25th East Asia Day · 25. Duisburger Ostasientag

 

(Virtual) 25th East Asia Day

2021

Am Freitag, den 11. Juni 2021 von 16 bis 17.15 Uhr veranstaltete das Institut für Ostasienwissenschaften (IN-EAST) den 25. Duisburger Ostasientag, wegen der Corona-Pandemie als (virtuelle) Zoom-Konferenz.

NOlympia? Die Spiele in Tokyo und was von ihnen übrig bleibt

 
Die Olympiade und ihre Schwester, die Paralympiade, stehen unter keinem guten Stern. Die Pandemie hat 2020 IOC, IPC und japanische Regierung mit großen Unsicherheiten konfrontiert und nach langem Abwägen zu einer Verschiebung der Spiele um ein Jahr in den Juli 2021 bewogen. Dadurch sind die Sorgenfalten der Organisierenden jedoch nicht kleiner geworden. Auch diesen Sommer wird es unmöglich sein, „normale“ Spiele zu feiern. Ausländische Besuchende werden kaum einreisen können, wie viele Menschen überhaupt den Wettkämpfen an den Sportstätten beiwohnen dürfen, ist unklar. Selbst die Frage, ob Olympia nicht doch abgesagt werden sollte, gilt für viele im Gastgeberland noch als unbeantwortet. Eine Mehrheit der Menschen in Japan spricht sich für eine Absage aus. Was bleibt also von diesem größten Sportfest der Welt, das als friedliches und fröhliches Zusammenkommen von Athleten aller Länder gefeiert werden will?

Der diesjährige Ostasientag des INEAST beschäftigte sich mit diesen und anderen Fragen zu Olympia in Tokyo. Eingeladen waren Gäste, die nicht nur im Austragungsort leben, sondern auch aus verschiedenen Perspektiven über das Mega-Event und sein Gastgeberland sprechen konnten:

Katharina Bauernschmidt
Paralympia-Teilnehmerin für das Team Deutschland

Martin Fritz
Langjähriger Japan-Korrespondent und Autor

Barbara G. Holthus
Stellv. Direktorin des Deutschen Instituts für Japanstudien Tokyo und Olympia-Freiwillige (Olympic Volunteer)

Torsten Weber
Historiker am Deutschen Institut für Japanstudien Tokyo

Moderiert wurde die Online-Veranstaltung von Axel Klein
Professor am Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Duisburg-Essen

Katharina Bauernschmidt Thumb

Katharina Bauernschmidt ist Paralympia-Teilnehmerin in Tokyo für das Team Deutschland und außerdem für den WSV Niederrhein Duisburg in Va’a (Kanadier) und Kajak auf dem Wasser.

Martin Fritz Thumb

Martin Fritz ist langjähriger Korrespondent für Hörfunk, Fernsehen und Zeitungen (u.a. Wirtschaftswoche, taz, Standard, Deutsche Welle, SRF) aus Berlin, Neu-Delhi und seit 2001 Tokyo, sowie Autor vieler Bücher, u.a. Abc 4 Japan. Ein Kulturguide, 2020, und Prinzessin Masako – der gefangene Schmetterling (mit Y. Kobayashi), 2005.

Axel Klein Thumb

Prof. Dr. Axel Klein studierte Japanologie, Politikwissenschaft und Vergleichende Religionswissenschaften an der Universität Bonn, wo er auch als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle Modernes Japan arbeitete. 2007 ging er zum Deutschen Institut für Japanstudien nach Tokyo, seit 2012 ist er im IN-EAST Inhaber des Lehrstuhls Sozialwissenschaftliche Ostasienstudien – Politik Japans. Seine Forschungsschwerpunkte zu Japan sind das Wahl- und Parteiensystem, Religion und Politik, Demographischer Wandel sowie Populismus in den ostasiatischen Demokratien.

Barbara Holthus Thumb

Dr. Barbara Holthus studierte Japanese Studies an den Universitäten Hamburg, München und Trier und Soziologie an der University of Hawaii at Manoa in Honolulu. Sie arbeitete als Research Assistant an der University of Hawaii und kam 2007 als Senior Research Fellow zum DIJ in Tokyo. Nach einer Zwischenstation ab 2013 an der Universität Wien kehrte sie 2018 zurück zum DIJ als stellvertretende Direktorin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. Partnerschaft, Familie, Zufriedenheit, Medien, Geschlechterrollen, ländliches Japan, demographischer und sozialer Wandel, Deutschland und Japan im Vergleich. Unter ihren zahlreichen Veröffentlichungen ist Japan through the Lens of the Tokyo Olympics (2020, mit I. Gagne, W. Manzenreiter, F. Waldenberger).

Torsten Weber Thumb

Dr. Torsten Weber studierte Chinese Studies an der School of Oriental and African Studies (SOAS), University of London, und Japanese Studies an der Universität Tübingen und der Doshisha University Kyoto. Nach Stationen als Research Fellow an vielen europäischen und japanischen Universitäten kam er 2013 als Senior Research Fellow zum DIJ in Tokyo. Seine Forschungsschwerpunkte sind Moderne Geschichte (ab 19. Jh.) der Japanisch-Chinesischen Beziehungen, Kriege, Vergangenheitsbewältigung und „Geschichtskriege“ in Ostasien sowie Glücksbegriff in der Japanischen Soziologie. Am DIJ leitet er seit 2020 den Bereich Wissenschaftskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

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