Studienangebot

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Studiengang

Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik (M.A.)

Studienort

Campus Duisburg

Regelstudienzeit

2 Jahre (4 Semester)

Studienbeginn

Wintersemester

Studienabschluss

Master of Arts (M.A.)

Vorläufig akkrediert bis 2018 durch AQAS

Beschreibung

Der Masterstudiengang verbindet eine fundierte theoretische Ausbildung im Gebiet Internationale Beziehungen mit einer intensiven Ausbildung im Teilgebiet Entwicklungspolitik. Neben den einschlägigen Theorien und Themen der Internationalen Beziehungen - regionale Kooperation und Integration, Internationale Organisationen, Globalisierung, Internationale Wirtschaftsbeziehungen etc. - legt der Studiengang besonderes Augenmerk auf Theorien von Global Governance, Friedens- und Konfliktforschung, die Nord-Süd-Beziehungen sowie die entwicklungspolitische Praxis. Ein zweites Alleinstellungsmerkmal erfährt der Studiengang durch seine regionale Orientierung auf Ostasien, Europa und Afrika (primär Sub-Sahara-Afrika). Die Konzentration und die Anwendung der theoretischen Kenntnisse auf diese Regionen erlauben einen praxis- und anwendungsbezogenen Zugang zu entwicklungspolitischen Fragestellungen.
Die gegenstands- und zeitnahe Komponente soll durch einen achtwöchigen Auslandsaufenthalt gefördert werden, welcher je nach Neigung eine eher theoretisch-akademische oder eine dezidiert praxisbezogene Ausrichtung annehmen kann. Im dritten Semester erfolgt eine regionale Spezialisierung auf zwei Regionen und im vierten Semester wird die Master-Abschlussarbeit angefertigt.

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Studienverlauf

Studienverlauf und Modul-Inhalte

Modul 1: Global Governance und Internationale Beziehungen

  • Global Governance and Development
  • Theorien und Problemfelder internationalen Regierens 

Modul 2: Entwicklung

  • Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik
  • Praxis der Entwicklungszusammenarbeit
  • Democracy and Governance

Modul 3: Konfliktbearbeitung und Peacebuilding

  • Ursachen und Dynamiken von Gewaltkonflikten
  • Conflict Transformation and Peacebuilding

Modul 4: Regionalmodul I ("Großes Regionalmodul")

Politics in the European Union 

  • Entwicklung und Entwicklungspolitik Europas
  • Außenpolitik und regionale Konfliktbearbeitung Europas

African Politics

  •  Entwicklungsprobleme und -strategien Afrikas
  • Außenpolitik und regionale Konfliktbearbeitung in Afrika

Chinese Politics

  • Entwicklungsprobleme und -strategien Ostasiens
  • Außenpolitik und regionale Konfliktbearbeitung in Ostasien

Modul 5: Regionalmodul II ("kleines Regionalmodul")

Politics in the European Union

  • Entwicklung und Entwicklungspolitik Europas

African Politics

  • Entwicklungsprobleme und -strategien Afrikas

Chinese Politics

  • Entwicklungsprobleme und -strategien Ostasiens

Modul 6: Praxismodul

  • Ergänzungsangebot
  • Auslandsaufenthalt

Modul 7: Methoden und Forschungsdesign

  • Empirische Methoden und Forschungsdesigns in der Politikwissenschaft
  • Forschungsdesign und Expose Writing

Modul 8: Abschlussmodul

  • Kolloqium
  • Master-Arbeit

In Modul 8 ergeben sich durch das Kolloqium 26 CP für die Arbeit und 2 für das Kolloqium.

Zum Studienplan vgl. www.ib-master.de

Prüfungen/ECTS-Credits

Das Master-Studium umfasst 120 Credits (ECTS), inklusive der Master-Abschlussarbeit mit 28 Credits. Die Master-Arbeit ist in deutscher oder in einer allgemein vom Prüfungsausschuss akzeptierten Fremdsprache oder einer im Einzelfall akzeptierten Fremdsprache abzufassen. Alle mündlichen und schriftlichen Prüfungen können in Englisch erfolgen.

