Sabine Hattinger-Allende

Sabine Hattinger-Allende

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Sabine Hattinger-Allende promoviert zu politischer Teilhabe von Kindern in der sozialen Bewegung Plataforma Afectados por la Hipoteca, lehrt zu prekarisierten Kindheiten, Geschlechterverhältnissen und Pädagogik der Frühen Kindheit. Sie studierte Politikwissenschaft an der Universität Wien, lernte den Beruf der Elementarpädagogin in Ried im Innkreis, Fotografie und audiovisuelle Medien an der Graphischen in Wien und Educación popular in der Escuela Teatro Sistémico in Madrid.

Forschungsschwerpunkte

  • Politische Teilhabe von Kindern
  • Emanzipatorische Bildung
  • Feministische Gesellschafts- und Subjekttheorie
  • Ethnographische Kindheitsforschung

Publikationen

Buch- und Zeitschriftenbeiträge

Children of Crisis and the m/Other of the Political. In: Claudia Dreke und Beatrice Hungerland (Hrsg.): Kinder und Kindheiten in gesellschaftlichen Umbrüchen. Weinheim, Basel: Beltz Juventa. Erscheint 2021.

Wider die Politik des Vergessens. Über schmerzhafte Einsichten und verheißungsvolle Versprechen. In: Barbara Grubner und Bernadette Grubner (Hrsg.): Braucht der Feminismus das Denken der sexuellen Differenz? AEP-Informationen. Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 64, 2, 2019, S. S. 12-15.

Kinder in der Krise. Auf der Suche nach Selbstbestimmung zwischen Sein und Werden. In: Jakob, Silke (Hrsg.): Engagierte Jugendliche in der Gesellschaft. Bürgerschaft und Engagement in einer globalisierten Welt. Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich. 2017.

Child Care Crisis. Kinder, Politik und Transformation. In: Zeitschrift LuXemburg. Gesellschaftsanalyse und linke Praxis. Heft 2. 2015.

Mortgaged Childhood. Protagonism and legitimacy in the defence of children’s and young people’s rights. In: Add-On. Jahrbuch des Österreichischen Instituts für Internationale Politik. 2015. (gemeinsam mit Iván Molina Allende)

From Spain to Egypt. Lessons from an 'unfinished' transition. In: Larbi Sadiki (Hrsg.): Routledge Handbook of the Arab Spring. Rethinking Democratization. New York: Routledge. 2014. (gemeinsam mit Iván Molina Allende)

Die Basis einer Theorie. Antonio Gramsci und die ArbeiterInnenbewegung. In: Peter Fleissner und Natascha Wanek (Hrsg.): Bruchstücke, Kritische Ansätze zur Politik und Ökonomie im globalisierten Kapitalismus. Berlin: trafo. 2009, S. 287-298.

Interviews und Rezensionen

Rezension zu Catrin Dingler: Der Schnitt. Zur Geschichte der Bildung weiblicher Subjektivität. In: Jeannette Windheuser und Elke Kleinau (Hrsg.): Generation und Sexualität. Jahrbuch erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung. Band 16. Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich. 2020.

Gespräch mit Heidemarie Lex-Nalis: Reformbemühungen. Ein Rückblick und Ausblick auf bewegte Zeiten. In: Lex-Nalis, Heidemarie und Rösler, Katharina: Geschichte der Elementarpädagogik in Österreich. Weinheim, Basel: Beltz. 2019.

Vorträge

„Die Reichen im Café, die Armen auf der Straße!“ – Feministisch-emanzipatorische Forschung mit Kindern und Frauen im Kontext einer sozialen Bewegung. In der Adhoc-Gruppe „Forschungsethik im Kontext qualitativer Kindheitsforschung: Perspektiven, Ansprüche, Positionierungen“ auf dem DGfE Kongress „Optimierung“. Köln, März 2020. Aufgrund von COVID-19 leider abgesagt. (Adhoc-Gruppe gemeinsam mit Hoa Mai Trần [Chair], Holztrattner Melanie [Chair], Anja Kerle, Nicoletta Eunicke und Magdalena Hartmann)

Die Restituierung von Alterität. Ein anderer Blick auf Intersektionalität. Jahrestagung der österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung. Innsbruck, November 2019. (gemeinsam mit Barbara Grubner)

I am not your victim – Über intime Begegnungen in der Öffentlichkeit. Im Symposium „Begegnungen und Begrenzungen. Öffentlichkeit und Privatheit im ethnographischen Forschungsprozess mit Kindern“ auf der internationalen Ethnographie-Konferenz „‘Going public‘? – Ethnography in Education and Social Work and its Publics“. Halle, Oktober/November 2019. (Symposium gemeinsam mit Anja Tervooren und Bettina Brenneke)

Diesseits und jenseits der Polis. Kinder als politische Subjekte im Kontext einer sozialen Bewegung. Posterpräsentation auf dem „Tag der Bildungsforschung“ des Interdisziplinären Zentrums für Bildungsforschung der Universität Duisburg-Essen. Essen, Februar 2020.

Feministische Perspektiven auf Kämpfe um soziale Reproduktion. Frühlingsakademie des Bundes demokratischer WissenschaftlerInnen in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gender. Class. Crisis – Perspektiven und Fragen feministisch-intersektionaler Klassenpolitik. Werftpfuhl, März 2019. (gemeinsam mit Julia Dück)

Children of Crisis and Mothers of the Revolution. Precarization, Politicization and the Search for a New Order. Jahrestagung der Sektion „Soziologie der Kindheit“ in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie zu „Kinder und Kindheit in gesellschaftlichen Umbrüchen.“ Stendal, Oktober 2018.

Decoding and Disrupting Inequalities among Teachers within ECE Systems. Auf der 26. Internationalen RECE Konferenz zu “Inequality in Early Childhood Education and Care”. Kopenhagen, Oktober 2018. (gemeinsam mit Marcy Whitebook und Olivia Blöchliger)

Über menschliche Bedürftigkeit, Mütterlichkeit und die (Un-)Endlichkeit von Ressourcen. Im Internationalen Workshop zu „Feministische Perspektiven auf Sorge- und Bildungsarbeit in der Frühen Kindheit.“ Wien, Mai 2017. (gemeinsam mit Tove Soiland)

Feministische Perspektiven auf die Kita-Streiks. Internationaler Kongress der feministischen Sektion des Berliner Instituts für kritische Theorie und der Rosa Luxemburg Stiftung: „Die Kraft der Kritik. Wege des Marxismus-Feminismus.“ Berlin, März 2015.

Bildungsmenschen im Gespräch. Auf der 2. Jahrestagung der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit. Wien, Oktober 2014.

Mitgliedschaften

  • Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft:
    Sektionen Frauen- und Geschlechterforschung und Sozialpädagogik und Pädagogik der frühen Kindheit
  • Interdisziplinäres Zentrum für Bildungswissenschaften
  • Österreichische Gesellschaft für Geschlechterforschung
  • Plattform EduCare und Verein zur Förderung der Elementarbildung
  • plurivers: Netzwerk feministische Bildung und Pluralität

Kontakt

Universität Duisburg-Essen
Fakultät für Bildungswissenschaften
Institut für Erziehungswissenschaft
Universitätsstr. 2
45141 Essen

Campus Essen, S06 S05 B44

Tel. +49 (0)201 183-6303
E-Mail sabine.hattinger-allende@uni-due.de

Promotionsprojekt

Im Haus des Möglichen.
Kinder als politische Subjekte im Kontext einer sozialen Bewegung

gefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung (2016-2019)

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