Metall- und Leichtbau, Prof. Dr.-Ing. habil. Natalie Stranghöner

Aktuelles aus dem Institut

September 2026 Erfolgreiche Teilnahme des Instituts für Metall- und Leichtbau an der EUROSTEEL 2026 Conference in Krakau, Polen

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Vom 16. bis 18. September 2026 fand in Krakau die 11th European Conference on Steel and Composite Structures – EUROSTEEL 2026 statt. Mit 571 registrierten Teilnehmenden aus 45 Ländern, 506 Fachbeiträgen in 92 Sessions und fünf Keynote-Vorträgen bot die Konferenz ein umfangreiches internationales Forum für aktuelle Forschung und Entwicklungen im Stahl- und Verbundbau. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Bewertung, Modernisierung und Wiederverwendung bestehender Stahl- und Verbundkonstruktionen sowie auf aktuellen Fragestellungen des nachhaltigen Bauens.​

Das Institut für Metall- und Leichtbau der Universität Duisburg-Essen war mit ...

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September 2026 42. Deutscher Stahlbautag

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Der 42. Deutsche Stahlbautag fand am 17. und 18.09.2026 in Bielefeld statt. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bereich des Stahlbaus konnten die Veranstaltung für den persönlichen und fachlichen Austausch nutzen und sich über aktuelle Entwicklungen im Stahlbau informieren. Das Institut für Metall- und Leichtbau der Universität Duisburg-Essen war ebenfalls vertreten.

Prof. Dr.-Ing. Natalie Stranghöner übernahm die Sitzungsleitung der Vortragsreihe „Neues aus Normung und Forschung“ und gab mit ihrem Vortrag „Verschraubungen im Stahlbau – (K)eine große Sache?“ selbst einen Einblick in aktuelle Forschungsthemen des Instituts. Das abwechslungsreiche Programm bot darüber hinaus zahlreiche spannende Fachvorträge zu aktuellen Entwicklungen in Forschung, Normung und Praxis sowie innovative Stahlbauprojekte.

Wir danken allen Beteiligten für die hervorragende Organisation und Durchführung des Stahlbautages und freuen uns bereits auf den nächsten Deutschen Stahlbautag 2028 in Neumünster.

Juli 2026 IGF-Forschungsvorhabens Nr. 01IF22531N „Weiterentwicklung der Kerbfallklassen nach EC3 für nichtgeschweißte Konstruktionsdetails unter Ansatz der synthetischen Wöhlerlinie unter Berücksichtigung stahlbautypischer Fertigungspraxis“ erfolgreich abgeschlossen

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Die Ermüdungsfestigkeit ist für viele Stahlkonstruktionen ein maßgebendes Bemessungskriterium. Brücken, Windenergieanlagen, Masten, Kranbahnen oder Hochregallager sind während ihrer gesamten Nutzungsdauer Millionen von Lastwechseln ausgesetzt. Besonders kritisch sind dabei Kerbstellen wie Bohrungen, thermisch geschnittene Kanten oder geschraubte Verbindungen, an denen Ermüdungsrisse entstehen können.

Im Rahmen des IGF-Forschungsvorhabens Nr. 01IF22531N (FOSTA P1665) „Weiterentwicklung der Kerbfallklassen nach EC3 für nichtgeschweißte Konstruktionsdetails unter Ansatz der synthetischen Wöhlerlinie unter Berücksichtigung stahlbautypischer Fertigungspraxis“ wurden die Einflüsse von Werkstofffestigkeit, Fertigungsverfahren und Oberflächenzuständen auf die Ermüdungsfestigkeit systematisch untersucht. Das Forschungsvorhaben wurde gemeinsam vom Fraunhofer-Institut für Großstrukturen in der Produktionstechnik IGP, dem Bereich Maschinenbau/Verfahrens- und Umwelttechnik der Hochschule Wismar sowie dem Institut für Metall- und Leichtbau der Universität Duisburg-Essen durchgeführt.

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Juli 2026 Exkursion zur Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp im Rahmen der Lehrver-anstaltung Stahlbau 4

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Im Rahmen der Lehrveranstaltung Stahlbau 4 – Stahl- und Verbundbrückenbau besuchten die Studierenden am 01. Juli 2026 die Baustelle des Ersatzneubaus der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp (A40).