Informationsmaterial

-> http://www.ib-master.de/index.php?article_id=7

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Zugang zum Studium

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zum Master-Studiengang Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik ist der erfolgreiche Abschluss des Bachelor-Studiengangs „Politikwissenschaft“ an der Universität Duisburg-Essen oder eines gleichwertigen oder vergleichbaren, mindestens dreijährigen Studiengangs (im Umfang von mindestens 180 ECTS-Creditpoints), der zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss im Bereich der Politikwissenschaft führt und an einer Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes absolviert wird. Sofern kein wesentlicher Qualitätsunterschied zu einem Abschluss an einer Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetz besteht, ist auch ein einschlägiger Abschlusses an einer anderen Hochschule außerhalb des Geltungsbereichs des Hochschulrahmengesetzes möglich.

Der Studiengang muss mindestens mit der Note 2,59 abgeschlossen worden sein. Zusätzlich wird der Nachweis von Kenntnissen und Kompetenzen im Umfang von 60 ECTS-Creditpoints im Bereich der Politikwissenschaft, sowie davon zusammen 45 ECTS-Creditpoints in den Bereichen Methoden empirischer Sozialforschung und Statistik, Internationale Beziehungen, Friedens- und Konfliktforschung, Entwicklungspolitik und Vergleichende Politikwissenschaft/Regionalforschung vorausgesetzt. Als gleichwertig anerkannt wird insbesondere ein Diplom-Abschluss in einem politikwissenschaftlichen Studiengang bzw. ein Magister- oder Lehramts-Abschluss mit dem Hauptfach Politikwissenschaft.

Liegt zum Bewerbungszeitpunkt noch kein Studienabschluss vor, ist in der Regel erforderlich, dass mindestens 150 Creditpoints erbracht wurden; die aus den bis dahin erbrachten Prüfungsleistungen ermittelte Durchschnittsnote muss mindestens 2,59 betragen. Diese Durchschnittsnote wird auch im Auswahlverfahren  berücksichtigt, unabhängig davon, ob das Ergebnis der Bachelorprüfung  hiervon abweicht.

Zulassung

Details zum Auswahlverfahren und alle Informationen zur Bewerbung finden Sie unter http://www.ib-master.de/index.php?article_id=4
 

Örtliche Zulassungsbeschränkung. Die Bewerbung erfolgt online.
Informationen zum Bewerbungsverfahren erhalten Sie im Studierendensekretariat.
Bewerbungsfrist: 15. Juli jeden Jahres

Studieninteressierte aus Nicht-EU-Ländern bewerben sich beim Akademischen Auslandsamt des Campus Duisburg. Bewerbungsschluss: 15. Juli jeden Jahres

Sprachkenntnisse

Die Lehrsprache an der Universität Duisburg-Essen ist Deutsch (außer in den englischsprachigen Studiengängen). Deshalb müssen Sie über gute deutsche Sprachkenntnisse verfügen, wenn Sie erfolgreich studieren wollen. Die Mehrheit der ausländischen Studienbewerber muss vor Beginn des Studiums die "Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang" (DSH 2-Niveau; von einigen Ausnahmen abgesehen) bestehen.

  • Bildungsinländer (Personen, die ihre Hochschulreife in Deutschland oder an einer deutschen Schule im Ausland erworben haben) benötigen keinen besonderen Nachweis der Deutschkenntnisse.
  • Bürger/-innen eines EU-Mitgliedslandes (und Bürger/-innen Islands, Liechtensteins, Norwegens) oder deutsche Staatsangehörige mit ausländischem Bildungsabschluss sowie
  • Bürger/-innen eines Staates außerhalb der EU mit einer ausländischen Hochschulzugangsberechtigung müssen vor Beginn des Studiums die "Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang" (DSH 2-Niveau) oder den TestDaF (TDN 4) bestehen.

Weitere Sprachkenntnisse

Studienbewerberinnen und Studienbewerber, deren Muttersprache nicht Englisch ist, oder die das erste berufsqualifizierende Studium nicht an einer englischsprachigen Hochschule absolviert haben, müssen Englischkenntnisse gemäß der Stufe B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (Common European Framework, CEF) oder gleichwertige Englischkenntnisse bei der Bewerbung nachweisen (bspw. über TOEFL, oder Cambridge Certificates, etc.). Eine Aufstellung über die verschiedenen Anforderungsniveaus finden Sie hier. Sofern Sie innerhalb Ihrer schulischen Ausbildung Englisch bis zur 12. Klasse durchgehend belegt und mit mindestens ausreichend (5 Punkte) abgeschlossen haben, gilt auch dies als Nachweis für Kenntnisse auf B2 Niveau.

