ZIM interner Newsletter - e-Learning Netzwerktag


Ein vielfältiges Programm erwartete die Teilnehmenden des 6. E-Learning-Netzwerktages der Universität Duisburg-Essen (UDE) am 9. März 2022. Die Tagung wurde von den Mitgliedern der E-Learning-Allianz durchgeführt und fand erneut komplett digital statt. Nach einer kurzen Begrüßung der knapp 100 Teilnehmenden durch die E-Learning-Koordinatorin Marianne Wefelnberg (ZIM), konnte es inhaltlich losgehen. Als Einstieg in die Veranstaltung hielt die Prorektorin für Studium und Lehre, Professorin Dr. Isabell van Ackeren, eine Keynote mit dem Titel „Digitalisierung in Studium und Lehre miteinander und zukunftsoffen gestalten - Strategielinien der UDE im Rück- und Ausblick“. Sie zeigte in ihrem Beitrag die lange Historie und große thematische Bandbreite der UDE im Bereich der digitalgestützten Lehre auf. Frau van Ackeren dankte noch einmal allen Akteur:innen für die gute Zusammenarbeit zu Beginn der Corona-Pandemie und benannte dabei explizit auch das ZIM. Gegen Ende ihres Beitrags verwies die Prorektorin, deren Amtszeit im April 2022 endet, auf die zukünftig zu erwartende „neue Präsenz“, die es „bewusst zu gestalten“ gelte. Dazu gehören neben der Gestaltung von Lehr-/Lernorten und –räumen eine offene Kultur des Austauschs und Teilens zwischen den Akteur:innen der UDE, gerade im Bereich der Lehre. Eine Aufzeichnung des Vortrags ist auf der Webseite zum 6. E-Learning-Netzwerktag zu finden.
Im Anschluss hatten die Teilnehmenden der Tagung die Gelegenheit, in zwei parallelen Sessions Einblick in aktuelle Projekte und Forschungsvorhaben von Hochschullehrenden zu gewinnen. Im Workshop zu „Forschungsmethodenvermittlung goes online“ stellte Tina-Berith Schrader aus dem Verbundprojekt „Professionalisierung durch Vielfalt (ProViel)“ / „MethodenLab Qualitative Forschung“ ihre E-Learning-Kurse zu qualitativen Forschungsmethoden vor.
In der gleichzeitig stattfindenden Session mit Impulsvorträgen diskutierte eine Gruppe von Forschenden aus dem Institut für Sachunterricht die Ergebnisse ihrer Studierendenbefragung zur Kommunikation mithilfe digitaler Interaktionstools. In einem zweiten Beitrag berichteten Studierende von einer gemeinsamen digitalen Lehrveranstaltung, die im Rahmen des europäischen Universitätsnetzwerkes Aurora im Sommersemester 2021 an der UDE und der spanischen Universitat Rovira i Virgili (URV) stattfand. Die Studierenden der UDE und der URV berichteten von ihren Erfahrungen hinsichtlich der Zusammenarbeit und den Vorteilen, aber auch Herausforderungen, die eine internationale Lehrveranstaltung mit sich bringt.
Die Session wurde von Mirco Zick aus dem Geschäftsbereich Lerntechnologien des ZIM abgeschlossen. Er stellte die Entwicklungen im Bereich Augmented Reality (AR) und die generisch einsetzbare App „Augmented Learning“ vor. Die App wird aktuell gemeinsam mit unterschiedlichen Fachbereichen entwickelt und erprobt. Mirco Zick stellte in der nachfolgenden Postersession zudem die AG Extended-Reality-Learning (XR-Learning) an der UDE vor.
Weitere Poster, die vorgestellt wurden, umfassten beispielsweise den Einsatz von Social Virtual Reality in universitären Lehrveranstaltungen oder die Erweiterung der mechanischen Werkstatt im Lehramt zu einer „Digitale(n) Werkstatt“. Alle Poster der Veranstaltung sind ebenfalls auf der E-Learning-Webseite zu finden.
Nach Abschluss der Tagung lud die E-Learning-Allianz zu drei Netzwerktreffen ein, in denen sich Interessierte zu den Themenfeldern des E-Assessment-Systems JACK, Open Educational Resources an der UDE und der studentischen Initiative der DigitalChangeMaker des Hochschulforums Digitalisierung austauschen und Bedarfe formulieren konnten.
von Marianne Wefelnberg