Liebe Studierende,

zum neuen Semester möchten wir Sie herzlich an der Fakultät für Bildungswissenschaften begrüßen! Wir freuen uns, dass Sie sich als Studienanfänger*innen für ein Studium an unserer Fakultät entschieden haben bzw. ihr Studium an unserer Hochschule weiter fortsetzen. Besonders freuen wir uns, dass wir Sie nach mittlerweile zwei Jahren in vielfach digitaler Lehre wieder in Präsenz an unserem Campus begrüßen können.

Im Sommersemester 2022 findet der überwiegende Teil unseres Lehrangebots wieder in Präsenz am Essener Campus statt, teilweise kombiniert mit Online Streaming und begleitenden/ergänzenden digitalen Angeboten. Nähere Details zu den einzelnen Lehrveranstaltungen finden sie im Veranstaltungskatalog der Universität (Link: https://campus.uni-due.de/lsf/). Für Rückfragen stehen Ihnen gerne die Studiengangsmanager*innen, Praktikumskoordinatoren u.a. in den einzelnen Studiengängen zur Verfügung. Ebenso freuen sich die Fachschaften über Ihren Besuch und beraten Sie gerne zu allen Fragen rund um ihr Studium. Sprechen Sie uns alle mit Fragen, Kritik und Lob gerne an, so dass wir das kommende Semester in ihrem Sinne möglichst gut gemeinsam gestalten können.

Mit den besten Wünschen für ein gutes und erfolgreiches Sommersemester 2022!

Gisela Steins (Dekanin) und Dirk Hofäcker (Studiendekan)

Pixabay-welcome-3363658-1920-1080

Eine kurze Beschreibung unserer Fakultät für Bildungswissenschaften

Die Fakultät für Bildungswissenschaften wurde 2004 gegründet und umfasst fünf Institute: Institut für Berufs- und Weiterbildung (IBW), Institut für Erziehungswissenschaft (IfE), Institut für Psychologie (IfP), Institut für Soziale Arbeit und Sozialpolitik (ISP), Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften (ISBW). Die Institute sind maßgeblich an den Lehreinheiten und Studiengängen der Fakultät ausgerichtet.

An der Fakultät sind etwa 50 Professorinnen und Professoren, knapp 170 wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Lehrkräfte für besondere Aufgaben sowie circa 30 Mitarbeitende aus Technik und Verwaltung beschäftigt.

Durch ihre disziplinär breit aufgestellten Forschungsaktivitäten ist die Fakultät für Bildungswissenschaften national und international in den unterschiedlichen Feldern der Bildungsforschung engagiert. Zugleich sorgt sie, beispielsweise durch regionales Engagement in Forschung und Wissenstransfer, für eine enge Anbindung an die zivilgesellschaftlichen und politisch-administrativen Erwartungen und (Bildungsreform-)Bedarfe. Außerdem beteiligen sich Mitglieder der Fakultät in leitender Funktion am Interdisziplinären Zentrum für Bildungsforschung (IZfB) und am Interdisziplinären Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (InZentIM) der UDE.

Dabei wahrt die Fakultät die Mannigfaltigkeit der theoretischen und forschungsmethodischen Zugänge zu ihren Gegenständen. In der Lehre repräsentiert sie die Transdisziplinarität, die sich in den von ihr verantworteten Studiengängen bzw. Studienprogrammen widerspiegelt: Dies sind die bildungswissenschaftlichen Anteile der Studiengänge zur Lehrkräfteausbildung im Bachelor und Master (Grundschule (1), Haupt-, Real- und Gesamtschule (2), Gesamtschule und Gymnasium (3), Gymnasium und Gesamtschule (4), Berufskolleg Mit dem Unterrichtsfach „Sport“ (5) ist die Fakultät zudem auch mit einem eigenen Fach an der Lehramtsausbildung beteiligt; ferner bietet die Fakultät die grundständigen Bachelor-/Master- Hauptfachstudiengänge „Erziehungswissenschaft/Erwachsenenbildung“ (6), „Soziale Arbeit“ (7) und den Studiengang Psychologie (B.Sc. und M.Sc.) (8) an. Im Rahmen der Weiterbildungsstudiengänge des Master-Angebots hält die Fakultät zusätzlich die beiden Online-Studiengänge rund um Bildung und Digitalisierung (M.A. „Educational Media“ (9), M.A. „Educational Leadership“ (10)) sowie diverse weitere Kurse bzw. Angebote zum Erwerb von Universitätszertifikaten vor.

