Abteilung für die Neuere und Neueste Geschichte

© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Neuere und Neueste Geschichte

Die beiden Jahrhunderte seit der Französischen Revolution (1789-99) werden häufig als „die Moderne“ bezeichnet. Dadurch rücken sie in einen unmittelbaren Wirkungszusammenhang mit der Gegenwart. Was im 19. und 20. Jahrhundert geschah, schuf in maßgeblicher Weise die Welt, in der wir heute leben. Das gilt einerseits für Aspekte, die wir mit Humanität und Fortschritt assoziieren: die repräsentative Demokratie, die Ideen von individueller Freiheit, Emanzipation und sozialem Ausgleich, den technisch-industriellen und wissenschaftlichen Progress. Andererseits sah dieser Zeitabschnitt aber auch neue Formen entfesselter Gewalt in Krieg, Bürgerkrieg und Genozid. Im 20. Jahrhundert nutzten totalitäre Staaten die wissenschaftlichen, technischen und administrativen Mittel der Moderne, um den Terror gegen Minderheiten auf ein neues Niveau zu heben.

Aktuelle Informationen

Kolloquium WiSe 2017/18

Die Abteilungen Neuere und Neueste Geschichte und Sozial- und Wirtschaftsgeschichte am Historischen Institut der Universität Duisburg-Essen, laden auch dieses Wintersemester alle Interessierten zu dem Kolloquium im WiSe 2017/18 ein.

Kurfürst-Karl-Theodor-Preis für PD Dr. Henning Türk

Ktp 17 Pressefoto Tuerk Stamm Web

PD Dr. Henning Türk vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Duisburg-Essen wurde am 12. Oktober für seine Habilitationsschrift ausgezeichnet. Für sein Buch „Ludwig Andreas Jordan und das Pfälzer Weinbürgertum – Bürgerliche Lebenswelt und liberale Politik im 19. Jahrhundert“ erhielt er den bayerischen Kurfürst-Karl-Theodor-Preis. Dieser wird für wissenschaftliche Arbeiten verliehen, die sich mit dem bayerisch-pfälzischen Verhältnis auseinandersetzen. Die Preisverleihung fand im Rahmen eines Festakts durch die Landtagspräsidentin Barbara Stamm im bayerischen Landtag in München statt. Die Vorsitzende der Jury, Frau Professorin Daniela Neri-Ultsch (Universität Regensburg), betonte in ihrer Laudatio den innovativen Ansatz, die äußerst reichhaltige Quellenlage und das Lesevergnügen, welches das Buch bereite.