Aktuelles aus dem Institut für Sozioökonomie

MA Sozioökonomie
MA Sozioökonomie

​Aktuelle Informationen zum Masterstudiengang Sozioökonomie, der im kommenden Wintersemester 2019/20 starten soll, finden Sie unter

www.uni-due.de/soziooekonomie/master

Konferenz "Crossing borders, embracing pluralism" startet

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Am Mittwoch, 20. Februar ist es soweit! Die internationale Konferenz "Crossing borders, embracing pluralism" am Institut für Sozioökonomie startet.

Den Aufakt bilden die Mitgliederversammlung der GSÖBW und das Festival for Pluralism, die am Mittwoch beginnen. Am Donnerstag findet das Festival for Pluralism und die Plenar-Sessions statt - mit Grußworten, Diskussionsrunden und einer Keynote-Rede von Ha-Joon Chang (Cambridge University). Am Freitag finden weitere parallele Sessions und Workshops statt.

Es werden rund 150 Teilnehmer/innen aus ganz Europa erwartet. Mehr Informationen

Miriam Rehm Juniorprofessorin am Institut für Sozioökonomie

Miriam Rehm
Das Institut für Sozioökonomie bekommt Verstärkung (2): Seit Januar 2019 ist Miriam Rehm Juniorprofessorin für Sozioökonomie mit Schwerpunkt Empirische Ungleichheitsforschung am Institut. Zuvor hat sie in der wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung der Arbeiterkammer Wien, in internationalen Organisationen (ILO, UN DESA) und an Forschungszentren (SCEPA, WIFO) gearbeitet sowie unter anderem an der NYU, der New School und der WU Wien gelehrt.

In ihrer Forschung wird sie sich insbesondere auf die Verteilung von Einkommen und Vermögen konzentrieren. Die konkreten Forschungsvorhaben drehen sich um drei Themen: Erstens, empirische Analysen zum Zusammenhang von Arbeitsmarktpolitik und Ungleichheit, insbesondere in Bezug auf Institutionen und Gender; zweitens, personelle und funktionelle Verteilung und makroökonomische (fiskalische) Politik; und drittens, Gründe für Ungleichheit mit einem Fokus auf Arbeitsmarkt und insbesondere Migration.

Zur Personenseite von Miriam Rehm | Miriam Rehm auf Twitter folgen

Zur aktuellen Stellenausschreibung (PDF) in der Arbeitsgruppe Empirische Ungleichheitsforschung

Jakob Kapeller Professor am Institut für Sozioökonomie

Foto Jakob Kapeller
Das Institut für Sozioökonomie bekommt Verstärkung (1): Seit Januar 2019 ist Jakob Kapeller Professor für Sozioökonomie mit Schwerpunkt Plurale Ökonomik am Institut. Bisher war er Leiter des Instituts für die Gesamtanalyse der Wirtschaft (ICAE) an der Johannes-Kepler-Universität Linz. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen sozio-ökonomischer Wandel, politische und ökonomische Ideengeschichte, Philosophie der Sozialwissenschaften sowie Verteilungsforschung und heterodoxe Ökonomie. Er ist Autor zahlreicher referierter Artikel in wissenschaftlichen Fachzeitschriften unterschiedlicher Disziplinen und fungiert als Herausgeber des Heterodox Economics Newsletter (www.heterodoxnews.com).

In seinen Forschungsarbeiten adressiert Kapeller aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen – wie die Stabilität des Finanzmarkts, die Folgen des internationalen Standortwettbewerbs, die Zukunft der europäischen Integration oder die Verteilung von Vermögen und Einkommen. Dabei bedient er sich eines breiten Methodenspektrums sowie eines interdisziplinären und plural-ökonomischen Ansatzes, um der Komplexität und dem Facettenreichtum sozio-ökonomischer Phänomene gerecht zu werden. Zukünftig wird er außerdem die Entwicklung von Möglichkeiten zu einer kohärenten praktischen Implementierung einer pluralen Ökonomik in Forschung und Lehre sowie die Frage der Messung gesellschaftlichen Wohlstands in den Blick nehmen.

