Herzlich willkommen auf den Seiten des Bereichs Germanistische Linguistik und Sprachdidaktik!

Die Germanistische Linguistik der UDE legt in Forschung und Lehre Schwerpunkte auf die Bereiche Soziolinguistik (Sprachvariation, Spracheinstellungs- und Mehrsprachigkeitsforschung), Lexikologie und Wortschatzforschung, Prosodieforschung, Medien-, Korpus- und Computerlinguistik sowie die Erforschung internetbasierter Kommunikation, der Sprache der Mathematik und der politischen Kommunikation. Sie ist beteiligt am Profilschwerpunkt „Gegenwartsgesellschaften“ und am „Interdisziplinären Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung“ (InZentIM, u.a. Durchführung der 3. Jahrestagung „Approaches to migration, language and identity: practices, ideologies and policies now and then) der UDE sowie am „Ruhrzentrum Mehrsprachigkeit (RZM)“, in dem sich Linguist*innen und Sprachlehrforscher*innen der UDE und der RUB unter verschiedenen Gesichtspunkten – soziolinguistischen, psycholinguistischen, systemlinguistischen – mit Mehrsprachigkeitsforschung beschäftigen (u.a. jährliche Ringvorlesung). In verschiedenen Projektkontexten sind Duisburg-Essener Linguistik*innen am Auf- und Ausbau von digitalen Forschungsinfrastrukturen und digitalen Sprachressourcen beteiligt, die auch systematisch in der Lehre eingesetzt werden. Beispiele für Projekte in diesem Bereich sind die Datenbank zur mobilen Messengerkommunikation MoCoDa2, die Bilddatenbank des Projekts „Metropolenzeichen“, das Bonner Frühneuhochdeutschkorpus und das Projekt Wortschatzwissen.de. Mit dem Linguistik-Server Essen (LINSE) betreibt die Duisburg-Essener Linguistik außerdem seit 1995 einen Informationsserver mit einer der weltweit größten Linksammlungen zur germanistischen Sprachwissenschaft. Jedes Semester findet an der UDE die Vortragsreihe „Linguistisches Kolloquium“ statt, in der Gäste und Lehrende der Abteilung Themen der aktuellen sprachwissenschaftlichen Forschung vorstellen. Über verschiedene Projekte zum Forschen und Lehren mit digitalen Ressourcen sowie zur linguistischen Analyse von kommunikativen Praktiken in sozialen Medien ist die Linguistik in die Digitalisierungsstrategie der Universität eingebunden. Über die Arbeitsstelle für Edition und Editionstechnik (AEET) kooperiert sie in den Bereichen historische Sprachwissenschaft und Editionswesen mit der germanistischen Mediävistik (s. dort).

Die Germanistische Sprachdidaktik befasst sich mit sprachlichen Aneignungs- und Vermittlungsprozessen im Deutschunterricht und anderen Kontexten sprachlichen Lernens (z.B. Peer- und Familieninteraktionen). Sie umfasst an der UDE das gesamte Spektrum fachdidaktischer Forschung und Lehre von der Grund- bis zur Hochschule. Spezifische Schwerpunkte der sprachdidaktischen Forschung bilden der Erwerb und die Vermittlung mündlicher und schriftlicher Fähigkeiten (Diskurs- und Textkompetenz), Unterrichtskommunikation, Lehrerprofessionalisierung und die Entwicklung und Erprobung mediendidaktischer Konzepte für den Deutschunterricht. In diesem Zusammenhang wird die Weiterentwicklung der Lehramtsstudiengänge Deutsch im Hinblick auf die Themen „Inklusion“ und „Bildung in der digitalen Welt“ vorangetrieben.

Aktuelles

Veranstaltungen

Sprache und Rhetorik des Rechtspopulismus.
Interdisziplinäre Zugänge und Vernetzung von der Linguistik zur Politikwissenschaft.

Workshop
01.-02.06.2017
Universität Duisburg-Essen

Veranstalter von der UDE:
Jun.-Prof. Dr. Ute K. Boonen, Dr. Derya Gür-Şeker
Veranstaltungshinweise

French-German colloquium on standards for corpora of computer-mediated communication

Fachkolloquium
19.-20.06.2017
Universität Duisburg-Essen

Veranstalter von der UDE:
Prof. Dr. Michael Beißwenger
Veranstaltungshomepage

klexikon.de:
Auf dem Weg zu einer Wikipedia für Kinder - Möglichkeiten für den Deutschunterricht

Workshop
30.06.2017
Universität Duisburg-Essen

Veranstalter von der UDE:
Prof. Dr. Michael Beißwenger, Lena Meyer
Plakat zur Veranstaltung

5th Conference on CMC and Social Media Corpora for the Humanities Konferenz

03.-04.10.2017
Eurac, Bozen (Italien)

Veranstalter von der UDE:
Prof. Dr. Michael Beißwenger
Veranstaltungshomepage