Mitteilungen

Kooperation zwischen UDE und Stadt Gelsenkirchen InKuR: Neue Partnerschaft mit dem Museum Schloss Horst

Schlosshorst18

Das Institut für Niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung hat eine neue Jahrespartnerschaft geschlossen: Am 23.05.2018 um 18 Uhr wurde der Kooperationsvertrag zwischen der UDE, getragen vom InKuR, und der Stadt Gelsenkirchen, getragen vom Museum Schloss Horst, von Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke, Anette Berg, der Dezernentin für Kultur, Bildung, Jugend, Sport und Integration der Stadt Gelsenkirchen sowie Hans-Joachim Siebel, Leiter des Museums Schloss Horst und Prof. Dr. Ralf-Peter Fuchs, Direktor des InKuR in Anwesenheit der Presse, der InKuR-Mitglieder sowie Studierender unterzeichnet.
Diese Partnerschaft ergänzt die fünf bereits bestehenden Kooperationen des InKuR mit Städten und Gemeinden am Niederrhein und ist die erste Jahrespartnerschaft des Instituts. Die Jahrespartnerschaften sollen künftig regelmäßig mit verschiedenen Institutionen geschlossen werden und einer weiteren Vernetzung der Hochschule mit der Region sowie der Entwicklung neuer Projektideen dienen. ... >> weiterlesen

24.05.18/Simone Frank; Foto: Dominik Greifenberg (zum Vergrößern anklicken)

>> Pressemeldung der UDE

Einladung

Jubiläumsfeier: 10 Jahre beste Exkursion an der UDE

2008 war Liverpool Kulturhauptstadt Europas. Seitdem fährt Neil Deane (Institut für Anglophone Studien) jedes Jahr mit Studierenden und Interessierten aus der Fakultät in die Stadt am River Mersey – seine Heimat: Er kennt die schönen und die abseitigen Ecken, die Sehenwürdigkeiten und die schrägen Seiten und nicht zuletzt die guten Pubs der Stadt und zeigt sie seinen Mitreisenden auf der inzwischen legendären Fahrt. Dieses Jahr wird die Jubiläumsexkursion stattfinden – aber vorher wird gefeiert: ExkursionsteilnehmerInnen aus zehn Jahren teilen in einer Hommage an Liverpool am 23. Mai ihre Eindrücke einer der lebendigsten Städte der Welt in Bildern, literarischen, musikalischen und anderen unterhaltsamen Erinnerungen mit interessierten Gästen. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei!

Hommage an Liverpool – 10 Jahre Exkursion | Mittwoch, 23. Mai 2018 | 18 Uhr |
Die Brücke, Campus Essen

/16.05.18/ (c) Fotos: Neil Deane

Einladung zur Ausstellungseröffnung RESULTATE 2018

Resultate18

In ihrer Jahresausstellung RESULTATE 2018 präsentieren die Studierenden der Kunstpraxis an der UDE eine Auswahl der praktischen Arbeiten aus ihren Kursen. Dabei wird die Vielfalt der künstlerischen Themen – von  Malerei, Zeichnung und Grafik über Skulptur und Rauminstallation bis hin zu Fotografie, Video und Performance – zur spannenden Reise durch alle Facetten zeitgenössischen Kunstschaffens. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
 
RESULTATE 2018 | Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 16. Mai 2018 | 19 Uhr | Raum A87 (Campus Essen, Gebäude R12, 2.Etage) mit Begrüßung, Einführung, Klangperformance und Grillfest der Fachschaft Kunst.
/09.05.18

Samim Akgoenuel

Gastvortrag: Prof. Dr. Samim Akgönül (Straßburg)

Im Rahmen des Forschungskolloquiums Türkeistudien ist der Historiker und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Samim Akgönül an der UDE zu Gast. Am 9. Mail 2018 spricht er über Turks of France, Turks from France or French Turks: Political Loyalty and Identity Building.
Samim Akgönül ist Professor an der Universität Straßburg. Er forscht zudem am CNRS und lehrt an der Syracuse University. Seine Forschung befasst sich mit der Genese des Konzepts der "Minderheit" und mit unterschiedlichen religiösen Minderheiten in der Türkei sowie in West- und Osteuropa.

