28th East Asia Day · 28. Duisburger Ostasientag

 

28th East Asia Day

2024

Am Freitag, den 7. Juni 2024 von 13.15 bis 20 Uhr feierte das Institut für Ostasienwissenschaften (IN-EAST) seinen 30. Geburtstag mit dem 28. Duisburger Ostasientag zum ­Thema Die Bedeutung der Asien-Pazifik-­Region im 21. Jahrhundert. Die Veranstaltung fand statt im Tec-Tower (Tectrum), Bismarckstr. 142, Duisburg.

Als Schauplatz von territorialen Konflikten, Migrations­bewegungen und engen wirtschaftlichen ­Interaktionen steht die Region Asien-Pazifik oder – umfassender gedacht – Indo-Pazifik zunehmend im Fokus. Neben der sich verändernden wirtschaftlichen, politischen und strategischen Bedeutung der Region wurden in Vorträgen und einer Podiumsdiskussion die Bedeutung und Zukunft der Ostasienwissenschaften diskutiert.

PROGRAMM

13.15  BEGRÜSSUNG UND EINFÜHRUNG
   Hannes Mosler und Markus Taube
     Direktor IN-EAST und Stellvertr. Direktor IN-EAST

13.45  OSTASIEN IN DER ASIEN-PAZIFIK-ÄRA
   Moderation: Hannes Mosler
   Patrick Köllner
     GIGA Hamburg
   Von Asien-Pazifik zu Indo-Pazifik: Geostrategie und Institutionen­gefüge in Asien

14.30  KAFFEEPAUSE

14.45  Moderation: Nele Noesselt
   Eric Ballbach
     SWP Berlin
   Außenpolitik Nord- und Südkoreas in der Ära des Indo-Pazifiks

   Frédéric Krumbein
     Tel Aviv University
   Diktaturen gegen Demokratien? – Die Rolle von Menschenrechten in Indo-Pazifik-Strategien und in ­Chinas Asienpolitik

16.15  KAFFEEPAUSE

16.30  FORSCHUNG AM IN-EAST
   Moderation: Hannes Mosler
   Buchpräsentation durch die Autoren:
   Aimi Muranaka · Florian Coulmas · (nicht anwesend: Zi Wang)
     IN-EAST  ·  IN-EAST  ·  (Nanjing University)
   Immigration and Quality of Life in Ageing Societies. How Attractive for Migrants are Japan and ­Germany?

17.15  PODIUMSDISKUSSION
   Die Asien-Pazifik-Region und die Rolle der universitären Forschung und Ausbildung

   Nicole Bastian (Moderation)
     Handelsblatt
   Verena Blechinger-Talcott
     FU Berlin
   Dirk Petzold
     MAN Energy Solutions SE
   Thomas Heberer
     IN-EAST

18.15  EMPFANG

Die Bedeutung der Asien-Pazifik-­Region im 21. Jahrhundert

Als Direktor des IN-EAST begrüßte Hannes Mosler das Publikum und gab nach kurzer Einführung in das Thema weiter an Markus Taube (Stellvertretender Direktor), der in einem längeren Statement anlässlich des 30-jährigen Bestehens des IN-EAST die letzten drei Dekaden Revue passieren ließ.

Moderiert von Hannes Mosler und Nele Noesselt beleuchteten drei Vorträge die Situation in Ost- (und Südost-)Asien: Patrick Köllner (GIGA Hamburg) sprach über Geostrategie und Institutionengefüge (vor allem Bündnisse) in Asien und die – neben Ostasien – zunehmende Einbeziehung Südostasiens und Australiens (und Indiens) in den Fokus der Wissenschaft – Deshalb „Indo-Pazifik“. Eric Ballbach (SWP Berlin) referierte über die Außenpolitik Nord- und Südkoreas der letzten Jahre, und wie es damit in der nahen Zukunft weitergehen könnte. Frédéric Krumbeins (Tel Aviv University) Thema waren die Menschenrechte, ihr Standing in den und ihre Instrumentalisierung durch die Demokratien und Diktaturen (besonders China) im Indo-Pazifik und im „Westen“. Obwohl 1948 der Erklärung der Menschenrechte von vielen Staaten der Vereinten Nationen, auch von China, zugestimmt wurde, sind sie von einer weltweiten Verwirklichung weit entfernt, auch weil es unterschiedliche Meinungen über ihre Inhalte und ihre Anwendbarkeit auf unterschiedliche Gesellschaften gibt.

Etwas über die Forschung am seit 30 Jahren bestehenden IN-EAST erfuhr das Publikum durch die Vorstellung des Buches Immigration and Quality of Life in Ageing Societies. How Attractive for Migrants are Japan and ­Germany? durch die Autoren Aimi Muranaka, Florian Coulmas (IN-EAST) und Zi Wang (Nanjing University, nicht anwesend).

Die anschließende Podiumsdiskussion handelte von der Wichtigkeit der universitären Forschung und Ausbildung, zu der das IN-EAST beiträgt. Moderiert von Nicole Bastian (Handelsblatt) sprachen Verena Blechinger-Talcott (FU Berlin), Thomas Heberer (IN-EAST) und Dirk Petzold (MAN Energy Solutions). Es wurde wieder betont, wie wichtig es ist, Expertise über die Länder Ostasiens (gerade auch China) durch Kooperation und Aufenthalte vor Ort aufzubauen und weiterzugeben.

Ein Empfang mit Trinken und Essen war der Abschluss dieser Veranstaltung, die im Tec-Tower des Technologiezentrums Tectrum stattfand, einem architektonisch sehr interessanten Gebäude, in dem man sich wie im Inneren eines Gasometers fühlte.

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