Mitteilungen

Wieder da!
Das Feierabendbuch


Nach Feierabend noch ein gutes Buch lesen – nur welches? Gemeinsam diskutieren wir uns durch den Dschungel der belletristischen Neuerscheinungen und küren den besten Titel: unser Feierabendbuch.

Bei Snacks und Getränken treffen wir uns am 22.10.19 ab 18:00 in der Heinrich-Heine-Buchhandlung direkt am Campus und diskutieren, kritisieren, loben und bewerten die folgenden Leseproben:

Ein Exemplar des Gewinner-Buchs wird am Ende verschenkt!
Herzlich eingeladen sind alle Leser*innen aller Disziplinen.

Wieder da!
Literatur c.t.


Das kreative Schreibformat der Germanistik ist wieder da!
Warum ewig über Goethe schreiben, statt sich selbst am Stil des Mannes mit dem Schlapphut auszuprobieren? Wer auch schon immer mal ein Gedicht verfassen wollte wie Rilke oder eine Erzählung, in der sich selbst Kafka verlaufen hätte, ist herzlich eingeladen beim Neustart des kreativen Schreibformats Literatur Ct. mitzumachen. Schreiben – an / mit / trotz – Klassikern!
In diesem Semester soll es um Klassiker gehen. Dabei können Texte der Weltliteratur parodiert, der Stil „der Großen“ adaptiert oder Klassiker weitergeschrieben werden. Und weil selbst Kleist seine Texte an Goethe verschickt hat, damit der „mal drüberguckt“, treffen wir uns zu insgesamt drei Textwerkstätten.

Die Termine sind:  30.10. 16–18 ct. | 11.12. 16–18 ct. | 08.01. 16–18 ct.
Raum: WST-A 02.04.

Am Mittwoch den 15.01.2020 werden die Texte in einer öffentlichen Lesung vorgestellt. Dazu gibt es einen kleinen Experten-Vortrag Musik, Wein und Bier.

Jill Lepore (Harvard) am KWIDiese Wahrheiten. Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika

Die Amerikaner stammen von Sklaven und Sklavenhaltern ab, von Eroberern und Eroberten, von Einwanderern und von Gegnern der Einwanderung. "Eine Nation, die im Widerspruch mit sich selbst geboren wurde, wird für immer um den Sinn ihrer Geschichte kämpfen", schreibt Jill Lepore. "Die Vergangenheit ist ein Vermächtnis, ein Geschenk und eine Last. Sie lässt sich nicht umgehen. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als sie zur Kenntnis zu nehmen."
In ihrem neuesten Werk erzählt die preisgekrönte Historikerin Jill Lepore die Geschichte der USA von ihren Anfängen bis zur heutigen Weltmacht in der Krise. Sie geht der Frage nach, ob die fundamentalen "Wahrheiten" (Thomas Jefferson), auf denen die amerikanische Gesellschaft aufgebaut ist - politische Gleichheit, natürliche Rechte, Volkssouveränität - von der Geschichte bestätigt oder betrogen worden sind. "Diese Wahrheiten" ist das fulminante Portrait einer Nation, große Geschichtsschreibung und zugleich ein Plädoyer für das liberale Amerika.

Der Vortrag und das anschließende Gespräch finden in englischer Sprache statt. Das Buch „Diese Wahrheiten. Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika“ erscheint am 15. Oktober 2019 bei C.H. Beck.

„Diese Wahrheiten. Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika“: Buchvorstellung und Vortrag mit Prof. Jill Lepore (Harvard) | Donnerstag, 17. Oktober 2019, 18.00 Uhr | Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Gartensaal

Anmeldung bis 14.10.19 unter  maria.klauwer@kwi-nrw.de.

 

Abschlusskolloquium 2. Kohorte DFG-Grako 1919Abendvortrag zu globalen Krisen

Anlässlich des Abschlusskolloquiums der zweiten Kohorte des DFG-Graduiertenkolleg "Vorsorge, Voraussicht und Vorhersage"  wird Prof. Dr. Frank Bösch (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) den Abendvortrag halten. Am Mittwoch, 9. Oktober 2019, spricht er im KWI Essen über "Zukunftshandeln in globalen Krisen und Systemwechseln: Bundesdeutsche Praktiken in den 1970/80er Jahren".