Gastvortrag in englischer Sprache: Turks of France, Turks from France or French Turks: Political Loyalty and Identity Building | Prof. Dr. Samim Akgönül (Straßburg) | Mittwoch, 09.05.18 | 18.15 Uhr | R12 V03 D20 | Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

/04.09.18, (c) Foto: privat

Nachbericht internationale Tagung

Utopie

Anderswo im Anderswann. Autofiktion als Utopie

Mit dem Utopischen des autofiktionalen Selbstentwurfs befasste sich vom 21. bis zum 23. März 2018 die internationale Tagung Anderswo im Anderswann. Autofiktion als Utopie der UDE (Bereich LuM, Prof. Dr. Rolf Parr), der WWU Münster und der RU Nijmegen, in Gnadenthal bei Kleve.
Die aktuelle Utopieforschung hat sich von idealisierenden Zukunftsvisionen verabschiedet. Sie diskutiert Utopie (u.a.) als ‚Impuls’, ‚Methode’ oder als ‚Bewusstsein’. Mit dem Fokus auf die Utopie kommt das Imaginäre, Visuelle und Fantastische in den Blick, das die Autofiktion von der Autobiographie unterscheidet. Wie aber muss man sich ein Bewusstsein vorstellen, das sich nicht in Deckung mit dem Realen befinden will? Wie entwirft es sich, wie stellt es sich literarisch dar? Diesen Fragen gingen die 16 Vorträge der Tagung nach und nahmen dabei Werke vom 18. Jahrhundert bis zu aktuellen Literaturverfilmungen in den Blick. Einen ausführlichen Konferenzbericht von Miriam Zeh (Frankfurt) können Sie hier nachlesen.

/30.04.18; Bild: Makis E. Warlamis, Utopien 04. Kunstmuseum Waldviertel

Prof. Dr. Klaus Michael Meyer-Abich. (c) Foto: Ulrich Bartosch

Nachruf

Trauer um Prof. em. Dr. Klaus Meyer-Abich

Die Fakultät für Geisteswissenschaften trauert um Prof. em. Dr. Klaus Michael Meyer-Abich (Institut für Philosophie). Meyer-Abich wurde 1972 auf den Lehrstuhl für Naturphilosophie an der im selben Jahr gegründeten Universität-Gesamthochschule Essen berufen, deren erstem Senat er angehörte. Von 1976 bis 1981 leitete der Philosoph und Physiker den VDW, von 1984 bis 1987 war er Wissenschaftssenator in Hamburg. Nach seiner Forschungsprofessur »Kultur­geschichte der Natur« 1989 bis 1996 am KWI kehrte er 1997 an die Universität Essen zurück, wo er bis zu seiner Emeritierung 2001 forschte und lehrte. Am 19.04.18 verstarb Klaus Michael Meyer-Abich nun im Alter von 82 Jahren. Seine Thesen einer holistischen Naturphilosophie, seine Gedanken zu Umwelt und Energienutzung, zum Frieden mit der Natur, zu Gesundheit als politischer Aufgabe, die er in zahlreichen Publikationen ausarbeitete, sind heute aktueller denn je.

/24.04.18

Willkommen an der Fakultät Prof. Dr. Hannes Krämer

Prof Dr Hannes Kraemer

Die Fakultät begrüßt ein neues Mitglied: Prof. Dr. Hannes Krämer hat zum Sommersemester 2018 den Ruf auf die Professur "Institutionelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Kommunikation in Institutionen und Organisationen" am Institut für Kommunikationswissenschaft angenommen.
Hannes Krämer hat Kommunikationswissenschaft und Praktische Sozialwissenschaften an den Universitäten Duisburg-Essen, Maynooth (Irland) und Bern (Schweiz) studiert. Sein wissenschaftlicher Werdegang führte ihn zunächst ans Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ der Universität Konstanz (Projekt: „Zur Genealogie und Praxis des Kreativsubjekts“). Von 2010 bis 2017 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Vergleichende Kultursoziologie (Prof. Dr. Andreas Reckwitz) der Europa-Universität Viadrina. Von 2017 bis 2018 war Krämer Koordinator des Forschungszentrums B/ORDERS IN MOTION und Leiter der Forschungsgruppe „Border & Boundary Studies“ an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder.
Prof. Krämers Forschung zielt auf die Analyse kommunikativer Praxis in sozial und kulturell heterogenen Institutionen und Organisationen in verschiedenen sozialen Feldern: So zählt zu seinen Arbeitsschwerpunkten unter anderem die Grenzforschung. Prof. Krämer ist Gründungsmitglied der Sektion „Kulturwissenschaftliche Border Studies“ der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft; 2019 erscheint das von ihm mit herausgegebene „Handbuch Grenzforschung“ und in wenigen Wochen das Themenheft „Komplexe Grenzen“ bei der Berliner Debatte Initital.
Außerdem forscht Hannes Krämer, der für seine ethnografische Arbeit selbst einige Jahre in der Werbebranche tätig war, zum Feld künstlerisch-kreativer Erwerbsarbeit und ist Sprecher des entsprechenden DFG-Netzwerks. Im Gegenstandsbereich aktueller Arbeits- und Organisationsforschung gilt sein Interesse ebenso der Zukunftspraxis von Organisationen. Der Sammelband How Organizations Manage the Future. Theoretical Perspectives and Empirical Insights wird in Kürze erscheinen.

