AG Sozialisationsforschung: Aktuelles
19.03.2026
Katarzyna Jendrzey nahm an der internationalen Konferenz „Narratives of Europe in Uncertain Times“ teil, die am 5.–6. März 2026 in Warschau stattfand. Im Rahmen der Konferenz präsentierte sie erste Ergebnisse aus dem TraNa-Projekt in ihrem Vortrag mit dem Titel „Children’s Narratives: Knowledge and Constructions of Migration, European Space, and Self-Positioning in Poland, Europe, and the World“. Der Vortrag zeigte, wie Kinder Migration und Europa narrativ deuten und wie sie sich selbst in Polen, Europa und der Welt positionieren. Damit brachte die Präsentation die Perspektive von Kindern in die Konferenzdiskussion über Narrative Europas ein.
17.03.2026EliA-Workshop an der TU Dortmund
Am 25. und 26. Februar haben wir unser erstes Event im Rahmen des EliA-Projekts veranstaltet: einen Workshop an der TU Dortmund zum Thema „Elternschaft zwischen individuellen, familialen und organisationalen Logiken“.
Gemeinsam mit den Teilnehmenden konnten wir in einer Interpretationswerkstatt intensiv und sehr produktiv an empirischen Daten arbeiten und unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen. Besonders bereichernd waren außerdem zwei Vorträge von Mona Motakef und Stephan Dahmen, die spannende inhaltliche Impulse gesetzt und interessante Anschlussmöglichkeiten für unser Projekt eröffnet haben.
Insgesamt war der Workshop für uns eine sehr produktive Gelegenheit, Ideen weiterzuentwickeln und neue Kooperationen anzustoßen.
09.02.2026Anerkennung für Artikel in der FRS-Sonderausgabe, herausgegeben von Alexandra König, Jessica Schwittek und Viorela Ducu
Wir freuen uns, bekannt geben zu dürfen, dass drei der fünf meistgelesenen Artikel des Jahres 2025 in der Zeitschrift Families, Relationships and Societies Teil der Sonderausgabe waren, die von Alexandra König, Jessica Schwittek und Viorela Ducu herausgegeben wurde – einer davon verfasst von Katarzyna Jendrzey!
Herzliche Glückwünsche an:
Adrienne Lee Atterberry für den Artikel „Migration as a social mobility project: the case of return migrant families in India“
Miroslava Hariuc für den Artikel „‚I have to call them‘“
Katarzyna Jendrzey für den Artikel „Representation of migrating mothers in children’s and young adult literature on transnational families“
Ein vierter Artikel in der Sonderausgabe wurde mit dem David-Morgan-Preis 2025 ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch auch an Anne Carolina Ramos und Andrea Riepl für ihren Artikel „Children’s well-being in times of war: analysing the importance of family through home, objects and relationships".
Alle vier Artikel sind im Open Access verfügbar.
06.02.2026Gleichstellungstag
Das Gleichstellungsteam der Fakultät für Bildungswissenschaften – von dem Jessica Schwittek Teil ist – veranstaltet einen Gleichstellungstag zum Thema "Sichere Räume". Nach einer ersten Phase nur für Flinta sind alle zu einer Mittagspause und einer zweiten Phase eingeladen.
Der Gleichstellungstag findet am 04.03.2026 von 10-14 Uhr.
05.02.2026Call for Papers
Die (Selbst-)Positionierung junger Menschen in der Welt: Subjektivitäten, Diskurse und Ungleichheiten
Im Rahmen des TraNa-Projekts freuen wir uns, unsere bevorstehende internationale Konferenz anzukündigen: „Die (Selbst-)Positionierung junger Menschen in der Welt: Subjektivitäten, Diskurse und Ungleichheiten“. Die Konferenz findet vom 8. bis 10. September 2026 in Essen statt.
Der Call for Papers steht ab sofort bereit und wir nehmen bis zum 15. März 2026 Einreichungen entgegen.
29.01.2026EliA-Vortag beim Arbeitskreis „Organisation und Bewertung“ der DGS-Sektion Organisationssoziologie am 04.12.2025 an der Universität Gießen
In einem Vortrag zum Thema „Das Alter ‚guter Eltern‘ – Organisationale Bewertungspraktiken zwischen externen Empfehlungen und organisationaler Praxis“ stellte Hannah Kaußen bei der Tagung „Organisation und Bewertung“ an der Universität Gießen erste Ergebnisse aus dem EliA-Projekt vor.
Ausgehend von der historischen Entwicklung der Empfehlungen zur Adoptionsvermittlung zeigt der Vortrag, dass die Setzung eines empfohlenen kalendarischen Höchstalters für Adoptionsbewerber*innen variabel ist und in der jüngsten Auflage (2022) durch einen Fokus auf den „natürlichen Altersabstand“ zwischen Bewerbenden und Adoptivkind ersetzt wurde. Erkenntnisse aus den Interviews mit Adoptionsvermittler*innen zeigen auf, dass das Alter von Adoptionsbewerber*innen ein relevantes Bewertungskriterium darstellt, welches in der Praxis der Bewerber*innenüberprüfung ausgedeutet werden muss. Nicht nur das kalendarische Alter, auch ein ko-konstruiertes soziales und biologisches Alter fließt in die Beurteilung der Bewerber*innen mit ein. Damit wird sichtbar, dass professionelle Bewertungspraktiken in der Adoptionsvermittlung eng mit institutionellen Vorgaben und normativen Erwartungen verwoben sind.


