Profil des Instituts für Kommunikationswissenschaft

In der kommunikationswissenschaftlichen Forschung existiert eine traditionell gewachsene Arbeitsteilung: einerseits befasst sie sich mit Phänomenen der öffentlichen Kommunikation und der Massenkommunikation, andererseits konzentriert sie sich auf die Bestimmung der Merkmale und Funktionen gesprächsförmiger Kommunikation. Da es aufgrund der rasanten Veränderung gesellschaftlicher Kommunikationspraxen nicht zuletzt durch neue Kommunikationstechnologien zu einer zunehmenden Verschränkung beider Kommunikationsformen kommt, erweist sich diese Trennung der akademischen Arbeitsfelder und Lehr-/Lernbereiche immer mehr als unangemessen und obsolet. Gleichzeitig und auch eng mit dieser Entwicklung verbunden verlaufen kommunikative Prozesse zunehmend unter den Bedingungen kultureller Vielfalt und heterogener Erwartungen an Routinen und Deutungsmustern, sei es innerhalb multikultureller urbaner Zentren, sei es über deren Grenzen hinweg im Kontext inter- und transnationaler politischer, kultureller und ökonomischer Kooperationen. Diesen kommunikationswissenschaftlich interessanten und gesamtgesellschaftlich hoch relevanten Problemzusammenhängen wird sich die Kommunikationswissenschaft an der UDE auch in Zukunft verstärkt widmen.

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Das Institut fokussiert folgende Forschungsfelder:

  • interpersonale Kommunikation in der ganzen Breite ihrer Erscheinungsformen und unter Berücksichtigung ihrer Veränderung durch die neuen Medien,

  • Kommunikation in Institutionen und Organisationen unter den Bedingungen kultureller und sozialer Heterogenität,

  • Kommunikation in urbanen Kontexten sowie

  • Methoden und Methodologie der empirischen Kommunikationsforschung, insbesondere der Multimodalen Interaktionsanalyse.

Geschäftsführender Direktor: Professor Dr. Jens Loenhoff

Kustodin: Dr. Karin Kolb

Sekretariat: Elke Sprünken, Telefon: +49.201.183 2465