Wir heißen Hannes Krämer sehr herzlich als Professor an unserer Fakultät willkommen!
 

/18.04.18; (c) Foto: mca

Nur Streifen

Sommersemester 2018 – Aktuelles

Ehrenprofessur der Fakultät

Dr. Ludger Claßen ist zum Ehrenprofessor der Fakultät für Geisteswissenschaften ernannt worden. Die Urkundenübergabe durch den Dekan, Prof. Dr. Dirk Hartmann, fand am 10.04.18 statt. Ludger Claaßen, langjähriger Geschäftsführer des Klartext-Verlages in Essen, ist der Fakultät  seit über 30 Jahren auf vielfältige Weise verbunden, insbesondere dem Bereich LuM. Dort baute er den Bereich "Verlagspraxis" des Studiengangs mit auf, war lange Zeit als Dozent tätig und ermöglichte vielen Studierenden in seinem Haus Einblicke in das Verlagswesen. Der Klartextverlag hat nicht nur ein umfangreiches Regionalprogramm zu Ruhrgebietsthemen aufgelegt, sondern immer wieder auch wissenschaftliche Schriften aus den Ruhrgebietsuniversitäten veröffentlicht. Selbst Germanist und Historiker, hat Ludger Claßen neben seiner erfolgreichen Verlegertätigkeit zahlreiche wissenschaftliche Beiträge an der Schnittstelle von Literatur- und Geschichtswissenschaft publiziert. Die Fakultät freut sich, ihn als Ehrenprofessor gewonnen zu haben und gratuliert zugleich sehr herzlich.

Neues Prorektorat

Prof. Dr. Barbara Buchenau (Institut für Anglophone Studien, Nordamerikastudien) hat zum 1.4.18 das Amt der Prorektorin für Gesellschaftliche Verantwortung, Diversität & Internationales übernommen. Mit der Umbenennung hat das ehemalige Prorektorat für Diversity Management seinen Schwerpunkt erweitert. Die Arbeit schließt neben den Bereichen Diversity-Management, das an der UDE  einen starken Forschungsaspekt beinhaltet, und Gleichstellung auch solche Aktivitäten der Uni ein, die in die außeruniversitäre Gesellschaft hineinwirken sollen oder auf einen verstärkten Austausch mit ihr hinwirken. Die regionale Verankerung der Universität fällt ebenso in das erweiterte Ressort wie die Stärkung der internationalen Vernetzung der UDE.

Neue Gleichstellungsbeauftragte

Ebenfalls seit 1.4.18 hat die Universität mit Prof. Dr. Christine Heil (Institut für Kunst und Kunstwissenschaft) eine neue Gleichstellungsbeauftragte. Sie löst damit die langjährige Gleichstellungsbeauftragte der UDE, Ingrid Fitzek, ab, die die Geschäftsführung des IAQ übernimmt. 2014 bis 2016 war Christine Heil bereits Gleichstellungsbeauftragte der Fakultät.

Kolloquien, Vorlesungen, Reihen

Auch in diesem Semester finden an den Instituten der Fakultät wieder zahlreiche Vorlesungen, Kolloquien und Vortragsreihen statt, zu denen die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen ist. Die Programme stellen wir für Sie in der rechten Spalte dieser Seite zusammen. Bitte informieren Sie uns, wenn Ihnen dort ein Eintrag fehlt.

Kontakt

10.04.18/mca