Die Veranstaltung ist öffentlich, um Anmeldung bei Herrn Dr. Olav Heinemann wird gebeten: olav.heinemann@uni-due.de. Beginn ist  19.30 Uhr (s.t.).
 

Neuerscheinung: Handeln mit Emojis

Vom Schreiben mit Bildern

Wir alle benutzen sie in E-Mails, WhatsApp und Chats: Emojis. Mit „Handeln mit Emojis – Grundriss einer Linguistik kleiner Bildzeichen in der WhatsApp-Kommunikation“ legen Prof. Dr. Michael Beißwenger und PD Dr. Steffen Pappert (Institut für Germanistik) jetzt die erste wissenschaftliche Buchpublikation in deutscher Sprache zum Thema vor und zeigen, warum sich die kleinen bunten Bildchen so großer Beliebtheit erfreuen.

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KGD Tagung 2019

Sprache(n) des Geschichtsunterrichts – Sprachliche Vielfalt und Historisches Lernen

Vom 24. bis zum 26. September 2019 findet in den Räumen des UNESCO-Welterbes Zollverein die XXIII. Zweijahrestagung der Konferenz für Geschichtsdidaktik statt. Organisiert wird die Tagung mit dem Thema „Sprachen(n) des Geschichtsunterrichts – Sprachliche Vielfalt und Historisches Lernen“ von Prof. Dr. Markus Bernhardt und dem Team der Abteilung für Geschichtsdidaktik der UDE. Die Zweijahrestagung der KGD ist die führende Konferenz aller FachdidaktikerInnen aus dem Bereich Geschichte im deutschsprachigen Raum. Zum ersten Mal in der Verbandsgeschichte findet sie nun im Ruhrgebiet statt.

Weitere Informationen, das ausführliche Tagungsprogramm und Tickets gibt es unter www.kgd2019.de.
Die offizielle Pressemitteilung der UDE finden Sie hier.

Teil des Eröffnungsprogramms am 24.09.19 ist eine Podiumsdiskussion zu dem Thema “Wessen Geschichte? Identität und Geschichtslernen in der Einwanderungsgesellschaft”, die für Interessierte geöffnet ist (16.30–18.30 Uhr). Um Anmeldung möglichst bis zum 13.09.19 wird gebeten bei Kirsten Poerschke (Koerber-Stiftung).

Kontakt: Dr. Sabrina Schmitz-Zerres

Internationale Konferenz zu Migration, Sprache und Identität

Vom 19. bis zum 21. September findet in Essen die internationale Konferenz Approaches to Migration, Language and Identity: Practices, Policies and Ideologies now and then statt (AMLI 2; Funding: DFG; in Kooperation mit dem InZentIM).

Veranstaltungsort ist das Haus der Technik. Weitere Infos sowie das vollständige Programm finden Sie unter www.amli2019.de.

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Evelyn Ziegler (Institut für Germanistik)

Critical Geoinformation Science in Südamerika – Inga Gryl zu Gast in Chile

Inga Gryl (Institut für Geographie und ISU), und Matthew W. Wilson, Institute of Geography an der University of Kentucky, wurden von der Pontifical Catholic University of Chile (UC), mit dem Centro de Desarrollo Urbano Sustentable und dem Instituto de Estudios Urbanos y Territoriales als Gastgeber, Ende August eingeladen, einen zweitätigen Workshop zum Thema Critical Geoinformation Science für diese Institute zu leiten und dieses Thema als eingeladene Sprecher auf einem öffentlichen Symposium im Anschluss vorzustellen. Leslie Ana Parraguez Sanchez von der UC war bereits im letzten Jahr in Essen am Institut für Sachunterricht zu Besuch, um hier zum Thema Geoinformation und soziale Bewegungen zu lehren (wir berichteten). Alle beteiligten Institutionen und Personen haben eine langjährige Erfahrung im Feld kritischer und partizipativer Anwendung von Geoinformation, so dass durch die Einladung ein weiterer, sehr intensiver Austausch ermöglicht wurde. Während Matthew Wilson die Genese und Gegenwart kritischer Ansätze auf kartographische Medien aus Sicht der Geoinformation Science darstellte, brachte Inga Gryl eine sozialgeographisch und geographiedidaktisch fundierte Perspektive ein, mit der insbesondere kartographische Laien wie Kinder zu einer Partizipation an raumbezogenen Entscheidungsprozessen mittels Geomedien befähigt werden.