Aktuelles aus der Fakultät

Virus-4835301 1920
Coronavirus / SARS-CoV 2:  Informationen zur aktuellen Lage an der Bildungswissenschaftlichen Fakultät ​
​​

Stand: 17.2.2021

Bitte beachten Sie die Informationen der Universität zum Thema Corona, die laufend aktualisiert werden: https://www.uni-due.de/de/covid-19/

Bibliotheken

Pixabay-bookshop-1759619-1920-1080
Für nähere Details bezüglich der Zugangsbedingungen informieren Sie sich bitte auf der Website der Universitätsbibliothek: https://www.uni-due.de/ub/index.php

​Nachrufe

​​Pixabay-black-and-white-2097933-1920-1080

9. Juni 2022

Die Fakultät für Bildungswissenschaften trauert um Prof. Dr. phil. Franz Tings, M. A.

Foto Franz Tings
​Franz Tings wurde 1940 in Duisburg-Hamborn geboren, 1961 legte er am Max-Planck-Gymnasium in Duisburg-Meiderich sein Abitur ab. Es folgten Lehr- und Studienjahre, die ihn nach zwei Semestern an der damaligen Pädagogischen Hochschule Ruhr in Essen-Kettwig an die Universitäten Münster, Köln, Bochum und Bonn führten.  Hier belegte er unter anderem Allgemeine Sprachwissenschaft, Psychologie, Pädagogik, Phonetik und Kommunikationsforschung und wurde 1973 mit einer Arbeit zu den sprachwissenschaftlichen Grundlagen der Worterarbeitung und ihrer sprachpädagogischen Anwendung in der Praxis des Gehörlosenunterrichts an der philosophischen Fakultät der Universität Bonn promoviert. Studienbegleitend sammelte er umfangreiche praktische allgemein- und sonderpädagogische Erfahrungen, zuletzt an der damaligen Gehörlosenschule in Essen.

Im Jahre 1977 erhielt Herr Tings den Ruf auf eine Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Heil- und Sonderpädagogik an die damals im Aufbau befindliche Universität-Gesamthochschule Essen.  Im damaligen Fachbereich 2 – Erziehungswissenschaft, Psychologie und Sport – engagierte er sich von Anfang an als Mitglied der pädagogisch-psychologischen Arbeitsgruppe und trug wesentlich zur Kooperation dieser beiden Fächer bei.  Seine Lehre gestaltete er in hohem Maße praxisorientiert und regte seine Studierenden immer wieder an, die in Praktika und Projekten gesammelten praktischen Erfahrungen wissenschaftlich zu reflektieren.

Seine Lehrveranstaltungen waren gleichermaßen von seinen Erfahrungen als Gehörlosenpädagoge und seinen Studien als Sprachwissenschaftler geprägt, und seine Projekte wurden über viele Jahre auch von einer gehörlosen wissenschaftlichen Mitarbeiterin begleitet.  Herr Tings war ein exzellenter Kenner und Verfechter der Sapir-Whorf-Hypothese, d. h. der Annahme, dass unsere Wahrnehmung und unser Denken von unserer Sprache ermöglicht und begrenzt werden. Gerne bereicherte er wissenschaftliche Diskussionen um Hinweise auf unbewusste konnotative Bedeutungen sprachlicher Äußerungen, z. B. „da wirst du aber alt aussehen“ nicht nur als Hinweis auf das mögliche Misslingen einer Aktion, sondern auch als Verknüpfung von Versagen, Unvermögen und Misserfolg mit „Alter“.

Als überzeugter Gewerkschafter fühlte sich Herr Tings den demokratischen Verhältnissen zutiefst verpflichtet, auch in der Hochschulpolitik, engagierte sich in der akademischen Selbstverwaltung und war bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahre 2005 Mitglied der Fakultät.

