UDE

Prof. Dr. Eva Gredel

Germanistische Linguistik: Digitale Kommunikation in Vermittlungskontexten

Universität Duisburg-Essen
Fakultät für Geisteswissenschaften
Institut für Germanistik

Campus Essen
Raum: R11 T06 C41
Universitätsstraße 12
45141 Essen

eva.gredel@uni-due.de

​Sprechstunde: Individuelle Zoom-Termine nach Vereinbarung per Mail


Sekretariat: Nadine Schwenger


 

Aurora Mini-Grant für Lehrprojekt an den Universitäten Duisburg-Essen und
Innsbruck bewilligt

Ziel der EU-geförderten European Universities Alliance AURORA , der die Universität Duisburg-Essen angehört, ist die Entwicklung eines europäischen, grenzenlosen virtuellen Campus, auf dem Studierende, Wissenschaftler:innen und Mitarbeiter:innen lernen, lehren und forschen können. In diesem Kontext wird das bilaterale Lehrprojekt „MultiCorp: Multilinguale Korpora als digitale Lehr- und Lerninfrastrukturen zum Erwerb von Sprachen und Literalitäten in der digitalen Gesellschaft“ an den Partneruniversitäten Duisburg-Essen (Prof. Dr. Eva Gredel) und Innsbruck (Prof. Dr. Daniel Pfurtscheller) durch ein Aurora Mini-Grant gefördert. Studierenden soll im Lehrprojekt auf der Basis von Korpusstudien auch über die eigene Muttersprache hinaus sprachliche und digitale Teilhabe ermöglicht werden.

Kick off Workshop "Digital Era Literacies for the Lifelong Learner" with session “Learning Analytics for Collaborative Contexts”

All members of the University of Duisburg-Essen who are interested in educational research either in formal, informal or workplace learning in the context of ForBilD (Education in the digital World) are welcome to join our Kick off Workshop with the title “Digital Era Literacies for the Lifelong Learner”. We want to tackle current topics related to the skills and competencies necessary for Lifelong Learning in the 21st-century. Our goal is to connect with our participants with focus on generating ideas, future research directions and common interests. To this end, there will be two working group sessions at the workshop: “Learning Analytics for Collaborative Contexts” (Chair: Irene-Angelica Chounta & Eva Gredel) and “Merging Informal and Formal Learning Contexts” (Chair: German Neubaum & David Wiesche). In addition, we offer an academic speeddating, with which we would like to network scientists across disciplines. Registration for the digital Zoom-Workshop (Monday, December 20th, 2021; 10:00 - 16:00, online ) is possible via the IZfB website.

Kolloquium "Linguistik und Sprachdidaktik" im Wintersemester

Das Kolloquium „Linguistik und Sprachdidaktik“ wird am Institut für Germanistik gemeinsam von Kolleginnen und Kollegen aus den Teilfächern Linguistik und Sprachdidaktik ausgerichtet. Die 1974 unter dem Namen „Essener Linguistisches Kolloquium“ eingerichtete Veranstaltungsreihe blickt auf eine fast 50-jährige Tradition zurück. Es wird in wechselndem Turnus von den Professorinnen und Professoren im Bereich Linguistik und Sprachdidaktik (BeißwengerGredelMorekPurkarthoferSchröderZiegler) organisiert. Der nächste Termin findet am Dienstag, 23.11.2021 ab 16:15 Uhr bis ca. 18:00 Uhr statt. Der Vortrag von Dr. Charlotte Bellinghausen und Prof. Dr. Bernhard Schröder (UDE) steht bei diesem Termin unter dem folgenden Titel: "Prosodische Merkmale von Unsicherheit – Studien zur Perzeption bei Hörer*innen mit Autismus-Spektrum-Störung“. Das vollständige Programm im Wintersemester 2021/2022 ist im Moodle-Kursraum zum Kolloquium einzusehen.