Die Exkursion bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, eines der bedeutendsten Brückenbauprojekte Nordrhein-Westfalens aus nächster Nähe kennenzulernen. Das Programm begann mit einem äußerst informativen Fachvortrag der Projektverantwortlichen der DEGES. Dabei wurden die am Projekt beteiligten Akteure, die Planungs- und Bauphasen sowie die technischen und logistischen Herausforderungen des Ersatzneubaus vorgestellt. Im Anschluss erhielten die Studierenden im Rahmen einer geführten Baustellenbesichtigung spannende Einblicke in die konstruktiven Besonderheiten des Bauwerks und die Umsetzung des Bauvorhabens unter laufendem Verkehr.

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Die Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp führt die Bundesautobahn A40 zwischen den Duisburger Stadtteilen Neuenkamp und Homberg über den Rhein. Ihr Ersatzneubau ist Bestandteil des achtstreifigen Ausbaus der A40 und zählt zu den bedeutendsten Infrastrukturprojekten Nordrhein-Westfalens. Insbesondere das Bauen unter laufendem Verkehr sowie die Dimension des Bauwerks verdeutlichten die hohen Anforderungen an Planung, Konstruktion und Ausführung moderner Stahl- und Verbundbrücken.

Die Exkursion ermöglichte es den Studierenden, die theoretischen Inhalte der Lehrveranstaltung mit der ingenieurpraktischen Umsetzung zu verknüpfen und wertvolle Einblicke in die Planung und Realisierung eines komplexen Brückenbauprojekts zu gewinnen.

Unser besonderer Dank gilt den Mitarbeitenden der DEGES, insbesondere Herrn Ewald und Herrn Lakrori, für den informativen Fachvortrag, die interessante Baustellenführung sowie den fachlichen Austausch. Durch ihr Engagement wurde den Studierenden ein eindrucksvoller Einblick in die Praxis des modernen Brückenbaus ermöglicht.

Wir freuen uns auf den nächsten Termin im Oktober!

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Juni 2026 Exkursion zu thyssenkrupp, Duisburg

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Wie bereits schon im Jahr 2024 hat das Institut für Metall- und Leichtbau am 16.06.2026 eine Exkursion zur thyssenkrupp Steel Europe AG durchgeführt. Dabei besuchten die Studierenden des Moduls Stahlbau 1 des Studiengangs Bauingenieurwesen sowie Mitarbeiter des Instituts für Metall- und Leichtbau das Werksgelände in Duisburg.

Bei der Tour „Stahl im Wandel“ wurden den Studierenden der aktuell laufende Produktionsprozess und dessen Transformation eindrucksvoll vermittelt. Neben einer Bustour über das Werksgelände mit zahlreichen Zwischenstopps konnten hierbei u. a. das Oxygenstahlwerk und das Warmbandwerk begangen werden. Durch die Exkursion konnten die 18 Studierenden und die Mitarbeiter des Instituts für Metall- und Leichtbau den Stahlherstellungsprozess in einem der größten Stahlwerke Europas miterleben. Wir bedanken uns für die informative Führung.

April 2026 25. DASt-Forschungskolloquium

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Das gesamte Team des Instituts für Metall- und Leichtbau war beim 25. DASt-Forschungskolloquium am 09.04.2026 an der Technischen Universität Berlin vertreten.

Mohammad Aljomaa, M.Sc. und Philipp Lapp, M.Sc., wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Metall- und Leichtbau, haben im Rahmen des Kolloquiums folgende Beiträge eingereicht und präsentiert:

Aljomaa, M., Stranghöner, N.
Ermüdungsfestigkeit von gleitfest vorgespannten Verbindungen unter Ansatz der synthetischen Wöhlerlinie, 25. DASt-Forschungskolloquium, Deutscher Ausschuss für Stahlbau DASt e.V., Berlin, 9. April 2026, S. 35-39.

Lapp, P., Stranghöner, N.
Untersuchung von Scher-/Lochleibungsverbindungen im Stahlleichtbau mit hochfesten dünnwandigen Stahlblechen, 25. DASt-Forschungskolloquium, Deutscher Ausschuss für Stahlbau DASt e.V., Berlin, 9. April 2026, S. 106-109.

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