Franz Tings verstarb am 25. Mai 2022. Wir verlieren mit ihm einen liebenswerten und besonnenen Kollegen, dem die Bildung seiner Studierenden über alles ging. Die Fakultät für Bildungswissenschaften wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Prof. Dr. Gisela Steins                      Prof. Dr. Arnold Langenmayr

weitere Nachrufe

Informationen für Studium und Lehre

Spezifische Informationen für Studium und Lehre haben wir Ihnen untenstehend zusammengestellt.

WiSe 2020/21 Prüfungen

Studentin, die handschriftlich einen Text verfasst

Für die Prüfungen des Wintersemesters wird wiederum die gesamte vorlesungsfreie Zeit im Anschluss an das WiSe genutzt werden. Bis einschließlich 7.3.2021 finden Prüfungen dabei standardmäßig in digitalisierter Form statt. Bitte beachten Sie hierzu den Leitfaden zum Ablauf einer Online-Klausur von zuhause aus bzw. den Leitfaden zur Durchführung von mündlichen online-Videoprüfungen. Zu näheren Details wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Veranstalter*innen. Über das weitere Prüfungsgeschehen nach dem 7.3. wird weiter informiert.

Die Freiversuchsregelung gilt auch für Prüfungen des WiSe 2020/21. Die Anwendung auf Prüfungen des WS 2020/21 findet entsprechend zu den Regelungen des SoSe 2020 statt; d.h: alle studienbegleitenden Prüfungen, die im Wintersemester 2020/21 angetreten und als „nicht bestanden“ bewertet werden, gelten als nicht unternommen. Dies gilt für Erst-, Zweit- und Drittversuche. Die Freiversuche gelten nicht für Bachelor-/Masterarbeiten.
Ist nach der fachspezifischen Prüfungsordnung eine mündliche Ergänzungsprüfung vorgesehen, kann die oder der Studierende die Durchführung der mündlichen Ergänzungsprüfung beim zuständigen Prüfungsausschuss beantragen. Diese mündliche Ergänzungsprüfung fällt nicht unter die Freiversuchsregelung.

SoSe 2021 ​Studium

das Wort Study aus Buchstabenwürfeln gebildet

Auch im Sommersemester 2021 soll die Anzahl an Präsenzveranstaltungen begrenzt bleiben. Stattfinden sollen entsprechend nur Veranstaltungen, die aufgrund bestimmter didaktischer Voraussetzungen Präsenzlehre erforderlich machen oder begleitende Propädeutikums- bzw. Einführungsveranstaltungen im ersten Semester.

Bei Fragen zu konkreten Veranstaltungen bzw. Seminaren – etwa im Hinblick auf Veranstaltungsform, Anmeldung etc. – suchen Sie deshalb die jeweiligen Homepages der Dozierenden auf und/oder beachten Sie verstärkt die Kommentartexte im LSF zu den einzelnen Veranstaltungen:
https://campus.uni-due.de/lsf/.

Freerangestock-photo 110307 20170726-1920-1080

Sonstige Hinweise

Lehrende finden Ressourcen und Informationen für eine ggf. notwendige Online-Lehre unter:  https://www.uni-due.de/e-learning/schnellstart.php

Bei weiteren allgemeinen Fragen zu Ihrem Studium wenden Sie sich bitte elektronisch an Ihre Studiengangkoordinator*innen.

ab sofort (Stand: 17.2.2021) Abschlussarbeiten

Notebookbildschirm mit Graphik

Ab Mittwoch, den 16.12.2020 wird die Einreichung von Abschlussarbeiten wieder zunächst in rein digitaler Form ermöglicht. Die Einreichung in elektronischer Form ist an die zuständige Sachbearbeitung im Prüfungswesen und die beiden Prüfenden zu richten. Die Abgabe der schriftlichen Abschlussarbeiten in der gewohnten (gebundenen) Form sind spätestens zwei Wochen nach Beendigung des Lockdowns und nach Öffnung des Einzelhandels und der Copy-Shops nachzureichen.

Zu eventuellen Schreibfristverlängerungen infolge der Corona-Pandemie bzw. aufgrund von betreuungspflichtigen Kindern wenden Sie sich bitte an die zuständigen Prüfungsausschüsse.