Angemessen begrüßen und verabschieden im Netz - Radiobeitrag vom 09.11.2021
im Deutschlandfunk Nova

Wie hat sich die schriftliche Kommunikation im Bereich der Gruß- und Anredeformen durch digitale Medien in den letzten Jahren verändert? Was sind angemessene Gruß- und Anredeformen im Alltag? Wie kann man in unterschiedlichen Kontexten - etwa in der Hochschule - angemessen schriftlich kommunizieren? Zu diesen Fragestellungen haben sich Mathias von Lieben (Deutschlandfunk Nova) und Prof. Dr. Eva Gredel (Univeristät Duisburg-Essen) für die Sendung "Grünstreifen" unterhalten. Der daraus entstandene Radiobeitrag von Mathias von Lieben ist über die Internetpräsenz des Senders Deutschlandfunk Nova „nachzuhören“.

 

Literacy – Literalität: Neue Vorlesungsreihe der DAAD-geförderten
Germanistischen Institutspartnerschaft University of Cincinnati – UDE

Fragen von Literalität und Medialität sind wesentlich für die Vermittlung fachlicher, kultureller und  interkultureller Kompetenzen in der germanistischen Forschung und Lehre, insbesondere wenn es darum geht, die aktuellen kulturell-sozialen und medialen Entwicklungen sowie ihren Einfluss auf den Erwerb des Deutschen als zweiter Sprache verstehen zu können und die gewonnenen Erkenntnisse in die Second Language Acquisition einbringen zu können. Davon ausgehend will die GIP das Rahmenthema  ›Literacy (Literalität)‹ unter Einschluss von Fragen der Medialität nicht nur in ihren Kontexten, sondern auch in ihrer historischen Entwicklung erforschen,  um so aktuelle Diskurse um und Veränderungen des Konzepts ›Literacy‹ mit Facetten wie Digital Literacy und Corpus Literacy für die Lehre und die Curriculum-Entwicklung der Germanistik diesseits und jenseits des Atlantiks fruchtbar zu machen, die auch gesellschaftliche und politische Fragen in ihren fachwissenschaftlichen Blick nimmt. Die Termine der neuen Vorlesungsreihe im Wintersemester sowie die Möglichkeit zur Anmeldung sind auf der GIP-Internetpräsenz zu finden.

Interdisziplinäre Vortragsreihe "Bildung in der digitalen Welt"
der AG ForBilD am IZfB startet am 27.10.2021

Digitale Kollaboration, Social-Media-Dynamiken und Literacy in Vermittlungskontexten: Die Forschungsplattform "Bildung in der digitalen Welt" (ForBilD) als multiperspektivisch angelegte Arbeitsgruppe des Interdisziplinären Zentrums für Bildungsforschung (IZfB) lädt auch in diesem Wintersemester ab dem 27.10.2021 wieder zur gleichnamigen Vortragsreihe ein. In dieser Vortragsreihe sollen Ergebnisse aus Forschungsprojekten mit einem Fokus auf Digitalisierung in der Schule vorgestellt werden. Organisiert wird die Reihe in diesem Semester von den vier Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren der AG ForBilD (Irene-Angelica ChountaEva GredelGerman Neubaum und David Wiesche ) in Zusammenarbeit mit dem IZfB. Die Livestreams mit anschließender Möglichkeit zur Online-Diskussion finden jeweils mittwochs von 16:15 - 17:45 Uhr statt. Um Anmeldung über die Internetpräsenz des IZfB, der auch die einzelnen Termine und Vortragsthemen zu entnehmen sind, wird gebeten.

Digitale Transformation und Gender Bias:
Call for Papers der Zeitschrift GENDER (Heftschwerpunkt 1/2023)

Der digitale Wandel bietet Chancen und Risiken im Hinblick auf Teilhabemöglichkeiten verschiedener Gruppen auf politischer, kultureller und sozialer Ebene. Für den Heftschwerpunkt 1/2023 werden Beiträge gesucht, die danach fragen, inwieweit auf digitalen Plattformen, in sozialen Netzwerken und durch Algorithmen diskriminierende Muster und Machtverhältnisse transformiert und/oder reproduziert werden. Wir begrüßen sowohl kritische, intersektionale Analysen als auch konkrete Lösungsvorschläge, die eine inklusive digitale Gesellschaft fördern. Dem multidisziplinären Charakter der Zeitschrift entsprechend sind Analysen aus verschiedenen Fachbereichen willkommen. Herausgeberinnen sind Leonie Bröcher, Eva Gredel, Laura Schelenz und Beate Kortendiek. Abstracts werden bis zum 14. November 2021 an die folgende Mailadresse erbeten: manuskripte@gender-zeitschrift.de. Der vollständige Call (auf Deutsch und Englisch) findet sich auf der Internetpräsenz der Zeitschrift GENDER