Zur Personenseite von Jakob Kapeller

Zur aktuellen Stellenausschreibung (PDF) in der Arbeitsgruppe Plurale Ökonomik

Fellowship für Innovationen in der digitalen Hochschullehre

Daniel Obst
Daniel Obst
, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozioökonomie, wird Fellow für Innovationen in der digitalen Hochschullehre. Als einer von 43 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wird er im Rahmen eines Förderprogramms des Landes NRW und des Stifterverbands zur Entwicklung innovativer Lehr- und Lernformate beitragen. Das am Institut für Sozioökonomie angesiedelte Projekt von Daniel Obst hat zum Ziel, einen interaktiven MOOC, einen „Massive Open Online Course“, zur Einführung in die Sozioökonomie zu entwickeln. Der MOOC soll dabei in zweifacher Hinsicht Orientierung bieten: Studieninteressierte sollen während der Studienauswahlphase ein klareres Bild von der Disziplin der Sozioökonomie und dem Studienangebot des geplanten MA Sozioökonomie erhalten. Zugleich soll der Kurs helfen, unterschiedliche Wissensstände von eingeschriebenen Studierenden in der Studieneingangsphase anzugleichen.

Buch erschienen: Wessen Stimme zählt?

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Wie steht es um die politische Gleichheit in Gesellschaften mit wachsender Einkommensungleichheit? Mit einer umfassenden empirischen Untersuchung politischer Repräsentation in Deutschland zeigt Lea Elsässer, Post-Doktorandin am Institut für Sozioökonomie, dass die Entscheidungen des Deutschen Bundestages seit den 1980er-Jahren systematisch zugunsten oberer Berufs- und Einkommensgruppen verzerrt sind. In der Folge wird nicht nur das Gleichheitsversprechen der Demokratie verletzt, sondern es werden auch vermehrt Entscheidungen getroffen, die ökonomische Ungleichheit tendenziell verschärfen.

Das Buch ist im Campus-Verlag in der Reihe Schriften aus dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung erschienen. Weitere Infos

Forschungskolloquium am Institut für Sozioökonomie

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Am 17. Oktober 2018 startet das erste öffentliche Forschungskolloquium am Institut für Sozioökonomie. Jeweils Mittwochs zwischen 14:30-16:00 Uhr präsentieren Forscherinnen und Forscher des Instituts und von außerhalb ihre Forschunsfragen und -ergebnisse.

Institutsexterne Gäste sind Bettina Kohlrausch (Institut für Soziologie, Universität Paderborn), Lukas Haffert (Institut für Politikwissenschaft, Universität Zürich), Simone Leiber (Fakultät für Bildungswissenschaften, UDE) und Uwe Schneidewind (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie).

Die genauen Termine, Themen und Vortragenden im Wintersemester 2018/19 finden Sie hier.

Jahrestagung der GSÖBW 2019 in Duisburg

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Das neue Institut für Sozioökonomie (IfSO) an der Universität Duisburg-Essen lädt ein: Am 21. und 22.2.2019 richtet das IfSO in Duisburg die Jahrestagung der Gesellschaft für sozioökonomische Bildung und Wissenschaft (GSÖBW) aus. Unter dem Titel „Grenzen überschreiten, Pluralismus wagen“ werden hier vielfältige Perspektiven auf sozioökonomische und plural-ökonomische Hochschullehre in unterschiedlichen Studienfeldern diskutiert. Diesmal steht also die Lehre im Fokus der GSÖBW-Jahrestagung. Duisburg ist dabei ein gut gewählter Ort, schließlich startet voraussichtlich im Wintersemester 2019/20 der neue IfSO-Masterstudiengang. ​

Highlights der Veranstaltung sind die Keynote Speech von Ha-Joon Chang (Universität Cambridge), Diskussionsrunden mit Lucio Baccaro (MPIfG Köln), Lisa Herzog (HfP München) und Jakob Kapeller (ICAE Linz) sowie ein buntes Rahmenprogramm.

