Veranstaltungsarchiv
02.03.2026 bis 03.03.2026
Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - Zwischenbilanz der wissenschaftlichen Begleitungen von Modellprojekten des Bundesprogramms rehapro. Universität Duisburg-Essen, Campus Duisburg. Weitere Informationen
Das Bundesprogramm rehapro ist ein Innovationsprogramm: Der Fokus der Projekte liegt auf der Entwicklung und Erprobung innovativer Ansätze und Maßnahmen, die die Teilhabe von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen verbessern. Nahezu alle Modellprojekte nutzen die Möglichkeit zu einer eigenen wissenschaftlichen Begleitung, die unabhängig von der Evaluation des Bundesprogramms arbeitet. Um den wissenschaftlichen Austausch zu fördern, richtet sich auch die dritte Fachkonferenz speziell an die wissenschaftlichen Begleitungen der knapp 120 geförderten Modellprojekte.
Mit einer maximalen Laufzeit der Modellprojekte von fünf bzw. vier Jahren und drei Förderaufrufen erstreckt sich die Laufzeit des Programms über einen relativ langen Zeitraum von 2019 bis 2028. In dieser Zeit entstehen viele wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse, gleichzeitig sind auch demographische, wirtschaftliche sowie arbeitsmarkt- und sozialpolitische Rahmenbedingungen ständig im Wandel, die in die wissenschaftliche Aufarbeitung der Ergebnisse einbezogen werden müssen. Ziel der dritten Fachkonferenz ist deshalb eine Zwischenbilanz der wissenschaftlichen Begleitungen. Auch die Programmevaluation wird aktuelle Ergebnisse zur Diskussion stellen.
(Ansprechpartner*in: Anemari Karacic).
26.02.2026
HUMAINE Frühjahrsmesse 2026. O-Werk, Bochum. Weitere Informationen
Am 26. Februar 2026 findet im O-Werk Bochum die HUMAINE-Frühjahrsmesse 2026 XL statt. Die Veranstaltung bietet praxisnahe Einblicke in humanzentrierte KI-Anwendungen, Impulse aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Raum für Austausch und Vernetzung. Ein besonderes Highlight ist die Eröffnung der neuen Ausstellungsroute „Zukunft. ARBEIT IM POTT“. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt. Anmeldung: https://humaine.info/fruehjahrsmesse/
(Ansprechpartner*innen: Dr. Anja Gerlmaier, Dr. Paul-Fiete Kramer).
23.02.2026 bis 24.02.2026
Ein gerechtes Entgeltsystem - transparent, begründet und praxistauglich. Kassel. Weitere Informationen
Werkstätten für Menschen mit Behinderung stehen vor der Herausforderung, Entgeltsysteme zu entwickeln, die sowohl der individuellen Leistung als auch dem Prinzip der Gerechtigkeit Rechnung tragen. Doch was soll honoriert werden – Produktivität, Anstrengung, individuelle Voraussetzungen oder die Art der Tätigkeit? Welche Kriterien gelten für die leistungsangemessene Verteilung des Steigerungsbetrags, und wie lässt sich ein solches System rechtssicher und nachvollziehbar gestalten?\r\nNach § 221 SGB IX sind Werkstätten verpflichtet, eine Entgeltordnung vorzuhalten, in der insbesondere die Kriterien für die Verteilung des Steigerungsbetrags geregelt sind. Die Praxis zeigt: Unterschiedlichste Modelle existieren, von personenbezogenen über tätigkeitsbezogene bis hin zu gemischten Systemen. Welche Konzepte haben sich bewährt?
(Ansprechpartner*in: Alexander Bendel).