Morphosyntax im deutsch-italienischen Vergleich: Eine kontrastive Fallstudie zu Wortbildungsprodukten und deren diskursiven Funktionen

Vortrag von Prof. Dr. Carolina Flinz (Universität Mailand) und Prof. Dr. Eva Gredel am 26.07.2021 beim XIV. Kongress der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) zum Rahmenthema „Wege der Germanistik in transkulturellen Perspektiven“  (Palermo 26.-31.07.2021)

Dieser Beitrag analysiert auf der Grundlage der Wikipedia-Korpora des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache (=IDS) morphosyntaktische Phänomene im deutsch-italienischen Vergleich und kontrastiert diese mit Treffern aus Zeitungskorpora. Konkret fokussiert die Fallstudie Morpheme, die ursprünglich lateinischen bzw. griechischen Ursprungs waren und zunächst überwiegend für den Bereich der Medizinfachsprache genutzt wurden. Im Beitrag wird zunächst die Relevanz und Brauchbarkeit der Wikipedia als Ressource zum Sprach- und Kulturvergleich erläutert sowie der Aufbau und die Struktur der Wikipedia-Korpora des IDS beschrieben. Ausgehend von konkreten Korpusanfragen sollen in Detailanalysen Divergenzen und Konvergenzen der diskursiven Funktionen der fokussierten Wortbildungsprodukte in den deutschen und italienischen Korpora herausgearbeitet werden. Weitere Informationen zum internationalen Kongress finden sich hier.

Digital Literacy und Corpus Literacy im digitalen Deutschunterricht am Beispiel der Wikipedia

Vortrag am 17.06.2021 um 16 Uhr im Rahmen der Germanistischen Institutspartnerschaft (DAAD-geförderte GIP) UDE - University of Cincinnati "Literacies.net"

Der Vortrag greift mit Digital Literacy und Corpus Literacy zwei Facetten des GIP-Rahmenthemas ›Literacy (Literalität)‹ auf und betrachtet diese mit ihrer Relevanz für den digitalen Deutschunterricht. Ausgangspunkt des Vortrags ist, dass  der reflektierte Umgang mit digitalen (Sprach-)Daten eine zentrale Kompetenz im Zeitalter digitaler Transformation darstellt, die in didaktischen Kontexten – so auch in der Fremdsprachendidaktik – erst nach und nach Berücksichtigung findet. Demgegenüber stehen die Feststellungen, dass die digitalen Kompetenzen der Bildungsteilnehmenden ausbaufähig sind (vgl. Autorengruppe Bildungsberichterstattung 2020) und Digital Literacy selbst bei den sog. Digital Natives im DaF-/ DaZ-Unterricht nicht vorausgesetzt werden kann. Vor diesem Hintergrund rückt der Vortrag die kollaborative Textproduktion über Social Software in den Fokus, die in Zeiten des »Distance Teaching« weiter an Relevanz gewinnt. Nähere Informationen hier.

Willkommen an der Universität Duisburg-Essen!

Lena Rebhan verstärkt das Team der Juniorprofessur ab dem 1. Juni 2021

Zum 1. Juni 2021 verstärkt Lena Rebhan als wissenschaftliche Mitarbeiterin das Team der Juniorprofessur "Germanistische Linguistik: Digitale Kommunikation in Vermittlungskontexten". Lena Rebhan ist unter der folgenden Mailadresse erreichbar: lena.rebhan@uni-due.de.

Willkommen an der Universität Duisburg-Essen!

Digilog: Strukturelle Diskriminierung im Netz: Diskriminierung durch Algorithmen

Beitrag von Laura Schelenz in der Reihe #meetdigilog am 27.05.2021 um 17 Uhr

Digital = Rassismus und Sexismus? Wie beeinflussen moderne Technologien strukturelle Ungleichheiten? Was ist eigentlich »Design Justice«? Sind Algorithmen per se ungerecht oder gibt es auch Chancen im Digitalen die analoge Welt zu verbessern?

