Abteilung für Globale Mobilität vom 18. bis zum 20. Jahrhundert

„The Slave Ship“ (Slavers Throwing overboard the Dead and Dying – Typhoon coming on) by J.M.W. Turner, 
1840, Museum of Fine Arts, Boston, https://collections.mfa.org/objects/31102".

Zwischen dem 18. und dem 20. Jahrhundert nahm die Vernetzung zwischen den verschiedenen Regionen der Welt erheblich zu. Der Arbeitsbereich „Globale Mobilität vom 18. bis zum 20. Jahrhundert“ betrachtet grenzübergreifende Bewegungen – von Menschen, Dingen, Ideen – und Verbindungen, aber auch deren Unterbrechung, Umlenkung oder Abbruch. Dabei geht es zumeist um die – häufig konfliktträchtigen – Interaktionen zwischen Europa und anderen Weltregionen. Ein regionaler Fokus des Arbeitsbereichs liegt auf der mediterranen und der atlantischen Geschichte. Thematische Arbeitsschwerpunkte sind die vergleichende Geschichte kolonialer Herrschaft und deren Zusammenbruch, die Migrations- und Flüchtlingsgeschichte, die Geschichte öffentlicher und privater Räume sowie Fragen öffentlicher Erinnerung in Vergangenheit und Gegenwart. An dem Arbeitsbereich ist das ERC Grant Projekt „Atlantic Exiles: Revolution and Refugees in the Atlantic World, 1780s–1820" angesiedelt, das vergleichend die Flüchtlingsbewegungen des Revolutionszeitalters untersucht.


Aktuelle Informationen


Stellenausschreibung (09.09.2020):

Am Arbeitsbereich "Globale Mobilität vom 18. bis zum 20. Jahrhundert" ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/eines wissenschaftlichen Mitarbeiters (w/m/d) (13 TV-L) zu besetzen.

Mehr Informationen zu dieser Stelle finden Sie hier.

New Publication:

Oct 6, 2020




Jan C. Jansen and Simone Lässig (eds.), Refugee Crises, 1945–2000: Political and Societal Responses in International Comparison (Cambridge: Cambridge University Press, 2020).

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