Chemie

Prof. Dr. Maik Walpuski

Professur für Didaktik der Chemie

Schützenbahn 70
45127 Essen
SL 203d
(0201) 183-3764

E-Mail an Prof. Dr. Maik Walpuski

Chemie

Wo wir gestartet sind:

Wir sind seit 2019 Teil von ProViel. Ziel unseres Teilprojekts ist es, das Professionswissen von Studierenden während Praxisphasen (Praxissemester) im Bereich von Fachwissen, fachdidaktischem und bildungswissenschaftlichem Wissen zu analysieren und die Einstellungen der Studierenden zur Inklusion von Schüler*innen zu erfassen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Kompetenzorientierung von Prüfungsphasen an der Universität und damit einhergehendem Optimierungspotenzial im Sinne einer transparenten und qualitativ hochwertigen Lehramtsausbildung. Das Projekt ergänzt mit dem Handlungsfeld Qualitätsentwicklung und -sicherung das QM-System der UDE durch die Entwicklung von reliablen und validen Messinstrumenten zur Erhebung der studentischen Kompetenzen zum fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und bildungswissenschaftlichen Wissen am Ende des Studiums. Die Ergebnisse werden regelmäßig in den Lehreinheiten der Teilprojekte (Bildungswissenschaften, Chemie, Mathematik, Sachunterricht und Sozialwissenschaften) im Hinblick auf möglichen Handlungsbedarf diskutiert.

Was wir bisher erreicht haben:

Im Fach Chemie haben wir ein valides Testinstrument zur Erfassung des Professionswissens von Studierenden konzipiert, pilotiert und nun im Studiengang implementiert. Dieses Testinstrument erfasst auch Items zum Umgang mit Inklusion. Zudem haben wir Testinstrumente zur Analyse von Transparenz und Kompetenzorientierung in Prüfungsprozessen in der Lehramtsausbildung Chemie entwickelt. Auf Basis von Literaturanalysen wurden mögliche Lernziele für das Modul „Allgemeine Chemie“ identifiziert, mit deren Hilfe empirisch untersucht wurde, inwieweit sich die Wahrnehmung der Modulziele zwischen Studierenden und Dozierenden decken. Insgesamt zeigt sich, dass es für die Studierenden nicht gut genug erkennbar ist, welche Lernziele die Dozierenden als wichtig erachten. Um zu prüfen, ob die festgestellte nicht optimale Passung in der Bewertung der Lernziele zwischen Dozierenden und Studierenden tatsächlich Nachteile bringt, wurde untersucht, welchen Einfluss die Höhe der Lernzielübereinstimmung zwischen den von Studierenden wahrgenommenen Lernzielen und den als wichtig erachteten Lernzielen der Lehrenden auf den Klausurerfolg hat. Hier erweist sich die Übereinstimmung als ein relevanter Faktor nach dem eigentlichen Fachwissen. In der Folge wurden fakultätsinterne Gespräche zur Kompetenzorientierung in der Lehre und zur Lernzielformulierung initiert.