Öffnet mit uns die »Black Box« der Digitalisierung: Wir sprechen bei #meetdigilog über strukturelle Diskriminierung durch  Technik: Insbesondere sind Menschen betroffen, die ohnehin in der Gesellschaft marginalisiert werden. Warum das so ist und was wir dagegen tun können klären wir gemeinsam mit unserer Expertin Laura Schelenz!

Der gemeinsame Dialog steht im Fokus des Forschungsverbunds Digilog@bw. Anhand aktueller Themen rund um den digitalen Wandel entwickeln wir Ideen zur Mitgestaltung und laden anhand von Veranstaltungen, Gesprächen und Workshops zum gemeinsamen Nachdenken und Diskutieren ein. Weitere Informationen finden sich hier.

Aktuelle Publikation:

Mell, Ruth M./ Gredel, Eva  (2021): Diskurse – digital: Theorien, Methoden, Fallstudien. Ein von der DFG gefördertes Netzwerk zur Analyse digitaler Diskurse (2016–2020). In: Zeitschrift für Diskursforschung 1/2020, S. 103-106.

Der Beitrag in der Rubrik "Internationale Diskursnetzwerke stellen sich vor" der "Zeitschrift für Diskursforschung" skizziert die Vorträge, die im Rahmen der sechsten Netzwerk-Tagung des DFG-geförderten Netzwerks "Diskurse - digital: Theorien, Methoden, Fallstudien" vorgestellt wurden. Im Netzwerk arbeiten 15 Wissenschaftler*innen in fünf Ländern daran, das Programm und das Methodeninventar der Diskurslinguistik hinsichtlich des Konzepts des Digitalen in zwei Richtungen zu erweitern: Zum einen werden die spezifischen Kategorien und Analysewerkzeuge für Diskurse in digitalen Medien systematisiert. Zum anderen geht es um die Evaluation und den Ausbau von Methoden und Instrumenten der Korpuslinguistik sowie der Digital Methods im Hinblick auf die Anforderungen der Diskurslinguistik. 

Vortrag am IZfB zum Thema „Digitale Kommunikation und
Vermittlungskontexte am Beispiel der Wikipedaktik“ (05.05.2021)

Eva Gredel stellt sich im Rahmen der Vortragsreihe „Bildung in der digitalen Welt“ am Interdisziplinären Zentrum für Bildungsforschung (IZfB) der Universität Duisburg-Essen als neues Mitglied des Zentrums vor. Der Beitrag geht unter dem Begriff Wikipedaktik (Wortbildung aus Wiki und Didaktik) auf die didaktisch-konzeptuelle Basis für den reflektierten Umgang mit Wikis am Beispiel der Wikipedia ein. Zentraler Aspekt der Wikipedaktik ist es, Schülerinnen und Schülern sowie Lehramtsstudierenden wichtige Kompetenzen zur kollaborativen Text- und Wissensproduktion in Wikis zu vermitteln, um sie zur digitalen Partizipation zu befähigen. Der Vortrag findet digital via Zoom am Mittwoch, 05.05.2021 um 16:15 Uhr statt. Interessierte sind zum Vortrag herzlich eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten.

Aktuelle Publikation im April: CMC-Korpora und Digital Literacy

Gredel, Eva (2021): CMC-Korpora und Digital Literacy in der Fremdsprachendidaktik: Relevanz, Potentiale und didaktische Szenarien. Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht (ZiF) 26: 1, S. 109–135. [zum Volltext]

