Sylvia Walby zu Gast am EKfG

Auf dem Foto ist Prof. Sylvia Walby zu sehen
Foto: Lancaster University

EKfG Gastinstitut für internationale Preisträgerin Anneliese Maier-Forschungspreis für Prof. Sylvia Walby

Das Essener Kolleg für Geschlechterforschung gratuliert Prof. Sylvia Walby OBE: Distinguished Professor of Sociology and UNESCO Chair in Gender Research, Director, Violence and Society UNESCO Centre, Lancaster University, UK, named fellow in the Academy of Social Sciences and the Royal Society of the Arts zur Verleihung des Anneliese Maier-Forschungspreises durch die Alexander von Humboldt-Stiftung und freut sich auf die Zusammenarbeit mit der Preisträgerin.

Professorin Sylvia Walby ist eine der weltweit führenden Theoretiker_innen auf dem Gebiet der Soziologie der Geschlechterverhältnisse und des sozialen Wandels, wie u.a. zahlreiche Auszeichnungen, Fellowships und Beteiligungen an nationalen und internationalen Forschungsprojekten belegen. Der Einfluss ihrer theoretischen und empirischen Arbeiten erstreckt sich über die Wissenschaft hinaus und geht in die Entwicklung von Politikansätzen der europäischen Institutionen, der Vereinten Nationen (UN Women), UNESCO sowie nationaler und internationaler NGOs und Regierungsinstitutionen ein.

Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gestiftete Preis wurde Sylvia Walby in Anerkennung ihrer herausragenden Leistungen in der Forschung zugesprochen und soll der Preisträgerin ermöglichen, hochrangige und zukunftsweisende Forschungen in Kooperation mit Fachkolleg_innen in Deutschland durchzuführen. Sylvia Walby wurde von EKfG-Vorstandsmitglied Prof. Karen Shire nominiert. Beide Professorinnen arbeiten seit mehr als 10 Jahren wissenschaftlich zusammen

Professorin Walby ist für die deutsche Soziologie keine Unbekannte; daher wird erwartet, dass der Forschungspreis zur Vertiefung wie auch zum Anstoß neuer Forschungskooperationen zu Gender Regimen und intersektionalen Ungleichheiten in einer weiteren europäischen Perspektive führen wird.

Das EKfG als Gastinstitution wird von der Internationalisierung seines Forschungsprogramms vor allem im Bereich der Analyse intersektionaler Ungleichheiten, der Stärkung seiner betreffenden Forschungscluster sowie im Bereich der Nachwuchsförderung profitieren. Zu vertieften Bearbeitung vorgesehen sind die Geschlechterdimension des Menschenhandels, die Transformation der Geschlechterbeziehungen im europäischen Vergleich sowie das Thema Geschlecht und Gewalt.

Zum Auftakt der Kooperation mit Prof. Walby ist für den 18. April 2018, 18:00-20:00 Uhr, eine feierliche Veranstaltung am Campus Duisburg geplant.

Die offizielle Verleihung des Preises wird am 12. September 2018 im Rahmen eines mehrtägigen Fachkolloquiums in Deutschland erfolgen.

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Pressemeldung Alexander von Humboldt-Stiftung

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