Logo Praxisdialog 2020

Veranstaltungshinweise

 

- Der Praxisdialog wird aus aktuellem Anlass auf Herbst 2021 verschoben! -

Der Fachtag „Uni-meets-Practice - Praxisdialog 2020“, ein Kooperationsprojekt des Jugendamtes der Stadt Essen und der Universität Duisburg-Essen, lädt Praktiker*innen und Studierende gleichermaßen ein, sich zu aktuellen Themen der Sozialen Arbeit auszutauschen.

Mehr erfahren

Fakultät

Unsere Fakultät wurde im Herbst 2004 im Zuge der Fusion der beiden Universitäten Essen und Duisburg gegründet. Das Dekanat und die Büros der Professoren/-innen und Mitarbeiter/-innen befinden sich  am Campus Essen, im Gebäude S06.

In diesen Instituten arbeiten zurzeit knapp 50 Professor/innen, rund 170 wissenschaftliche und knapp 30 weitere Mitarbeiter/innen. Etwa die Hälfte der Professorinnen und Professoren sind Frauen, auch beim wissenschaftlichen Mittelbau liegt die Quote der weiblichen Beschäftigten aktuell bei 50 Prozent.

Forschung an der Fakultät

In den Instituten wird sowohl herausragende empirische wie auch vielfältige theoretische, systematische und historische Forschung geleistet. Die enge Verzahnung aus grundlagentheoretischer sowie transfer- und anwendungsorientierter Forschung gehört zum herausragenden Forschungsspezifikum einer der größten bildungswissenschaftlichen Fakultäten in Deutschland. Aktuell ist die Fakultät an der DFG Forschergruppe ALSTER beteiligt. In den Forschungsbereichen Wirtschaftspädagogik und Soziale Arbeit bieten drittmittelgeförderte Promotionskollegs jungen Nachwuchswissenschaftler/innen optimale Möglichkeiten zur Promotion. Aktuell sind knapp 100 Promovendinnen und Promovenden in unserer Fakultät eingeschrieben, davon gut die Hälfte Frauen. Jenseits individueller Betreuung bietet das fakultätsinterne dokForumden Promovierenden umfangreichen Support in inhaltlicher wie auch methodischer, organisatorischer sowie national und international vernetzender Hinsicht an.

Unsere Fakultät ist maßgeblich am Interdisziplinären Zentrum für Bildungsforschung (IZfB) beteiligt, das auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Erziehungswissenschaft, Psychologie, Fachdidaktiken und Fachwissenschaften zielt; desgleichen sind Mitglieder unserer Fakultät im interdisziplinären Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (InZentIM) engagiert.

Lehre an der Fakultät

Vom hauptamtlichen Personal und einer ganzen Reihe, teilweise langjährig tätiger Lehrbeauftragter werden Lehrangebote in den folgenden, von der Fakultät verantworteten Studiengängen (Lehre) gemacht:

  • Erziehungs- bzw. bildungswissenschaftliche Studienanteile in der Bachelor-/Master-Lehrerausbildung
  • Bachelor- und Masterstudienprogramm Erziehungswissenschaft / Erwachsenenbildung I Weiterbildung
  • Bachelor- und Masterstudienprogramm Soziale Arbeit
  • Bachelorstudienprogramm Psychologie
  • Unterrichtsfach Sport

Im B.A./M.A.-Programm Erziehungswissenschaft studieren aktuell knapp 700 Studierende, im B.A./M.A.-Programm Soziale Arbeit sind es rund 840 Studierende. Die Quote der Studentinnen liegt in diesen bei­den Studiengängen zwischen 70 und 85 Prozent. Im Unterrichtsfach Sport studieren knapp 800 Studierende, davon 40 Prozent Studentinnen. Im Lehramt studieren rund 9.000 Personen, davon sind 65 Prozent Studentinnen (Juni 2010). Hohe Absolventenquoten und umgekehrt geringe Abbruchquoten belegen die gute Lehrqualität insbesondere in den Hauptfachstudiengängen Erziehungswissenschaft und Soziale Arbeit. Als jüngstes Studienprogramm besteht seit 2016 das B.Sc.-Programm der Psychologie.