Im Zeitalter digitaler Transformation ist der reflektierte Umgang mit digitalen (Sprach-)Daten eine zentrale Kompetenz, die in didaktischen Kontexten – so auch in der Fremdsprachendidaktik – erst nach und nach Berücksichtigung findet. Der Europäische Referenzrahmen für digitale Kompetenzen der Europäischen Kommission bietet untergliedert in fünf Kompetenzbereiche ein Raster für die Einschätzung und Verbesserung der sogenannten Digital Literacy. Für den vorliegenden Beitrag sind mehrere Kompetenzbereiche besonders wichtig: Neben dem Umgang mit Informationen und Daten von digitalen Plattformen sind die Kommunikation und Kollaboration auf diesen Plattformen sowie die Einhaltung von Netiquetten relevant. Betrachtet werden soll, wie digitale Forschungsinfrastrukturen mit den dort verfügbaren CMC-Korpora (CMC = Computer Mediated Communication) die Entwicklung von Digital Literacy in der Fremdsprachendidaktik befördern können. Der Beitrag geht dabei auf die folgenden Fragen ein: Welche Korpusrecherchetools eröffnen den Zugang zu CMC-Daten? Welche Lehr- und Lernziele können mit Hilfe von CMC-Korpora in der Fremdsprachendidaktik erreicht werden? Welche Potentiale und Anwendungsszenarien dieser Korpora können in DaF-/DaZ-Kontexten identifiziert werden?

Aktuelle Publikation im März: Multimodal self- and other-positioning in Wikipedia 

Gredel, Eva (2021) Multimodal self- and other-positioning of Wikipedia authors on user pages. The visual dimension of identities-in-interaction in digital discourse. In: Diskurse - digital  1/2021, S. 1-22.

In the analysis of digital communication, there is a growing interest in how people construct their identities through interaction with each other. Multimodal self- and other-positioning can be seen as a key to the analysis of identity in the framework of interaction analysis. But so far, the focus of many linguistic studies has clearly been on the microanalysis of the purely verbal dimension of small episodes of identity construction in digital communication. Consequently, there is little empirical examination of how self- and other-positioning is shaped discursively, mediated institutionally and realized multimodally. Analysing Wikipedia user pages, the paper follows a multimodal approach that advocates at the same time the integration of discourse and interaction analytic aspects of positioning.

DigilogAlgorithmen, Transparenz und alles wird gut?

Die nächste Veranstaltung der Reihe #meetdigilog findet am Donnerstag, 25.03.2021 von 17:30-18:00 Uhr zum Thema "Algorithmen, Transparenz und alles wird gut?" mit Prof. Dr. Ralf Müller-Terpitz statt - digilog-bw.de

Verstärken Algorithmen radikale Meinungen und was steckt eigentlich hinter den sogenannten Filterblasen? Algorithmen beeinflussen in vielen Bereichen unser soziales Leben. Sie können darüber entscheiden, ob Anleger*innen kreditwürdig sind. Sie entscheiden, welche Informationen bei der Nutzung sozialer Netzwerke wie Facebook, Instagram und Twitter sichtbar sind. Im Extremfall verstärken die Algorithmen radikale Meinungen und befördern sogenannte Filterblasen, was wiederum Gefahren für die demokratische Willensbildung bringen kann. Gleichzeitig ist den Nutzer*innen der jeweiligen Systeme und Netzwerke die Funktionsweise der Algorithmen nur schemenhaft bewusst. Um diese „Black Box Algorithmus“ zu öffnen, wird zunehmend die „Transparenz“ der Algorithmen und der algorithmischen Entscheidungsfindung gefordert, zuletzt sogar im Medienstaatsvertrag erstmals gesetzlich geregelt. Doch kann laienverständlich über die Funktionsweise eines Algorithmus aufgeklärt werden – oder handelt es sich um eine bloße Symbolgesetzgebung? Darf die Offenlegung von Algorithmen überhaupt gefordert werden?

Diskursmorphologie und digitale Kommunikation: Plattformspezifische Wortbildungsprodukte in der kollaborativen Textproduktion

Vortrag von Prof. Dr. Eva Gredel am 19.03.2021 bei der (digitalen) Tagung "Diskursmorphologie" an der RWTH Aachen

Bei der digitalen Tagung "Diskursmorphologie", die an der RWTH Aachen von Dr. Sascha Michel organisiert wird, geht es um eine ersten theoretisch-methodischen Zugang zu einer systematischen Erforschung des Zusammenspiels zwischen Diskurslinguistik einerseits und Morphologie andererseits. In ihrem Vortrag analysiert Eva Gredel aus einer diskursmorphologischen Perspektive plattformspezifische Wortbildungsprodukte in der kollaborativen Textproduktion der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Datengrundlage des Vortrags ist die Wikipedia-Korpusfamilie des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache, die auch kontrastive Analysen mehrerer Sprachversionen der Wikipedia zulässt.
Plakat zur IDS-Jahrestagung 2021
IDS Mannheim

Wikilog: Linguistische Analysen zum Gender Bias in der Wikipedia

Projektpräsentation am 09.03.2021 bei der Jahrestagung des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache 2021.

