Vor dem Lehrpfad...

Die "Bank in den Korallen", Foto: André Kreft, 2026

So sah es vorher aus...Die Bank in den Korallen

Am Anfang war die Korallenbeere (Symphoricarpos orbiculatus) - zumindest hat dieser Bodendecker die Fläche der heutigen Gartenarena über viele Jahre beherrscht. Auch insgesamt war die Fläche des heutigen Lehrpfads von nur wenigen Pflanzenarten dominiert: Neben der Korallenbeere, waren Zwergmispel (Cotoneaster spec.), Brombeere (Rubus spec.) und Hartriegel (Cornus mas) die mit Abstand häufigsten Pflanzen und deckten weite Teile der heutigen Beete und Wege ab.

Von unserer "Bank in den Korallen" blickte man 2024 noch in eine grüne Fläche mit wenigen Pflanzenarten (= wenig Biodiversität): Es gab (außerhalb der gepflasterten Bereiche) keine Wege, kein Hochmoorbeet und auch noch keine Gartenarena. Die "Bank in den Korallen" haben wir, wie die meisten Holzbauten am Lehrpfad, komplett aus Altholz hergestellt und nun laden wir euch ein, hier zu sitzen und sich die Bilder von den Anfängen des Lehrpfads anzuschauen. An dieser Stelle haben wir auch einige Kennzahlen unserer Arbeit zusammengetragen.

Fläche der heutigen Gartenarena, Foto: André Kreft, 2024

01. März 2024 Vor der Gartenarena

Am 01. März 2024 stand nur das große Wildbienenhotel und am Fuße des mit Korallenbeeren überwucherten Hanges ein altes, verfallenes Gewächshaus.

Fläche des heutigen Hochmoorbeets, Foto: André Kreft, 2024

01. März 2024 Vor dem Hochmoorbeet

Der Hang oberhalb des heutigen Hochmoorbeets war von Zwergmispel (Cotoneaster spec.) und Brombeeren (Rubus spec.) flächendeckend bewachsen.

Fläche des heutigen Betriebshofs, Foto: André Kreft, 2024

01. März 2024 Vor dem Betriebshof

Unser Betriebshof war zunächst eher ein Lagerplatz, für Steinen,  gesammelte Holzpaletten und drei Schnellkomposter.

Panorama-Aufnahme der Lehrpfadsfläche, Foto: André Kreft 2024

Zahlen bitteKennzahlen unserer Arbeit

Auf der rund 3200 mgroßen Fläche des Lehrpfads sind zwischen März 2024 und Juni 2026 rund 100 m Trockenmauern mit einer Höhe zwischen 30 und 100 cm entstanden, mit denen die Hänge terrassiert und die Flächen strukturiert wurden. Für diese Mauern wurden über 50 Tonnen Steine händisch verarbeitet. Es wurden 100 m neue Wege und über 50 neue Sitzgelegenheiten aus Altholz geschaffen. Es wurde ein neues Gewächshaus (das alte Gewächshaus konnte leider nicht wiederverwendet werden) sowie vier Kleingewässer und ein Hochmoorbeet errichtet. Bei den Arbeiten haben wir mehr als 4 m3 Müll in Form von Glasscherben, Plastikverpackungen und Altmetall gesammelt und dem Entsorgungshof der UDE zugeführt.