Ablaufplan Promotion

Ablaufplan: Promotion in der Fakultät für Bildungswissenschaften

Das folgende Schema zeigt eine Übersicht von Schritten im Ablauf eines Promotionsverfahrens an der Fakultät für Bildungswissenschaften nach der aktuellen  Promotionsordnung der Fakultät, zu der Sie zugelassen werden.

1. Vorbereitung

(a) Sie kontaktieren ein prüfungsberechtigtes Mitglied der Fakultät (Professor/innen und habilitierte Mitarbeitende), das Ihnen für Ihr Forschungsvorhaben fachlich affin erscheint. Die Person berät Sie über Möglichkeiten und Voraussetzungen für ein Promotionsverfahren im jeweiligen Fachgebiet bzw. in der Fakultät.

(b) Sie vereinbaren ein Rahmenthema und einen Arbeitstitel für Ihre Arbeit.  Sie beschreiben in einem Exposé das Forschungsvorhaben und nennen dabei:

  • Thema der geplanten Arbeit
  • Forschungssstand
  • Fragestellung
  • Untersuchungsdesign
  • Überlegung zur Auswertung
  • Zeitplan
  • Literaturliste

(c) Sie verständigen sich mit der betreuenden Person über ggfs. notwendige "promotionsvorbereitende Studien" und tragen diese in das Formular zur Aufnahme in die Provomendenliste ein. Das Formular über die vorgeschlagenen promotionsvorbereitenden Studien unterschreiben Sie und die betreuende Person.

(d) Sie benennen eine Person aus der UDE als Begleitung, die Sie bei der Bearbeitung / bei Schwierigkeiten unterstützen kann.

(e) Sie, die betreuende sowie die begleitende Person unterscheiben die "Betreuungsvereinbarung" (s. Formular).

2. Zulassung zum Promotionsverfahren

Sie reichen Ihre Unterlagen beim Promotionsausschuss der Fakultät ein und beantragen die „Aufnahme in die Promovendenliste“ der Fakultät für Bildungswissenschaften.

Antragsunterlagen vollständig? (§6, 2)

  • Lebenslauf, der im Besonderen den Bildungsgang berücksichtigt
  • eine beglaubigte Kopie der Nachweise über das Vorliegen der gem. § 5 erforderlichen Zugangsvoraussetzungen
  • eine beglaubigte Kopie des Reifezeugnisses oder ein von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkanntes Zeugnis
  • eine Erklärung über die vorläufige Thematik der beabsichtigten Dissertation
  • eine Erklärung, ob Sie bereits erfolglos einen Promotionsversuch unternommen haben (Formular Erklärung Promotionsversuch nach § 6 Abs. 2 e)
  •  
  • Begründete Ausnahmen? (Entscheidung des Promotionsausschusses)
  • Voraussetzungen nur teilweise gegeben? > promotionsvorbereitende Studien

     

    Immatrikulation?

3. Zulassung zur Promotionsprüfung

Sie reichen Ihre Dissertation beim Promotionsausschuss der Fakultät ein und beantragen die "Zulassung zur Promotionsprüfung".

  • Antragsunterlagen vollständig? (§7, 2)
    • drei gebundene Exemplare der Dissertation, getrennt davon Zusammenfassung in jeweils der anderen Sprache, die Sie für die Dissertation selbst gewählt haben.
    • Erklärungen, u.a.  über selbständiges Verfassen  / Hilfsmittel / Zitate, erstmaliges Einreichen der Arbeit, Scheitern in früheren Verfahren, bei Gruppenarbeiten: über eigenen Anteil, Vorschlag  Zweitgutachter/in
    • ggfs. Nachweis promotionsvorbereitende Studien
    Entscheidung: ggfs. erforderliche "promotionsvorbereitende Studien" absolviert?
  •  
  • Zulassung zur Promotionsprüfung?
    • ja: Bestellung der Prüfungskommission und Anforderung von Gutachten: Erstgutachten (= durch betreuende Person aus der UDE), Zweitgutachten (inter oder extern, kann vorgeschlagen werden von Kandidat/in), Vorsitz (prüfungsberechtigtes Mitglied des FB, zugewiesen durch Prüfungsausschuss)

Begutachtung der Dissertation

  • Begutachtung i.d.R. zwei Monate nach Eröffnung des Verfahrens (liegt das Gutachten nach Mahnung nach insgesamt drei Monaten nicht vor, wird ein anderes Gutachten beauftragt)
  • bei Abweichen der beiden Gutachten um mehr als eine Note > drittes Gutachten einholen
  • nach Eingang aller Gutachten: Auslage der Gutachten im Dekanat  (ggfs. Stellungnahme max. 7 Tage nach Ablauf der Auslagefrist)
  • Entscheidung über Annahme / Ablehnung der Dissertation durch Prüfungskommission
  • Hinweis: Sollte sich herausstellen, dass Teile der Dissertation aus fremden Quellen entnommen oder ohne angemessene Quellenangaben verwendet wurden, ist das Verfahren sofort als nicht bestanden zu bewerten.
  • Mitteilung an Kandidat über Ergebnisse der Gutachten und Beschluß der Prüfungskommission über Annahme/ Ablehnung der Arbeit sowie Terminfestsetzung für Disputation, Frist: mind. zwei Wochen Vorbereitungsfrist für Kandidat/in

Durchführung der Disputation

  • Disputation: 30 Min. Vortrag über Ergebnisse der Arbeit  (hochschulöffentlich), anschl. ca. 30-60 Min. Prüfungsgespräch mit Mitgliedern der Prüfungskommission (falls kein Widerspruch von Kandidat/in: darüber hinaus teilnahmeberechtigt aus dem FB: Hochschullehrer/innen, promovierte Angehörige und Personen, die auf der Promovendenliste geführt werden)
  • Festsetzung und Bekanntgabe der Gesamtnote unmittelbar nach der Prüfung durch die Prüfungskommission. Den schriftlichen Gutachten über die Dissertation ist ein besonderes Gewicht einzuräumen; es existiert allerdings kein vorgegebener Gewichtungsschlüssel zur Festsetzung der Gesamtnote: mit Auszeichnung (summa cum laude), sehr gut (magna cum laude), gut (cum laude), genügend (rite), ungenügend (non rite)
  • ggfs. Nennung von Auflagen für die Veröffentlichung durch Prüfungskommission (wird im Prüfungsprotokoll festgehalten)

 

4. Abschluß des Verfahrens

Sie weisen die vorgeschriebene Veröffentlichung der Dissertation nach.

  • sind evtl. Auflagen der Prüfungskommission für die Veröffentlichung erfüllt? (> Vorsitzende der Prüfungskommission)
  • Veröffentlichung der Dissertation  (innerhalb von 12 Monaten)
  • Nachweis an den Promotionsausschuss
  • Aushändigung der Promotionsurkunde, damit verbunden: Erlaubnis zur Führung des Doktorgrades