Am Dienstag, 09.03.2021 zwischen 10:00 und 12:30 Uhr präsentieren Prof. Dr. Eva Gredel und Leonie Bröcher das Teilprojekt Wikilog@bw des Forschungsverbundes Digilog@bw bei der Methodenmesse der Jahrestagung des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache 2021. Der Titel der Projektpräsentation lautet "Wikilog@bw: Linguistische Analysen zum Gender Bias in der Online-Enzyklopädie Wikipedia" und fokussiert das Thema Gender Bias in Wikipedia aus verschiedenen Perspektiven. Detaillierte Informationen zur Präsentation können dem Abstract entnommen werden.

Das vollständige Programm der IDS-Jahrestagung findet sich auf der Internetpräsenz des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache. Die Anmeldung zur Tagung erfolgt digital und ist kostenlos.

Prof. Dr. Eva Gredel in das Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW aufgenommen

Prof. Dr. Eva Gredel   wurde im Februar 2021 in das Netzwerk für Frauen- und Geschlechterforschung NRW aufgenommen. Das seit 1986 bestehende Netzwerk hat die Aufgabe, Wissenschaft geschlechtergerecht zu gestalten. Das Netzwerk führt insgesamt 160 Professor_innen und 249 Wissenschaftler_innen an 37 Hochschulen des Landes zusammen, die im Bereich der Gender Studies lehren und forschen. Damit nimmt NRW im Bereich der Genderforschung eine Spitzenposition ein. Eva Gredel interessiert sich für Gender Diversität digitaler Plattformen und erforscht im Rahmen des Projekts Wikilog@bw  Gender Bias in der Online-Enzyklopädie Wikipedia.

Digiloglounge
ZKM

A cross-national diagnosis of COVID-19 infodemics

Digiloglounge des Forschungsverbundes Digilog@bw am 18.02.2021 mit Dr. Chung-hong Chan

Die nächste #digiloglounge findet am Donnerstag, 18.02.2021, von 17-18 Uhr statt. Dr. Chung-hong Chan (Universität Mannheim) und Sabine Faller (ZKM) diskutieren zum Thema A cross-national diagnosis of COVID-19 infodemics. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Wir freuen uns über Ihre zahlreiche Teilnahme.

Dr. Chung-hong Chan is an academic staff member at the Institute for Media and Communication Studies and Fellow at the Mannheim Centre for European Social Research, University of Mannheim. 


The event is part of the #digiloglounge discussion series. Once a month, experts from digilog@bw will give an insight into their digital research topics and answer questions in the video livestream.

The event is accompanied by the telegram group. We cordially invite you to ask questions in the chat of the group and to join the discussion! If you are using telegram for the first time you need to register here.

Prof. Dr. Eva Gredel in das Interdisziplinäre Zentrum für Bildungsforschung aufgenommen

Im Januar wurde Prof. Dr. Eva Gredel als Mitglied in das Interdisziplinäre Zentrum für Bildungsforschung (IZfB) aufgenommen. Die 2016 gegründete fakultätsübergreifende zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Duisburg-Essen (UDE) bietet den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus allen Bereichen der Bildungsforschung eine Plattform, um über gemeinsame Frage­stellungen zu diskutieren und Kooperationen anzubahnen und fördert die Initiierung neuer Forschungsvorhaben. 

Eva Gredel wird dort an der Forschungsplattform "Bildung in der digitalen Welt" (ForBild) mitwirken. Die Forschungsplattform ist eine Arbeitsgruppe des IZfB, die interdisziplinär und multiperspektivisch angelegt ist und Wissenschaftler/innen und Forschungsarbeiten aus mehreren Fakultäten zusammenführt.