IAQ Pressemitteilung

Pressemitteilung vom 20.03.2012 Beruf und Arbeitsmarkt

IAQ richtet Abschlusskonferenz zu bops-Projekt aus



Der berufliche Abschluss bedeutet heute nicht nur das Eintrittsticket in den Arbeitsmarkt, zunehmend gilt die Qualifikation bei Personalchefs auch als Versprechen für ein ganzes Bündel von Kompetenzen ihrer (künftigen) Mitarbeiter. Mit Beruflichkeit und ihrem Potenzial auf dem Arbeitsmarkt setzt sich ein Workshop auseinander, den das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) heute (20.03.2012) im Rahmen der BALANCE Multikonferenz Arbeitsgestaltung 2012 in Nürnberg organisiert.

Die klassische Beruflichkeit steht unter Anpassungsdruck angesichts des Strukturwandels in den Betrieben und der ansteigenden Flexibilität in der Arbeit. Eine Entgrenzung von Beruflichkeit konnte aber vermieden werden, zeigte die Diskussion der ca. 40 Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis. Es gibt breitere und flexiblere Berufsbilder, neue Lernformen und Kombinationen unterschiedlicher Bildungswege, aber auch institutionelle Reformen, wie z.B. Ausbildungsverbünde von mehreren Unternehmen. Klassische Aufstiegswege differenzieren sich – die Unternehmen experimentieren und berufliche Aufstiegsfortbildung und akademische Ausbildung werden neu kombiniert.  

Die Veranstaltung bildet die Abschlusskonferenz zum BMBF-geförderten Verbundprojekt „bops – Beruflichkeit, Organisations- und Personalentwicklung im Spannungsfeld von Restrukturierung und Kompetenzsicherung”. Unter Federführung des IAQ wurden mit den Projektpartnern vom ISF München, der Universität Bamberg und der Uniklinik Köln innovative Personal- und Organisationsstrategien untersucht. Auf der Abschlusskonferenz stellten die Projektpartner die Ergebnisse zur Bedeutung von Berufsfachlichkeit in unternehmensübergreifenden Lernallianzen in der Metall- und Elektroindustrie vor, in Personalvermittlungsabteilungen von Großunternehmen und zu den Aufstiegs- und Karrierewegen im Handel.

Weitere Informationen: www.bops-projekt.de

Redaktion:

Claudia Braczko

Für weitere Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Gernot Mühge
Oliver Schweer