fotografisch wahrzunehmen. Themen waren: Campus, schöner Wohnen und Industriekultur. Der zweite Teil des Seminars findet im nächsten Jahr in Cincinnati statt. Als Ergebnis soll ein Fotobuch veröffentlicht werden, mit Texten der Studierenden und DoktorandInnen. Für das Foto der TeilnehmerInnen danken die Mitteilungen Prof. Dr. Rolf Parr.
/02.05.2017

​RESULTATE – Jahresausstellung der Kunstpraxis


3. bis 5. Mai 2017 in den Räumen des Institutes, R12, Erdgeschoss/Werkstätten und 2. Etage
ERÖFFNUNG: Mi, 03.05., 19:30 Uhr, R12 R02 A87
ÖFFNUNGSZEITEN: Mi, 03.05., 19:00–21:00 Uhr; Do., 04. + Fr, 05.05., 14:00–18:00 Uhr | ZUR ERÖFFNUNG, Mi 3. Mai, um 21:00 Uhr: Grillfest der Fachschaft
FÜHRUNGEN: Do, 4. Mai + Fr, 5. Mai, jeweils 14:30 Uhr mit Studierenden der Kunstwissenschaft/Kunstpraxis