Informationen des Akademischen Auslandsamtes (International Office)

Studienbegleitende Auslandsaufenthalte

Ein mindestens achtwöchiger Auslandsaufenthalt zwischen dem 3. und 4. Semester, bei dem ein Praktikum oder Studienprojekt durchgeführt wird, ist Bestandteil des Studiengangs. Alternativ kann in Ausnahmefällen bei einer international arbeitenden Organisation im Inland das Praktikum absolviert werden.

Der Auslandsaufenthalt dient dem Erwerb praxisbezogener
Kompetenzen im Bereich der internationalen Politik,
der Entwicklungspolitik und der Entwicklungszusammenarbeit.
Interkulturelle Kompetenzen werden dabei vertieft.
Außerdem kann der Auslandsaufenthalt gezielt zum Erwerb
von Sprachkenntnissen und zur Vorbereitung der
Masterarbeit mitgenutzt werden.

Der Auslandsaufenthalt umfasst in der Regel acht
Wochen. Er wird grundsätzlich vor der Anmeldung zur
Abschlussarbeit und in der Regel in den Semesterferien
zwischen dem 3. und 4. Semester durchgeführt. Für den
Aufenthalt werden 12 ECTS Credits angerechnet.

Die Studierenden können wählen, ob sie in der Zeit
des Auslandsaufenthalts ein Praktikum absolvieren oder
ein Studienprojekt durchführen. Wird ein Praktikum abgeleistet,
beschreibt die gewählte Institution in einer Bescheinigung
die im Praktikum erbrachten Leistungen. Das
Studienprojekt wird von Studierenden mit Unterstützung
von Lehrkräften entworfen. Es bezieht sich auf die Arbeit
ausgewählter, in den Bereichen internationale Politik,
Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit
tätiger Organisationen und kann dabei auch gezielt der
Vorbereitung der Masterarbeit dienen.

Über den Auslandsaufenthalt ist von den Studierenden
ein Bericht im Umfang von 8 bis 12 Seiten vorzulegen.

In Ausnahmefällen kann der Auslandsaufenthalt auf
Antrag beim Prüfungsausschuss durch ein mindestens
achtwöchiges Praktikum bei einer international arbeitenden
Organisation im Inland ersetzt werden. Für das Praktikum
werden ebenfalls 12 ECTS Credits angerechnet.
Über das Praktikum ist von den Studierenden ein Bericht
vorzulegen.

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Berufsmöglichkeiten/Arbeitsmarkt

Die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs verfügen nach einem erfolgreichen Abschluss über die relevanten Kompetenzen für die wissenschaftliche und die praktische Arbeit im Bereich der internationalen Politik, der Entwicklungspolitik und der Entwicklungszusammenarbeit. Vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach interkultureller Kompetenz in den einschlägigen Disziplinen der Sozialwissenschaften wie auch in der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) sind die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs mit profunden Kenntnissen über die genannten Regionen ausgestattet. Diese gezielte Kombination von politik- und regionalwissenschaftlicher Expertise vermittelt den Studierenden die wissenschaftlichen Kompetenzen für das Fachgebiet IB, die sie sowohl für eine weitere wissenschaftliche Tätigkeit als auch für die Praxis der EZ unmittelbar nutzen können.

Informationssystem Studienwahl und Beruf  [ISA]

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Kontakt und Beratung

Fakultät

Fakultät für Gesellschaftswissenschaften am Campus Duisburg
[Seite der Fakultät]

Fachberatung des Studiengangs (Lehrende)

Jürgen Bäumer
LK 076, Tel.: 0203/379-1664
juergen.baeumer@uni-due.de
Sprechzeiten: Do 10 – 12 und Fr 16-18 Uhr und nach Vereinbarung

E-Mail: ib-master(at)uni-due.de

Fachschaftsvertretung (Studierende)

Fachschaft Sowi 
LF 112
Tel.: 0203/379-2037 

Öffentliches Plenum: Di 12 Uhr s.t.
fsr-sowi@uni-due.de

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