Der Call for Papers ist noch bis zum 07.09.2018 offen. Weitere Informationen rund um die Tagung finden Sie hier.

Wir würden uns freuen, Sie im Februar 2019 in Duisburg begrüßen zu können!

Master-Studiengang Sozioökonomie

Der Master-Studiengang Sozioökonomie ist auf den Weg gebracht: Im Mai 2018 hat das Rektorat der Universität Duisburg-Essen beschlossen, ein Einrichtungsverfahren für den neuen Masterstudiengang Sozioökonomie zu starten. Nach derzeitigem Planungsstand soll der zweijährige MA bereits im Wintersemester 2019/20 starten.

Möchten Sie über die Einrichtung des neuen Studiengangs und sonstige Entwicklungen am Institut für Sozioökonomie auf dem Laufenden bleiben?

Abonnieren Sie hier den Newsletter des Instituts für Sozioökonomie.

Studienangebot Sozioökonomie im BA Politikwissenschaft startet

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Ab dem Sommersemester 2018 können Studierende der Politikwissenschaft an der UDE das Studienangebot Sozioökonomie wählen. In sieben Veranstaltungen im Umfang von insgesamt 33 CP erweitern die Studierenden ihr politikwissenschaftliches Studium um eine sozioökonomische Perspektive. Beim Verstehen ökonomischer Zusammenhänge profitieren sie von ihrem institutionellen und politökonomischen Vorwissen und können zugleich ihr Verständnis politischer Zusammenhänge um eine ökonomische Komponente ergänzen.​

Ein zentraler Grundsatz ist dabei neben der Interdisziplinarität ein Pluralismus der verschiedenen Theorien und Modelle, auch mit dem Ziel, die Kontroversität wirtschaftspolitischer Positionen sichtbar zu machen. Mehr Informationen

Ausschreibungen für drei neue Professuren am Institut für Sozioökonomie

Am neu gegründeten Institut für Sozioökonomie an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften der UDE sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt drei Professuren zu besetzen.

Es werden folgende drei Professuren eingerichtet:

  • Sozioökonomie, Schwerpunkt Empirische Ungleichheitsforschung (W1 mit Tenure Track) (Zur Ausschreibung)
  • Sozioökonomie, Schwerpunkt Plurale Ökonomik (W2) (Zur Ausschreibung)
  • Sozioökonomie, Schwerpunkt Staatstätigkeit und Staatsfinanzen (W2) (Zur Ausschreibung)

Die Bewerbungsfrist ist jeweils am 20. August 2017.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Institut für Sozioökonomie gegründet

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Es ist soweit: Das Institut für Sozioökonomie / Institute for Socio-Economics wurde im Mai 2017 an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften der UDE gegründet. Das Institut erweitert die Fakultät um einen sozioökonomischen Schwerpunkt. Hier werden ökonomische Fragestellungen an der Schnittstelle zu Politikwissenschaft und Soziologie aus einer pluralen Perspektive und mit einem besonderen Fokus auf (sozio-)ökonomische Ungleichheit, Staatstätigkeit und Staatsfinanzen und gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge behandelt. Gründungsdirektor des neuen Instituts ist Univ.-Prof. Dr. Till van Treeck.

Nach Abschluss der Berufungsverfahren für drei neue Professuren wird das Institut für Sozioökonomie das Forschungsprofil der Fakultät stärken und einen eigenen Master-Studiengang Sozioökonomie anbieten. Darüber hinaus wird das Institut die wirtschaftswissenschaftlichen Bestandteile der Lehramtsstudiengänge der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften betreuen. Angebote im Wahlbereich bestehender sozialwissenschaftlicher Studiengänge an der Fakultät gehören ebenfalls zum Lehrprofil des Instituts für Sozioökonomie.