Die Qualitätsverbesserungskommission der Fakultät für Geisteswissenschaften

Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Verbesserung der Qualität in Lehre und Studium an nordrhein-westfälischen Hochschulen (Studiumsqualitätsgesetz) vom 1. März 2011, sind die Hochschulen verpflichtet, Lehre und Studienbedingungen kontinuierlich zu verbessern. Dafür erhalten sie jährlich zweckgebunde Mittel.
Die Vergabe dieser Mittel auf Fakultätsebene ist Aufgabe der Qualitätsverbesserungskommission (QVK) der Fakültät für Geisteswissenschaften. Dort können entsprechende Anträge eingereicht werden. Nachfolgend erhalten Sie Informationen zu Leitlinien und Antragsverfahren.

(Stand: Mai 2017) Leitlinienkatalog der QVK Geisteswissenschaften

Kriterien der Vergabe von QV-Mitteln

  1. Jede*r Angehörige der Fakultät für Geisteswissenschaften ist antragsberechtigt. Dies gilt für alle Statusgruppen.
     
  2. Die zu fördernden Projekte sollen zu Gunsten der Studierenden konzipiert sein.
     
  3. Bezuschusst und finanziert werden vornehmlich Pilotprojekte, die ein Angebot darstellen, das über die grundständige Lehre hinausgeht und mit denen neue Wege in der Lehre erprobt werden. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn externe Experten und Praktiker eingeladen werden, die einen speziellen wissenschaftlichen oder praxisbezogenen Aspekt bieten, der über das Angebot der Lehrenden der Fakultät nicht abgedeckt wird. Entsprechend gilt für die Bezuschussung und Finanzierung von technischen Geräten und Software, dass sie erkennbar auf einen Nutzen der Studierenden ausgerichtet sein sollen und nicht zur Grundausstattung der Universität zählen, also nicht im Rahmen der Gewährleistung grundständiger Lehre angeschafft werden. Auch was die Bezuschussung und Finanzierung von SHK-Mitteln angeht, so sollen sie in Projekte eingebunden sein, deren Nutzen für die Studierenden erkennbar ist.
     
  4. Exkursionen werden mit 50 € pro Teilnehmer*in gefördert.

Zur Orientierung:

Grundständige Lehre wird von der Kommission weder bezuschusst noch finanziert; Lehraufträge werden gemäß Punkt 3) unterstützt;

Anträge, die von Studierenden gestellt werden und ihnen zugutekommen, werden bevorzugt behandelt;

Bewirtungskosten aller Art werden nicht bezuschusst.

Antragsverfahren und Fristen

  1. Die Frist für das Einreichen der Anträge endet am 31. Dezember eines Jahres, so dass die Kommission noch im jeweils laufenden Wintersemester die Möglichkeit der gemeinsamen Beratung hat.
     
  2. Eine genaue Beschreibung und ein Finanzierungsplan des Projekts sind essentieller Bestandteil eines Antrages.
     
  3. Der vollständige Antrag muss fristgerecht in elektronischer Form an die Vorsitzende der QVK, Frau Edwina Mohr, gesandt werden; zudem muss er in elektronischer und schriftlicher Form Frau Hildegard Henseler vom Dekanat Geisteswissenschaften übermittelt werden.
     
  4. Eine zweckmäßige Verwendung der Mittel muss der Kommission nachgewiesen werden.

Nicht fristgerecht eingegangene Anträge werden nicht berücksichtigt.