/09.09.19

Germanistische Mediävistik an der UDETagung zur altgermanistischen Editionspraxis

Am 5. und 6. September 2019 veranstaltet das Institut für Germanistik der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für germanistische Edition eine Tagung zur Editionspraxis der Altgermanistik, die sich besonders mit Editoren und epochalen Editionen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts auseinandersetzt.

Organisation und Leitung: Prof. Dr. Martin Schubert (Germanistik/Mediävistik)

Zum Vergrößern des Programms bitte auf das Bild klicken.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, um Anmeldung bei Frau Karimian wird gebeten.

Eine Uni – ein Buch: Fotowettbewerb zum Thema "Distanz"

„Unser ganzes Leben besteht darin, sich zu trennen und fortzugehen … Aber ich kann das nur aushalten, wenn ich weiß, dass irgendwo ein fester Punkt ist, auf den ich mich verlassen kann.“ (Alida Bremer: Olivas Garten)

"Olivas Garten"  von Alida Bremer ist das "Buch der UDE": Rund um den Roman finden im Rahmen des Projekts "Eine Uni – ein Buch" zahlreiche Aktionen statt. Schriftstellerin Alida Bremer wird im November als Poet in Residence an der Fakultät zu Gast sein. Einem inhaltlichen Schwerpunkt des Romans, dem Gleichgewicht zwischen Nähe, nähert sich nun ein Fotowettbewerb der Universitätsbibliothek. Alle Angehörigen der Geisteswissenschaften sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!

Das Thema ist "Distanz": Wie erfahren Sie Distanz? Wie stellen Sie Distanz dar? Wie überwinden Sie Distanz?

Von den besten Bildern werden hochwertige Drucke erstellt und in der Bibliothek ausgestellt. Die Ausstellung wird  erst in Essen und dann in Duisburg präsentiert. Zusätzlich erhalten die besten 3 Bilder ein Preisgeld. Der 1. Platz gewinnt  300,-€, der 2. Platz 200,-€ und der 3. Platz 100,-€. Im Anschluss an die Ausstellungen erhalten die Gewinner*innen den Ausdruck ihres Bildes.

Alle Infos zur Teilnahme finden Sie unter www.uni-due.de/eineunieinbuch/fotodistanz.php

Um Werke der mittelalterlichen Sakralkunst zu besichtigen, unternahmen Teilnehmerinnen des Seminars "Antijudaismus in Theater und bildender Kunst des Mittelalters" unter der Leitung von PD Dr. Simone Loleit am 11. Juni 2019 eine Exkursion nach Köln.  Das "heilige Köln" beherbergt neben zahlreichen Kirchenbauten aus dem Mittelalter auch bedeutende Sammlungen mittelalterlicher Kunst: Hauptstationen des Besuchs waren das Museum Schnütgen und das Wallraf-Richartz-Museum.

Das Foto zeigt die Gruppe im Kreuzgang von St. Maria im Kapitol, der größten romanischen Kirche der Stadt.

Und auch für eine zweite Gruppe Mediävisten ging es an den Rhein: Vom 26. bis zum 28. Juni war sie mit Prof. Dr. Martin Schubert auf Exkursion in Xanten, um im gastgebenden Siegfried-Museum die Mittelalterrezeption anhand der vorhandenen Objekte zu studieren (s. Foto).

Reichen mediävistischen Ertrag erbrachten zudem die Besuche im Xantener Dom, im Stiftsmuseum und im Stiftsarchiv, wo ausführlich mit Originalhandschriften aus dem 15. Jahrhundert gearbeitet wurde.


/25.07.19; (c) Fotos: privat